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	<title>Pass Lueg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pass_Lueg&amp;diff=364353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-18T13:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|TYP = Talpass&lt;br /&gt;
|BILD = Pass Lueg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Passhöhe mit Schild&lt;br /&gt;
|SEITE1 = Nord&lt;br /&gt;
|SEITE2 = Süd&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE = 552&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE-BEZUG = AT&lt;br /&gt;
|REGION = &lt;br /&gt;
|REGION-BEZ = [[Land (Österreich)|Bundesland]]&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = AT-5&lt;br /&gt;
|WASSER = [[Salzach]]&lt;br /&gt;
|ORT1 = [[Golling an der Salzach]]&lt;br /&gt;
|ORT2 = [[Tenneck (Gemeinde Werfen)|Tenneck]]&lt;br /&gt;
|AUSBAU = [[Salzachtal Straße]] (B 159)&lt;br /&gt;
|AUSBAU1 = &lt;br /&gt;
|AUSBAU2 = &lt;br /&gt;
|ERBAUT = &lt;br /&gt;
|ERBAUT1 = &lt;br /&gt;
|ERBAUT2 = &lt;br /&gt;
|SPERREART = &lt;br /&gt;
|SPERRE = &lt;br /&gt;
|SPERRE1 = &lt;br /&gt;
|SPERRE2 = &lt;br /&gt;
|GEBIRGE = [[Hagengebirge]] / [[Tennengebirge]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|PROFIL = &lt;br /&gt;
|BERGWERTUNG1 = &lt;br /&gt;
|BERGWERTUNG2 = &lt;br /&gt;
|DENZEL = &lt;br /&gt;
|DENZEL1 = &lt;br /&gt;
|DENZEL2 = &lt;br /&gt;
|MAXSTEIGUNG1 = &lt;br /&gt;
|MAXSTEIGUNG2 = &lt;br /&gt;
|STEILSTERKM1 = &lt;br /&gt;
|STEILSTERKM2 = &lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG1 = &lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG2 = &lt;br /&gt;
|HD1 = &lt;br /&gt;
|HD2 = &lt;br /&gt;
|LÄNGE1 = &lt;br /&gt;
|LÄNGE2 = &lt;br /&gt;
|KARTE = &lt;br /&gt;
|POSKARTE = &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE = &lt;br /&gt;
|LAT = 47/34/32/N&lt;br /&gt;
|LONG = 13/11/41/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pass Lueg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gesprochen „Lu-eg“ mit Betonung auf der ersten Silbe, etymologisch richtiger aber „Luag“) ist ein 552&amp;amp;nbsp;m hoher [[Talpass (Engtal)|Talpass]] in den [[Alpen]] an der [[Salzach]], [[Land Salzburg|Bundesland Salzburg]] ([[Österreich]]). Er stellt die früher wichtigste Verbindung des [[Außergebirg]]s mit dem [[Innergebirg]], d.&amp;amp;nbsp;h. den Gebirgsgauen des Salzburger Landes, dar, und war Teil einer der wichtigsten [[Alpentransit]]routen, hat aber heute seine Bedeutung weitgehend verloren. Die wenigen Bauten bilden auch einen Ortsteil von [[Golling an&amp;amp;nbsp;der Salzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft und Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
1160 ist eine [[Mautstelle]] {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;apud clusam iuxta Weruen&amp;#039;&amp;#039;}} (‚bei der [[Klause (Engpass)|Klause]] nahe [[Werfen Markt|Werfen]]‘) erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;ÜB Salzbg 2 Nr. 350, Angabe in Isolde Hausner; Österreichische Akademie der Wissenschaften – Kommission für Mundartkunde und Namenforschung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Altdeutsches Namenbuch: die Überlieferung der Ortsnamen in Österreich und Südtirol von den Anfängen bis 1200&amp;#039;&amp;#039;, Teil 14, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1989, S. 1117;&amp;lt;!--/books?id=JvzkAAAAMAAJ&amp;amp;q=1160+%22Weruen%22--&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Hohenwerfen ist in den 1070ern erbaut.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das kann das spätere [[Hohenwerfen]] ebenso sein wie die [[Befestigung Pass Lueg|Passfeste Lueg]] (oder schlicht die ganze Passage). Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist dann &amp;#039;&amp;#039;luoch&amp;#039;&amp;#039; erwähnt (1258, 1291).&lt;br /&gt;
Der Namensteil Lueg stammt sehr wahrscheinlich vom Wort luegen (gesprochen Luagen) ab, d.&amp;amp;nbsp;h. von schauen. Von Teilen des Pass Lueg ist eine gute Aussicht auf den Tennengau möglich.&lt;br /&gt;
