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	<title>Partij van de Arbeid - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;LolLolLol3000: IPA verbessert (Betonungen hinzugefügt)</title>
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		<updated>2026-03-27T13:44:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;IPA verbessert (Betonungen hinzugefügt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|PvdA|Zur &amp;#039;&amp;#039;Partij van de Arbeid van België&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Partei der Arbeit Belgiens]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Politische Partei&lt;br /&gt;
| Staat = NLD&lt;br /&gt;
| Parteilogo = PvdA logo (2018–present).svg&lt;br /&gt;
| Bild1 = [[Datei:Esther-Mirjam Sent 2022 (52159855601).jpg|200px|Esther-Mirjam Sent (2022)]]&lt;br /&gt;
| Parteivorsitzende = [[Esther-Mirjam Sent]]&lt;br /&gt;
| EP-Delegationsleiter = [[Agnes Jongerius]]&lt;br /&gt;
| Gründung = 9. Februar 1946&lt;br /&gt;
| Ausrichtung = [[Sozialdemokratie]]&lt;br /&gt;
| Gründungsort = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz = [[Den Haag]]&lt;br /&gt;
| Mitglieder = 63.909 &amp;lt;small&amp;gt;(2026)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rug.nl/research/dnpp/uitgelicht/ledentallen/ledental-2026?lang=nl |titel=Ledentallen Nederlandse politieke partijen per 1 januari 2026 |werk=Documentatiecentrum Nederlandse Politieke Partijen |hrsg=[[Reichsuniversität Groningen|Rijksuniversiteit Groningen]] |datum=2026-03-06 |abruf=2026-03-20 |sprache=nl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Farben = [[Rot]]&lt;br /&gt;
| Sitze1 = 10&lt;br /&gt;
| Sitze2 = 7&lt;br /&gt;
| EP-Sitze = 4&lt;br /&gt;
| International = [[Progressive Allianz]], [[Sozialistische Internationale]] (Beobachter)&lt;br /&gt;
| EP-Fraktion = [[Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament|S&amp;amp;D]]&lt;br /&gt;
| Europapartei = [[Sozialdemokratische Partei Europas|SPE]]&lt;br /&gt;
| Website = [https://www.pvda.nl/ www.pvda.nl]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partij van de Arbeid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (PvdA; ausgesprochen {{IPA|[pɑrˈtɛi vɑn də ˈɑrbɛit]}}), {{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist eine [[Politische Parteien in den Niederlanden|niederländische politische Partei]] [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] Ausrichtung, die seit ihrer Gründung 1946 ununterbrochen in der [[Zweite Kammer der Generalstaaten|Zweiten Kammer]] vertreten ist. Sie führt die Tradition der 1894 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Sociaal-Democratische Arbeiderspartij&amp;#039;&amp;#039; fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Mitgliederzahl liegt die Partei hinter dem [[Forum voor Democratie]] auf dem zweiten Rang. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte sie viermal den Ministerpräsidenten.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Liste [[Liste der Ministerpräsidenten der Niederlande#Ministerpräsidenten (Amtsbezeichnung seit 1945)|hier]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2017|Parlamentswahl 2017]] erhielt sie mit 5,70 % der Stimmen das bis dahin schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. Seitdem sind ihre Ergebnisse auf nationaler Ebene relativ konstant. Am 13. Juni 2023 bildeten die PvdA und [[GroenLinks]] (GL) eine [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] in der [[Erste Kammer der Generalstaaten|Ersten Kammer]] sowie am 27. Oktober 2023 eine Fraktion in der [[Zweite Kammer der Generalstaaten|Zweiten Kammer]] mit den Namen [[GroenLinks-PvdA]] (GL-PvdA). Bei der [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2023|Parlamentswahl 2023]] erhielt diese gemeinsame Liste 15,8 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|SDAP}}Sociaal Democratische Arbeiders Partij ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Het aanplakken van verkiezingsposters van de SDAP met lijsttrekker J.W. Albarda in de Amsterdamse Pieter Lodewijk Takstr - SFA001021871.jpg|mini|hochkant|Wahlhelfer der SDAP kleben Plakate an (1933)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] dominierte im linken Lager die &amp;#039;&amp;#039;Sociaal Democratische Arbeiders Partij&amp;#039;&amp;#039; (SDAP), die 1894 gegründet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Salvador Bloemgarten: &amp;#039;&amp;#039;De Tweede Internationale en de geboorte van de SDAP (1889–1896)&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;7 (1981), S.&amp;amp;nbsp;101–141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie entwickelte sich weniger schlagkräftig als die deutsche [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Als Gründe wurden angeführt, dass die Partei in Konkurrenz zur &amp;#039;&amp;#039;Sociaal-Democratische Bond&amp;#039;&amp;#039; (SDB) stand, einer Partei, die sich unter [[Ferdinand Domela Nieuwenhuis]] dem [[Anarchismus]] zuwandte; dass die [[Industrialisierung]] in den Niederlanden langsamer voranschritt; dass das Wahlrecht lange Zeit ärmere Bevölkerungsschichten ausschloss.&lt;br /&gt;
