<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pascale_Ogier</id>
	<title>Pascale Ogier - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pascale_Ogier"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pascale_Ogier&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T12:39:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pascale_Ogier&amp;diff=818714&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pascale_Ogier&amp;diff=818714&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-27T14:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pascale Ogier (cropped).jpg|mini|hochkant=0.85|Ogier mit ihrer Auszeichnung für &amp;#039;&amp;#039;[[Vollmondnächte]]&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationalen Filmfestspielen von Venedig]] 1984]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pascale Ogier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Oktober]] [[1958]] in [[Paris]]; † [[25. Oktober]] [[1984]] ebenda) war eine [[Frankreich|französische]] [[Schauspieler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Schauspieldebüt ===&lt;br /&gt;
Pascale Ogier wurde 1958 in Paris als Tochter der bekannten französischen Schauspielerin [[Bulle Ogier]] geboren. Sie begann ein Studium in den Fächern französische Literatur und Film, brach dieses jedoch ab, um gegen den Willen ihrer Mutter ins Schauspielfach zu wechseln.&amp;lt;ref&amp;gt;Van Gelder, Lawrence: &amp;#039;&amp;#039;At The Movies&amp;#039;&amp;#039;. In: New York Times, 7. September 1984, Section C, S. 6, Column 5, Weekend Desk.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1978 feierte Ogier ihr Schauspieldebüt mit einer Nebenrolle in [[Jean-Claude Brisseau]]s Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Das Leben wie es ist&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr entdeckte sie der renommierte [[Autorenfilm]]er [[Éric Rohmer]], der Ogier mit einer Nebenrolle in seinem Film &amp;#039;&amp;#039;Perceval le Gallois&amp;#039;&amp;#039; bedachte. In dem preisgekrönten Drama, das sich [[Chrétien de Troyes]]’ [[Versroman]] &amp;#039;&amp;#039;[[Li Contes del Graal|Perceval]]&amp;#039;&amp;#039; zur Vorlage nahm, waren [[Fabrice Luchini]] und [[André Dussollier]] ihre Filmpartner. Rohmer setzte Pascale Ogier auch in seinem nächsten Projekt, der gleichnamigen Fernsehadaption von [[Heinrich von Kleist]]s Fünfakter &amp;#039;&amp;#039;Käthchen von Heilbronn&amp;#039;&amp;#039; (1980) ein. Hier war die Französin in der Titelrolle einer illegitimen Kaisertochter zu sehen, deren Leben durch Intrigen in Gefahr gerät. Daraufhin folgte ein kleiner Auftritt in [[Mauro Bolognini]]s romantischem Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Kameliendame (1980)|Kameliendame]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem [[Isabelle Huppert]] und [[Bruno Ganz]] die Hauptrollen bekleideten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Bekanntheit erlangte Pascale Ogier im Jahr 1981, als sie an der Seite ihrer Mutter in [[Jacques Rivette]]s Kinoproduktion &amp;#039;&amp;#039;An der Nordbrücke&amp;#039;&amp;#039; agierte. In der Geschichte über zwei Frauen, die sich während eines Tages drei Mal in Paris begegnen, ist sie die ungestüme und fantasievolle Baptiste, die das Leben als Herrschaft des Schreckens versteht. Der [[Fantasyfilm]], für den Ogier gemeinsam mit ihrer Mutter, Regisseur Rivette und Drehbuchautorin [[Suzanne Schiffman]] das Filmskript verfasst hatte, machte sie auch Kritikern außerhalb Frankreichs bekannt, die sie als bemerkenswert aussehende, junge Schauspielerin&amp;lt;ref&amp;gt;Canby, Vincent: &amp;#039;&amp;#039;Rivette&amp;#039;s &amp;quot;Le Pont Du Nord&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: New York Times, 7. Oktober 1981, Section C, Column 1, Cultural Desk, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Erinnerung behielten. Nach [[Pierre Novion]]s [[Kurzfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Il est trop tard pour rien&amp;#039;&amp;#039; mit [[Dominique Pinon]] gehörte Ogier 1983 zum Schauspielensemble von [[Jacques Monnet]]s Komödie &amp;#039;&amp;#039; Signes extérieurs de richesse&amp;#039;&amp;#039;. Die nächste Hauptrolle in einem Kinofilm sollte noch im selben Jahr unter der Regie des [[Vereinigtes Königreich|Briten]] [[Ken McMullen]] folgen. In McMullens [[Experimentalfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Geistertanz&amp;#039;&amp;#039;, in dem der französische [[Philosophie|Philosoph]] [[Jacques Derrida]] einen [[Cameo-Auftritt]] absolvierte, gibt Ogier gemeinsam mit [[Leonie Mellinger]] zwei Frauen ein Gesicht, die zwischen [[London]] und Paris, [[Psychoanalyse]] und [[Traumdeutung]] hin und her pendeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg und früher Tod ===&lt;br /&gt;
Der Durchbruch als Schauspielerin folgte für Pascale Ogier jedoch erst 1984, nachdem sie in [[Jacques Richard (Regisseur)|Jacques Richards]] Krimidrama &amp;#039;&amp;#039;Ave Maria&amp;#039;&amp;#039; an der Seite von [[Anna Karina]] gespielt hatte. Éric Rohmer setzte sie im vierten Teil seines Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Komödien und Sprichwörter&amp;#039;&amp;#039; ein, &amp;#039;&amp;#039;[[Vollmondnächte]]&amp;#039;&amp;#039;, bei dem er sich von dem selbst erfundenen Sprichwort „Wer zwei Frauen hat, verliert seine Seele. Wer zwei Häuser hat, verliert den Verstand“ inspirieren ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer zwei Frauen hat, verliert seine Seele&amp;#039;&amp;#039;. In: Stuttgarter Zeitung, 24. Mai 2006, Kultur, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Drama mimt Ogier die junge Designerin Louise, die hin- und hergerissen ist zwischen der spießbürgerlichen Beziehung mit ihrem Lebensgefährten Rémi (gespielt von [[Tchéky Karyo]]), mit dem sie in einem Pariser Vorort