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	<title>Partnachklamm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:58:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Partnachklamm&amp;diff=172487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;XenonX3: /* Felssturz und Unwetter */ -Wertung</title>
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		<updated>2025-08-02T11:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Felssturz und Unwetter: &lt;/span&gt; -Wertung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Partnachklamm 2014a.JPG|mini|Partnachklamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Partnachklamm Schluchtende.JPG|mini|Partnachklamm, oberes Schluchtende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partnachklamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 700 Meter lange und vom Wildbach [[Partnach]] teilweise über 80 Meter tief eingeschnittene [[Klamm]] im [[Reintal (Wetterstein)|Reintal]] nahe [[Garmisch-Partenkirchen]]. Die Talsohle befindet sich bei ungefähr {{Höhe|800|DE-NHN}} in Klammmitte. 1912 wurde die Partnachklamm zum [[Naturdenkmal]] erklärt. Der Weg verläuft stets auf der rechten Bachseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpen Partnachklamm 3 von oben.jpg|mini|hochkant|Blick vom Eisernen Steg in die Tiefe der Partnachklamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Partnachklamm um 1900.jpg|mini|hochkant|Partnachklamm um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Partnachklamm rb.jpg|mini|hochkant|Partnachklamm im Winter]]&lt;br /&gt;
In der [[Trias (Geologie)|mittleren Trias]] vor etwa 240 Mio. Jahren lagerten sich im Gebiet der heutigen Partnachklamm auf dem Grunde eines flachen Meeres dunkelgraue, relativ harte Schichten [[Alpiner Muschelkalk|alpinen Muschelkalks]] ab, der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Wurstelkalk&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Knollenkalk&amp;#039;&amp;#039;. Auf den wulstartigen Schichten dieses Gesteins kann man noch heute oft Wühl- und Fressspuren damaliger Meeresbewohner entdecken. Circa fünf Millionen Jahre später lagerten sich im gleichen Meeresbecken bedeutend weichere [[Mergel]] ab, die heute als [[Partnach-Schichten]] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der späteren [[Alpen#Entstehung der Alpen|alpidischen Faltung]] entstand aus diesen Gesteinsschichten der so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Wamberg (Werdenfels)|Wamberger Sattel]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Erosionskraft der vom [[Schneeferner]] auf dem [[Zugspitzplatt]] gespeisten Partnach war groß genug, um die weicheren Schichten schnell abzutragen, mit der fortdauernden Hebung des Geländes Schritt zu halten und sich so auch in den harten alpinen Muschelkalk einzuschneiden.&lt;br /&gt;
Heute bildet der Fluss im Bereich des Muschelkalkes die typische eng eingeschnittene Talform einer [[Klamm]], während nördlich und südlich davon in den Bereichen der weicheren Partnachschichten breitere Talformen vorherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geotop ===&lt;br /&gt;
Die Klamm ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als [[Geotop]] 180R002 ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=180R002 Geotop: Partnachklamm] (abgerufen am 12. Oktober 2013; PDF; 206&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2002 wurde die Partnachklamm mit dem offiziellen Gütesiegel „[[Liste der schönsten Geotope in Bayern|Bayerns schönste Geotope]]“ ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: &amp;#039;&amp;#039;Klamm heimelich! Partnachklamm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Meisterwerke&amp;amp;nbsp;– Die schönsten Geotope Bayerns&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 2012, ISBN 978-3-936385-89-2, S.&amp;amp;nbsp;186&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch die [[Liste der Geotope im Landkreis Garmisch-Partenkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Schlucht wurde schon im 18. Jahrhundert von Einheimischen begangen, die unter Lebensgefahr Brennholz aus dem Reintal auf [[Trift (Holztransport)|Trift]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wegen nach Partenkirchen transportierten.&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er Jahre wurden der Fluss und die Klamm als Triftbach genutzt. Im Frühjahr wurde das mit einem Erkennungszeichen des Eigentümers, dem &amp;#039;&amp;#039;Hausmarch&amp;#039;&amp;#039;, gekennzeichnete Holz in den Bach geworfen und vom Schmelzwasser zu Tal transportiert. Beim Lösen von verkeilten Baumstämmen sind immer wieder Männer ums Leben gekommen. Von diesen Unfällen zeugen Bildtafeln an einem Wegkreuz zwischen dem Olympiastadion und dem Eingang zur Klamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1912 ist die Schlucht auch touristisch erschlossen. Die Schlucht kann ganzjährig tagsüber begangen werden. Hierfür ist ein Eintrittsgeld zu entrichten.&lt;br /&gt;