1909 trennte sich die radikalmarxistische [[Communistische Partij van Nederland#Von der Gründung 1909 bis zum Zweiten Weltkrieg|Sociaal-Democratische Partij (SDP)]] von der SDAP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mitbegründer und führender Politiker der SDAP war [[Henri van Kol]], der durch sein Rededuell mit [[Karl Kautsky]] auf dem [[Internationaler Sozialistenkongress (1907)|Internationalen Sozialistenkongress in Stuttgart 1907]] von sich reden machte. Kautsky wollte eine Ablehnung der europäischen Kolonialpolitik durchsetzen, was Van Kol zu verhindern suchte (die Niederlande waren [[Kolonialismus#Niederlande|eine bedeutende Kolonialmacht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Anführern der SDAP zählte [[Jelles Troelstra]]. Er strebte 1919 die Revolution nach [[Oktoberrevolution|russischem]] und [[Novemberrevolution|deutschem]] Vorbild an. Die Revolution misslang jedoch; die Bevölkerung blieb der Monarchie treu. Die SDAP arbeitete parlamentarisch weiter, wurde aber von den anderen Parteien boykottiert. 1939 gelangte sie in das Kabinett [[Pieter Sjoerds Gerbrandy|Gerbrandy]]. Am 10. Mai 1940 [[Westfeldzug|überfiel]] die Wehrmacht die [[BeNeLux-Staaten]]. Die Niederlande kapitulierten am 14. Mai 1940 und waren [[Besetzte Niederlande|bis 1945 besetzt]].&lt;br /&gt;
Die Besetzer stellten die SDAP 1940 unter Aufsicht und verboten sie kurz darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neugründung als PvdA 1946 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Congres van de Partij van de Arbeid, Bestanddeelnr 901-4511.jpg|mini|Gründungsversammlung der PvdA im Februar 1946]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung wurde die Gründung einer großen linken Volkspartei angestrebt. Aus der Erfahrung des Krieges und des Widerstands gegen die deutsche Besatzung war die Idee eines &amp;#039;&amp;#039;doorbraak&amp;#039;&amp;#039; („Durchbruchs“) der bisherigen politischen Lager und gesellschaftlichen „[[Verzuiling|Säulen]]“ – Sozialisten, Liberale und nochmals nach Konfessionen getrennte Christdemokraten – entstanden. Am 9. Februar 1946 entstand die PvdA aus dem Zusammenschluss dreier Parteien – der SDAP, dem linksliberalen [[Vrijzinnig Democratische Bond|Freisinnigen Demokratischen Bund]] (VDB) und der links-protestantischen [[Christelijk-Democratische Unie|Christlich-Demokratischen Union]] (CDU) – sowie einzelner linksorientierter Katholiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die neue Partei auch Unterstützung aus dem Lager ehemaliger Widerstandskämpfer wie dem katholischen &amp;#039;&amp;#039;Christofoor&amp;#039;&amp;#039; und protestantischen Bewegungen bekam, stand sie erkennbar in der Tradition der SDAP. Dogmen des „Vorkriegssozialismus“ wurden freilich nach und nach aus dem Parteiprogramm entfernt. Ein Großteil der Freisinnigen (ehemalige VDB-Mitglieder) unter Führung des Rotterdamer Bürgermeisters [[Pieter Oud]] war mit der Dominanz der Sozialdemokraten bald unzufrieden und verließ die PvdA schon 1947 wieder. Sie bildeten vorübergehend das &amp;#039;&amp;#039;Comité-Oud&amp;#039;&amp;#039;, das sich Anfang 1948 mit den Rechtsliberalen ([[Partij van de Vrijheid|PvdV]]) zur [[Volkspartij voor Vrijheid en Democratie]] (VVD) zusammenschloss. Auch die meisten der sozial orientierten Christdemokraten, die zunächst mit der Idee des &amp;#039;&amp;#039;doorbraak&amp;#039;&amp;#039; sympathisiert hatten, fürchteten die Vorherrschaft der Sozialdemokraten in der PvdA und blieben stattdessen je nach Konfession in der [[Katholieke Volkspartij|KVP]] (katholisch) bzw. [[Anti-Revolutionaire Partij|ARP]] (calvinistisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stützte sich die PvdA wie schon zuvor die SDAP im Wesentlichen auf die „sozialistische [[Verzuiling|Säule]]“ der niederländischen Gesellschaft, die – parallel zur katholischen und calvinistischen „Säule“ – eigene Bildungs-, Freizeit- und Sozialeinrichtungen, Zeitungen und die Rundfunkanstalt [[VARA]] betrieb. Eine große Nähe bestand außerdem zwischen der PvdA und dem sozialdemokratisch ausgerichteten Gewerkschaftsbund [[Nederlands Verbond van Vakverenigingen|NVV]] (christlich orientierte Arbeiter hatten jeweils eigene Gewerkschaften). Aus diesem eng vernetzten sozialdemokratischen Milieu erwuchs eine hochgradige Parteibindung und treue Stammwählerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Wilp: &amp;#039;&amp;#039;Das politische System der Niederlande. