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	<title>Pascal Lissouba - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T00:53:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-11-10T19:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Visit of Pascal Lissouba, President of Congo, to the EC (cropped).jpg|mini|Pascal Lissouba (1995)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pascal Lissouba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. November]] [[1931]] in [[Tsinguidi]]; † [[24. August]] [[2020]] in [[Perpignan]], [[Frankreich]]) war von 1992 bis 1997 Präsident der [[Republik Kongo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Lissouba stammt aus dem Südwesten der damaligen [[Frankreich|französischen]] [[Kolonie]] und gehört zur Volksgruppe der &amp;#039;&amp;#039;Banzabi&amp;#039;&amp;#039;. Von 1948 bis 1952 besuchte er das &amp;#039;&amp;#039;Lycée Félix Faure&amp;#039;&amp;#039; in [[Nizza]] und danach die Hochschule für Landwirtschaft in [[Tunis]] sowie von 1958 bis 1961 die [[Sorbonne]] in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr in den seit 1960 unabhängigen Kongo arbeitete er für das Landwirtschaftsministerium und wurde 1963 Landwirtschaftsminister. Am 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 1963 wurde er Premierminister unter dem neuen Präsidenten [[Alphonse Massemba-Débat]], der im August die Nachfolge des durch einen [[Putsch]] gestürzten ersten Präsidenten [[Fulbert Youlou]] angetreten hatte. In dieser Zeit begann die Republik Kongo einen [[Sozialismus|sozialistischen]] Kurs einzuschlagen. Seine Amtszeit als Regierungschef endete am 15.&amp;amp;nbsp;April 1966. Er gehörte weiter der Regierung an, auch nachdem Massemba-Débat 1968 gestürzt und durch [[Marien Ngouabi]] ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1969 bis 1971 war ihm jegliche politische Betätigung untersagt, aber 1973 wurde er Mitglied des Zentralkomitees der [[Einheitspartei]] [[Parti Congolais du Travail]] (PCT). Im selben Jahr wurde er wegen angeblicher Verwicklung in einen gescheiterten Putsch zeitweise inhaftiert. Nach der Ermordung Ngouabis am 18.&amp;amp;nbsp;März 1977 geriet auch er unter Verdacht einer Beteiligung und er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Der ebenfalls beschuldigte Massemba-Débat wurde hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lebenslange Haftstrafe endete nach rund zwei Jahren. Nach seiner Entlassung ging er nach Frankreich ins [[Exil]]. Er wurde Professor an seiner alten Universität in Paris und war für die [[United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization|UNESCO]] in Paris und [[Nairobi]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsident ==&lt;br /&gt;
Nach der langen Phase als Einparteienstaat, zuletzt unter dem seit 1979 regierenden Präsidenten [[Denis Sassou-Nguesso]], wurden 1990 weitere Parteien legalisiert. Lissouba kehrte 1991 zurück und wurde Vorsitzender der Mitte-links-Partei &amp;#039;&amp;#039;Union panafricaine pour la démocratie sociale (UPADS)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 bewarb er sich als deren Kandidat um die Nachfolge Sassou-Nguessos. Im ersten Wahlgang am 8.&amp;amp;nbsp;August 1992 lag er mit 35,89 % der Stimmen an erster Stelle. Am 16.&amp;amp;nbsp;August 1992 siegte er mit 61,32 % über den verbliebenen Kandidaten [[Bernard Kolélas]] und trat am 31.&amp;amp;nbsp;August 1992 sein Amt an. Bei den Parlamentswahlen am 2. und 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1992 erreichte seine UPADS alleine 47 der 125 Sitze, die ihn unterstützende Koalition 65. Die unterlegene Opposition warf der Regierung Wahlfälschung vor. Seit seinem Amtsantritt war es öfters zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der verschiedenen Parteien gekommen. Durch die Vermittlung [[Gabun]]s und der [[Organisation für Afrikanische Einheit]] konnte ein Bürgerkrieg verhindert werden, bis Anfang 1995 kam es weiterhin zu sporadischen Kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende seiner Amtszeit war Lissouba im Mai 1997 kurzzeitig Gastgeber für seinen gerade gestürzten Amtskollegen aus der benachbarten [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]], [[Mobutu Sese Seko]], der auf seinem Weg ins Exil in [[Pointe-Noire]] Station machte. Im Frühjahr 1997 kehrte Ex-Präsident Sassou-Nguesso aus seinem Exil in Frankreich mit der Absicht zurück, wieder bei Präsidentschaftswahlen anzutreten. Als die [[Streitkräfte der Republik Kongo|Armee]] auf Anweisung Lissoubas am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1997 Sassou-Nguessos Haus umstellte, kam es zu Kämpfen mit dessen Milizionären. Die Kämpfe, bei denen Sassou-Nguesso von [[Angola]] militärisch unterstützt wurde, endeten mit Lissoubas Sturz am 15. Oktober 1997. Zehn Tage später wurde Sassou-Nguesso zum neuen Präsidenten erklärt und regiert seitdem. Der Bürgerkrieg soll zwischen Mai und Oktober bis zu 10.000 Todesopfer gefordert haben. Anhänger Lissoubas leisteten noch eine Zeit lang Widerstand, 1999 wurden sie von Sassou-Nguesso [[amnestie]]rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erneutes Exil ==&lt;br /&gt;
