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	<title>Passugg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Karsten11 am 20. November 2025 um 10:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Passugg&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Plessur (Bezirk)|Plessur]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Churwalden]]&lt;br /&gt;
| BFS = &lt;br /&gt;
| BILD = EHL Campus Passugg.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ehemaliges Kurhaus&lt;br /&gt;
| PLZ = 7062&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.8306&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.54638&lt;br /&gt;
| HÖHE = &lt;br /&gt;
| FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Kurhaus Passugg bei Chur-LBS H1-018250.tif|mini|Kurhaus Passugg, historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1954)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Passugg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [pɐsːʼʊk] ist eine Ortschaft im [[Kanton Graubünden]] in der [[Schweiz]]. Politisch gehört sie zu [[Churwalden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Passugg liegt südöstlich von [[Chur]] am Eingang zum [[Schanfigg]] und im nördlichsten Abschnitt des Gemeindegebiets von Churwalden. Die Häusergruppe befindet sich auf einem Geländesporn zwischen dem Tal der [[Plessur]] und dem Tobel der [[Rabiosa|Rabiusa]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Rabiosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peter-hug.ch/lexikon/Rabiosa Rabiosa]&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;die Tobende&amp;#039;&amp;#039;), die auf Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Landwasser&amp;#039;&amp;#039; heisst und unterhalb von Passugg in die Plessur mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der andern Seite der Rabiusa liegt [[Araschgen]], das politisch zu Chur gehört. Verkehrstechnisch erschlossen wird Passugg durch die [[Tschiertscherstrasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfessionen ==&lt;br /&gt;
Konfessionell ist die Einwohnerschaft gemischt und bekennt sich jeweils hälftig zur [[Reformierte Kirche|reformierten]] und zur [[römisch-katholisch]]en Konfession. Die [[Reformierte Kirche Passugg-Araschgen|Ortskirche]] liegt in Araschgen und gehört zu zwei Dritteln den Reformierten und zu einem Drittel den Katholiken. Die Reformierten gehören mit den Glaubensgenossen in [[Tschiertschen]] und [[Praden]] zur Kirchgemeinde Steinbach, während die Katholiken an die Dom-Pfarrei Chur angeschlossen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Bekanntheit erlangte der Ort durch sein Mineralwasser. Die fünf Quellen in der [[Rabiosa]]schlucht wurden 1562 erstmals erwähnt und im 19. Jahrhundert wiederentdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jost Camenzind, [[Hans Peter Treichler]], Otto Knüsel, Lilian Jaeggi-Landolf, Hansjörg Schmassmann: &amp;#039;&amp;#039;Thermen der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Offizin, Zürich 1990. ISBN 3-907495-11-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1951 wird am heutigen Standort Mineralwasser abgefüllt und vertrieben. Im Jahr 1998 erwarb die Rheinfelder [[Feldschlösschen Getränke|Feldschlösschen Bierbrauerei]], die wiederum zu dem dänischen Bierkonzern [[Carlsberg (Brauerei)|Carlsberg]] in Kopenhagen gehört, die Mehrheitsbeteiligung. 2000 erfolgte die Integration in die Feldschlösschen-Gruppe zusammen mit der benachbarten Bündner Mineralquelle [[Rhäzünser]]. 2005 übernahm eine Gruppe einheimischer Investoren die beiden bedeutenden Bündner Marken Allegra (Quellort [[Malix]]) und Passugger (Quellort Passugg) von der Feldschlösschen Getränke AG und überführte diese in eine rein bündnerische Gesellschaft, die Allegra Passugger Mineralquellen AG. Das Unternehmen füllt nicht nur Mineralwasser in Getränkeflaschen ab, sondern produziert auch für die [[Getränkeindustrie]]. So verwendet z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Mosterei Möhl]] aus [[Arbon]] das Mineralwasser für seine Getränkeproduktion, unter anderem für Shorley ([[Apfelschorle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurhaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Passsugg Prospekt 1920.JPG|mini|Prospekt 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurhaus Passugg 1910.jpg|mini|links|Kurhaus Passugg um 1915]]&lt;br /&gt;
Die Heilquellen von Passugg wurden 1863 durch den Churer Sattlermeister Ulrich Sprecher wiederentdeckt. Das 1883 erbaute Kurhaus wurde wegen des grossen Andrangs zwei Mal umfangreich renoviert (Lift, elektrische Beleuchtung, Toiletten mit Wasserspülung). 1910 verfügte das Kurhaus über 220 Betten. Ein Weg führte hinunter in die Schlucht zum Quellengebäude mit Trinkhalle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/trinkhalle.31503 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Trinkhalle (Foto) |wayback=20220308085636}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verschiedenen Quellen erlaubten je nach Zusammensetzung des Wassers verschiedene Kuren.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Terra Grischuna]] 3/2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurbetrieb wurde 1979 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.passugger.ch/virtual/dHBsPWNudCxjYWxsPTQ2LGNudD00Ng.html |wayback=20080427164125 |text=Istorgia (Geschichte)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im ehemaligen Kurhaus ist heute die internationale Bündner Hotelfach- und Touristikschule [[Swiss School of Tourism and Hospitality]] untergebracht. Die Ortschaft verfügte bis Juni 2011 über eine als [[Tagesschule]] geführte Primarschule.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/letzter-schultag-der-tagesschule-passugg Letzter Schultag in der Tagesschule Passugg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausserdem verfügt sie über die [[Fontana Passugg|Fontana-Bildungsstätte für Gehörlose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Persönlichkeit, die im Kurhaus Passugg starb, war am 13. August 1913 [[August Bebel]]. Zwei Wochen zuvor war er auf Anraten seines Arztes zur Kur dorthin gefahren. Er schien auf dem Weg zur Besserung zu sein, erlag dann aber unerwartet einem seit längerem bestehenden Herzleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs Kälin: &amp;quot;Das Begräbnis des roten Kaisers. Die Trauerfeierlichkeiten für August Bebel in Zürich 1913 im August 1913&amp;quot;, in: H.P.Gansner: &amp;#039;&amp;#039;Am Saum der Zeit oder BEBELS TOD. Historisches Drama am Vorabend des Ersten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;. Dozwil: Thurgau 2014 (3.&amp;amp;nbsp;ergänzte Auflage), S.&amp;amp;nbsp;114 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der in Genf und Hochsavoyen (Frankreich) lebende Schweizer Autor Hans Peter Gansner wählte das Hotel 2013 in einem Historischen Drama zum Schauplatz des Aufeinandertreffens von Bebel und seiner Tochter Frieda mit zeitgenössischen Kämpferinnen und Kämpfern für den Sozialismus, ergänzt durch ein Vor- und Nachspiel, das in den 1960er-Jahren spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;H.&amp;amp;nbsp;P.&amp;amp;nbsp;Gansner: &amp;#039;&amp;#039;Am Saum der Zeit oder BEBELS TOD. Historisches Drama am Vorabend des Ersten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;. Dozwil: Thurgau 2014 (3. ergänzte Auflage).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8114|Passugg|Autor=Jürg Simonett|Datum=2017-03-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Churwaldnertal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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