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Springer VS, Wiesbaden 2012, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 election poster PvdA - uw kind.jpg|mini|hochkant|Wahlplakat der PvdA 1946]]&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachkriegswahl im Mai 1946 erhielt die PvdA 28,3 Prozent der Stimmen und 29 der damals 100 Sitze in der Zweiten Kammer. Dies war zwar mehr als die SDAP allein je bekommen hatte, aber weniger als die Summe der drei Vorgängerparteien SDAP, VDB und CDU bei der letzten Vorkriegswahl 1937&amp;lt;ref&amp;gt;Frans Becker: &amp;#039;&amp;#039;„Gegen die unmoralische Härte der Wirtschaft“. Eine kurze Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Partij van de Arbeid. In: Friso Wielenga u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine zersplitterte Landschaft. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart niederländischer politischer Parteien.&amp;#039;&amp;#039;, S. 107–136, hier S. 114–115.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie weniger als die Katholische Volkspartei, welche die stärkste Kraft blieb. Anschließend koalierten KVP und PvdA im „römisch-roten“ [[Kabinett Beel I]]. Von 1948 bis 1958 stellte die Arbeitspartei mit [[Willem Drees]] selbst den Ministerpräsidenten. Seinen Kabinetten gehörten neben der PvdA die christlichen Parteien KVP und CHU, bis 1952 außerdem die liberale VVD, danach stattdessen die calvinistische ARP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des aufbrechenden Kalten Kriegs stellte sich die niederländische Sozialdemokratie klar auf die Seite des westlichen Lagers. Ihr außenpolitischer Sprecher [[Jacques der Kadt]] sagte, „dass unser erster und schärfster Feind nicht der Kapitalismus ist, sondern der Kommunismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Frans Becker: &amp;#039;&amp;#039;„Gegen die unmoralische Härte der Wirtschaft“. Eine kurze Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Partij van de Arbeid. In: Friso Wielenga u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine zersplitterte Landschaft. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart niederländischer politischer Parteien.&amp;#039;&amp;#039;, S. 107–136, hier S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Flügel, der die NATO-Mitgliedschaft, pro-amerikanische Außenpolitik und Aufrüstung ablehnte, verließ die Partei und bildete 1957 zusammen mit Moskau-kritischen Kommunisten die [[Pacifistisch Socialistische Partij]] (PSP). Zudem setzte sich die PvdA für die [[europäische Integration]] ein. Deren Ausgestaltung war aber innerhalb der Partei umstritten: Während etwa der Landwirtschaftsminister und spätere EWG-Kommissar [[Sicco Mansholt]] Anhänger eines föderalen Europa war, bevorzugte Ministerpräsident Drees eine Zusammenarbeit auf Ebene der nationalen Regierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frans Becker: &amp;#039;&amp;#039;„Gegen die unmoralische Härte der Wirtschaft“. Eine kurze Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Partij van de Arbeid. In: Friso Wielenga u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine zersplitterte Landschaft. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart niederländischer politischer Parteien.&amp;#039;&amp;#039;, S. 107–136, hier  S. 113–114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1958 bis 1965 stand die PvdA in Opposition zu christlich-liberalen Koalitionsregierungen. Ab April 1965 gab es nochmal eine Neuauflage der christlich-sozialdemokratischen Koalition unter [[Jo Cals]] (KVP). Diese endete im Oktober 1966 in der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Nacht van Schmelzer&amp;#039;&amp;#039;: Obwohl sie selbst den Ministerpräsidenten stellte, stimmte die KVP-Fraktion in der Zweiten Kammer unter ihrem Vorsitzenden [[Norbert Schmelzer]] gegen den Haushaltsentwurf der Regierung und entzog dieser so faktisch das Vertrauen. Anschließend herrschte ein tiefes Misstrauen zwischen den Sozialdemokraten und der KVP. Die Arbeitspartei war während der folgenden sechs Jahre wieder in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ära Joop den Uyl 1966–86 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:PvdA-congres in Den Haag , lachende Den Uyl en Marcel van Dam, Bestanddeelnr 925-9340.jpg|mini|Joop den Uyl beim Wahlparteitag 1972]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spitzenkandidat &amp;#039;&amp;#039;(lijsttrekker)&amp;#039;&amp;#039;, Fraktionsvorsitzender in der Zweiten Kammer und damit politischer Leiter &amp;#039;&amp;#039;(partijleider)&amp;#039;&amp;#039; der PvdA (nicht aber ihr administrativer Parteivorsitzender) war ab Ende 1966 [[Joop den Uyl]]. In den folgenden Jahren gewann die innerparteiliche Strömung &amp;#039;&amp;#039;Neue Linke&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Nieuw Links)&amp;#039;&amp;#039; an Einfluss, die für [[Feminismus]], [[Dritte Welt|Dritte-Welt-Problematik]] und gesellschaftliche Reformen