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	<title>Patershausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zweioeltanks: HC: Ergänze Kategorie:Christentum im Landkreis Offenbach</title>
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		<updated>2025-10-21T10:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Christentum_im_Landkreis_Offenbach&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Christentum im Landkreis Offenbach (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Christentum im Landkreis Offenbach&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserinnenkloster Patershausen&lt;br /&gt;
 | Bild = &lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Ehemaliges Kloster, heutiges Hofgut Patershausen&lt;br /&gt;
 | Bildbreite =&lt;br /&gt;
 | Lage = [[Deutschland]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Hessen]]&lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 50.034&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 8.8065&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
 | Nummer =&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]&lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1252&lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1556&lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Arnsburg]]&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heusenstamm Patershausen Grabplatte der Elisabeth Brendel von Homburg.JPG|mini|hochkant|Grabplatte der Elisabeth [[Brendel von Homburg]], der Mutter des Mainzer Erzbischofs [[Sebastian von Heusenstamm]] am Eingang des Hofguts Patershausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patershausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist heute ein Hofgut und war ehemals ein [[Benediktiner]]-, später [[Zisterzienser]]innenkloster in der Gemarkung [[Heusenstamm]] ([[Hessen]]). Es liegt zwischen Heusenstamm und [[Dietzenbach]], am rechten Ufer der [[Bieber (Rodau)|Bieber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erstes Kloster ===&lt;br /&gt;
Eine Gründung in [[Karolinger|karolingischer]] Zeit wird behauptet, ist aber nicht zu belegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Engels, S. 1228f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist auch nicht mit dem [[Kloster Rotaha]] identisch, das im 8. und 9. Jahrhundert belegt ist und wohl im Ortskern von [[Ober-Roden]] lag.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Schallmayer: „Ober-Roden/Rotaha“. In: Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen. St. Ottilien 2004, S. 891–899. 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die älteste Erwähnung der &amp;#039;&amp;#039;Kirche der Jungfrau Maria zu Patershausen&amp;#039;&amp;#039; stammt aus einem Verzeichnis von Schenkungen aus dem Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts. Eine [[Benediktiner|benediktinische]] Gründung durch [[Kuno I. von Münzenberg|Kuno I.]] von [[Hagen-Münzenberg]] in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts scheint diese Urkunde ebenfalls zu belegen. Dieses erste Kloster wurde aber in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bereits wieder aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Engels, S. 1231f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere Namensformen sind:&lt;br /&gt;
* Phatenshusen (Anf. 13. Jh.)&lt;br /&gt;
* Patenshusen (1252–1288)&lt;br /&gt;
* Corona Virginum (1256–1280)&lt;br /&gt;
* Pattinshusen (1285)&lt;br /&gt;
* Phadinhusin (1289)&lt;br /&gt;
* Patenshusen (1300–1375)&lt;br /&gt;
* Patinshusen (1300–1375)&lt;br /&gt;
* Padenshusen (1300–1375)&lt;br /&gt;
* Padinshusen (1300–1375)&lt;br /&gt;
* Padelshusen (1378)&lt;br /&gt;
* Padeshusen (1408–1483)&lt;br /&gt;
* Padishusen (1408–1483)&lt;br /&gt;
* Padernhusen (1509)&lt;br /&gt;
* Padershausen (1529)&lt;br /&gt;
* Patershausen (1543, 1554)&lt;br /&gt;
* Padershausen (1558–1560)&lt;br /&gt;
* Patterßhausen (1564)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des Zisterzienserinnenklosters ===&lt;br /&gt;