weilt, und dem Nachtleben in der [[Seine]]-Metropole, dem sie sich mit dem Schriftsteller Octave (Fabrice Luchini) hingibt. Auf der Suche nach dem eigenen kleinen menschlichen Glück mietet sich Louise eine Wohnung in Paris, doch das Festhalten an der eigenen Jugendlichkeit lässt sie erst ihren Freund und dann sich selbst verlieren. Der leichtfüßigen Auseinandersetzung um die Liebe und ihre vielfältige Beurteilbarkeit&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Filmkritik von Reinhold Jacobi im [[film-dienst]] 06/1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; war Erfolg bei Kritikern beschieden und Pascale Ogier wurde als vollkommene Frauenfigur Rohmers gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Canby, Vincent: &amp;#039;&amp;#039;Eric Romer&amp;#039;s &amp;quot;Full Moon In Paris&amp;quot; Opens&amp;#039;&amp;#039;. In: New York Times, 7. September 1984, Section C, Column 1, Weekend Desk, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesem Ruhm konnte die Schauspielerin, die bei &amp;#039;&amp;#039;Vollmondnächte&amp;#039;&amp;#039; auch an Kostümen und [[Szenenbild]] mitgewirkt hatte, nur kurz zehren. Fast sieben Wochen nach dem Gewinn des [[Coppa Volpi|Darstellerpreises]] auf den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Filmfestspielen von Venedig]] starb Pascale Ogier in der Nacht vor ihrem 26. Geburtstag im Hause eines Freundes.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;French Actress Pascale Ogier Dies&amp;#039;&amp;#039;. In: Associated Press, 26. Oktober 1984, International News.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Obduktion]]sbericht gab einen [[Herzinfarkt]] als Todesursache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anteilnahme an dem plötzlichen Tod der Schauspielerin mit dem melancholischen, reifen Gesicht und dem spitzbübischen Auftreten&amp;lt;ref&amp;gt;Maslin, Janet: &amp;#039;&amp;#039;Ghost Dance&amp;#039;&amp;#039;. In: New York Times, 31. Oktober 1984, Section C, Column 4, Cultural Desk, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; war in Frankreich groß. Der Journalist und Schriftsteller [[Alain Pacadis]] (1949–1986) verglich Pascale Ogier mit der Aktrice [[Anouk Aimée]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baecque&amp;quot;&amp;gt;Baecque, Antoine de: &amp;#039;&amp;#039;La grâce de Pascale Ogier, vingt ans après&amp;#039;&amp;#039;. In: Libération Nr. 7295, 25. Oktober 2004, Kultur, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;([[Ein Mann und eine Frau]])&amp;#039;&amp;#039;, während der populäre Sänger [[Renaud Séchan|Renaud]] ihr das Lied &amp;#039;&amp;#039;P’tite conne&amp;#039;&amp;#039; auf seinem 1985 erschienenen Album &amp;#039;&amp;#039;Mistral gagnant&amp;#039;&amp;#039; widmete.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[:fr:Pascale Ogier|frz. Wikipedia-Artikel]] (Version vom 1. Dezember 2006, 17:23 (CET))&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schriftstellerin [[Marguerite Duras]] würdigte sie in einem Artikel der französischen Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Libération]]&amp;#039;&amp;#039; mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;„Pascale lebt nach wie vor“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baecque&amp;quot;/&amp;gt; Ein paar Monate später wurde Ogier, die auf dem [[Cimetière du Père-Lachaise]] ihre letzte Ruhe fand, für ihre Leistung in &amp;#039;&amp;#039;Vollmondnächte&amp;#039;&amp;#039; [[posthum]] für den [[César]] als [[César/Beste Hauptdarstellerin|beste Hauptdarstellerin]] nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=http://knerger.de/html/ogierschauspieler_154.html |titel=Pascale Ogier |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1978: Das Leben wie es ist (&amp;#039;&amp;#039;La Vie comme ça&amp;#039;&amp;#039;, TV)&lt;br /&gt;
* 1978: Perceval le Gallois&lt;br /&gt;
* 1980: Käthchen von Heilbronn (&amp;#039;&amp;#039;Catherine de Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;, TV)&lt;br /&gt;
* 1981: [[Die Kameliendame (1981)|Die Kameliendame]] &amp;#039;&amp;#039;(La Dame aux camélias)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: [[An der Nordbrücke]] &amp;#039;&amp;#039;(Le Pont du Nord)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: Il est trop tard pour rien (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1983: Der schöne Schein des Reichtums &amp;#039;&amp;#039;(Signes extérieurs de richesse)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1983: Geistertanz &amp;#039;&amp;#039;(Ghost Dance)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: Ave Maria&lt;br /&gt;
* 1984: [[Vollmondnächte]] &amp;#039;&amp;#039;(Les Nuits de la pleine lune)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1985: Rosette vend des roses (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele von Venedig]] 1984: &amp;#039;&amp;#039;Beste Darstellerin&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Vollmondnächte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[César]] 1985: nominiert als &amp;#039;&amp;#039;Beste Hauptdarstellerin&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Vollmondnächte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0644685}}&lt;br /&gt;
* {{Synchronkartei|actor|9726}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142304352|LCCN=no/99/63903|VIAF=121597210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ogier, Pascale}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderdarsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ogier, Pascale&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Oktober 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]], Frankreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]], Frankreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
	</entry>
</feed>