offen war und die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] frühzeitig anerkennen wollte. In Gegnerschaft zu diesem Linkskurs spalteten sich 1970 die eher zur Mitte tendierenden [[Democratisch Socialisten ’70]] von der PvdA ab, die zwei Wahlperioden lang recht erfolgreich waren. Im Vorfeld der [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1972|Parlamentswahl 1972]] verabredete die PvdA mit den neuen progressiven Parteien [[Democraten 66]] und [[Politieke Partij Radikalen|PPR]] (eine linke Abspaltung von den Christdemokraten) eine gemeinsame Wahlplattform unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Keerpunt &amp;#039;72&amp;#039;&amp;#039;. Die drei Parteien bildeten zudem – in den Niederlanden zuvor unüblich – ein [[Schattenkabinett]] nach britischem Vorbild mit Joop den Uyl an der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach außergewöhnlich langen Verhandlungen zur Regierungsbildung wurde den Uyl im Mai 1973 zum Ministerpräsidenten ernannt. Er stand einem Kabinett vor, dem neben den drei Koalitionsparteien PvdA, D66 und PPR auch Minister der christlichen Parteien KVP und ARP angehörten. Diese waren aber offiziell nicht Teil der Koalitionsvereinbarung, sondern tolerierten diese nur. Das komplizierte Bündnis zerbrach im Frühjahr 1977. Den Uyls linksorientierte Politik wurde anschließend zwar mit deutlichen Zugewinnen für die PvdA an der Wahlurne belohnt, die mit 53 Mandaten das stärkste Ergebnis ihrer Geschichte einfuhr. Die Christdemokraten wollten sich aber nicht mehr an einem Kabinett beteiligen, das von der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Linken&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der PvdA dominiert sein würde. So folgten wieder elf Jahre der Opposition gegen Koalitionen aus Christdemokraten und Liberalen, nur unterbrochen von einer halbjährigen Regierungsbeteiligung der PvdA als Juniorpartner 1981/82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ära Wim Kok 1986–2002 ===&lt;br /&gt;
Längere Regierungsverantwortung trug die Partei wieder seit 1989, in einer Koalition unter dem Christdemokraten [[Ruud Lubbers]]. Diese Regierungsbeteiligung des pragmatischen Finanzministers [[Wim Kok]] wurde ihm vom Parteiveteranen den Uyl (1919–1987) sehr übel genommen. 1994 gelang es der PvdA erstmals, eine Regierung ohne die Christdemokraten zustande zu bringen. Das „lila“ Kabinett unter Wim Kok aus Sozialdemokraten, [[Volkspartij voor Vrijheid en Democratie|Rechts-]] und [[Democraten 66|Sozialliberalen]] führte Reformen rechtspolitischer Art durch ([[Sterbehilfe]], [[Gleichgeschlechtliche Ehe|Homoehe]] usw.) und schien auch wirtschaftspolitisch erfolgreich zu sein. Die Wahl am 6. Mai 1998 bestätigte die Regierung. Die PvdA erhielt 28,98 % der Stimmen (plus 5,01 Prozentpunkte) und wurde erneut stärkste Partei (vor der VVD, die 24,69 % erhielt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opposition ab 2002 und erneute Regierungsteilnahme 2007–10 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bos Dutch politician kabinet Balkenende IV.jpg|mini|hochkant|[[Wouter Bos]], politischer Leiter der PvdA 2002–2010, Finanzminister 2007–2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2002 stürzte die PvdA dramatisch ab; sie erhielt 15,11 % der Stimmen. Vor allem der Siegeszug von [[Pim Fortuyn]] hatte dazu geführt, aber auch die Regenerierung der Christdemokraten und der Rücktritt des Kabinetts wegen eines Berichts über ihr Verhalten während des [[Massaker von Srebrenica|Massakers von Srebrenica]]. Koks „Kronprinz“, der wenig charismatische Sozialminister [[Ad Melkert]], konnte nicht überzeugen. Hinzu kamen negative Aspekte der Sozialpolitik des sozialliberalen Kabinetts, mit einer Debatte über den [[Kombilohn]] und die vielen [[arbeitsunfähig]] Geschriebenen. Die Opposition erhob den Vorwurf einer riesigen versteckten [[Arbeitslosigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 erholte sich die PvdA unter der Führung von [[Wouter Bos]]. Bei der [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2006|Parlamentswahl im November 2006]] erhielt sie 21,19 % der Stimmen (minus 6,07 Prozentpunkte). Von Februar 2007 bis Oktober 2010 war die PvdA Juniorpartner im [[Kabinett Balkenende IV]] unter [[Jan Peter Balkenende]]. Zu den größten Sorgen der Partei gehörten in den 2000er Jahren die Erfolge der [[Socialistische Partij]]: Noch in den 1990ern war sie eine Splitterpartei, 2007 wurde sie mit 16,6 Prozent drittstärkste Partei – auf Kosten der [[GroenLinks|Grünen]], vor allem aber der PvdA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2010–2023: Wechsel zwischen Opposition und Regierung ===&lt;br /&gt;