Bei dem [[Syllabizität|silbischen]] Laut &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;ue&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; in &amp;#039;&amp;#039;Lueg&amp;#039;&amp;#039; (mit Betonung auf dem &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) handelt es sich nicht um den Umlaut &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;ü&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, sondern um die alte [[Bairische Sprache|bairische]] Umschreibung für den [[Diphthong]] &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;ua&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (vgl. auch [[Oberdeutsche Schreibsprache]]). Die korrekte Aussprache wäre demnach &amp;#039;&amp;#039;Pass Luag&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pass Luug&amp;#039;&amp;#039;. Im Dialekt wird heute weiterhin hauptsächlich die erstere Variante verwendet, wobei das &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;a&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oft undeutlich ist und zu einem [[Schwa]] schwindet. In der allgemeinen Umgangssprache ist die Aussprache entsprechend der Schreibung &amp;#039;&amp;#039;Lueg&amp;#039;&amp;#039; üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Pass&amp;amp;nbsp;Lueg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Salzachöfen]]&amp;#039;&amp;#039; können landesüblich austauschbar für das ganze schluchtartige [[Durchbruchstal]] der Salzach verwendet werden, im engeren Sinne ist der Pass&amp;amp;nbsp;Lueg eine Ortslage und historische Befestigung inmitten der Schlucht, und die Salzachöfen sind der unterste und wildeste Flussabschnitt der Salzach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pass“ heißt das Straßenstück insbesondere auch darum, weil es tatsächlich vom Salzachniveau fast 100&amp;amp;nbsp;Höhenmeter ansteigt, um die unwegsamsten Stellen zu passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Werfen aerial.jpg|mini|Der Pass Lueg als Engtal von Süden: Das Salzachtal zwischen [[Bischofshofen]] und [[Hallein]], links das [[Hagengebirge]], rechts das [[Tennengebirge]]]]&lt;br /&gt;
Der Talpass liegt südlich von [[Golling an der Salzach]] im [[klamm]]artigen Durchbruch der [[Salzach]] durch das [[Hagengebirge]] im Westen und das [[Tennengebirge]] im Osten. Nördlich des Passes liegen die &amp;#039;&amp;#039;Strudellöcher&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Salzachöfen]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Ausdruck meint im Sprachgebrauch sowohl die Passhöhe selbst im Speziellen, wie auch den ganzen S-förmigen Talabschnitt, von den Salzachöfen und dem Austritt der Salzach aus den Alpen im Norden bis zum südseitigen Beginn der Klamm, beim alten Fuhr- und Flößerwirtshaus &amp;#039;&amp;#039;[[Stegenwald]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;{{Coordinate |text=ICON0 |NS=47.550031 |EW=13.170513 |elevation=502 |dim=30 |region=AT-5 |type=landmark |name=Wirtshaus Stegenwald |sortkey=Stegenwald Wirtshaus}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Pass Lueg verläuft nur die &amp;#039;&amp;#039;[[Salzachtal Straße]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(B&amp;amp;nbsp;159). Die parallel zur B&amp;amp;nbsp;159 verlaufende &amp;#039;&amp;#039;[[Tauernautobahn]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(A&amp;amp;nbsp;10) führt wegen der Enge des hiesigen Talstücks großräumig durch Tunnel, den &amp;#039;&amp;#039;[[Ofenauertunnel (Autobahn)|Ofenauertunnel]]&amp;#039;&amp;#039; (1,3&amp;amp;nbsp;km), eine Salzachbrücke und den &amp;#039;&amp;#039;[[Hieflertunnel]]&amp;#039;&amp;#039; (2&amp;amp;nbsp;km). Auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Salzburg-Tiroler-Bahn]]&amp;#039;&amp;#039;, die Bahnstrecke Salzburg–Bischofshofen und weiter, führt nicht über die Passhöhe selbst, sondern umfährt sie mit Brücke und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Ofenauer Tunnel (Eisenbahn)|Ofenauer Tunnel]]&amp;#039;&amp;#039; (940&amp;amp;nbsp;m) etwas vor dem Pass selbst. Den Rest der Salzachengstelle nach Süden führt sie aber die Salzach entlang und begleitet die B&amp;amp;nbsp;159.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autobahn hat heute auch eine [[Stegenwald|Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Pass&amp;amp;nbsp;Lueg&amp;#039;&amp;#039;]] bei Stegenwald&amp;amp;nbsp;(Exit&amp;amp;nbsp;34).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strüdt Ansichten aus Salzburg G 1262 III Pass Lueg.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ansicht des Einganges in den Paß Lueg im Salzburischen&amp;#039;&amp;#039;, [[Johann Jakob Strüdt]], vor 1800]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Golling - Struber-Denkmal.JPG|mini|[[Struber-Denkmal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pass Lueg (Denkmal des Salzburger Turnerbundes für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg).jpg|mini|Denkmal des Salzburger Turnerbundes für die Gefallenen im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]]]&lt;br /&gt;
