<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Paselstollen</id>
	<title>Paselstollen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Paselstollen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paselstollen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T02:48:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paselstollen&amp;diff=375867&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paselstollen&amp;diff=375867&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T11:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|NS=47.08025|EW=13.09746|type=landmark|region=AT-5|elevation=1290|map=right|maplevel=adm1st}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paselstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein seit 1943 bestehender [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] bei [[Böckstein]] im [[Gasteinertal]], Land Salzburg. Er wurde zur Goldgewinnung vorgetrieben und wird seit 1952 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gasteiner Heilstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Kureinrichtung der [[Radonbalneologie]] genutzt. Bergrechtlich wird der Stollen von der &amp;#039;&amp;#039;Erzbergbau Radhausberg GesmbH&amp;#039;&amp;#039; betrieben und von der &amp;#039;&amp;#039;Gasteiner Kur-, Reha- und Heilstollen Betriebsgesellschaft FlexCo&amp;#039;&amp;#039; medizinisch genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paselstollen 3074.jpg|mini|hochkant|Die heutige Einfahrt zum Stollen]]&lt;br /&gt;
Das Stollenportal liegt etwa 2&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich des [[Bahnhof Böckstein|Bahnhofs Böckstein]] in Richtung [[Sportgastein]], am Fuß des [[Radhausbergmassiv]]s in {{Höhe|1290|AT|link=true}} Seehöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stollen wurde fast 2&amp;amp;nbsp;Kilometer (1888&amp;amp;nbsp;m Stollenlänge) Richtung Süd vorgetrieben, die lichten Maße waren: Höhe 3,40&amp;amp;nbsp;m, Sohlenbreite 3,40&amp;amp;nbsp;m, und Firstbreite 3,0&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zschocke&amp;quot;&amp;gt;Karl Zschocke: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht über den Vortrieb des Radhausberger Unterbaustollens für das Jahr 1940.&amp;#039;&amp;#039; Böckstein, 7. Februar 1941; &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Gasteiner Goldbergbaus. Der Bau des Paselstollens (Radhausbergunterbaustollen bzw. Heilstollen).&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsbericht, Böckstein, 3. Januar 1943. Beide veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Der Radhausberg.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für Montanforschung zum Gasteiner Goldbergbau ([http://mfzr.org/Goldbergbau/pasel/index.htm 1940] und [http://mfzr.org/Goldbergbau/pasel/index-Dateien/Page328.htm 1943] als Webdokument, beide mfzr.org).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Radhausbergmassiv ist ein altes [[Goldbergbau]]gebiet, die Schürfrechte wurden mit dem [[Anschluss Österreichs]] 1938 von der Republik (Bundesschätze) auf die [[Preuß-A.G.]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. &amp;#039;&amp;#039;[http://mfzr.org/Goldbergbau/neu12/gew38.html Sitzung des Gewerkenrates der Gewerkschaft Rathausberg am 2. August 1938]&amp;#039;&amp;#039;. Niederschrift (auf mfzr.org).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940 erfolgte der Anschlag des Pasel-Stollens in Böckstein, um die alten Stollen am [[Radhausberg]] zu unterfahren. Schon 1943 wurde der Vortrieb, der auch unter Einsatz von etwa zwei Dutzend polnischer [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] erfolgte, wegen mangelnder Ergiebigkeit eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zschocke&amp;quot;/&amp;gt; Stattdessen fand man hohe Gesteins- und Lufttemperaturen und eine über dem Normalbereich liegende Konzentration von [[Radon]] in der Stollenluft. Diese Besonderheiten und Hinweise auf Heilwirkungen des Stollenklimas bei der Belegschaft des seinerzeitigen Bergbaubetriebes veranlassten die Universität Innsbruck, 1946 mit umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen zu beginnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;test&amp;quot;&amp;gt;F. Scheminzky: &amp;#039;&amp;#039;Der Thermalheilstollen von Badgastein-Böckstein – seine Geschichte, Erforschung und Heilkraft.