Seit dem Koalitionsbruch im Februar 2010 befand sich die PvdA wieder in der Opposition. Am 12. März 2010 gab der ehemalige Finanzminister Wouter Bos seinen Rückzug aus der Politik bekannt. Als Kandidat für die Parteiführerschaft trat [[Job Cohen]] auf, der deswegen am selben Tag als Bürgermeister von Amsterdam zurücktrat. Bei der [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2010|Wahl im Juni 2010]] erlitt die Partei leichte Verluste, wurde jedoch nach der VVD knapp zweitstärkste Kraft in der Zweiten Kammer. Während der [[Kabinett Rutte I|ersten Regierung Rutte]] (VVD, CDA, mit parlamentarischer Unterstützung durch die PVV), von 2010 bis 2012, blieb die PvdA in der Opposition. Am Ende dieser Periode trat Job Cohen als Parteiführer zurück; er wurde ersetzt durch [[Diederik Samsom]], der in einer Urwahl von den Mitgliedern gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der vorgezogenen Wahl im [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2012|September 2012]] steigerte sich die PvdA unter dem Spitzenkandidaten Samsom auf 24,8 % der Stimmen (plus 5,2 Prozentpunkte) und 38 Mandate. Noch stärker gewann Ruttes VVD hinzu, die auf 41 Mandate kam. Nach einer vergleichsweise kurzen Regierungsbildungsphase von 54 Tagen schlossen die beiden stärksten Parteien eine „[[Große Koalition#Niederlande|Große Koalition]]“, das [[Kabinett Rutte II]], in dem [[Lodewijk Asscher]] von der PvdA das Amt des Vizepremiers sowie Arbeits- und Sozialministers übernahm. Diese Regierung wurde vor allem wegen ihrer strengen Sparmaßnahmen von den Mitgliedern und Wählern stark kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2016 wurde Asscher zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2017|Parlamentswahl am 15. März 2017]] gewählt; Diederik Samsom trat aus der Tweede-Kamer-Fraktion zurück. Bei dieser Wahl stürzte die PvdA auf ein historisch tiefes Wahlergebnis ab: sie erhielt nur 5,7 Prozent der Stimmen und 9 Mandate in der Zweiten Kammer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sozialdemokraten-stuerzen-bei-wahl-in-den-niederlanden-ab-14927142.html &amp;#039;&amp;#039;Absturz einer Volkspartei&amp;#039;&amp;#039;], FAZ.net 16.&amp;amp;nbsp;März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Vier Jahre später, mit [[Lilianne Ploumen]] als Spitzenkandidatin, verharrte die Partei auf demselben Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GroenLinks-PvdA seit 2023 ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|GroenLinks-PvdA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl zur Ersten Kammer im Mai 2023 bildeten die jeweils sieben Senatoren von PvdA und [[GroenLinks]] eine gemeinsame Fraktion. Die beiden Parteien vereinbarten auch ein Wahlbündnis für die nach dem Bruch der [[Kabinett Rutte IV|Regierung Rutte IV]] vorgezogene Wahl der Zweiten Kammer im November desselben Jahres. In beiden Parteien wurde ein Mitgliederentscheid über das Bündnis abgehalten: 87,9 Prozent der teilnehmenden PvdA-Mitglieder stimmten dafür, bei GroenLinks waren es 91,8 Prozent. Zum Spitzenkandidaten wurde der bisherige EU-Kommissar [[Frans Timmermans]] bestimmt. Zusammen steigerten sich [[GroenLinks-PvdA]] bei dieser Wahl auf 15,8 Prozent der Stimmen (ein Plus von fast 5 Prozentpunkten gegenüber der Summe beider Parteien bei der vorherigen Wahl) und 25 Sitze, von denen 12 von PvdA-Mitgliedern besetzt wurden. Bis zum [[Kabinett Schoof#Regierungsbruch|Bruch der Regierungskoalition 2025]] bildeten GroenLinks-PvdA die stärkste Oppositionsfraktion gegen die rechte [[Kabinett Schoof|Regierung Schoof]], deren Ministerpräsident [[Dick Schoof]] bis 2020 ein Mitglied der PvdA gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den vorgezogenen Parlamentswahlen im Oktober 2025 wurden sowohl in der PvdA als auch bei GroenLinks Mitgliederentscheide durchgeführt. Dabei wurde beschlossen, zu den Wahlen erneut mit einer gemeinsamen Liste anzutreten. Außerdem wurde der Fusionsprozess bestätigt: Von den 58,5 % der Parteimitglieder der PvdA, die an der Abstimmung teilnahmen, stimmten 93,7 % für eine gemeinsame Liste und 88,0 % für die Gründung einer gemeinsamen neuen Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redactie |url=https://groenlinkspvda.nl/nieuws/uitslag-referendum/ |titel=GroenLinks en de PvdA worden één partij: leden stemmen massaal vóór |werk=GroenLinks-PvdA |datum=2025-06-12 |sprache=nl |abruf=2026-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fusion ist für 2026 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nos.nl/artikel/2570049-fusieproces-gl-en-pvda-in-hogere-versnelling-door-aanstaande-verkiezingen |titel=Fusieproces GL en PvdA in hogere versnelling door aanstaande verkiezingen |werk=nos.nl |datum=2025-06-05 |sprache=nl |abruf=2026-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2025|29. Oktober 2025]] trat die gemeinsame Liste erneut mit Frans Timmermans als Spitzenkandidaten an, dabei erhielten sie knapp 13 % der Stimmen und mit 20 Sitzen fünf Sitze weniger als 2023. Noch am Wahlabend reagierte Timmermans