Der Pass Lueg ist zweifellos eine [[Altstraße]], ein wichtiger Beleg ist ein Depotfund der Bronzezeit, der auf das 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert wird, und dessen bedeutendstes Fundstück der &amp;#039;&amp;#039;[[Helm vom Pass&amp;amp;nbsp;Lueg]]&amp;#039;&amp;#039;, ein [[etruskischer Kammhelm]] ist. Er wurde 1838 gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heute im [[Salzburg Museum]].&amp;lt;br /&amp;gt; Fritz Moosleitner: &amp;#039;&amp;#039;Der Helm von Paß Lueg im Salzburger Museum Carolino Augusteum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Salzburger Museumsblätter&amp;#039;&amp;#039; Bd. 43, 1982, S. 5–6.&amp;lt;br /&amp;gt;Gerlinde Proier: &amp;#039;&amp;#039;„Der Helm vom Paß Lueg“. Ein kostbarer Fund im Salzburger Museum Carolino Augusteum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Ärztezeitung&amp;#039;&amp;#039; Bd. 37, 7, 1982, S. 470–471.&amp;lt;br /&amp;gt; {{Salzburger Nachrichten |wiki |titel=Helm vom Pass Lueg |kurz=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wurden 1972 Wagenspuren der wichtigen [[Provinz Noricum|norischen]] [[Römerstraße]] &amp;#039;&amp;#039;Aquileia – [[Römerstraße Virunum–Iuvavum|Virunum – Iuvavum]]&amp;#039;&amp;#039; (von der Adria über Unterkärnten und den [[Radstädter Tauern]] nach Salzburg und an den Limes) befundet,&amp;lt;ref&amp;gt;In den Fels eingetiefte Straßengeleise südlich der Passhöhe &amp;lt;!--in Straßenkilometer 24.4?? pdf 34.442, das wär bei Tenneck--&amp;gt; und unterhalb der [[Kirche Maria Brunneck]], 8&amp;amp;nbsp;m unter der jetzigen Fahrbahn der [[B 159]]; Angabe Martin Hell: &amp;#039;&amp;#039;Spuren von Altstraßen am Pass Lueg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeologia austriaca&amp;#039;&amp;#039; 51, 1972, S. 97–103.&amp;lt;!--Angabe in Bespechung http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_baende/29125.pdf dort S. 79--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; am Abschnitt zwischen den [[Mansio]]s (Poststationen) &amp;#039;&amp;#039;[[Vocarium]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Dorfwerfen]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Cucullae]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Kuchl]]). Diese Bedeutung als Verkehrsroute von europäischer Bedeutung hat der Pass bis in jüngste Zeit behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Befestigung Pass&amp;amp;nbsp;Lueg]] wurde im Laufe der früheren Neuzeit von den [[Erzstift Salzburg|Salzburger Fürsterzbischöfen]] ausgebaut.&lt;br /&gt;
Hier widersetzten sich im [[4. Napoleonischer Krieg|4.&amp;amp;nbsp;Napoleonischen Krieg]] 1809 die Salzburger Freiheitskämpfer unter Schützenhauptmann [[Josef Struber]] erfolgreich den französisch-bayerischen Truppen. Salzburg, seinerzeit schon [[Kurfürstentum Salzburg|habsburgisches Kurfürstentum]], wurde trotzdem von den Truppen Napoleons eingenommen und Struber übergab den Pass nach dem Friedensschluss am 20.&amp;amp;nbsp;Oktober. In Folge gehörte das Land kurz zu Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1870ern entstand die &amp;#039;&amp;#039;[[Salzburg-Tiroler-Bahn|Kaiserin-Elisabeth-Bahn (Salzburg-Tiroler Bahn)]]&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Westbahn&amp;#039;&amp;#039; genannt, mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Ofenauer Tunnel (Eisenbahn)|Ofenauer Tunnel]]&amp;#039;&amp;#039;, der den engsten Teil des Pass&amp;amp;nbsp;Lueg umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 9.&amp;amp;nbsp;auf den 10.