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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Partialmarktmodell</id>
	<title>Partialmarktmodell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T00:32:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Partialmarktmodell&amp;diff=2880515&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: -Einzelnachweise fehlen völlig.</title>
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		<updated>2022-07-27T11:29:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-Einzelnachweise fehlen völlig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partialmarktmodell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Partialanalyse&amp;#039;&amp;#039;) ist eines der grundlegendsten [[Modell]]e in den [[Wirtschaftswissenschaften]] und beschreibt einen [[Markt (Wirtschaftswissenschaft)|Markt]] für ein einzelnes [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gut]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Ein Partialmarkt ist ein Markt für ein einzelnes Gut, das hinreichend homogen ist, damit es einen einzigen Preis gibt. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass es keine räumlichen oder zeitlichen Differenzen in den Transaktionen zwischen Anbietern und Nachfragern gibt. Des Weiteren liegt vollkommene Markttransparenz vor. Dies bedeutet, dass der Marktpreis allen Wirtschaftsakteuren bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der bei [[Totalanalyse]]n notwendigen Betrachtung der [[Interdependenz|Wechselwirkungen]] sämtlicher Märkte und Produkte, wird bei der Partialanalyse nur &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Markt betrachtet. Auswirkungen einer Entscheidung auf andere Parameter werden vernachlässigt. Diese starke Vereinfachung der Wirklichkeit dient dazu, dass Entscheidungen auf einem Markt isoliert betrachtet werden können. In der Realität sinnvolle Ergebnisse können generiert werden, wenn die [[Elastizität (Wirtschaft)|Elastizitäten]] anderer Märkte auf Veränderungen des betrachteten Marktes gering sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung des Partialmarktes ==&lt;br /&gt;
=== Angebot und Nachfrage ===&lt;br /&gt;
Im Partialmarktmodell wird vereinfachend davon ausgegangen, dass sich der Markt eindeutig durch eine Nachfrage- und eine Angebotsfunktion darstellen lässt. Die [[Nachfragefunktion]] drückt aus, wie viele Einheiten zu einem festen Preis von den Konsumenten nachgefragt werden, die [[Angebotsfunktion]], wie viele Einheiten zu einem festen Preis von den Produzenten angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;D\colon\, P\to \R_{+},\; p\mapsto D(p) \quad \quad &amp;lt;/math&amp;gt; (Nachfragefunktion)&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;S\colon\, P\to \R_{+},\; p\mapsto S(p) \quad \quad &amp;lt;/math&amp;gt; (Angebotsfunktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überschussnachfragefunktion ===&lt;br /&gt;
Die Differenz von Nachfrage und Angebot wird als Überschussnachfrage bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;E\colon\, P\to \R_{+},\; p\mapsto D(p)-S(p) \quad \quad &amp;lt;/math&amp;gt; (Angebotsfunktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung des Partialmarktmodells ===&lt;br /&gt;
Beim Partialmarktmodell handelt es sich um eine hypothetische [[Ceteris paribus|Ceteris-paribus]]-Betrachtung. Die Frage ist also – vorausgesetzt, der Rest der Ökonomie verändert sich nicht – wie der Preis mit der Nachfrage und dem Angebot zusammenhängt. Dabei werden grundsätzlich keine besonders starken Annahmen getätigt. Die einzigen Annahmen sind, dass Angebot und Nachfrage Funktionen sind. Dies bedeutet, dass für einen Preis eine eindeutig bestimmte nachgefragte und eine eindeutig bestimmte angebotene Menge des Gutes vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktgleichgewicht ==&lt;br /&gt;
=== Der Gleichgewichtspreis ===&lt;br /&gt;
Ein Gleichgewichtspreis ist ein Preis, bei dem Angebot gleich Nachfrage ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;p^*: E(p^*)=0&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Existenz ===&lt;br /&gt;