auf die Verluste und legte sein Amt als Parteivorsitzender nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wahl in den Niederlanden: Frans Timmermans tritt als Parteichef zurück |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2025-10-30 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/niederlande-wahl-frans-timmermans-tritt-als-parteichef-von-groenlinks-pvda-zurueck-a-9e80a37d-0c96-400b-9b35-ad036a6ab7df |Abruf=2026-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Joop den Uyl 1975.jpg|mini|hochkant|[[Joop den Uyl]] (Abbildung 1975) führte die Partei 20 Jahre lang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei anderen niederländischen Parteien ist die Position des politischen Leiters &amp;#039;&amp;#039;(partijleider)&amp;#039;&amp;#039; von der des Vorsitzenden &amp;#039;&amp;#039;(voorzitter)&amp;#039;&amp;#039; getrennt, letzterer ist eher für die interne Verwaltung der Parteiorganisation verantwortlich. Der &amp;#039;&amp;#039;partijleider&amp;#039;&amp;#039; ist der Spitzenkandidat &amp;#039;&amp;#039;(lijsttrekker)&amp;#039;&amp;#039; der Partei bei Wahlen zur Zweiten Kammer des Parlaments, in Zeiten der Regierungsbeteiligung der PvdA oft ein hochrangiges Regierungsmitglied (Ministerpräsident oder Vizepremier) und in Oppositionszeiten in der Regel der Fraktionsvorsitzende in der Zweiten Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Partijleiders&lt;br /&gt;
* 1946–1958: [[Willem Drees]] (Sozialminister und Vizepremier 1945–1948; Ministerpräsident 1948–1958)&lt;br /&gt;
* 1958–1962: [[Jaap Burger]] (Fraktionsvorsitzender 1952–1962)&lt;br /&gt;
* 1962–1966: [[Anne Vondeling]] (Fraktionsvorsitzender 1962–1965; Finanzminister und Vizepremier 1965–66)&lt;br /&gt;
* 1966–1986: [[Joop den Uyl]] (Ministerpräsident 1973–1977; Arbeits- und Sozialminister sowie Vizepremier 1981–82; davor und danach Fraktionsvorsitzender)&lt;br /&gt;
* 1986–2001: [[Wim Kok]] (Fraktionsvorsitzender 1986–1989; Finanzminister und Vizepremier 1989–1994; Ministerpräsident 1994–2002)&lt;br /&gt;
* 2001–2002: [[Ad Melkert]] (Fraktionsvorsitzender 1998–2002)&lt;br /&gt;
* 2002–2010: [[Wouter Bos]] (Fraktionsvorsitzender 2002–2007; Finanzminister und Vizepremier 2007–2010)&lt;br /&gt;
* 2010–2012: [[Job Cohen]] (Fraktionsvorsitzender 2010–2012)&lt;br /&gt;
* 2012–2016: [[Diederik Samsom]] (Fraktionsvorsitzender 2012–2016)&lt;br /&gt;
* 2016–2021: [[Lodewijk Asscher]] (Arbeits- und Sozialminister sowie Vizepremier 2012–2017; Fraktionsvorsitzender 2017–2021)&lt;br /&gt;
* 2021–2022: [[Lilianne Ploumen]] (Fraktionsvorsitzende 2021–2022)&lt;br /&gt;
* 2022–2023: [[Attje Kuiken]] (Fraktionsvorsitzende 2022–2023)&lt;br /&gt;
* seit 2023: [[Frans Timmermans]] (Fraktionsvorsitzender von GroenLinks-PvdA seit 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Partijvoorzitters&lt;br /&gt;
* 1946–1955: [[Koos Vorrink]]&lt;br /&gt;
* 1953–1955: [[Hein Vos]]&lt;br /&gt;
* 1955–1960: [[Evert Vermeer]]&lt;br /&gt;
* 1960–1961: Hein Vos&lt;br /&gt;
* 1961–1965: [[Ko Suurhoff]]&lt;br /&gt;
* 1965–1969: [[Sjeng Tans]]&lt;br /&gt;
* 1969–1971: [[Anne Vondeling]]&lt;br /&gt;
* 1971–1974: [[André van der Louw]]&lt;br /&gt;
* 1974–1979: [[Ien van den Heuvel]]&lt;br /&gt;
* 1979–1986: [[Max van den Berg]]&lt;br /&gt;
* 1986–1987: [[Stan Poppe]]&lt;br /&gt;
* 1987–1991: [[Marjanne Sint]]&lt;br /&gt;
* 1991–1992: [[Frits Castricum]]&lt;br /&gt;
* 1992–1997: [[Felix Rottenberg]] und [[Ruud Vreeman]] als Ko-Vorsitzende&lt;br /&gt;
* 1997–1998: [[Karin Adelmund]]&lt;br /&gt;
* 1998–1999: Ruud Vreeman&lt;br /&gt;
* 1999–2000: [[Marijke van Hees]]&lt;br /&gt;
* 2000–2001: [[Mariëtte Hamer]]&lt;br /&gt;
* 2001–2005: [[Ruud Koole]]&lt;br /&gt;
* 2005–2007: [[Michiel van Hulten]]&lt;br /&gt;
* 2007: Ruud Koole&lt;br /&gt;
* 2007–2012: [[Lilianne Ploumen]]&lt;br /&gt;
* 2012–2017: [[Hans Spekman]]&lt;br /&gt;
* 2017–2021: [[Nelleke Vedelaar]]&lt;br /&gt;
* seit 2021: [[Esther-Mirjam Sent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierungsbeteiligungen ==&lt;br /&gt;
Die PvdA hat dreimal den Ministerpräsidenten gestellt:&lt;br /&gt;
* 1948–1958 [[Willem Drees]], 1948–52 KVP-&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;–CHU–VVD, 1952–58 &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;–KVP-ARP-CHU&lt;br /&gt;
* 1973–1977 [[Joop den Uyl]], &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;–KVP-ARP-PPR-D66&lt;br /&gt;
* 1994–2002 [[Wim Kok]], &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;–VVD-D66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Juniorpartner war sie zudem mehrmals an Koalitionen beteiligt:&lt;br /&gt;
* 1945–1946 KVP-&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;SDAP&amp;lt;/span&amp;gt;-ARP-VDB&lt;br /&gt;
* 1946–1948 KVP-&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965–1966 KVP-&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;-ARP&lt;br /&gt;
