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	<title>Pass Thurn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Flo88flo am 21. November 2025 um 09:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-21T09:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Passhöhe, den Ort und die Katastralgemeinde von Mittersill siehe [[Paßthurn]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Pass_thurn_passhoehe_blick_sued.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Pass Thurn, Passhöhe, Blick nach Süden&lt;br /&gt;
|SEITE1 = Nord&lt;br /&gt;
|SEITE2 = Süd&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE = 1274&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE-BEZUG = AT&lt;br /&gt;
|REGION = [[Land Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
|REGION-BEZ = Bundesland&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = AT-5&lt;br /&gt;
|WASSER1 = &lt;br /&gt;
|WASSER2 = &lt;br /&gt;
|ORT1 = [[Kitzbühel]]&lt;br /&gt;
|ORT2 = [[Mittersill]]&lt;br /&gt;
|AUSBAU = [[Pass Thurn Straße|Pass Thurn Straße (B161)]]&lt;br /&gt;
|AUSBAU1 = &lt;br /&gt;
|AUSBAU2 = &lt;br /&gt;
|ERBAUT = &lt;br /&gt;
|ERBAUT1 = &lt;br /&gt;
|ERBAUT2 = &lt;br /&gt;
|SPERREART = &lt;br /&gt;
|SPERRE = &lt;br /&gt;
|SPERRE1 = &lt;br /&gt;
|SPERRE2 = &lt;br /&gt;
|GEBIRGE = [[Kitzbüheler Alpen]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|PROFIL = &lt;br /&gt;
|BERGWERTUNG1 = &lt;br /&gt;
|BERGWERTUNG2 = &lt;br /&gt;
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|STEILSTERKM1 = &lt;br /&gt;
|STEILSTERKM2 = &lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG1 = &lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG2 = &lt;br /&gt;
|HD1 = 513&lt;br /&gt;
|HD2 = 486&lt;br /&gt;
|LÄNGE1 = 19.5&lt;br /&gt;
|LÄNGE2 = 10.5&lt;br /&gt;
|KARTE = &lt;br /&gt;
|POSKARTE = Österreich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE = &lt;br /&gt;
|LAT = 47/18/42/N&lt;br /&gt;
|LONG = 12/24/22/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pass Thurn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|1274|AT|link=true}}&amp;lt;!--ÖK50--&amp;gt; hoch gelegener [[Liste der Alpenpässe|Alpenpass]] in den [[Kitzbüheler Alpen]], der den [[Pinzgau]] (oberes [[Salzach]]tal) mit [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] ([[Leukental]]) verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegene Stadt auf Tiroler Seite ist [[Kitzbühel]], im Süden auf [[Land Salzburg|Salzburger]] Seite ist es [[Mittersill]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Landschaft ==&lt;br /&gt;
Der Pass liegt am Hauptkamm der Kitzbüheler Alpen, die, auch &amp;#039;&amp;#039;Grasberge&amp;#039;&amp;#039; genannt, hier sanftes Profil zeigen und eine weite Passlandschaft eröffnen. Westlich des Passes liegt die [[Resterhöhe]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1894|AT}}), östlich der [[Schellenberg (Kitzbüheler Alpen)|Schellenberg]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2048|AT}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Passes entspringt die nach Norden durch das Leukental fließende [[Jochberger Ache]], und etwas östlich liegen die Quellen der [[Saalach]]. Zur Salzach entwässern [[Jochbergbach]], [[Einödenbach]] und – aus dem [[Wasenmoos (Pass Thun)|Wasenmoos]] östlich der Passhöhe – der [[Engbach (Rettenbach)|Engbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mittersill steigt die Straße zunächst in zwei [[Serpentine]]n bis zu einem Sporn, 140&amp;amp;nbsp;m über der Stadt. Die frühere Burg an dieser Stelle, das heutige [[Schloss Mittersill]], hat ab etwa dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Passstraße gesichert. Danach bietet die relativ sanft steigende Straße kilometerlang einen [[Rundsicht|Panoramablick]] über den Pinzgau und die Fels- und Eisgipfel der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]].&lt;br /&gt;
