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	<title>Pastuchów - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:31:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pastuch%C3%B3w&amp;diff=1806191&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: WPCleaner v2.05 - Wikipedia:WPSK (Link mit doppeltem senkrechten Strich)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pastuch%C3%B3w&amp;diff=1806191&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-22T03:53:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:WPSK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:WPSK&quot;&gt;Wikipedia:WPSK&lt;/a&gt; (Link mit doppeltem senkrechten Strich)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Pastuchów &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Puschkau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Świdnica&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Świdnicki (Niederschlesien)&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Jaworzyna Śląska&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Jaworzyna Śląska&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 57&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 27&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = &lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Piotrowice Świdnickie]]–[[Strzegom]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół w Pastuchowie 01aw.jpg|mini|Pfarrkirche St. Barbara]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pastuchów, wieża 4.jpg|mini|Wohnturm]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pastuchów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Puschkau&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Jaworzyna Śląska|Stadt- und Landgemeinde Jaworzyna Śląska]] im [[Powiat Świdnicki (Niederschlesien)|Powiat Świdnicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt sieben Kilometer südöstlich von [[Strzegom]] am Striegauer Wasser (&amp;#039;&amp;#039;Strzegomka&amp;#039;&amp;#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Jaroszów (Strzegom)|Jaroszów]] (&amp;#039;&amp;#039;Järischau&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Łażany]] im Osten, [[Żarów]] und [[Piotrowice Świdnickie]] im Südosten, [[Jaworzyna Śląska]] im Süden, Czechy (&amp;#039;&amp;#039;Tschechen&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten und Strzegom im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde bezeugen, dass das Gebiet von Puschkau schon in der [[Bronzezeit]] besiedelt war. Gegründet wurde Puschkau vor 1134 von Graf [[Peter Wlast]], der die Abgaben von Puschkau und anderer benachbarter Dörfer für die Erstausstattung des von ihm gegründeten Klosters der [[Augustiner-Chorherren]] am [[Sobótka|Zobtenberg]] stiftete. Nachdem dieses nach [[Breslau]] verlegt worden war, wo es unter der Bezeichnung [[St. Maria auf dem Sande|Sandstift]] bekannt wurde, wurden die Abgaben dorthin abgeführt. Während der Zugehörigkeit zum Sandstift wurde Puschkau vor 1259 zu [[Deutsches Recht (Rechtstradition)|Deutschem Recht]] ausgesetzt. Es verfügte über eine [[Schultheiß|Erbscholtiserei]], ein Rittergut, eine Wassermühle und eine Pfarrkirche. Nach 1260 ging es an zwei Ritterfamilien über:&lt;br /&gt;
* Der Mittelhof gehörte um 1320 den Grundherren von &amp;#039;&amp;#039;Puszczow&amp;#039;&amp;#039;, von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis Ende des 16. Jahrhunderts den von [[Mühlheim (schlesisches Adelsgeschlecht)|Mühlheim-Puschke]], danach war er im Besitz der von [[Kalckreuth (Adelsgeschlecht)|Kalckreuth]], von [[Seydlitz (Adelsgeschlecht)|Seidlitz]] und von [[Reibnitz (Adelsgeschlecht)|Reibnitz]].&lt;br /&gt;
* Auf dem Niederhof, dessen Herrenhaus die frühere Erbscholtisei war, wohnten seit 1495 die von Kalckreuth, 1650 die von Gafron, danach die von der Dahm und 1733–1835 die [[Hochberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Hochberg]], die jedoch auf [[Roztoka (Dobromierz)|Rohnstock]] wohnten. Anschließend gehörte es dem Industriellen Eduard [[Kramsta (Unternehmerfamilie)|von Kramsta]] aus [[Świebodzice|Freiburg]], dem seine ledige Tochter [[Marie von Kramsta|Marie]] folgte. Sie vererbte den Besitz an ihren Großneffen Hans-Christoph von Wietersheim-Kramsta&amp;lt;ref&amp;gt;[http://morawa.org/de/index.php/geschichte/liegenschaft Wietersheim-Kramsta]&amp;lt;/ref&amp;gt;, der auf seinem Schloss in [[Strzegom#Gemeinde|Muhrau]] wohnte und 1945 enteignet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Puschkau gehörte zunächst zum [[Herzogtum Breslau]] und gelangte nach dessen Teilung 1278 an das [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer|Herzogtum Schweidnitz]]. Mit diesem zusammen fiel es nach dem Tod des Herzogs [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolkos II.]] 1368 an die [[Krone Böhmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1565 erbaute Caspar von Kalkreuth das neue Schloss im Renaissancestil. Im 16. Jahrhundert wurde Puschkau während der [[Reformation]] evangelisch. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Kirche den Katholiken zurückgegeben und die bis dahin selbständige Kirche von Peterwitz der Pfarrkirche von Puschkau als Filialkirche zugewiesen. Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Puschkau 1742 wie fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. Ab 1832 erfolgte der Bau einer Zuckerfabrik, durch die Puschkau einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm. 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Puschkau gebildet, der aus den Landgemeinden Puschkau, Tschechen und Zedlitz sowie den Gutsbezirken Puschkau, Tschechen und Zedlitzbusch bestand und zum [[Landkreis Schweidnitz]] gehörte. 1892 ließ [[Marie von Kramsta]] eine evangelische Kirche errichten. 1939 lebten 966 Einwohner in Puschkau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Puschkau 1945 zusammen mit fast ganz Schlesien an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Pastuchów&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. 1975–1998 gehörte Pastuchów zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;). Diese wurde mit der Verwaltungsreform 1999 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;römisch-katholische&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Filialkirche St. Barbara&amp;#039;&amp;#039; wurde vermutlich um 1250 errichtet und erstmals 1313 erwähnt. Im 18. Jahrhundert wurde sie erweitert und Ende des 19. Jahrhunderts regotisiert und stilgleich ausgestattet. Das steinerne Taufbecken stammt aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Das zweigeschossige &amp;#039;&amp;#039;Schloss Puschkau&amp;#039;&amp;#039; wurde um 1565 im Stil der Renaissance an einen [[Wohnturm]] angebaut, der in den 1520er Jahren für Melchior von Kalkreuth errichtet worden war. Weitere Umbauten und Modernisierungen erfolgten im 18. und 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;evangelisch-lutherische Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; wurde 1892 im Stil der Neugotik errichtet und in den 1950er Jahren devastiert. Erhalten sind das Eingangstor sowie das evangelische Pfarrhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Gabriel Luther]] (1612–1672), 1647 Bourges &amp;#039;&amp;#039;Iuris Utriusque Licentiatus&amp;#039;&amp;#039;, 1653 [[Kurfürstentum Brandenburg|kurfürstlich brandenburgischer]] Hof- und Kammergerichtsrat, ab 1668 brandenburgischer Hof- und Justizrat in Bayreuth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, Seiten 422–423.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Badstübner]], [[Dietmar Popp]], [[Andrzej Tomaszewski]], [[Dethard von Winterfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= [[Dehio-Handbuch|Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen]]). Deutscher Kunstverlag, München 2005, ISBN 3-422-03109-X, Seiten 730–731.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://territorial.de/ndschles/schweidn/puschkau.htm Amtsbezirk Puschkau]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/506089,Pastuchow.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
* [http://www.zamkipolskie.com/pastuchow/pastuchow.html Beschreibung Wohnturm Pastuchów (&amp;#039;&amp;#039;polnisch&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pastuchow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Jaworzyna Śląska]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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