&amp;amp;nbsp;Juni 1934, ein Monat vor dem [[Juliputsch]], wurde am Pass&amp;amp;nbsp;Lueg Johann Leirich, ein Freiwilliger des Salzburger Heimatschutzes, einer Unterorganisation der [[Heimwehr]], von aus Deutschland einsickernden illegalen Nationalsozialisten ermordet. Sein Kollege Otto Repas wurde angeschossen. Als Täter wurde der spätere SS-Angehörige Konrad Strasser aus Golling verdächtigt. Ein österreichisches Auslieferungsgesuch wurde jedoch von der NS-Justiz ignoriert. Nach dem Anschluss Österreichs wurde der Verdächtige durch das Straffreiheitsgesetz vom 30. April 1938 amnestiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tat nicht weiter verfolgt, da Strasser als 1945 im Raum Berlin gefallen galt und für tot erklärt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14317238.html Schüsse am Paß]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 11/1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1950 wurde im Eisenbahntunnel unter dem Pass&amp;amp;nbsp;Lueg der ehemalige US-Militärattaché in [[Bukarest]], Navy-Captain [[Eugene Simon Karpe]], tot aufgefunden. Ermittlungen ergaben, dass er von Wien in Richtung Paris reisend, gewaltsam aus dem [[Arlberg-Orient-Express]] gestoßen wurde und im Tunnel vom Zug überrollt wurde. Als verantwortlich für die Tat wurden östliche Geheimdienste gemacht, da Karpe ein enger Bekannter des US-amerikanischen Geschäftsmanns [[Robert A. Vogeler]] war, der im kommunistischen Ungarn wegen Spionage zu 15 Jahren Haft verurteilt worden war. Captain Karpe hatte vor seiner Abreise in Wien die Ehefrau Vogelers besucht. Die Tat konnte jedoch nie aufgeklärt werden. Karpe wurde in den USA am [[Nationalfriedhof Arlington]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14337873.html Kommando Kranzschleife]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 34/1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Arlington National Cemetery: [http://www.arlingtoncemetery.net/eskarpe.htm &amp;#039;&amp;#039;Eugene Simon Karpe – Captain, United States Navy&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970ern führte über den Pass die legendäre [[Gastarbeiterroute]] Westeuropa – Balkan mit enormer Verkehrsbelastung und Staus, die erst durch den Bau der [[Tauernautobahn]] zurückgingen. Der Abschnitt Golling – Pass&amp;amp;nbsp;Lueg (&amp;#039;&amp;#039;[[Ofenauertunnel (Autobahn)|Ofenauertunnel]]/[[Hieflertunnel]]&amp;#039;&amp;#039;, Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Pass&amp;amp;nbsp;Lueg&amp;#039;&amp;#039; bei [[Stegenwald]]) wurde 1974 eröffnet, der weiterführende Abschnitt nach Werfen/Pfarrwerfen 1977.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft |Titel=Das Autobahnnetz in Österreich. 30 Jahre Asfinag |Verlag=Eigenverlag |Ort=Wien/Absam |Datum=2012-01 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;A 10 Tauern Autobahn&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=84 |Online=http://www.asfinag.at/documents/10180/13369/de_Buch+30+Jahre+ASFINAG.pdf/8af1a7eb-9bda-4f3c-86a9-81181d4bacb9 |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither ist der Pass selbst nurmehr von lokaler und touristischer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MariaBruneck pass lueg golling.JPG|mini|[[Filialkirche Maria Brunneck|Maria Bruneck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Befestigung Pass Lueg]]&amp;#039;&amp;#039;, als Mautstelle urkundlich 1160, heute barock bis napoleonisch&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Filialkirche Maria Brunneck|Kapelle zu Unserer Lieben Frau Maria Bruneck]]&amp;#039;&amp;#039;, kleine Kirche des Barock (um 1760)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Struberdenkmal]]&amp;#039;&amp;#039;, zu Ehren des Schützenhauptmanns [[Josef Struber]] und des Gefechts von 1809&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegerdenkmal&amp;#039;&amp;#039; des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Salzachöfen]]&amp;#039;&amp;#039;, Klamm der Salzach (Naturdenkmal)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kroatenhöhle]]&amp;#039;&amp;#039;, Naturhöhle mit Befestigungen (etwas flussaufwärts auf der anderen Seite, über einen Steg erreichbar, steht ebenfalls unter Denkmalschutz, Höhle selbst nicht öffentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Golling an der Salzach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenpass|Lueg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßentunnel in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Tennengau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Golling an der Salzach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Pongau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Werfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Golling an der Salzach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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