* 1981–1982 CDA-&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;-D66&lt;br /&gt;
* 1989–1994 CDA-&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007–2010 CDA-&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;-CU&lt;br /&gt;
* 2012–2017 VVD-&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color:#FFC1C1&amp;quot;&amp;gt;PvdA&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse und Wählerschaft ==&lt;br /&gt;
=== Wählerschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-03-03 pvda reclame.JPG|mini|PvdA-Plakat in einem Haus in [[Silvolde]] (Kommunalwahl März 2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die Bindung der Wähler zu politischen Bewegungen immer schwächer wird und die niederländische Politik oftmals gewaltige Wählerwanderungen von einer Partei zur anderen zu verzeichnen hat, lässt sich doch festhalten, dass die Anhängerschaft der PvdA besonders unter sozial Schwachen, Arbeitern, Einwanderern und der unteren Mittelschicht zu finden ist. In großen Städten (beispielsweise [[Amsterdam]] oder [[Rotterdam]]) fährt sie ihre besten Ergebnisse ein. In [[Provinz Noord-Brabant|Noord-Brabant]] sowie [[Provinz Limburg (Niederlande)|Limburg]] hat sie weit weniger Befürworter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlergebnisse ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;float:left;margin-right:1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Parlamentswahlen (Zweite Kammer)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kiesraad.nl/nl/Actueel/Nieuwsberichten/%282047%29-Actueel-Nieuwsberichten-2010/Openbare_zitting_bekendmaking_uitslag_verkiezing_Tweede_Kamer.html |wayback=20100614001335 |text=Uitslag verkiezing leden Tweede Kamer van 9 juni 2010 |archiv-bot=2019-05-06 05:47:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:100px&amp;quot;| Wahl&lt;br /&gt;
! Stimmen (%)&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1946|1946]]&lt;br /&gt;
| 28,3&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|29|100|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1948|1948]]&lt;br /&gt;
| 25,6&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|27|100|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1952|1952]]&lt;br /&gt;
| 28,9&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|30|100|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1956|1956]]&lt;br /&gt;
| 32,6&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|50|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1959|1959]]&lt;br /&gt;
| 30,3&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|48|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1963|1963]]&lt;br /&gt;
| 28,0&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|43|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1967|1967]]&lt;br /&gt;
| 23,5&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|37|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1971|1971]]&lt;br /&gt;
| 24,5&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|39|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1972|1972]]&lt;br /&gt;
| 27,3&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|43|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1977|1977]]&lt;br /&gt;
| 33,8&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|53|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1981|1981]]&lt;br /&gt;
| 28,2&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|44|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1982|1982]]&lt;br /&gt;
| 30,4&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|47|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1986|1986]]&lt;br /&gt;
| 33,3&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|52|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1989|1989]]&lt;br /&gt;
| 31,9&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|49|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1994|1994]]&lt;br /&gt;
| 23,9&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|37|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 1998|1998]]&lt;br /&gt;
| 29,0&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|45|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2002|2002]]&lt;br /&gt;
| 15,1&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|23|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2003|2003]]&lt;br /&gt;
| 27,3&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|42|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2006|2006]]&lt;br /&gt;
| 21,2&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|33|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2010|2010]]&lt;br /&gt;
| 19,6&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|30|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2012|2012]]&lt;br /&gt;
