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	<title>Patriarchenteiche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:32:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Patriarchenteiche&amp;diff=1618969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MaximilianDemian: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2023-11-06T00:06:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moscow 05-2017 img39 Patriarshiy Pond.jpg|miniatur|Patriarchenteich, Luftaufnahme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moscow 05-2017 img38 Patriarshiy Pond.jpg|miniatur|Pavillon am Teich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patriarchenteiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Патриаршие пруды}}, [[Transkription (Linguistik)|Transkription]] &amp;#039;&amp;#039;Patriarschije prudy&amp;#039;&amp;#039;) ist eine geläufige, jedoch inoffizielle Bezeichnung für ein Stadtviertel im historischen Zentrum der [[Russland|russischen]] Hauptstadt [[Moskau]] sowie für ein dort gelegenes, knapp 10.000&amp;amp;nbsp;m² großes und zwei Meter tiefes künstliches Gewässer ([[Teich]]). Das Viertel befindet sich in fußläufiger Nähe der [[Twerskaja-Straße]], des [[Gartenring]]s sowie der [[Metro Moskau|Metrostation]] &amp;#039;&amp;#039;[[Majakowskaja (Metro Moskau)|Majakowskaja]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Patriarchenteiche galten schon im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als beliebte Wohngegend und lieferten auch bekannten Künstlern Stoff für ihre Werke (darunter dem Schriftsteller [[Michail Afanassjewitsch Bulgakow|Michail Bulgakow]] für sein bekanntestes Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der Meister und Margarita]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Da sich nahe dem heutigen Teich ursprünglich zwei weitere befanden, wird für das Viertel bis heute die Mehrzahlform &amp;#039;&amp;#039;Patriarchenteiche&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörte das damals noch von Sümpfen und kleinen Flüsschen geprägte Gelände dem im [[Moskauer Kreml|Kreml]] ansässigen Hof des [[Liste der Metropoliten und Patriarchen von Moskau|Moskauer Patriarchen]]. Gegen Ende des Jahrhunderts ließ der damalige Patriarch [[Joachim (Patriarch)|Joachim]] die Sümpfe trockenlegen und an ihrer Stelle drei künstliche Teiche anlegen, in denen seitdem Fische für die Küche des Patriarchenhofs gezüchtet wurden. Nachdem jedoch im Jahre 1721 das Patriarchenamt in der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Kirche]] abgeschafft wurde, verloren die Gewässer ihre ursprüngliche Bedeutung, wurden nicht mehr gepflegt und versumpften daher im Laufe der Jahrzehnte. Erst im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, als die Gegend inzwischen nicht mehr am Rande der Stadt lag und zunehmend besiedelt und bebaut wurde, wurde sie komplett umgestaltet. Dabei schüttete man zwei der drei Teiche zu und legte an den Ufern des verbliebenen Sees einen gut zwei Hektar großen Park an, der einem [[Boulevard]] ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Bebauung erhielt das Viertel rund um den Teich im Wesentlichen Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, als es inzwischen zu einem beliebten Wohn- und Ausflugsort der Moskauer avancierte. Es entstanden dort vornehme Mietshäuser, vereinzelt auch Stadtvillen. In der frühen [[Sowjetunion|Sowjetzeit]] wurden anliegende Straßen vornehmlich mit monumentalen Elite-Wohnhäusern im Stile des sogenannten [[Sozialistischer Klassizismus|Sozialistischen Klassizismus]] bebaut. 1986 entstand am Südufer des Teichs ein im Retrostil gehaltener Pavillon, in dem sich heute ein Restaurant befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig gelten die Patriarchenteiche als eine der vornehmsten Wohngegenden in Moskau und werden vor allem wegen ihres historischen Werts sowie der zentralen und zugleich relativ ruhigen Lage geschätzt. Der Teich und der ihn umgebende Park wurden zuletzt 2003 runderneuert. In den Wintermonaten wird der zugefrorene Teich traditionell als öffentliche Eisbahn eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Künstler und Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Patriarch Ponds Sign.JPG|miniatur|Das Schild erinnert an das Verbot, mit Fremden zu sprechen – eine Anspielung auf Bulgakows Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Meister und Margarita&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im Viertel rund um den Patriarchenteich lebten oder wirkten mehrere bekannte Künstler. In einer der Gassen nahe dem Teich wurde 1892 die Dichterin [[Marina Iwanowna Zwetajewa|Marina Zwetajewa]] geboren, ebenso wohnten zeitweise die Dichter [[Alexander Alexandrowitsch Blok|Alexander Blok]] und [[Wladimir Wladimirowitsch Majakowski|Wladimir Majakowski]] im Viertel, zu Ehren des letzteren wurde 1938 auch die nahe gelegene [[Majakowskaja (Metro Moskau)|Metrostation]] benannt. Als Naherholungsort diente der Teich im 19. und im frühen 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert einer Reihe weiterer berühmter Künstler als Ziel, darunter [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Leo Tolstoi]], [[Alexei Nikolajewitsch Tolstoi|Alexei Tolstoi]], [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Alexander Puschkin]] und [[Nikolai Wassiljewitsch Gogol|Nikolai Gogol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die prominenteste Erwähnung in der Literatur findet der Patriarchenteich im Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der Meister und Margarita]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Michail Afanassjewitsch Bulgakow|Michail Bulgakow]]. Dort ist der Park am Patriarchenteich gleich Schauplatz der ersten Szene, eine Reihe weiterer Szenen des Romans spielen sich ebenfalls im Viertel rund um den Teich ab, so beispielsweise am Gartenring (&amp;#039;&amp;#039;Sadowaja&amp;#039;&amp;#039;). Am letzteren, wenige Gehminuten vom Teich entfernt, befindet sich ein ehemaliges Mietshaus, in dem der Autor in den Jahren 1921–24 wohnte. Seine damaligen Wohnung, die im Buch als „ungute Wohnung“ Erwähnung findet, dient heute als Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Patriarshiye Ponds|Patriarchenteiche}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/teure-laeden--sanierte-wohnungen--ein-beruehmter-dichter---im-viertel-um-die-patriarchenteiche-ist-moskau-so--wie-es-sich-viele-nicht-vorstellen-koennen-die-neue-mitte,10810590,10080838.html |titel=Die neue Mitte |autor=Katja Tichomirowa  |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2004-04-19 |zugriff=2015-06-09}}&lt;br /&gt;
* [http://bestguide.ru/patriarshprudi.html Patriarchenteiche auf bestguide.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.otdihinfo.ru/catalog/175.html otdihinfo.ru: Сквер «Патриаршие пруды»] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=55/45/49.950/N|EW=37/35/31.996/E|type=waterbody|region=RU-MOW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Moskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlicher See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teich in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Moskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Moskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MaximilianDemian</name></author>
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