[[Ulrich II. von Münzenberg|Ulrich II.]] von Hagen-Münzenberg überließ am 20. Januar 1252 das Gut und die baulichen Reste der klösterlichen Niederlassung, die in seiner [[Herrschaft Babenhausen]] lagen, der Schwester seiner Mutter, Lukardis (Lucardis) von [[Grafschaft Ziegenhain|Ziegenhain]],&amp;lt;ref&amp;gt;Lukardis war eine Tochter des Grafen [[Rudolf II. (Ziegenhain)|Rudolf II.]] von [[Grafschaft Ziegenhain|Ziegenhain]] und dessen Frau Mechthild von [[Nidda (Adelsgeschlecht)|Nidda]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner eigenen Schwester Lukardis von Münzenberg, um dort ein Kloster zu gründen. Die Mitglieder des [[Konvent (Kloster)|Gründungskonvents]] stammten aus dem Zisterzienserinnenkloster [[Eisenach]]. Das neue Kloster erhielt anlässlich seiner Weihe durch den [[Erzbistum Mainz|Mainzer Erzbischof]] [[Werner von Eppstein]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Corona Virginum&amp;#039;&amp;#039;, der sich aber in der Praxis gegen die Bezeichnung „Patershausen“ nicht durchsetzen konnte. Erste [[Abt|Äbtissin]] wurde die ältere Lucardis. Wegen der Namensgleichheit ist nicht sicher, ob ihr die jüngere Lucardis in diesem Amt folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster erhielt aus der [[Münzenberger Erbschaft]] weitere Ausstattung und die daran beteiligten Familien, die Herren von [[Falkenstein (hessisches Adelsgeschlecht)|Falkenstein]] und die [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]] blieben dem Kloster lange Zeit verbunden. Gleichwohl scheint der Anfang des Klosters wirtschaftlich schwierig gewesen zu sein. Die Gebäude des ehemaligen Benediktinerklosters waren in schlechtem Zustand, so dass neu gebaut werden musste. Es folgten aber weitere Übertragungen, so 1267 das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]] über die Pfarrkirche in [[Bickenbach (Bergstraße)|Bickenbach]] durch die Familie von Falkenstein und 1283 das Patronatsrecht an der Kirche in [[Ginsheim]], an dem die Falkensteiner und die Familie von [[Bolanden (Adelsgeschlecht)|Bolanden]] beteiligt waren. Darüber hinaus wurde das Kloster durch den Erzbischof von Mainz, einer Reihe [[ritter]]schaftliche Familien – hier sind die benachbarten Herren von [[Heusenstamm (Adelsgeschlecht)|Heusenstamm]] hervorzuheben – und dann auch [[Bürgertum|bürgerlicher]] Familien etwa aus den umliegenden [[Reichsstadt|Reichsstädten]] [[Frankfurt am Main]], [[Friedberg (Hessen)|Friedberg]] und [[Wetzlar]] unterstützt und mit Schenkungen bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Kloster wurde 1267 durch Papst [[Clemens IV.]] in den Zisterzienserorden aufgenommen und von diesem der Aufsicht des [[Kloster Arnsburg|Klosters Arnsburg]] unterstellt. In der Praxis aber setzte sich das nur begrenzt durch. Immer wieder intervenieren die [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren und Grafen von Hanau]] und der Erzbischof von Mainz. Hanau nahm eine [[vogt]]eiähnliche Rolle ein und konnte sich später für Patershausen auch mit der [[Landeshoheit]] durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit ===&lt;br /&gt;
Schon vor 1281 ist Adelheid von Hanau, Tochter [[Reinhard I. (Hanau)|Reinhards I. von Hanau]], eine Nichte der Lucardis, als [[Abt|Äbtissin]] nachgewiesen. Um 1339 waren Agnes von Hanau (Ersterwähnung 1339, Letzterwähnung 1347) und Lukard von Hanau, eine Tochter und eine Nichte [[Ulrich II. (Hanau)|Ulrichs II. von Hanau]], Nonnen in Patershausen.&amp;lt;ref&amp;gt;Suchier, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; Ulrich II. bedachte seine Tochter und das Kloster in seinem Testament 1346 mit 50 Pfund [[Heller (Münze)|Heller]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wagner, S. 207&amp;lt;/ref&amp;gt; 1386 und 1396 wurde Anna von Hanau, Tochter [[Ulrich III. (Hanau)|Ulrichs III. von Hanau]], als Äbtissin genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Suchier, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; 1439 ist eine weitere Anna von Hanau (* 15. Juni 1409; † ?), eine Tochter des Grafen [[Reinhard II. (Hanau)|Reinhard II. von Hanau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Suchier, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenfalls Äbtissin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster gelangte durch Schenkungen bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zu wachsendem Wohlstand und war für die ganze [[Wetterau]] von Bedeutung. Die Zentren des Besitzes lagen zum einen in der unmittelbaren Umgebung, in der [[Dreieich]] und am [[Main|Untermain]], dann im Bereich von [[Bensheim]] und Bickenbach, sowie in einem breiten Streifen nördlich des Mains in der (heutigen) Wetterau zwischen [[Bad Vilbel|Vilbel]] und den westlichen Ausläufern des [[Vogelsberg]]s. Organisiert war dieser Besitz durch drei zentrale Wirtschaftshöfe des Klosters: Für die südlichen Besitzungen in Patershausen selbst, für die westlichen Besitzungen in Frankfurt und für die Besitzungen im Bereich der (heutigen) Wetterau in Friedberg. Außer landwirtschaftlich genutzten Flächen gehörten dem Kloster auch städtische Grundstücke und Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Attraktivität des Klosters und der Druck auf das Kloster, neue Nonnen aufzunehmen, war so groß, dass Abt Johann von Arnsburg, die Äbtissin Bertrad und Ulrich II. von Hanau 1319 festlegten, dass nicht mehr als 52 Nonnen aufgenommen werden dürften. Die Zahl stieg gleichwohl wieder darüber hinaus und Beschränkungen mussten wiederholt ausgesprochen werden. Details zum Leben im Kloster sind nicht bekannt, da die schriftliche Überlieferung aus dem Kloster bis auf wenige Einzelstücke verloren gegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang ===&lt;br /&gt;