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe [[natürliche Strahlenexposition|radioaktive Hintergrundstrahlung]] des Gasteinertals war schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;so etwa H. Mache: &amp;#039;&amp;#039;Über die Radioaktivität der Gasteiner Thermen.&amp;#039;&amp;#039; Sitzungsberichte d. Kais.Akad.Wiss., mathem.-naturwiss.Kl., Abt. IIa, 23, Wien 1904, S. 13;&amp;lt;br /&amp;gt;ausführlich Joseph Braunbeck: &amp;#039;&amp;#039;Der strahlende Doppeladler: Nukleares aus Österreich-Ungarn&amp;#039;&amp;#039;. Leykam Buchverlagsgesellschaft, 1996, ISBN 978-370117333-4, insb. Kap. VII. &amp;#039;&amp;#039;Hoffende und Enttäuschte&amp;#039;&amp;#039;, S. 110 ff ({{Google Buch |BuchID=cbYk4W4xG84C |Seite=110}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; im Paselstollen liegt die Konzentration im Jahresmittel bei etwa 44.000 [[Becquerel (Einheit)|Becquerel]] je m³&amp;amp;nbsp;Stollenluft. Zum Vergleich: In Gebäuden wird ein Richtwert von 200–400&amp;amp;nbsp;Bq/m³ als Obergrenze für eine Radongefährdung angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://homepage.univie.ac.at/harry.friedmann/Radon/welcome.htm Informationen über Radon].&amp;#039;&amp;#039; [[Das österreichische Radonprojekt]] (ÖNRAP), [[Harry Friedmann]], Faculty of Physics-Nuclear Physics, [[Universität Wien]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stollen ist nach [[Curt Pasel]], einem [[Ministerialdirigent]]en im [[Reichswirtschaftsministerium|Reichs- und Preußischen Wirtschaftsministerium]], benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Dopsch]], [[Hans Spatzenegger]], Oswald Reiche: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Salzburgs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Land.&amp;#039;&amp;#039;, 1991, S. 2626&amp;lt;!-- sic--&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gasteiner Paselstollen folgt mit seinen Stollenstrecken einem ca.&amp;amp;nbsp;25&amp;amp;nbsp;Mio. Jahre alten [[Erzgang]], welcher steil [[Einfallen|einfallend]] in große Tiefen (bis 3000&amp;amp;nbsp;m) des Radhausberges reicht. Dieser Erzgang entstand im Zuge der [[Alpidische Gebirgsbildung|Alpidischen Gebirgsbildung]] durch Dehnung der durch den [[Auffaltung der Alpen|damaligen Nordschub Afrikas hochgefalteten]] Gesteinsmassen entlang der Gebirgsachse. Die Druckentlastung beim Aufreißen der tiefen Gangspalte lässt ein Aufsteigen und Absetzen [[sulfid]]ischer Metallerze aus den unterlagernden alten Schiefern der [[Habachformation]] zu, die den Riss bis zur Oberfläche mit [[edelmetall]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;reichen Erzen füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der letzten Europäischen Eiszeit versickerten große Massen an Schmelzwässern entlang jüngerer unvererzter [[Kluft (Geologie)|Spalten &amp;#039;&amp;#039;(Fäulen)&amp;#039;&amp;#039;]] in den Berg, welche die ca.&amp;amp;nbsp;3000&amp;amp;nbsp;m mächtige [[Zentralgneis|Gneis]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;abfolge langsam bis zum dichten [[Schiefergestein|Schieferboden]] (Formation des [[Tauernfenster]]s) durchwässerten, sich dort aufwärmten und als heiße Wässer&amp;lt;!-- sic, bergmännisch--&amp;gt; wieder nach oben stiegen. Die beim Aufstieg in höhere (=&amp;amp;nbsp;kältere) Gesteinsschichten neuerliche Abkühlung erzeugte langsam einen großräumigen und langfristigen Wasserkreislauf, der über Tausende von Jahren die Spurenelemente des Gneises ([[Radium]], [[Fluor]] und [[Chrom]]) löste und im Wasser anreicherte. Das im heißen Wasser gelöste Radium zerfiel weiter in [[Radon]] und aus dem Fluor entstanden in Verbindung mit Wasser starke Säuren, die letztlich auch die Metalle des Erzganges angriffen und zersetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die starke, manchmal bis zu 1000&amp;amp;nbsp;m tiefe Erosions-Eintiefung der alpinen Täler nach Ende der Eiszeit ließ die im Gneis des Radhausbergs lange Zeit gefangenen Massen von Schmelzwässern an der tieferen nordöstlichen Talsohle in Form heißer, radonhaltiger Quellen austreten. Wie bei einem gefüllten Eimer, welcher an seinem Rand (=&amp;amp;nbsp;[[Quellhorizont]] bzw. Höhenlage der Quellen) überläuft, tritt aus den Quellen immer nur jene Wassermenge aus, welche durch die jährliche Schneeschmelze/Niederschläge im weitläufigen Einzugsgebiet dem Gesamtsystem regelmäßig zufließt (diese Tiefenstruktur wird &amp;#039;&amp;#039;Mallnitzer Mulde&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortgeschrittene Lösung der Edelmetallerze in der Gangspalte wurde auf Höhe des ältesten (ersten) Talbodens gestoppt, da das Thermalwasser aufgrund seiner frühesten Quellaustritte hier nicht mehr höher im Berg aufsteigen konnte. Dies ermöglichte letztlich später den historischen Gold- und Silberbergbau entlang der über 1000&amp;amp;nbsp;m über dem Talboden gelegenen Ausbisse des Erzganges, bis in Tiefen von ca.