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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Parvovirose</id>
	<title>Parvovirose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:00:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parvovirose&amp;diff=446054&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MaligneRange: Linkfix Fressunlust</title>
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		<updated>2024-02-13T13:39:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix Fressunlust&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Parvovirosis-dog.JPG|mini|Parvovirose bei einem drei Monate alten Hund]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parvovirose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine hoch ansteckende und akut verlaufende Infektionskrankheit von [[Haushund|Hunden]] bezeichnet, die durch das [[Canines Parvovirus|Canine Parvovirus]] verursacht wird. Ihrem klinischen Verlauf nach wird sie auch als &amp;#039;&amp;#039;Hundepanleukopenie&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und ist hinsichtlich ihres Verursachers und der durch ihn hervorgerufenen Symptome eng verwandt mit der [[Panleukopenie|Katzenseuche]] sowie der infektiösen Panleukopenie der Marderartigen. Bei Menschen kann das wesentlich weniger gefährliche [[Parvovirus B19]] Erkrankungen auslösen. Bei Schweinen verursacht das porzine Parvovirus das [[SMEDI-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am empfänglichsten für die Erkrankung sind Welpen im Alter von 2 bis 16 Wochen und alte Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreger ==&lt;br /&gt;
Auslöser der Erkrankung ist das [[Canines Parvovirus|Canine Parvovirus]] (CPV-2), welches erstmals 1977 beschrieben wurde und seitdem in verschiedenen Subtypen (CPV2a-c) auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vermehrung des Virus findet im Zellkern der betroffenen [[Zelle (Biologie)|Zelle]] statt und benötigt hierbei Funktionen, die nur während der Zellteilung vorliegen. Der Erreger ist gegenüber Umwelteinflüssen sehr unempfindlich. Bei Raumtemperatur bleibt er über ein Jahr infektiös, die meisten handelsüblichen [[Desinfektion]]smittel vermögen ihn nicht zu [[Virusinaktivierung|inaktivieren]]. Zu den gegen das Virus wirksamen Substanzen zählen [[Natriumhypochlorit]], [[Formaldehyd]] und [[Glutaraldehyd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathogenese ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erreger dringt über die Nasen- und Maulschleimhaut in den Körper ein. Die [[Inkubationszeit]] beträgt 2 bis 10 Tage. Da das Virus zur Vermehrung Zellen mit hoher Teilungsrate benötigt, befällt es besonders die sich fortwährend stark regenerierenden Zellen des [[Epithel|Darmepithels]], des [[Knochenmark]]s und des [[Lymphatisches System|lymphatischen Systems]]. Ferner kann der [[Herzmuskel]] befallen sein, auch [[Embryo]]schädigungen sind beschrieben. Von der Krankheit werden vor allem Jungtiere befallen, deren eigenes Immunsystem noch nicht genügend entwickelt ist. Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über den Kot, möglicherweise auch mittels Speichel und Erbrochenem. Infolge seiner hohen Widerstandsfähigkeit bleibt der Erreger lange infektiös und wird mittels Beschnuppern oder Belecken kontaminierter Oberflächen von einem neuen [[Wirt (Biologie)|Wirt]] aufgenommen. Als Überträger kommen gleichfalls mit dem erkrankten Tier in Berührung gekommene Menschen in Frage (Hundebesitzer, Händler, Tierärzte, über Schuhwerk verschlepptes Virusmaterial). Obgleich für die Erkrankung Hunde aller Altersgruppen empfänglich sind, werden die schwersten Krankheitsverläufe bei [[Welpe]]n beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Die Erkrankung kündigt sich mit dem Auftreten von [[Fieber]] (39,5–41,5&amp;amp;nbsp;°C), verminderter Futteraufnahme und Teilnahmslosigkeit an. Entsprechend den befallenen Organsystemen dominieren etwa 6–12 Stunden nach den ersten Anzeichen vor allem Symptome des Magen-Darm-Traktes und des Abwehrsystems. Neben dem Auftreten starker, oftmals blutiger [[Durchfall|Durchfälle]] kommt es zu einer starken Abnahme [[Leukozyt|weißer Blutkörperchen]] ([[Leukopenie]]) und damit einer Verminderung der Abwehrfähigkeit des erkrankten Organismus, der daher für bakterielle Sekundärinfektionen besonders empfänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Symptomen zeigen die betroffenen Tiere während des gesamten Krankheitsverlaufes die bereits eingangs aufgetretenen Symptome [[Apathie|Mattigkeit]], [[Appetitlosigkeit|Fressunlust]], [[Dehydratation (Medizin)|Austrocknung]] und [[Fieber]]. Mit dem Kot werden große Mengen hochinfektiösen Erregermaterials ausgeschieden. Bei schweren Verlaufsformen tritt innerhalb von 24 bis 48 Stunden der Tod ein. Drei bis zwölf Wochen alte Hunde sterben häufig an der Infektion, ohne dass es vorher zur Ausprägung klinischer Symptome gekommen ist. Hier kommt es infolge des Befalls des [[Herz]]muskels zum akuten Versagen der Herz-Kreislauf-Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differentialdiagnose ==&lt;br /&gt;
