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	<title>Paspel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T21:17:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paspel&amp;diff=374255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lokalpatriot2017: /* Siehe auch */Galon hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-03-19T12:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt;Galon hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Miesbacher gebirgstracht mann.jpg|mini|Trachten[[weste]] mit roten Paspeln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BLW Day Dress (detail) 1836 - 1840.jpg|mini|Paspeln an einem Kleid des frühen 19. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Clp 20070729 Bundeswehr Uniform Paspel.jpg|mini|hochkant|Paspel an Kragen (mit [[Litze (Geflecht)|Doppellitze]] darauf) und Schulterstück einer Offiziersuniform der Bundeswehr (Pioniertruppe)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paspel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seltener &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Paspel (von {{frS|passepoil}} ([[Genus|m.]]) „was über die Franse hinausgeht“;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Paspel &amp;#039;&amp;#039;Paspel&amp;#039;&amp;#039;.] Duden.de&amp;lt;/ref&amp;gt; besonders in Österreich und der Schweiz [[Genus|maskulin]] in der originalen Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Passepoil&amp;#039;&amp;#039; mit der entsprechenden Aussprache [pasˈpo̯al]), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bordierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorstoß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schierbaum&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Schierbaum: &amp;#039;&amp;#039;Bekleidungs-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Schiele &amp;amp; Schoen, Berlin 1993, ISBN 3-7949-0563-6, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein schmaler, wulstiger [[Naht (Textiltechnik)|Nahtbesatz]] an Kleidungsstücken. Ursprünglich war der oder die Paspel ein Verstärkungsstreifen an militärischer Kleidung. Seit dem 19. Jahrhundert dient die Kantenpaspel vorwiegend als Dekor. Paspeln betonen die [[Umriss|Kontur]] und den [[Schnittmuster|Schnitt]] des Kleidungsstückes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paspel besteht aus einem längs gefalteten [[Textilie|Stoffstreifen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Passepoil |Band=12 |Seite=730 |zenoID=20010596828}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen dessen Lagen eine Schnur eingelegt werden kann. Die Paspel wird beim Schließen der [[Nähen|Naht]] eines Kleidungsstückes mitgeführt, so dass von außen die [[Stoffbruch|Bruchkante]] des Streifens als kleiner, die Nahtlinie betonender Wulst sichtbar wird. Man unterscheidet zwischen der Kantenpaspel und der Taschenpaspel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schierbaum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kantenpaspel ==&lt;br /&gt;
Die Kantenpaspel wird auch &amp;#039;&amp;#039;[[Bordüre|Bordierung]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Vorstoß&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie wird zur Verzierung an Kanten, Säumen und Schlitzen verwendet. Der Stoffstreifen wird an der betreffenden Kante vorgenäht, [[Saum (Textil)#Umbug|umgebugt]] und übergesteppt. Die sichtbare Breite beträgt bis drei Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert waren Paspeln in der Frauenkleidung recht verbreitet. Heute werden sie vor allem im Bereich der [[Tracht (Kleidung)|Trachten]]- bzw. [[Mode|Landhausmode]], [[Uniform]]en oder [[Pyjama]]s eingesetzt. Die etwa 10&amp;amp;nbsp;cm breite Paspel am unteren Ende eines [[Dirndl]]s wird als &amp;#039;&amp;#039;Kittelblech&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und wird vor allem bei festlichen Dirndlkleidern angebracht. Bei Schuhen werden Paspeln als Qualitätszeichen in die Kanten des Einstiegs eingearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taschenpaspel ==&lt;br /&gt;
Die Taschenpaspel dient zur Versäuberung und Stabilisierung des Tascheneingriffs. Sie ist breiter als die Kantenpaspel und formgerecht aus Oberstoff oder Futter zugeschnitten. Dazu gibt es Taschenpaspel-Automaten. – Diese Technik wird auch zur Herstellung von Paspelknopflöchern an Jacken und Mänteln verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lampasse]]&lt;br /&gt;
* [[Galon]]&lt;br /&gt;
* [[Biese (Kleidung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maggy Baum, Chantal Boyeldieu-Duyek: &amp;#039;&amp;#039;Passepoil, piqures et paillettes. Dictionnaire du fil, des aiguilles et des étoffes.&amp;#039;&amp;#039; Le Seuil, Paris 2008, ISBN 978-2-02-097997-9.&lt;br /&gt;
* Oskar Brüch: &amp;#039;&amp;#039;Das K.u.k. Heer im Jahre 1895.&amp;#039;&amp;#039; Stocker Verlag, Graz 1997.&lt;br /&gt;
* Richard Knötel, Herbert Knötel d.&amp;amp;nbsp;J., Herbert Sieg, Ingo Prömperm: &amp;#039;&amp;#039;Farbiges Handbuch der Uniformkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der militärischen Tracht der deutschen Staaten, Österreich-Ungarns und der Schweiz bis 1937.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil eines Kleidungsstücks]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abzeichentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uniform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lokalpatriot2017</name></author>
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