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	<title>Partidul Democrat - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-02-07T08:45:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt eine ehemalige rumänische Partei. Für die gleichnamige moldawische Partei siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Partidul Democrat din Moldova]]&amp;#039;&amp;#039;.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partidul Democrat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, „Demokratische Partei“; anfangs auch &amp;#039;&amp;#039;Partidul Democrat – Frontul Salvării Naționale&amp;#039;&amp;#039;, PD-FSN) war eine [[politische Partei]] in [[Rumänien]] mit zunächst [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] und [[Liberalismus|liberaler]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verseck07_111&amp;quot;&amp;gt;[[Keno Verseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Rumänien.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. C.H. Beck, München 2007, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; später liberal-[[Konservatismus|konservativer]] Ausrichtung. Die Partei ging 1993 aus der postkommunistischen [[Frontul Salvării Naționale]] hervor und existierte bis 2007, als sie in der [[Partidul Democrat Liberal]] (PD-L) aufging. Sie war bis 2005 Mitglied der [[Sozialistische Internationale|Sozialistischen Internationale]] und der [[Sozialdemokratische Partei Europas|Sozialdemokratischen Partei Europas]], nach ihrem Schwenk in die rechte Mitte gehörte sie der [[Europäische Volkspartei|Europäischen Volkspartei]] an. Parteivorsitzende waren [[Petre Roman]] (1993–2001), [[Traian Băsescu]] (2001–04) und [[Emil Boc]] (2004–07).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Petre Roman.jpg|mini|hochkant|Petre Roman, Parteivorsitzender (1993–2001)]]&lt;br /&gt;
So wie die Sozialdemokraten ([[Partidul Social Democrat]]/PSD), gingen auch die Demokraten historisch betrachtet aus der [[Frontul Salvării Naționale]] (FSN; „Front zur Nationalen Rettung“) hervor, in der sich während der [[Rumänische Revolution 1989|Revolution im Dezember 1989]] überwiegend ehemalige Mitglieder der [[Rumänische Kommunistische Partei|Kommunistischen Partei]] versammelten. Die Entmachtung von Premierminister [[Petre Roman]] durch Staatspräsident [[Ion Iliescu]] (1991) führte zu einem nachhaltigen Zerwürfnis zwischen den Anhängern beider Führungspersönlichkeiten. Ein wichtiger inhaltlicher Unterschied lag in der Wirtschaftspolitik: Roman verfolgte ein Reformprogramm für einen raschen Übergang zur freien Marktwirtschaft, während Iliescus Flügel dies ablehnte. Letzterer spaltete sich als &amp;#039;&amp;#039;Frontul Democrat al Salvării Nationale&amp;#039;&amp;#039; ab,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dorothée de Nève]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische und sozialistische Parteien in Südosteuropa. Albanien, Bulgarien und Rumänien 1989–1997.&amp;#039;&amp;#039; Leske+Budrich, Opladen 2002, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; die die Parlamentswahlen 1992 gewann und sich dann in [[Partidul Democrației Sociale din România|PDSR]] (und später in PSD) umbenannte. Romans Rumpf-FSN kam hingegen mit 10,2 Prozent der Stimmen nur auf den dritten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbliebe FSN fusionierte am 28. Mai 1993 mit der kleineren Partidul Democrat und übernahm deren Namen, Petre Roman wurde ihr erster Vorsitzender. Er erklärte: „Ich bin ein Sozialist, aber auch ein Liberaler.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verseck07_111&amp;quot;/&amp;gt; Der internationalen Wahrnehmung als reformorientierte Mitte-links-Partei entsprechend, wurde die PD 1996 als Beobachter und 1999 als Vollmitglied in die [[Sozialistische Internationale]] aufgenommen – deutlich vor der PSD, die erst 2001/2003 folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dimitris Papadimitriou, David Phinnemore: &amp;#039;&amp;#039;Romania and the European Union. From marginalisation to membership.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, Abingdon (Oxon)/New York 2008, S. 152, Fn. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die PD strebte eine schnelle Integration Rumäniens in die EU an und befürwortete die Umsetzung der dafür notwendigen rechtlichen Schritte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothée de Nève: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische und sozialistische Parteien in Südosteuropa. Albanien, Bulgarien und Rumänien 1989–1997.&amp;#039;&amp;#039; Leske+Budrich, Opladen 2002, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als die PDSR (die spätere PSD), die mit einem ausgesprochen nationalistischen Kurs in der Tradition von [[Nicolae Ceaușescu|Ceaușescus]] [[Nationalkommunismus]] stand, erkannte die PD ein Recht der Minderheiten auf ihre eigenen ethnischen und kulturellen Identitäten an.