[[Diagnose#Differentialdiagnose|Differentialdiagnostisch]] kommen vor allem Infektionen mit dem [[Staupe]]-Virus, [[Rotavirus|Rota-]] und [[Canines Coronavirus|Coronaviren]] und [[Escherichia coli|&amp;#039;&amp;#039;Escherichia-coli&amp;#039;&amp;#039;]]-Infektionen in Betracht. Bei akuten Todesfällen von Welpen ist neben bakteriellen [[Septikämie]]n die [[Hepatitis contagiosa canis]] eine mögliche Differentialdiagnose. Bei blutigem Durchfall muss auch ein [[Akutes Hämorrhagisches Diarrhoesyndrom]], ein [[Fadenwurminfektionen des Hundes#Hakenwurmbefall (Ankylostomyasis)|Hakenwurmbefall]] oder ein Fremdkörper im Darm in Betracht gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Ein wesentliches diagnostisches und prognostisches Kriterium ist die Anzahl der Leukozyten, die bei typischen Verläufen auf Werte um 500 bis 3000 pro Mikroliter absinken ([[Leukopenie]]). Je niedriger dieser Wert ist, umso schlechter ist die Prognose. Die Viren lassen sich im Regelfall mittels eines praxistauglichen Schnelltests ([[Antigen]]-[[Enzyme-linked Immunosorbent Assay|ELISA]]) aus dem Kot nachweisen. Ein Erregernachweis ist ebenfalls über [[Zellkultur]]en oder via [[Polymerase-Kettenreaktion|PCR]] möglich. Eine indirekte Methode ist der Nachweis von [[Antikörper]]n aus dem Blut nicht geimpfter Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behandlung erkrankter Tiere zielt zunächst auf eine Stabilisierung des Patienten hin. Hierzu sind Infusionen nötig. Um bakterielle Infektionen zu vermeiden, bedarf es der Verabreichung von [[Antibiotika]]. Das Virus selbst wird durch die Applikation von [[Interferone]]n und Serum-Antikörpern bekämpft. Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Krankheit ist die Einhaltung strikter Hygienemaßnahmen, um die Weiterverbreitung des Erregers zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prophylaxe ==&lt;br /&gt;
Vorbeugend gegen eine Infektion mit Parvovirose kann eine [[Impfung]] wirken. Daher sollten Hunde mittels einer Grundimmunisierung und anschließende Wiederauffrischungsimpfungen geschützt werden. Weil Hundewelpen oft noch sehr lange über einen Schutz durch mütterliche Antikörper verfügen, kann der richtige Zeitpunkt für den Beginn einer Grundimmunisierung variieren. Die [[Ständige Impfkommission Veterinärmedizin]] empfiehlt für junge Hunde eine Erstimpfung im Alter von acht Wochen, vier Wochen später die Zweitimpfung und mit 16 Wochen die dritte Vakzination sowie eine Wiederauffrischung nach 15&amp;amp;nbsp;Monaten. Ab dem zweiten Lebensjahr ist eine Wiederauffrischung im dreijährlichen Rhythmus ausreichend. Sollte ein Welpe erst nach zwölf Lebenswochen erstmals geimpft werden, reichen zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen sowie eine Auffrischung nach einem weiteren Jahr zur Grundimmunisierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission vet. für Hunde&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tieraerzteverband.de/bpt/berufspolitik/leitlinien/impfkommission/2013_07_Leitlinie_Kleintiere_final_gr.pdf &amp;#039;&amp;#039;Leitlinie zur Impfung von Kleintieren.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 502&amp;amp;nbsp;kB) Ständige Impfkommission Vet. im Bundesverband Praktizierender Tierärzte, Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind auch Impfstoffe verfügbar, mit denen Hunde bereits in der sechsten Lebenswoche geimpft werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katrin Hartmann, Peter F. Suter: &amp;#039;&amp;#039;Virusinfektionen&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter F. Suter, Hans G. Niemand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praktikum der Hundeklinik&amp;#039;&amp;#039;. 10. Auflage. Paul-Parey-Verlag, 2006, ISBN 3-8304-4141-X, S. 276–290.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virale Infektionskrankheit bei Hunden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MaligneRange</name></author>
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