Steil unterhalb und südlich der Passhöhe liegt die zu Mittersill gehörige Streusiedlung &amp;#039;&amp;#039;[[Paßthurn]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--lt. Stat.Austria; lt. ÖK50 auch Passthurn--&amp;gt;, unterhalb heißt es auch salzburgerseits &amp;#039;&amp;#039;[[Jochberg (Gemeinden Hollersbach, Mittersill)|Jochberg]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Jochberthurn]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Nordseite senkt sich die Straße ins [[Leukental]] schnell und in zwei weiteren Serpentinen nach &amp;#039;&amp;#039;[[Jochbergwald]]&amp;#039;&amp;#039; und folgt dann der Jochberger Ache nordwärts zum tirolischen &amp;#039;&amp;#039;[[Jochberg (Tirol)|Jochberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schild auf der Passhöhe gibt die Höhe einen Meter zu niedrig mit „1273&amp;amp;nbsp;m Seehöhe“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pass Thurn ist ein schon seit alters her wichtiger Pass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übergang ist ein Produkt eiszeitlicher Gletscher. In den Eiszeiten griff der Gletscher des [[Großvenediger]]s immer wieder über den [[Pinzgau]] nach Norden aus und hinterließ bei seinem Rückzug eine sanfte Mulde, die überzogen ist mit Gletschertrümmerschutt.&lt;br /&gt;
Wohl schon kurz nach dem Zurückweichen der Gletscher von der Passhöhe wurde er von steinzeitlichen Menschen überschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später in der [[Bronzezeit]] wurde hier das für die Bronzeherstellung notwendige [[Kupfer]] abgebaut und verarbeitet. An mehreren Fundstellen kamen Kupferschlacken und Werkzeuge zum Vorschein. In der [[Eisenzeit]] bauten wohl [[Alpenkelten|Kelten]] die alten Naturpfade zu einem ersten [[Saumpfad|Saumweg]] aus. Dieser diente bis in die Neuzeit hinein dem [[Salzhandel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich hieß die ganze Gegend am und um den heutigen Pass Thurn, besonders der Norden, &amp;#039;&amp;#039;[[Joch (Gebirge)|Joch]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;berg&amp;#039;&amp;#039; (daher heißen die Ortslagen beiderseits bis heute ebenso). So wurde der Pass 1216 in der Gründungsurkunde des [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]] als südliches Ende des [[Leukental]]es mit &amp;#039;&amp;#039;montis jochperch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Später wurde er als &amp;#039;&amp;#039;Thurn[[tauern]]&amp;#039;&amp;#039;, und in jüngerer Zeit dann als Pass &amp;#039;&amp;#039;Thurn&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Turentauern&amp;#039;&amp;#039; erscheint schon in einer Urkunde 1292 und ist bis in das 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert so geläufig: Die Tauern genannten Pässe der [[Fürsterzbistum Salzburg|Salzburger Erzbischöfe]] verfügten mit den [[Tauernhaus|Tauernhäusern]] über eine spezielle Infrastruktur, und auch hier findet sich ein &amp;#039;&amp;#039;[[Hospital|Spital]]&amp;#039;&amp;#039; (ein zur Betreuung der Durchreisenden beauftragtes Bauerngut) auf der heute Tiroler Seite, das mit dem [[Spital auf&amp;amp;nbsp;der Weitau]] bei St.&amp;amp;nbsp;Johann verbunden (affiliert) war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Prinzinger d. Ä.|August Prinzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Tauern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 7, 1867, &amp;#039;&amp;#039;Der Thurntauern&amp;#039;&amp;#039;, S. 57 (Artikel S. 46–78,&amp;lt;!--Angabe auf http://www.fordham.edu/mvst/magazinestacks/salzburg1.html ist offenkundig falsch--&amp;gt; {{Google Buch|BuchID=rp8VAAAAYAAJ |Seite=57 |KeinText=ja |Linktext=Google eBook, vollständige Ansicht }}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1643 wurde für die Soldaten und ihre Familien ein hölzernes Wachhaus errichtet. Die Straße konnte damals mit [[Palisade]]n und einer Toranlage gesperrt werden, die um 1700 mit einer hohen Mauer verstärkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Friederike Zaisberger, Walter Schlegel,  1978, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1803 gehörten beide Seiten des