Seit Mitte des 14. Jahrhunderts wurden die Schenkungen an das Kloster spärlicher. Seit etwa 1360 sind Verluste bezeugt, Abgaben trafen nur vermindert oder verzögert ein, das Kloster verschuldete sich und ein wirtschaftlicher Abstieg begann. 1418 wurde bei einer [[Visitation]] festgestellt, dass das Kloster [[Überschuldung|überschuldet]] war, und die Äbtissin trat von ihrem Amt zurück. Hinzu kamen am Ende des 14. Jahrhunderts massive Auseinandersetzungen zwischen der Führung des Klosters und dem Konvent, 1425 waren Führung und Konvent in zwei Fraktionen gespalten, die sich bekämpften.&amp;lt;ref&amp;gt;Engels, S. 1240f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Belege für einen wirtschaftlichen Niedergang folgen. Im 16. Jahrhundert wandten sich zahlreiche Familien der Umgebung der [[Reformation]] zu, so dass Schenkungen und Neueintritte ausblieben, wirtschaftliche Krise und [[Bauernkrieg]] belasteten den Konvent weiter. Die Grafen von [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg|Hanau-Lichtenberg]] hatten in dieser Zeit die Aufsicht über das Kloster faktisch übernommen, bestritten vom Erzbischof von Mainz, was zu Rechtsstreiten führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachreformatorische Zeit ===&lt;br /&gt;
Unter Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von Hanau-Lichtenberg wurde dort um 1545 die Reformation eingeführt. Äbtissin Margarete von Heddersdorf heiratete 1556 einen leitenden Angestellten der Klosterverwaltung, Johann Weidlich, der kurz darauf [[Schultheiß]] zu [[Diedenbergen]] wurde. Im Frühjahr 1558 starb die letzte Äbtissin, Walburg von [[Muschenheim]], und die vier verbleibenden Nonnen zeigten Graf Philipp IV. an, dass keine von ihnen aufgrund der desolaten wirtschaftlichen Situation bereit war, das Amt der Äbtissin zu übernehmen und baten um Auflösung des Klosters und Pensionen für sich selbst. Nach anfänglichem Widerstreben des Grafen, den defizitären Betrieb zu übernehmen, ging er dann doch auf das Begehren ein. Die letzten Nonnen wohnten zum Teil in [[Dietzenbach]], zwei verblieben im aufgelassenen Kloster. Sie erhielten Renten aus den Klostergütern. Der Streit zwischen [[Kurmainz]] und Hanau-Lichtenberg um Patershausen aber dauerte an. Erst 1567 kam es zu einer Einigung: Hanau trat seine Rechte an Patershausen an Mainz ab und wurde im Gegenzug dafür mit [[Brumath]] im [[Elsass]] [[Lehen|beliehen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Engels, S. 1243; Morhardt, S. 36; Wagner, S. 230&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Erzbischof von Mainz übertrug einen Großteil der Einkünfte des ehemaligen Klosters Patershausen 1568 an das [[Jesuitennoviziat (Mainz)|Mainzer Jesuitenkolleg]], behielt sich aber das Eigentum an den Liegenschaften und Rechten vor. Patershausen war so zu einem Hofgut geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgenutzung ===&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1605 wurde die Anlage durch [[Jesuiten]] erneut als Kloster genutzt. Um diese Zeit war das Kloster Zielpunkt einer Prozession mit Teilnehmern aus [[Offenbach-Bieber|Bieber]] und [[Offenbach-Bürgel|Bürgel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu: Engels, S. 1243f; Alfred Dittrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der kirchlichen und religiösen Verhältnisse&amp;#039;&amp;#039; in Heimatverein Heusenstamm: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Heusenstamm&amp;#039;&amp;#039;, 1961, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwüstet und wieder aufgebaut, endet 1724 die Geschichte Patershausens als Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1741 kaufte Gräfin Maria Theresia [[Schönborn (Adelsgeschlecht)|von Schönborn]] das baufällige Anwesen und ließ es als Hofgut ausbauen. Aus dieser Zeit stammt im Wesentlichen die heutige Gestaltung mit Herrenhaus, Scheune und dem ursprünglichen Konventhaus. Die selbständige [[Gemarkung]] Patershausen wurde 1819 aufgrund der Aufteilung des [[Markwald]]es der [[Biebermark]] erweitert. Patershausen war bis 1954 kommunal selbständig, als es zur Stadt Heusenstamm eingemeindet wurde, und blieb bis 1978 im Besitz der Schönborns. Heute gehört es der Stadt Heusenstamm und ist an einen landwirtschaftlichen Betrieb verpachtet, der es als ökologisch ausgerichteten landwirtschaftlichen Betrieb führt. Die Produkte werden unter der Marke [[Demeter (Deutschland)|Demeter]] verkauft. Seine Felder und Wiesen grenzen an das Naturschutzgebiet „[[Nachtweide von Patershausen]]“. Die Anlage ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spuren ==&lt;br /&gt;
