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	<title>Passagenkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JEW: bilder versetzt</title>
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		<updated>2025-11-01T10:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bilder versetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stceneri08.jpg|mini|Passagenkirche in Saint-Céneri-le-Gérei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint-Jeanvrin Nef.jpg|mini|Saint-Georges in Saint-Jeanvrin]]&lt;br /&gt;
Den Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Passagenkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|&amp;#039;&amp;#039;eglise à passages&amp;#039;&amp;#039;}}) prägte der Architekturhistoriker Volker Konerding für einen speziellen Kirchenbautyp der [[Romanik|romanischen]] Architektur des 12. Jahrhunderts. Er tritt besonders im [[Berry (Provinz)|Berry]] im zentralen [[Frankreich]] auf; in der französischen Literatur spricht man daher von der &amp;#039;&amp;#039;[[Passage berrichon]]&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnet damit kleine seitliche Durchlässe, die vom Langhaus zum Chor oder Querschiff führen. Das Verbreitungsgebiet dieses Bautyps reicht von der [[Bretagne]] im Westen bis zur [[Schweiz]]er Grenze im Osten.&amp;lt;ref&amp;gt;Verbreitungskarte bei Jacques Mallet: &amp;#039;&amp;#039;Le type d&amp;#039;églises à passages en Anjou. Essai d&amp;#039;interprétation.&amp;#039;&amp;#039; In: Cahiers de civilisation médiévale, 25 (n°97), Janvier-mars 1982. S. 49–62 [https://www.persee.fr/doc/ccmed_0007-9731_1982_num_25_97_2389 (Online)], hier S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Plan eglise de Saint Jeanvrin Passage berrichon.png|125|Puyferrand plan annoté.png|125|Kirche Saint-Georges in Saint Jeanvrin; mit Passage berrichon|Kirche Notre-Dame-de-Puyferrand in Le Châtelet; mit Passage berrichon}} 		&lt;br /&gt;
Bei der Passagenkirche, wie Konerding sie herausgearbeitet hat, steht der [[Vierung]]sturm zwischen den Wänden des erheblich breiteren [[Kirchenschiff|Langhauses]], eines breiten [[Chor (Architektur)|Chores]] und den abgetrennten Querhäusern. Der Chor und die Querhäuser sind eingewölbt, während das Langhaus eine Flachdecke oder einen offenen Dachstuhl besitzt. Das Querhaus steht manchmal nur unwesentlich über das Langhaus hervor (z.&amp;amp;nbsp;B. Martigny-le-Comte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Passagenkirche wird durch die &amp;#039;&amp;#039;passages berrichons&amp;#039;&amp;#039; charakterisiert, die zwischen dem Hauptschiff und den Querarmen vermitteln. Diese Kirchenform erinnert an römische Triumphbögen und ihre Räume wirken autark. Ein Beispiel einer solchen Kirche ist die komplett erhaltene [[Dreiapsidenkirche]] [[Saint-Céneri-le-Gérei]] im gleichnamigen Ort in der [[Normandie]]. Die nicht mehr erhaltene Kirche „Notre-Dame de l’Infirmerie“ in [[Cluny]] (in alten Plänen südöstlich der Abteikirche zu erkennen&amp;lt;ref&amp;gt;https://journals.openedition.org/cem/docannexe/image/12661/img-1.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;) könnte eine solche Passagenkirche gewesen sein, zumal die meisten von Konerding identifizierten Passagenkirchen von Cluny abhängig erbaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kunsthistoriker [[Hermann Hipp]] hat 2013 angeregt, den Hamburger [[Kleiner Michel|Kleinen Michel]] – die Kirche St. Ansgar und St. Bernhard – in seinem Grundriss als Passagenkirche zu interpretieren. Der ausführende Pariser Architekt Jean-Charles Moreux (1889–1956)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[:fr:Jean-Charles Moreux|Jean-Charles Moreux]]&amp;#039;&amp;#039; in der französischsprachigen Wikipedia; die Originalakten des Kleinen Michel finden sich im Archives d’architecture du XXe&lt;br /&gt;
siècle, fonds Moreux, Paris; https://archiwebture.citedelarchitecture.fr/ &amp;lt;/ref&amp;gt; war durch ein von ihm verfasstes Standard-Werk zur Architekturgeschichte als Fachmann ausgewiesen und hat 1952/1953 Verweise auf die Romanik in Burgund intendiert und diesem Hamburger Kirchbau eine Gestalt gegeben, die mit ihrem einen Hauptschiff auf einen Bogen zuläuft, der zu beiden Seiten von Passagen begleitet wird&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kleiner-michel.de/assets/templates/kleinermichel/images/veranstaltungen/Bautagebuch_2012_ff/130730_19530114_Moreux_Schnitt-Chorraum.jpg Originalzeichnung des Bogens – Schnitt Kleiner Michel 1953&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean Bony: &amp;#039;&amp;#039;French Gothic Architekture of the Twelfth and Thirteenth Centuries&amp;#039;&amp;#039;. Berkeley 1983.&lt;br /&gt;
* Volker Konerding: &amp;#039;&amp;#039;Die Passagenkirche – ein Bautyp der romanischen Baukunst in Frankreich&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur Kunstgeschichte Bd. 12). de Gruyter Berlin 1976. ISBN 3110045370&lt;br /&gt;
* Jacques Mallet: &amp;#039;&amp;#039;Le type d’églises à passages en Anjou. Essai d’interprétation&amp;#039;&amp;#039;. In: Cahiers de civilisation médiévale Bd. 25 (1982), S. 49–62. [https://www.persee.fr/doc/ccmed_0007-9731_1982_num_25_97_2389 (Online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenbautyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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