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	<title>Patricius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: + Weiterleitungshinweis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Weiterleitungshinweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Patrikios|Zum griechischen Dichter siehe [[Titos Patrikios]].}}&lt;br /&gt;
Der Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patricius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im [[Spätantike|spätrömischen Reich]] von [[Konstantin der Große|Konstantin dem Großen]] zu einem hohen Ehrentitel gemacht, der nur an die engsten Vertrauten des [[Kaiser]]s verliehen wurde. Diese wurden damit symbolisch mit den Verwandten des Kaisers gleichgestellt. Der Titel wurde später oft an hohe Militärs wie den &amp;#039;&amp;#039;[[magister militum]]&amp;#039;&amp;#039; vergeben; der Kreis der Personen, denen der Titel verliehen wurde, wechselte allerdings. In [[Weströmisches Reich|Westrom]] kennzeichnete der Titel &amp;#039;&amp;#039;patricius&amp;#039;&amp;#039; spätestens seit [[Constantius III.]] den jeweils mächtigsten &amp;#039;&amp;#039;magister militum&amp;#039;&amp;#039;, der im 5. Jahrhundert in der Regel die Geschicke des Westens bestimmte. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass sich auch nach dem [[Untergang des Römischen Reiches|Untergang des Weströmischen Reiches]] 476 Heermeister wie [[Odoaker]] und [[Theoderich der Große]] um den Titel bemühten, der im Westen in Kombination mit dem Heermeistertitel &amp;#039;&amp;#039;de facto&amp;#039;&amp;#039; eine fast kaisergleiche Macht verlieh: Der &amp;#039;&amp;#039;magister militum et patricius&amp;#039;&amp;#039; war faktischer Regierungschef. Daneben konnten auch hohe zivile Beamte &amp;#039;&amp;#039;patricii&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Byzantinisches Reich|Ostrom]] hatte der Titel keine entsprechende Bedeutung, war aber gleichwohl sehr exklusiv: Im fünften und sechsten Jahrhundert musste ein &amp;#039;&amp;#039;patricius&amp;#039;&amp;#039; hier [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsul]], &amp;#039;&amp;#039;magister militum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[magister officiorum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Prätorianerpräfekt|Praefectus praetorio]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Praefectus urbi|Stadtpräfekt]] von Rom bzw. Konstantinopel (gewesen) sein – der Titel kam also nur für einen sehr kleinen Kreis von amtierenden oder ehemaligen Würdenträgern in Frage. Der Titel sollte an die patrizischen Senatorengeschlechter der Republik und der frühen Kaiserzeit erinnern, die über ein enormes Sozialprestige verfügt hatten. Damit verbunden war aber nicht die Zugehörigkeit zu einem bestimmten adligen Stand, denn der Titel war nicht erblich; so wurde er auch an „Barbaren“ verliehen, die sich etwa als Militärs bewährt hatten. Nach dem Ende des Westreiches wurden durch den Ostkaiser sogar [[barbar]]ische Herrscher damit ausgezeichnet, unter anderem, wie erwähnt, Theoderich der Große sowie 508 möglicherweise auch der fränkische &amp;#039;&amp;#039;rex&amp;#039;&amp;#039; [[Chlodwig I.]] Sie konnten dank dieses Titels in ihren Territorien wie Vizekaiser agieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Patricius&amp;#039;&amp;#039; war bis zum Ende der Spätantike im Oströmischen Reich ein gebräuchlicher Titel und blieb es dann (als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patrikios&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) auch in mittelbyzantinischer Zeit bis ins 12. Jahrhundert. Im nachantiken Byzanz wurde der Titel dabei auch an die Kommandeure bestimmter [[Thema (byzantinische Verwaltung)|Themen]] und bald auch oft an [[Senat]]oren verliehen und verlor an Exklusivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
754 verlieh Papst [[Stephan II. (Papst)|Stephan II.]] dem Frankenkönig [[Pippin der Jüngere|Pippin]] sowie seinen Söhnen [[Karl der Große|Karl]] und [[Karlmann I.|Karlmann]] anlässlich ihrer Königssalbung auch den Titel &amp;#039;&amp;#039;Patricius Romanus&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] (dort bis [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich V.]]) war &amp;#039;&amp;#039;patricius&amp;#039;&amp;#039; – in Nachahmung von Byzanz – zeitweilig ein hoher Ehrentitel, den manche Könige und Kaiser, aber auch andere Würdenträger führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heil]]: &amp;#039;&amp;#039;Der konstantinische Patriziat&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Basler Studien zur Rechtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Heft 78). Helbing &amp;amp; Lichtenhahn, Basel u. a. 1966 (zugleich: Dissertation, Universität Basel 1964).&lt;br /&gt;
* {{LexMA|6|1789|1791}}&lt;br /&gt;
* [[Timothy D. Barnes]]: &amp;#039;&amp;#039;Patricii under Valentinian III.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phoenix.&amp;#039;&amp;#039; Band 29, 1975, S. 155–170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Reich in der Spätantike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Amt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinischer Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patricius| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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