Bauliche Reste aus der Klosterzeit sind nur noch spärlich vorhanden. 1982 fand eine [[Archäologie|archäologische]] Untersuchung statt, deren Dokumentation aber heute wohl nur noch teilweise greifbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Engels, S. 1259f; Dagmar Söder: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039; = Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland – Kulturdenkmäler in Hessen. Braunschweig 1987, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutendstes erhaltenes Ausstattungsstück des Klosters ist der [[Patershäuser Altar]], heute im [[Dom- und Diözesanmuseum (Mainz)|Dom- und Diözesanmuseum]] in [[Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Liste der Äbtissinnen}}&amp;lt;!-- Anker nötig wegen ref in Überschrift --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Liste der Äbtissinnen ==&lt;br /&gt;
Die folgende Liste umfasst die bekannten Äbtissinnen von Patershausen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Engels, S. 1262f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFDEAD&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Äbtissin&lt;br /&gt;
! erwähnt&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rudolf II. (Ziegenhain)#Ehe und Nachkommen|Lukardis]] von [[Grafschaft Ziegenhain|Ziegenhain]]&lt;br /&gt;
| 1255?, 1261&lt;br /&gt;
| Priorin: Lukardis von Hagen-Münzenberg, die Jüngere?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [?] Lukardis von Hagen-Münzenberg&lt;br /&gt;
| vor 1268&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Benedicta&lt;br /&gt;
| 1268&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adelheid von Hanau&lt;br /&gt;
| nach 1268, vor 1277&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Reinhard I. von Hanau|Reinhard I.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petrissa&lt;br /&gt;
| 1277, 1280&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stilla&lt;br /&gt;
| 1285&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Benigna&lt;br /&gt;
| 1297, 1300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stilla&lt;br /&gt;
| 1305&lt;br /&gt;
| Ob das dieselbe wie 1285 ist, ist nicht bekannt;&amp;lt;br /&amp;gt;Priorin: Agnes (1305)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kunegundis&lt;br /&gt;
| 1313–1316&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katharina von Grünenberg&lt;br /&gt;
| 1318&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bertradis&lt;br /&gt;
| 1319&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Elisabeth&lt;br /&gt;
| 1329, 1330&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bertha Grupen&lt;br /&gt;
| 1337, 1340&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adelheid [[Rüdigheim (Adelsgeschlecht)|von Rüdigheim]]&lt;br /&gt;
| 1347, 1348&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clara Frosch&lt;br /&gt;
| 1353, 1359&lt;br /&gt;
| Priorin: Katharine (1359)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anna von Hanau&lt;br /&gt;
| 1394&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cuntzel&lt;br /&gt;
| Juli 1396&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anna von Hanau&lt;br /&gt;
| Dezember 1396&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Ulrich III. (Hanau)|Ulrich III.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gude von [[Bellersheim]]&lt;br /&gt;
| 1404&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gela&lt;br /&gt;
| 1408&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katharina von Groschlag&lt;br /&gt;
| bis Juni 1418&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Benigne von Bellersheim&lt;br /&gt;
| ab Juni 1418&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Guta von Eschbach&lt;br /&gt;
| 1425&lt;br /&gt;
| Priorin: Katharine (1425)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katharina von Groschlag&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| identisch mit der bis Juni 1418 amtierenden Äbtissin?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katharina Ring&lt;br /&gt;