Die Partnachklamm ist von Garmisch-Partenkirchen aus sehr schnell und unkompliziert zu erreichen; zudem ist der Weg durch die Klamm sehr einfach zu begehen, da keine großen Höhenunterschiede zu überwinden sind. Diese Umstände tragen dazu bei, dass die Partnachklamm zu den berühmtesten und meistbesuchten Klammen Deutschlands zählt.&lt;br /&gt;
Während der Schneeschmelze im Frühjahr kann die Klamm auch für kurze Zeit gesperrt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Felssturz und Unwetter ==&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1991 brachen ca. 5000&amp;amp;nbsp;m³ Gestein aus einer Felswand am südlichen Ende der Klamm und versperrten die bisherige Wegführung sowie den Wasserlauf. Der überraschende Felssturz forderte keine Menschenleben. Es entstand ein kleiner natürlicher Stausee und die Partnach bahnte sich ihren Weg um die riesigen Felsblöcke herum. Seit 1992 führt nun ein 108&amp;amp;nbsp;m langer, in den Fels gesprengter Stollen an den Gesteinsmassen und am Stausee vorbei. Der Stollen wird durch Fenster belichtet, von denen aus man dieses Naturereignis gefahrlos beobachten kann.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.partnachklamm.eu/partnachklamm.htm#felssturz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schweren Unwettern am 12./13. Juni 2018 war die Partnachklamm bis zum 4. August geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sueddeutsche.de/bayern/partnachklamm-garmisch-partenkirchen-1.4017263 |titel=Partnachklamm bleibt wochenlang gesperrt |werk=sueddeutsche.de |datum=2018-06-15 |abruf=2018-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/nachrichten/bayern/partnachklamm-nach-unwetter-fuer-lange-zeit-gesperrt Partnachklamm nach Unwetter für lange Zeit gesperrt], br.de vom 1. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2021 wurde das alte Bachbett von Partnach und Ferchenbach durch ein Jahrhundert-Hochwasser im Bereich der Wettersteinalm ausgespült und beschädigt. Die Wassermassen beschädigten auch Teile der Partnachklamm.&amp;lt;ref&amp;gt;br.de: [https://www.br.de/nachrichten/bayern/partnachklamm-schaeden-konsequenzen-fuer-hochwasserschutz,SfhIaJa &amp;#039;&amp;#039;Partnachklamm-Schäden: Konsequenzen für Hochwasserschutz&amp;#039;&amp;#039;] vom 13. August 2021, abgerufen am 25. März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klammen der Umgebung ==&lt;br /&gt;
Ebenfalls im [[Landkreis Garmisch-Partenkirchen]] bei [[Mittenwald]] befindet sich die kleinere und teilweise in Österreich liegende [[Leutaschklamm]], die seit dem 24. Mai 2006 mit einem Klammsteig erschlossen ist, die [[Höllentalklamm]] bei [[Grainau]]-[[Hammersbach (Grainau)|Hammersbach]] und die [[Schleifmühlklamm]] bei [[Unterammergau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wasserfälle in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=180R002 Fachinformationen über die Klamm vom Bayerischen Landesamt für Umwelt] (PDF; 206&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.partnachklamm-info.de/index.html Informationen zur Entstehung und Nutzung der Klamm, sowie virtueller Rundgang]&lt;br /&gt;
* [https://www.allgaeu-ausfluege.de/Partnachklamm.htm Fotos der Partnachklamm aus Sommer und Winter und weitere Infos]&lt;br /&gt;
* [http://www.partnachklamm.eu/ Internetpräsenz des Betreibers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4547133-2|VIAF=233877222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettersteingebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Garmisch-Partenkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/28/9/N |EW=11/7/7/E |type=landmark |region=DE-BY|dim=700}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;XenonX3</name></author>
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