&amp;amp;nbsp;400&amp;amp;nbsp;m ([[Bergwerk Radhausberg]]/Hieronymushaus, [[Knappenbäudlsee]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den 1940er-Jahren wurde versucht, mit dem [[Vortrieb (Bergbau)|Vortrieb]] des 2&amp;amp;nbsp;km langen Paselstollens den Radhausberg samt seines Erzgangs nur knapp (200&amp;amp;nbsp;m) über dem heutigen Talboden zu unterfahren. Statt der erhofften Erze wurden nur heißer radonhaltiger Wasserdampf angetroffen, der über die leere Gangspalte aus der Tiefe (vom ca.&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;m tiefer liegenden heutigen Quellhorizont) aufstieg und die umgebenden Gesteine bis auf ca.&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;°C aufwärmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurbetrieb ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Montanmuseum-Altböckstein 3249.jpg|mini|Darstellung im Montanmuseum Altböckstein]]&lt;br /&gt;
Der Kurbetrieb wird heute von der &amp;#039;&amp;#039;Gasteiner Kur-, Reha- und Heilstollen Betriebsgesellschaft FlexCo&amp;#039;&amp;#039; betrieben, einem Konsortium örtlicher, regionaler und überregionaler Heil- und Tourismuseinrichtungen und Einzelpersonen der Branche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;firmenabc.at&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.firmenabc.at/gasteiner-kur-reha-und-heilstollen-betriebsgesellschaft-flex_NmB#Firmenbuchdaten Firma Gasteiner Kur-, Reha- und Heilstollen FlexCo in Böckstein].&amp;#039;&amp;#039; Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftlich betreut wird er von der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]] in Salzburg &amp;#039;&amp;#039;(Forschungsinstitut Gastein).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.gasteiner-heilstollen.com/foi.html?file=tl_files/pdf-dateien/2011/Forschungsinstitut%20-%20Infoblatt.pdf Das Forschungsinstitut Gastein stellt sich vor]&amp;#039;&amp;#039;, Infoblatt (pdf, auf gasteiner-heilstollen.com, abgerufen am 10. Februar 2013; 103&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gasteiner Heilstollen werden vor allem chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Atemwege und der Haut mit [[Radonbalneologie|Radon]] und [[Therapeutische Hyperthermie|Hyperthermie]] behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Ritter: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.alpentherme.com/pdf/indikationsliste-radon-allgemein-gasteinertal-2008.pdf Indikationsliste zur Radontherapie].&amp;#039;&amp;#039; Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Forschungsinstitut Gastein (pdf, abgerufen am 10. Februar 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Therapiebereich des Stollens gliedert sich in fünf unterschiedliche Stationen, die sich in Wärme (37–41,5&amp;amp;nbsp;°C) und Luftfeuchtigkeit (75–100 %) unterscheiden. Die Einfahrt dauert 90 Minuten, von denen ca. 60 Minuten liegend im Therapiebereich verbracht werden. Jährlich werden 14.000 Patienten dort behandelt.&amp;lt;ref name=springermedizinat&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.springermedizin.at/artikel/27916-statt-gold-klima-gegen-schmerzen-gefunden |wayback=20151217005418 |text=Meldung auf springermedizin.at, 3. Mai 2012 |archiv-bot=2019-05-06 06:24:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die effektive [[Radioaktivität|radioaktive]] [[Strahlendosis]] einer 3-wöchigen Kur mit 10 Anwendungen im Stollen beträgt etwa 1,8 [[Sievert (Einheit)|mSv]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Radon als Heilmittel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Radon als Heilmittel - Therapeutische Wirksamkeit, biologischer Wirkungsmechanismus und vergleichende Risikobewertung&amp;#039;&amp;#039; Peter Deetjen, Albrecht Falkenbach, [[Dietrich Harder]], Hans Jöckel, Alexander Kaul, Henning von Philipsborn. Verlag Dr. Kovac, 2005, ISBN 3-8300-1768-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die natürliche jährliche [[Strahlenbelastung]] durch Radon und andere inhalierte Nuklide bewegt sich weltweit zwischen 1 und 10 mSv pro Jahr (UNSCEAR 2008).