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	<title>Patricia Fresen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schelmentraum: Verlinkung</title>
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		<updated>2024-11-02T23:22:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patricia Fresen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Dezember]] [[1940]] in [[East London (Südafrika)|East London]]; † [[3. September]] [[2024]] in [[Johannesburg]]) war eine [[südafrika]]nische [[Theologin]]. Sie war Befürworterin der [[Frauenordination (Christentum)|Frauenordination]] in der [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] und wurde 2003 zur römisch-katholischen Priesterin und 2005 zur Bischöfin geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fresens Eltern stammten aus [[Irland]] und [[Deutschland]]. Sie war die Älteste von 10 Geschwistern und trat mit 17 Jahren in den Orden der [[Dominikaner]]innen ein. Sie studierte Theologie, Pädagogik und Sprachen und wurde mit 24 Jahren Schuldirektorin in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Apartheid]] setzte sie sich für die Gleichbehandlung schwarzer und weißer Kinder ein. Als sie sich weigerte, schwarze Kinder vom Unterricht auszuschließen, wurde sie bestraft. Nach Abschaffung der Apartheid in Südafrika wurde sie rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde in [[Rom]] und in [[Pretoria]] im Fach Theologie zum Dr. theol. promoviert und unterrichtete sieben Jahre im Priesterseminar von Pretoria die Fächer [[Homiletik]], [[Systematische Theologie]] und [[Spiritualität]]. Später lehrte sie an der Katholischen Universität von [[Johannesburg]] (St. Augustine’s College) Theologie. Weiterhin engagierte sie sich im Kampf gegen [[AIDS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie – infolge ihrer unerlaubten Weihe zur Priesterin (s.&amp;amp;nbsp;u.) – ihren Orden und ihr Kloster nach 45 Jahren verlassen musste, übersiedelte sie 2007 nach Stuttgart. Sie engagierte sich für die Gleichberechtigung der Frauen in allen Konfessionen, besonders in der römisch-katholischen Kirche, und wirkte bei der Ausbildung und der Weihe von Frauen zu Priesterinnen in Europa und in Nordamerika mit.&lt;br /&gt;
2018 zog Fresen zurück nach Südafrika, wo sie als Moderatorin, Rednerin und Seminarleiterin wirkte und Einkehrtage leitete. Sie trieb auch von dort aus die weltweite Bewegung für die Frauenordination weiter voran. Fresen stand mit [[Gisela Forster]] und [[Ida Raming]] an der Spitze der [[Roman Catholic Women Priests]] (RCWP), die sich für die Gleichberechtigung der Frau in der katholischen Kirche einsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.virtuelle-dioezese.de/#2005 |titel=Drei Gruppen entstehen |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fresen ist am 3. September 2024 nach einer plötzlichen und schweren Erkrankung im Krankenhaus in Johannisburg/Südafrika gestorben, nachdem sie in ihren letzten Tagen von Dianne Willman, einer südafrikanische Priesterin, gepflegt wurde; sie wurde dort am 9. September 2024 nach einer Trauerfeier beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rcwpcanada.altervista.org/ |titel=Patricia Freesen + |werk=RCWP Canada |datum=2024-10-15 |sprache=en |abruf=2024-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordination zur Priesterin ==&lt;br /&gt;
Als 2002 in einer geheimen Zeremonie katholische Frauen zu Priesterinnen [[Weihesakrament|geweiht]] wurden, schloss sie sich dieser Bewegung an und empfing am 7. August 2003 im Rahmen der zweiten „Europäischen Frauenkonferenz“ in [[Barcelona]] die Priesterweihe von [[Christine Mayr-Lumetzberger]] und [[Gisela Forster]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=virtuelle-dioezese.de |url=http://www.virtuelle-dioezese.de/#07082003 |titel=Dr. Patricia Fresen aus Südafrika wird in Barcelona zur röm.-kath. Priesterin geweiht |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach derzeitiger amtskirchlicher Auffassung kann die Priesterweihe in der römisch-katholischen Kirche nur Männern gespendet werden, weswegen Fresens Weihe seitens der römisch-katholischen Amtskirche nicht anerkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fresen wurde von der katholischen Kirche mehrfach aufgefordert, sich von der aus Sicht der Kirche ungültigen Weihe (Weihesimulation) zu distanzieren. Sie bestritt die Ungültigkeit ihrer Weihe und zeigte daher bis zum Ablauf einer festgesetzten Bedenkzeit „keine Zeichen der Reue und Umkehr“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ida Raming |url=http://www.imprimatur-trier.de/2017/Imprimatur-2017-02_9.pdf |titel=Mutige Frauen stehen auf gegen ein ungerechtes Kirchengesetz - denn: „Ein ungerechtes Gesetz verpflichtet nicht“ – „Lex iniusta non obligat“ |format=PDF |abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde sie am 5. August 2002 [[Exkommunikation|exkommuniziert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordination zur Bischöfin ==&lt;br /&gt;
Am 27. Juni 2005 wurde sie zur Bischöfin geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=virtuelle-dioezese.de |url=http://www.virtuelle-dioezese.de/#2005 |titel=Weihe von Dr. Patricia Fresen zur rk Bischöfin |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weiheakt fand als (geheime) Katakombenweihe in Österreich statt. Der neben – neben [[Gisela Forster]] und Christine [[Christine Mayr-Lumetzberger|Mayr-Lumetzberger]] – weihende Bischof sollte damit vor Sanktionen des Heiligen Stuhls geschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischöfe ihrer Bewegung beauftragten sie, weitere Frauen in verschiedenen Ländern zu [[Diakon]]innen und Priesterinnen zu weihen. Sie wirkte danach zusammen mit [[Ida Raming]] und [[Gisela Forster]] bei etlichen Priesterinnenweihen mit, so bei der Weihe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=virtuelle-dioezese.de |url=http://www.virtuelle-dioezese.de/#2005 |titel=Die Gruppe &amp;quot;ROMANCATHOLIC WOMENPRIESTS NORTHAMERICA&amp;quot; organisiert die Weihe von 9 Frauen auf dem St.Lawrence River in Kanada zu Diakoninnen und Priesterinnen |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der ersten Französin: [[Geneviève Benney]] in Lyon 2005&lt;br /&gt;
* der ersten kanadischen und amerikanischen Frauen in Gananoque 2005: Michele Birch-Connery, Victoria Rue, Jean Marchant und Marie David&lt;br /&gt;
* von [[Monika Wyss]] in der Schweiz 2006, zusammen mit Regina Nikolosi und Jane Via (die erste Priesterin in der Schweiz ist allerdings die [[Christkatholische Kirche|christkatholische]] [[Denise Wyss]], die im Jahr 2000 geweiht wurde).&lt;br /&gt;
* der ersten Frauen in den Vereinigten Staaten in Pittsburgh 2006: Joan Houk, Kathy Vandenberg, Kathleen Kunster, Bridget Mary Meehan, Roberta Meehan, Eileen DiFranco, Olivia Doko und Dana Reynolds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.virtuelle-dioezese.de/Lebenslauf_Patricia_Fresen.html Biografie] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=no2010009676|VIAF=106893379|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-12-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fresen, Patricia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Andere Katholische Kirchen und Gemeinschaften)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freikatholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exkommunizierte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikanerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordination von Frauen im Christentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südafrikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fresen, Patricia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=südafrikanische Theologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Dezember 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[East London (Südafrika)|East London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Johannesburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schelmentraum</name></author>
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