Passes zum Fürsterzbistum Salzburg, und noch bis 1810 zum [[Herzogtum Salzburg]], und der Pass Thurn war ein innerstaatlicher Bergübergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute hat der Pass Thurn, der mittlerweile modern ausgebaut ist, eine überaus wichtige Bedeutung für den Handel und Verkehr Tirols mit dem Südosten Österreichs. Außerdem besteht mit dem [[Felbertauerntunnel]] ab Mittersill die einzige innerösterreichische Verbindung [[Nordtirol]]s mit seiner Exklave [[Osttirol]]&amp;lt;ref&amp;gt;die Strecke über den [[Gerlospass]] durch das [[Zillertal]] spielt im Fernverkehr keinerlei Rolle&amp;lt;/ref&amp;gt; – seit dem [[Schengen-Abkommen]] hat dieser Aspekt aber weitgehend seine Bedeutung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pass_thurn_suedrampe_inntal.jpg|Südrampe, Blick ins Salzachtal&lt;br /&gt;
Datei:Pass_thurn_passhoehe_blick_nord.jpg|Passhöhe, Blick nach Norden&lt;br /&gt;
Datei:Pass_thurn_nordrampe_kehre.jpg|Kehre in der Nordrampe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Skigebiet Resterhöhe/Jochberg ===&lt;br /&gt;
Am Pass gibt es mehrere Sesselbahnen und Skilifte. Diese gehören direkt zum [[Skiparadies Kitzbühel]] (Schigebiet Kitzbühel–Kirchberg, Bergbahn Kitzbühel).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.bergbahn-kitzbuehel.at/de/skiparadies-kitzbuehel.html |wayback=20160815174902 |text=Skiparadies Kitzbühel |archiv-bot=2024-04-12 03:32:41 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, bergbahn-kitzbuehel.at;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bergfex.at/kitzbuehel-kirchberg/ Kitzbühel-Kirchberg 800 - 2.000m]&amp;#039;&amp;#039;, bergfex.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Gondelbahn, die &amp;#039;&amp;#039;[[Panoramabahn Kitzbüheler Alpen]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.panoramabahn.at/ panoramabahn.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Hollersbach mit dem Skigebiet am Pass Thurn verbindet, wurde im Dezember 2005 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
In der Nähe des Passes liegen das &amp;#039;&amp;#039;[[Wasenmoos (Pass Thun)|Wasenmoos]]&amp;#039;&amp;#039; und einige andere [[Hochmoor]]e. Sie wurden zwischen 1700 und 1960 für das Stechen von [[Torf]] ausgebeutet und sind jetzt – in Teilen – als [[Naturdenkmal]] ([[Liste der Naturdenkmäler im Bezirk Zell am See#NDM00152|NDM&amp;amp;nbsp;152]]) streng geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Naturschutzbuch Salzburg|id=NDM00152|name=Wasenmoos am Paß Thurn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steffan Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Alpenpässe – vom Saumpfad zum Basistunnel&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4, Verlag L. Staackmann, München 2011, ISBN 978-3-88675-274-4 ([http://www.steffanbruns.de/alpenpaesse/index.htm Zusatzseiten zum Buch] auf steffanbruns.de).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = [[Friederike Zaisberger]], [[Walter Schlegel]]&lt;br /&gt;
|Titel = Burgen und Schlösser in Salzburg. Pongau, Pinzgau, Lungau.&lt;br /&gt;
|Auflage= &lt;br /&gt;
|Verlag = Birken-Reihe &lt;br /&gt;
|Ort = Wien&lt;br /&gt;
|Jahr = 1978 &lt;br /&gt;
|ISBN = 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Österreichische Alpenpässe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenpass|Thurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirgspass|Thurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass im Land Salzburg|Thurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kitzbüheler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Pinzgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mittersill)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass in Tirol|Thurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jochberg (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet im Land Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Flo88flo</name></author>
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