Lissouba floh aus dem Land und ging diesmal nach [[London]]. Für seinen Sturz machte er auch Frankreich und den Konzern [[Elf Aquitaine]] verantwortlich, denen er die Unterstützung Sassou-Nguessos vorwarf. Zunächst wollte er an den Präsidentschaftswahlen 2002 teilnehmen. Ein im Dezember 2001 in [[Brazzaville]] in seiner Abwesenheit eröffnetes Verfahren wegen [[Hochverrat]] und [[Vermögensdelikt|Unterschlagung]] veranlasste ihn, im Exil zu bleiben. Das Gericht verurteilte ihn zu dreißig Jahren Haft. Der Korruptionsvorwurf bezog sich auf ein Geschäft mit dem amerikanischen Ölkonzern &amp;#039;&amp;#039;Occidental Petroleum&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1993. Lissouba wurde 2001 in Abwesenheit von einem Gericht in Brazzaville der [[Korruption]] für schuldig befunden und zu 30 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die 150 Millionen US-Dollar aus dem Deal mit der US-Ölfirma tauchten 2013 im Rahmen der Aufdeckung des Gladio-Skandals in Luxemburg wieder auf. Im Herbst 2004 verließ er London und zog nach Paris ins [[17. Arrondissement (Paris)|17. Arrondissement]]. Er litt an [[Alzheimer-Krankheit|Alzheimer]] und starb am 24.&amp;amp;nbsp;August 2020 im Alter von 88 Jahren in Perpignan.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fabrice Iranzi |url=https://regionweek.com/former-congolese-president-pascal-lissouba-passed-away-at-88-in-france/ |titel=Former Congolese President Pascal Lissouba passed away at 88 in France |werk=regionweek.com |datum=2020-08-24 |abruf=2020-08-24 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200824113604/https://regionweek.com/former-congolese-president-pascal-lissouba-passed-away-at-88-in-france/ |archiv-datum=2020-08-24 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-12 02:20:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://africanelections.tripod.com/cg.html |titel=Elections in Congo-Brazzaville &amp;amp;#91;Republic of the Congo&amp;amp;#93; |werk=African Elections Database |datum=2012-10-15 |abruf=2020-08-24 |abruf-verborgen=1 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/35219.stm |titel=Ex Congo-Brazzaville president to sue ELF |werk=[[BBC World Service]] |datum=1997-11-27 |abruf=2020-08-24 |abruf-verborgen=1 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/1732822.stm |titel=Congolese ex-leader guilty of treason |werk=[[BBC News]] |datum=2001-12-29 |abruf=2020-08-24 |abruf-verborgen=1 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.afriquechos.ch/article.php3?id_article=495 |titel=Pascal Lissouba s’installe définitivement à Paris |werk=Afriqu’Echos |datum=2004-10-21 |archiv-url=http://wayback.archive.org/web/20080925081004/http://www.afriquechos.ch/article.php3?id_article=495 |archiv-datum=2008-09-25 |abruf=2020-08-24 |abruf-verborgen=1 |sprache=fr}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ian Biddle, Spyros Demetriou, Robert Muggah |url=http://mercury.ethz.ch/serviceengine/Files/ISN/87826/ipublicationdocument_singledocument/325bed10-6896-442d-be9b-daf662787de0/en/2002-04-No2_Small+Arms+Availabilty+Republic+Congo.pdf. |titel=Small Arms Availability, Trade and Impacts in the Republic of Congo |titelerg=hrsg. von Small Arms Survey am Graduate Institute of International Studies |werk=ethz.ch |datum=2002-04 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20160304032748/http://mercury.ethz.ch/serviceengine/Files/ISN/87826/ipublicationdocument_singledocument/325bed10-6896-442d-be9b-daf662787de0/en/2002-04-No2_Small+Arms+Availabilty+Republic+Congo.pdf. |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2020-08-24 |abruf-verborgen=1 |format=pdf; 727&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Präsidenten der Republik Kongo|Navigationsleiste Premierminister der Republik Kongo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119516144|LCCN=n/96/95606|VIAF=1741160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lissouba, Pascal}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Republik Kongo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Republik Kongo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Republik Kongo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Sorbonne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kongolese (Republik Kongo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lissouba, Pascal&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kongolesischer Politiker, Präsident der Republik Kongo&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. November 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tsinguidi]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Perpignan]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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