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	<title>Partido Radical (Chile) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Igallards7: /* Geschichte */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ManuelAntonioMatta.JPG|mini|Manuel Antonio Matta, Gründer der Radikalen Partei Chiles]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radikale Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Partido Radical&amp;#039;&amp;#039;) war eine von 1863 bis 1994 bestehende [[politische Partei]] in [[Chile]]. Sie ging aus dem radikalen Flügel der chilenischen [[Partido Liberal (Chile)|Liberalen Partei]] hervor und vereinigte sich 1994 mit den Sozialdemokraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vorläufer der radikalen Bewegung war die 1850 gegründete „Gesellschaft für Gleichheit“ (&amp;#039;&amp;#039;Sociedad de la Igualdad&amp;#039;&amp;#039;), ein [[Liberalismus|liberaler]] politischer Zirkel, der vorwiegend aus in Europa ausgebildeten, bürgerlichen [[Intellektueller|Intellektuellen]] der jüngeren Generation bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei wurde unter der Führung von [[Manuel Antonio Matta]] von einer innerhalb der liberalen [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] entstandenen Plattform [[Opposition (Politik)|oppositioneller]] und regierungskritischer [[Abgeordneter|Parlamentarier]], der sich auch der bis 1863 im [[Exil]] lebende charismatische Sozialrevolutionär [[Pedro León Gallo]] anschloss, gegründet. Als Gründungsdatum gilt der erste Radikale Wahlkongress (&amp;#039;&amp;#039;Asamblea Radical Electoral&amp;#039;&amp;#039;) vom 27. Dezember 1863 in [[Copiapó]]. Vorausgegangen war die Gründung der [[Zeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;La Voz de Chile&amp;#039;&amp;#039; („Die Stimme Chiles“) im Mai 1862, die eine breite Öffentlichkeit für die Hauptforderungen des [[Radikalismus#Liberaler Radikalismus|Radikalismus]] begeistern konnte: Abschaffung des kirchlichen Schulwesens, [[allgemeines Wahlrecht]], Dezentralisierung der Verwaltung, die damals autoritär vom Präsidenten geführt wurde, [[Bürgerbeteiligung]] an politischen Entscheidungen und Reform der chilenischen Verfassung von 1833. 1882 gründete eine Gruppe von Mitgliedern der Radikalen Partei unter der Führung von [[Juan Castellón Larenas]] in [[Concepción (Chile)|Concepción]] die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Diario El Sur|El Sur]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie entwickelte sich zu einem Presseorgan mit radikalpolitischer Ausrichtung und trat in Opposition zur damaligen Regierung von Präsident [[Domingo Santa María González|Domingo Santa María]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cristian Medina Valverde |Titel=Trayectoria de un diario penquista. El Sur de Concepción |Sammelwerk=Tiempo y Espacio |Nummer=11-12 |Datum=2001 |ISSN=0719-0867 |DOI=10.22320/rte.vi11-12.1645 |Seiten=185–210 |Online=https://revistas.ubiobio.cl/index.php/TYE/article/view/1645 |Abruf=2025-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit spielte das von den Radikalen verfolgte Ziel einer scharfen [[Trennung von Kirche und Staat]] und die leidenschaftlich vertretene Forderung nach radikalem Zurückdrängen des politisch-gesellschaftlichen Einflusses der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] die wichtigste Rolle in der öffentlichen Debatte. Die neue Partei verstand sich vor allem als [[Sprachrohr]] des linksliberalen, [[Laizismus|laizistisch]] und antiklerikal eingestellten Bürgertums, das die Mehrheit der aufstrebenden [[Bourgeoisie]] in Chile bildete und dem eine konservativ-reaktionäre kirchliche und politische Führungsschicht gegenüberstand. Später zog die Partei auch die unteren [[Schicht (Soziologie)|Mittelschichten]] in den rasch wachsenden Städten an und ergänzte ihr Programm um die Forderung nach einem [[Sozialstaat]]. Bei den Wahlen des Jahres 1918 wurde die Radikale Partei zweitstärkste politische Kraft des Landes und wirkte bis in die 1960er Jahre hinein maßgeblich an diversen Regierungsbildungen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende [[Liste der Präsidenten Chiles|Präsidenten Chiles]] gehörten der Radikalen Partei an: [[Juan Esteban Montero Rodríguez|Juan Esteban Montero]] (1931/32), [[Pedro Aguirre Cerda]] (1938–41), [[Juan Antonio Ríos Morales|Juan Antonio Ríos]] (1942–46) und [[Gabriel González Videla]] (1946–52). Besonders Montero und Ríos waren allerdings parteiintern wegen ihrer Rolle während der diktatorischen Regime der Präsidenten [[Carlos Ibáñez del Campo|Carlos Ibáñez]] und [[Carlos Dávila Espinoza|Carlos Dávila]] und wegen ihrer Nähe zu rechtsgerichteten Kreisen sehr umstritten. Beide hatten Ministerämter in autoritären Regierungen bekleidet und Ríos war in den 30er Jahren sogar jahrelang aus der Partei ausgeschlossen gewesen und versuchte auch während seiner Regierungszeit des Öfteren, den Einfluss seiner Partei auf die Regierungspolitik zu beschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Radikale Partei arbeitete eng mit den sozialistischen Parteien zusammen und war Mitglied der [[Sozialistische Internationale|Sozialistischen Internationale]]. Sie beteiligte sich an den Wahlbündnissen &amp;#039;&amp;#039;[[Frente Popular (Chile)|Frente Popular]]&amp;#039;&amp;#039; („[[Volksfront]]“) von 1936 und &amp;#039;&amp;#039;[[Unidad Popular]]&amp;#039;&amp;#039; („Volkseinheit“) von 1969. Dessen Kandidat [[Salvador Allende]] ging 1970 als Sieger aus den Präsidentschaftswahlen hervor und regierte bis zum [[Putsch in Chile 1973|Militärputsch von 1973]]. Die Radikale Partei gehörte dem gemäßigten Flügel der Unidad Popular an, offiziell bekannte sie sich 1972 jedoch zum [[Sozialismus]], [[Historischer Materialismus|historischen Materialismus]] und [[Klassenkampf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Declaración político ideológica aprobada en la XXV Convención Nacional del Partido Radical de Chile. [1972] Verfügbar auf [http://www.nuso.org/upload/articulos/17_1.pdf www.nuso.org] (PDF; 139&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Fusion mit der &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischen Partei Chiles&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Partido Socialdemócrata de Chile&amp;#039;&amp;#039;), die 1973 von Anhängern einer moderaten Mitte-links-Politik gegründet worden war, ging die Radikale Partei am 18. August 1994 in der „[[Partido Radical Social Demócrata|Radikalen und Sozialdemokratischen Partei]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Partido Radical Social Demócrata&amp;#039;&amp;#039;) (PRSD) auf, die sich als Partei der linken Mitte versteht und derzeit fünf Parlamentsabgeordnete und vier Senatoren im chilenischen [[Nationalkongress (Chile)|Nationalkongress]] stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Politisches System Chiles]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Parteien Chiles}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5166625-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Partei (Chile)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische sozialdemokratische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische liberale Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laizistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Igallards7</name></author>
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