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothée de Nève: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische und sozialistische Parteien in Südosteuropa. Albanien, Bulgarien und Rumänien 1989–1997.&amp;#039;&amp;#039; Leske+Budrich, Opladen 2002, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die PD schnitt unter jüngeren und besser verdienenden Wählern stärker ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothée de Nève: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische und sozialistische Parteien in Südosteuropa. Albanien, Bulgarien und Rumänien 1989–1997.&amp;#039;&amp;#039; Leske+Budrich, Opladen 2002, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Wahlen 1996 schloss sich die PD mit der kleinen [[Partidul Social Democrat Român]] (PSDR) zur „Sozial-Demokratischen Union“ zusammen. Sie kam auf rund 13 Prozent der Stimmen bei der Parlamentswahl und ging anschließend eine Koalition mit der [[Convenţia Democrată Română]] (CDR) aus [[Partidul Național Țărănesc Creștin Democrat|Christdemokraten]] (PNȚ-CD) und [[Partidul Național Liberal|Nationalliberalen]] (PNL) ein. In der Regierung von [[Victor Ciorbea]] (PNȚ-CD) stellte die PD fünf Minister. Bei der Parlamentswahl im Jahr 2000 fiel die PD auf 7 Prozent zurück. Entgegen dem allgemeinen Trend gelang ihr jedoch ein Prestigeerfolg in der Hauptstadt [[Bukarest]]: Ihr Kandidat [[Traian Băsescu]] wurde Oberbürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Traian Băsescu 2005Mar09.jpg|mini|hochkant|Traian Băsescu, Parteivorsitzender (2001–04) und Staatspräsident (ab 2004)]]&lt;br /&gt;
Nach der parteiinternen Entmachtung Petre Romans folgte Băsescu diesem im Mai 2001 auch als Parteichef. Unter Băsescu bewegte sich die Partei von der linken in die rechte Mitte. Sie schloss sich 2003 mit der rechtsliberalen [[Partidul Național Liberal|PNL]] zur &amp;#039;&amp;#039;Alianța Dreptate și Adevăr&amp;#039;&amp;#039; (D.A.; „Allianz für Gerechtigkeit und Wahrheit“) zusammen und trat in diesem Bündnis zu den Wahlen 2004 an. Petre Roman trat daraufhin aus der PD aus und gründete die kleine [[Forța Democrată]] (FD). Die Alianţa D.A. war erfolgreich: Băsescu wurde zum Staatspräsidenten gewählt und die PD stellte sieben Minister im Kabinett von [[Călin Popescu-Tăriceanu]] (PNL).&amp;lt;ref&amp;gt;Dimitris Papadimitriou, David Phinnemore: &amp;#039;&amp;#039;Romania and the European Union. From marginalisation to membership.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, Abingdon (Oxon)/New York 2008, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mitte-rechts-Bündnis beeinträchtigte jedoch das Verhältnis der PD zur Sozialistischen Internationale. Băsescu und der neue Parteichef [[Emil Boc]], Bürgermeister von [[Cluj-Napoca]], betrieben daraufhin 2005 den Wechsel zur christdemokratischen [[Europäische Volkspartei|Europäischen Volkspartei]] (EVP). Nach einem Zerwürfnis zwischen Staatspräsident Băsescu und Ministerpräsident Tăriceanu zerbrach die D.A.-Allianz und die PD-Minister schieden im April 2007 aus der Regierung aus. Bei der ersten Wahl der rumänischen Europaabgeordneten nach dem EU-Beitritt 2007 wurde die PD stärkste Kraft und entsandte 13 Vertreter in die [[Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten|EVP-ED-Fraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 fusionierte die PD mit der PNL-Abspaltung [[Partidul Liberal Democrat]] (&amp;#039;&amp;#039;Liberaldemokratischen Partei&amp;#039;&amp;#039;) unter [[Theodor Stolojan]] zur [[Partidul Democrat Liberal]] (&amp;#039;&amp;#039;Demokratisch-Liberale Partei&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende PD-Politiker ==&lt;br /&gt;
* [[Petre Roman]], ehemaliger Ministerpräsident (1989–91), erster Parteichef (1993–2001), 2003 ausgetreten&lt;br /&gt;
* [[Traian Băsescu]] (ab 2004 Staatspräsident)&lt;br /&gt;
* [[Adriean Videanu]] (2004–08 Bürgermeister von Bukarest)&lt;br /&gt;
* [[Emil Boc]], letzter Parteichef (2004–07), Bürgermeister von Cluj-Napoca (2004–08) und späterer Ministerpräsident (2008–12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stan Stoica: &amp;#039;&amp;#039;Dicționarul Partidelor Politice din România. 1989–2004.&amp;#039;&amp;#039; Ediţia a 4-a, revizuită şi actualizată. Editura Meronia, Bukarest 2004, ISBN 973-8200-68-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.pd.ro/ www.pd.ro Website der PD]&lt;br /&gt;
* [https://www.cdep.ro/ Website der rum. Abgeordnetenkammer]&lt;br /&gt;
* [https://www.senat.ro/ Website des rum. Senates]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partidul Democrat| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische sozialdemokratische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische liberale Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[es:Partido Demócrata (Rumania)]]&lt;br /&gt;
[[nl:Democratische Partij (Roemenië)]]&lt;br /&gt;
[[pl:Partia Demokratyczna (Rumunia)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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