| 24,8&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|38|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2017|2017]]&lt;br /&gt;
| 5,7&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|9|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2021|2021]]&lt;br /&gt;
| 5,7&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|9|150|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2023|2023]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
| 15,7&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|12|150|P}} von&amp;lt;br /&amp;gt;{{Parteisitze|25|150|GroenLinks-PvdA}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Parlamentswahl in den Niederlanden 2025|2025]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
| 12,8&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|10|150|P}} von&amp;lt;br /&amp;gt;{{Parteisitze|20|150|GroenLinks-PvdA}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;font-size:90%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|als [[GroenLinks-PvdA]]}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;float:left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Europawahlen&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:100px&amp;quot;| Wahl&lt;br /&gt;
! Stimmen (%)&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 1979|1979]]&lt;br /&gt;
| 30,4&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|9|25|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 1984|1984]]&lt;br /&gt;
| 33,7&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|9|25|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 1989|1989]]&lt;br /&gt;
| 30,7&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|8|25|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 1994|1994]]&lt;br /&gt;
| 22,9&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|8|31|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 1999|1999]]&lt;br /&gt;
| 20,1&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|6|31|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 2004|2004]]&lt;br /&gt;
| 23,6&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|7|27|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 2009|2009]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
| 12,1&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|3|25|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 2014|2014]]&lt;br /&gt;
| 9,4&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|3|26|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Europawahl in den Niederlanden 2019|2019]]{{FN|2}}&lt;br /&gt;
| 19,0&lt;br /&gt;
| {{Parteisitze|6|26|P}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
![[Europawahl in den Niederlanden 2024|2024]]{{FN|3}}&lt;br /&gt;
|21,1&lt;br /&gt;
|{{Parteisitze|4|31|P}} von&amp;lt;br /&amp;gt;{{Parteisitze|8|31|GroenLinks-PvdA}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;font-size:90%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|Mandate (seit 2011): 3/26}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|2|Mandate (seit 2020): 6/29}}{{FNZ|3|als [[GroenLinks-PvdA]]}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jonge Socialisten in de PvdA]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ministerpräsidenten der Niederlande]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Niederlande#Die Niederlande von der Unabhängigkeit Belgiens bis zum Zweiten Weltkrieg|Geschichte der Niederlande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frans Becker: &amp;#039;&amp;#039;„Gegen die unmoralische Härte der Wirtschaft“. Eine kurze Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Partij van de Arbeid. In: [[Friso Wielenga]], Carla van Baalen, Markus Wilp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine zersplitterte Landschaft. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart niederländischer politischer Parteien&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam University Press, Amsterdam 2018, ISBN 978-90-485-4064-8, S. 107–136.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pvda.nl/ Website der PvdA]&lt;br /&gt;
* [https://europa.pvda.nl/ PvdA im Europäischen Parlament]&lt;br /&gt;
* [https://europanetwerk.pvda.nl/ PvdA Europanetwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Parteien in den Niederlanden&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Mitgliedsparteien der Sozialdemokratischen Partei Europas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=62222-9|LCCN=n79046267|VIAF=138976237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partij van de Arbeid| ]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Königreich der Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialdemokratische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1946]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LolLolLol3000</name></author>
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