| 1434&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Margareta von [[Londorf]]&lt;br /&gt;
| 1439–1459&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grete von [[Babenhausen (Adelsgeschlecht)|Babenhausen]]&lt;br /&gt;
| 1459&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katharina Feyser&lt;br /&gt;
| 1480, gestorben 1511&lt;br /&gt;
| Priorinnen: Anna von Babenhausen (1487); Katharina von [[Praunheim]] (1500, 1501); Ela Volrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anna von [[Riedern (Adelsgeschlecht)|Riedern]]&lt;br /&gt;
| 1511–1525&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Katharina von [[Trohe]]&lt;br /&gt;
| 1525–nach 1538&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maria von Gillingen&lt;br /&gt;
| nach 1538–1541 (zurückgetreten)&lt;br /&gt;
| Priorin: Anna von [[Trohe]] (1541–1542)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Margarethe von [[Hedersdorf]]&lt;br /&gt;
| 1542–1556 (zurückgetreten, heiratet)&lt;br /&gt;
| Priorinnen: Magdalene von Hedersdorf (1543); Margaretha von Muschenheim (1554–1558)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walburg von [[Muschenheim]]&lt;br /&gt;
| 1556–1558&lt;br /&gt;
| letzte Äbtissin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Peter Engels: &amp;#039;&amp;#039;Patershausen&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Mönchs- und Nonnenklöster der Zisterzienser in Hessen und Thüringen = Germania Benedictina IV, S. 1228–1268. 2011.&lt;br /&gt;
* H. Grothefend: &amp;#039;&amp;#039;Zur ältesten Geschichte des Klosters Patershausen&amp;#039;&amp;#039;. In: Mittheilungen an die Mitglieder des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde in Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 5 (1879), S. 592–605.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Morhardt: &amp;#039;&amp;#039;Hanau alt&amp;#039;s – in Ehren b&amp;#039;halt&amp;#039;s – Die Grafen von Hanau-Lichtenberg in Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039; = Babenhausen einst und jetzt 10. Babenhausen 1984.&lt;br /&gt;
* Elfrune Prechtl: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Patershausen&amp;#039;&amp;#039; = Heusenstammer Hefte 15 (2002). Heusenstamm.&lt;br /&gt;
* Heinrich Roth, &amp;#039;&amp;#039;Ortsgeschichte von Heusenstamm mit Patershausen und Gravenbruch&amp;#039;&amp;#039;. Offenbach 1911.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Suchier]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogie des Hanauer Grafenhauses&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift des [[Hanauer Geschichtsverein 1844|Hanauer Geschichtsvereins]] zu seiner fünfzigjährigen Jubelfeier am 27. August 1894&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1894.&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Justin Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vormaligen geistliche Stifte im Großherzogthum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1 = Provinzen Starkenburg und Oberhessen. Darmstadt 1873.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wagner (Historiker)|Heinrich Wagner]]: Das Schenkungsverzeichnis des Klosters Patershausen, in: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde N. F. 76 (2018), S. 311–334.&lt;br /&gt;
* Gesine Weber: &amp;#039;&amp;#039;Hofgut Patershausen – auf der Suche nach dem ehemaligen Kloster.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;hessenARCHÄOLOGIE 2013. Jahrbuch für Archäologie und Paläontologie in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Darmstadt 2014, ISBN 978-3-8062-2984-4, S.&amp;amp;nbsp;132–136.&lt;br /&gt;
* Richard Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Patershausen – vom Kloster zum Hofgut&amp;#039;&amp;#039; = Heusenstammer Hefte 14 (2000). Heusenstamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-heusenstamm.de/TourismusEinkaufen/Sehenswuerdigkeiten/tabid/259/ctl/Article/mid/505/ItemId/31/Default.aspx Info der Stadt Heusenstamm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1029474745|REMARK=Kloster Heusenstamm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Offenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (7. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Niederlassung der Jesuiten in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Heusenstamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Heusenstamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Heusenstamm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Offenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Offenbach]]&lt;/div&gt;</summary>
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