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	<title>Partutovice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ am 9. Oktober 2019 um 00:04 Uhr</title>
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		<updated>2019-10-09T00:04:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = &lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Partutovice znak.png|111px|Wappen von Partutovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Olomoucký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Přerov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1005&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 410&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 516686&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 753 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Olšovec]] – [[Luboměř]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Kandler&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2008&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Partutovice 61&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 753 01 Hranice 1&lt;br /&gt;
| Website            = www.partutovice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/37/52/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/42/28/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partutovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Bartelsdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt elf Kilometer nördlich von [[Hranice na Moravě|Hranice]] und gehört zum [[Okres Přerov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Partutovice befindet sich im Süden der [[Oderberge]] in der Vítkovická vrchovina im Quellgebiet des Baches Mraznice (&amp;#039;&amp;#039;Grundbach&amp;#039;&amp;#039;). Im Osten erhebt sich der Berg Na Vartě (&amp;#039;&amp;#039;Nawarteberg&amp;#039;&amp;#039;, 559 m). Nordöstlich entspringt die [[Ludina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Lipná und Hilbrovice im Norden, [[Jindřichov u Hranic|Jindřichov]] im Osten, [[Střítež nad Ludinou]] im Südosten, [[Olšovec]] und Lhotka im Süden, Boňkov im Südwesten sowie [[Michalovka]] und [[Kyžlířov]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand am Übergang vom 12. und 13. Jahrhundert im Zuge der Kolonisation der Gebiete nördlich und nordöstlich von [[Hranice na Moravě|Hranice]] durch die [[Abtei Rajhrad|Benediktinerabtei Rajhrad]].&lt;br /&gt;
Der Ort wurde nach seinem Lokator Bartholomäus, dessen Brüder Heinrich und Dobesch die Dörfer [[Jindřichov u Hranic|Jindřichov]] und [[Dobešov (Odry)|Dobešov]] gegründet haben sollen, als &amp;#039;&amp;#039;Bartolovice&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im Jahre 1290 entstand eine Holzkirche und ein gleichfalls hölzernes Pfarrhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Bartolovice&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahre 1412. Das Dorf gehörte zur Herrschaft [[Hranice na Moravě|Hranice]], deren Besitzer für knapp 300 Jahre das [[Kloster Hradisko]] war. Während der Hussitenkriege wurden um 1430 Kirche und Pfarrhaus niedergebrannt. Durch die Lasten des böhmisch-ungarischen Krieges von 1468 – 1471 war das Kloster in finanzielle Not geraten und musste die Herrschaft Hranice verpfänden. 1499 kaufte sie [[Wilhelm II. von Pernstein]]. 1516 bestand der Ort aus 28 Siedlerstellen und 1530 kam noch die Bartelsdorfer Mühle in Olšovec hinzu. Im Jahre der Jahre änderte sich der Ortsname in &amp;#039;&amp;#039;Bartotowicz&amp;#039;&amp;#039;. 1547 veräußerte [[Johann von Pernstein (1487–1548)|Johann von Pernstein]] die Herrschaft Weißkirchen an Wenzel von [[Haugwitz]] auf Biskupitz. Dieser überließ den Besitz 1553 an Jan Kropáč von Nevědomí. Jan Kropáč Tochter und Erbin Anna heiratete nach dem Tode ihres Gatten Jan von Kunovice Johann den Jüngeren [[Zierotin|von Zerotein]]. Ihm folgte Dietrich von Kunowitz, der die Herrschaft im Jahre 1600 im Zuge eines Tausches an Zdeněk von Pottenstein und Žampach übergab. 1605 erhoben sich die Untertanen gegen die unerträgliche Schinderei von Zdeněk von Pottenstein. Dieser verkaufte den Besitz 1609 an Karl Berger von Berg. Ihm folgte 1612 Václav Mol von Modřelice, der gleichfalls als Untertanenschinder in die Ortsgeschichte einging. Wegen seiner Teilnahme auf Aufstand gegen König [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] wurden die Güter von Václav Mol nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] 1621 konfisziert und im darauf folgenden Jahre an Kardinal [[Franz Xaver von Dietrichstein]] verkauft. Der Olmützer Bischof ließ 1625 eine neue steinerne Kirche errichten. Diese wurde in den Jahren 1786 bis 1789 durch einen Neubau ersetzt. Das Geschlecht [[Dietrichstein (Adelsgeschlecht)|Dietrichstein]] blieb bis 1858 Besitzer Güter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften wurde Bartolovice / Bartelsdorf 1850 zu einer selbstständigen Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Mährisch Weißkirchen. Der tschechische Name der Gemeinde wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts in &amp;#039;&amp;#039;Bartultovice&amp;#039;&amp;#039; gewandelt und seit 1905 lautet er &amp;#039;&amp;#039;Partutovice&amp;#039;&amp;#039;. 1930 entstand die Straße von [[Olšovec]] nach [[Luboměř]]. Zu dieser Zeit hatte das Dorf 484 Einwohner, von denen 471 Tschechen und 13 Deutsche waren. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde Partutovice / Bartelsdorf am 1. Oktober 1938 zusammen mit den ebenfalls mehrheitlich von Tschechen bewohnten Dörfern [[Střítež nad Ludinou]] / Ohrnsdorf, [[Jindřichov u Hranic|Jindřichov]] / Heinrichswald, Luboměř / Laudmer, [[Spálov]] / Sponau und Heltínov / Scherzdorf dem Deutschen Reich zugeschlagen. Nach Verhandlungen wurde Partutovice, wie auch Jindřichov und Střítež nad Ludinou am 21. November 1938 an die Tschechoslowakei zurückgegeben und der Landkreis Mährisch Weißkirchen aufgelöst. Im Zuge der Gebietsreform von 1960 und der Auflösung des Okres Hranice wurde Olšovec zum 1. Januar 1961 dem [[Okres Přerov]] zugeordnet. Seit 1998 führt die Gemeinde Partutovice ein Wappen und Banner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Partutovice sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Windmill Partutovice04.JPG|mini|Windmühle in Partutovice]]&lt;br /&gt;
* hölzerne [[Bockwindmühle]] auf dem Grunderb am Berg Na Vartě östlich über dem Dorf, errichtet 1837, seit 1958 Technisches Kulturdenkmal&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Burg Puchart]], südwestlich bei Boňkov, die 1318 als Besitz des Záviš von Potštát erstmals nachweisbare Burg erlosch wahrscheinlich im Zuge der Besetzung [[Potštát]]s durch [[Prokop von Mähren]] im Jahre 1394&lt;br /&gt;
* Kirche des Hl. Nikolaus, errichtet 1786–1789 anstelle eine Vorgängerbaus aus dem Jahre 1625&lt;br /&gt;
* Statue des Hl. Johannes von Nepomuk, errichtet 1802&lt;br /&gt;
* vier Steinkreuze&lt;br /&gt;
* drei Marterl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Windmill Partutovice|Windmühle von Partutovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Přerov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1412]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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