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unscear.org/docs/reports/2008/09-86753_Report_2008_Annex_B.pdf UNSCEAR-Report 2008, S. 339, Tabelle 12] (PDF; 12,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Für nicht beruflich oder als Patient strahlenexponierte Personen definieren die EU-Staaten eine zusätzliche Belastung von 1 mSv pro Jahr als Obergrenze; der Radonstollen ist daher ein Kontroll- oder Überwachungsbereich gemäß Strahlenschutzverordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.lebensministerium.at/dms/lmat/umwelt/strahlen-atom/strahlenschutz/rechtsvorschriften/allgstrschv/AllgStrSchV.pdf |text=Österreichische Strahlenschutzverordnung, § 14 |archivebot=2019-05-06 06:24:32 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gegenwärtig gibt es keine [[Evidenzbasierte Medizin|wissenschaftlich fundierte]] Empfehlung zur Radontherapie – auch wenn eine aktuelle Studie mit einer randomisierten Blindkontrollgruppe signifikante Schmerzlinderung belegen konnte, werden weitere Studien nötig sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cris.fau.de/projects/324717496/ RAD-ON02 Studie: Bestätigung der schmerzlindernden Wirkung von seriellen Radonbädern bei Patienten mit muskuloskelettalen Beschwerden. (RAD-ON02)], Projektende: 31.12.2020, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, abgerufen am 26. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kureinfahrten werden allerdings von den österreichischen Sozialversicherungen für Morbus Bechterew, rheumatoide Arthritis und Psoriasisarthritis als Behandlung anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sozialversicherung.at/portal27/vaebportal/contentPrint?contentid=10007.721395&amp;amp;viewmode=content&amp;amp;print=true Gesundheitseinrichtung der VAEB], abgerufen am 24. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Scheminzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Thermalstollen von Badgastein-Böckstein.&amp;#039;&amp;#039; Tyrolia, Innsbruck 1965. Darin u.&amp;amp;nbsp;a.: [[Christof Exner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geologie des Thermalstollens und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;; Karl Zschocke: &amp;#039;&amp;#039;Der Goldbergbau in den Hohen Tauern und die Auffahrung des Radhausberg-Unterbaustollens (Pasel-Stollen, Thermalstollen, Heilstollen) in Böckstein bei Badgastein.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Josef Zötl, Johann E. Goldbrunner: &amp;#039;&amp;#039;Die Mineral- und Heilwässer Österreichs: Geologische Grundlagen und Spurenelemente.&amp;#039;&amp;#039; Gabler Wissenschaftsverlage, 1993, ISBN 978-321182396-5; Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Heilquellen im Grenzbereich der Nördlichen Kalkalpen der Grauwackenzone und im inneralpinen Tertiär.&amp;#039;&amp;#039; 5.2. &amp;#039;&amp;#039;Die Heilwasserbereiche im Tauernfenster&amp;#039;&amp;#039;, S. 81–97 ({{Google Buch|BuchID=vrKICOc2MDUC|Seite=81}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paselstollen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gasteiner-heilstollen.com Gasteiner Heilstollen]&lt;br /&gt;
* [http://bmg.gv.at/cms/home/attachments/0/5/4/CH1238/CMS1253800995913/radoninformation1.pdf Radonbelastung in Österreich] (PDF; 5,2&amp;amp;nbsp;MB) vom Bundesministerium für Gesundheit und Umweltschutz&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portaltreffer/atom/018AA08D-1B4-018A9-00000484-0189A3E5/pool/BWEB/ &amp;quot;Thermalstollen Bad Gastein-Böckstein&amp;quot; (1956)] – Film von [[Ferdinand Scheminzky]] aus der Sammlung des Bundesinstituts für den Wissenschaftlichen Film (ÖWF) im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=eouTr-AJR5g Interview mit dem Öffentlichkeitsbeauftragten des Heilstollens, Herrn Ladinger, 2000], auf YouTube, abgerufen am 18. April 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10166117-4|VIAF=134714559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Gastein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bezirk St. Johann im Pongau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strahlentherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paracelsus Medizinische Privatuniversität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläotherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>