Für die Existenz eines [[Marktgleichgewicht]]s ist nach dem [[Zwischenwertsatz]] Folgendes hinreichend, wenn die Überschussnachfrage stetig ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\exists p_{1},p_{2} \in P : E(p_{1})&amp;lt;0, E(p_{2})&amp;gt;0 &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eindeutigkeit ===&lt;br /&gt;
Für die Eindeutigkeit eines Marktgleichgewichts ist strikte Pseudo-Monotonie hinreichend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\exists p_{1} \neq p_{2} : (p_{1}-p_{2})E(p_{2})\leq 0 \Rightarrow (p_{1}-p_{2})E(p_{1})&amp;lt; 0&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stabilität von Marktgleichgewichten ==&lt;br /&gt;
Ein Problem des Marktgleichgewichts als theoretisches Konzept ist, dass es nicht darstellt, was passiert, wenn im Partialmarkt der Preis nicht der Gleichgewichtspreis ist. Dafür muss zum Modell noch ein dynamischer Prozess für die Preisänderung hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dynamisches System ===&lt;br /&gt;
Eine Bewegung &amp;lt;math&amp;gt;\varphi: T \times P \to P&amp;lt;/math&amp;gt;, wobei &amp;lt;math&amp;gt;P \subseteq \R_{+}&amp;lt;/math&amp;gt; die Menge aller möglichen Preise und &amp;lt;math&amp;gt;T \subseteq \R&amp;lt;/math&amp;gt; die Menge aller Zeitpunkte ist, heißt dynamisches System, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;(i) \quad \varphi(0,p_{0})=p_{0} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;(ii) \quad \varphi(t_{1},\varphi(t_{2},p_{0}))=\varphi(t_{1}+t_{2},p_{0}) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häufig verwendetes Dynamisches System ist der Têtonnement-Prozess, bei dem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \frac{d p(t)}{d t}=E(p(t))\quad \quad ,p(0)=p_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Interpretation dahinter ist, dass der Preis tendenziell bei positiver Überschussnachfrage steigt und bei einem Überangebot sinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stabilität ===&lt;br /&gt;
Ein Dynamisches System konvergiert lokal asymptotisch stabil gegen &amp;lt;math&amp;gt;p^*&amp;lt;/math&amp;gt;, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\exists \delta&amp;gt;0  \; \forall p_{0} \in P |p_{0}-p^*|&amp;lt;\delta \Rightarrow \lim_{t \to \infty}|p_{t}-p^*|=0 &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dynamisches System konvergiert global asymptotisch stabil gegen &amp;lt;math&amp;gt;p^*&amp;lt;/math&amp;gt;, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\forall \delta&amp;gt;0 \; \forall p_{0} \in P |p_{0}-p^*|&amp;lt;\delta \Rightarrow \lim_{t \to \infty}|p_{t}-p^*|=0 &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rationalisierbarkeit ==&lt;br /&gt;
Nachfrage und Angebot in einem Partialmarkt heißt rationalisierbar, wenn man der Nachfragefunktion eine zugehörige [[Nutzenfunktion (Mikroökonomie)|Nutzenfunktion]] und einer Angebotsfunktion eine zugehörige [[Kostenfunktion]] zuordnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfrage ===&lt;br /&gt;
Wenn eine invertierbare und integrierbare Nachfragefunktion &amp;lt;math&amp;gt;D\colon\, P\to \R,\; p\mapsto x&amp;lt;/math&amp;gt; gegeben ist, wobei p ein Preis und x eine nachgefragte Menge auf einem Partialmarkt ist, dann gilt für die Nutzenfunktion des repräsentativen Agenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;D^{-1}(x) = u&amp;#039;(x) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn eine [[quasilineare Nutzenfunktion]] &amp;lt;math&amp;gt;U(x) = u(x) - p x &amp;lt;/math&amp;gt; unterstellt wird. Für die Nutzenfunktion des repräsentativen Agenten ergibt sich, da &amp;lt;math&amp;gt;p=D^{-1}(x) &amp;lt;/math&amp;gt;, daher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U(x)=\int_{0} ^ {x}D^{-1}(x&amp;#039;)dx&amp;#039;-D^{-1}(x)x &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugehörige Präferenzenrelation ergibt sich dann mit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;U(x_{1})&amp;gt;U(x_{2}) \Leftrightarrow x_{1} \succ x_{2} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \int_{0} ^ {x_{1}}D^{-1}(x)dx-D^{-1}(x_{1})x_{1} &amp;gt; \int_{0} ^ {x_{2}}D^{-1}(x)dx-D^{-1}(x_{2})x_{2} \Leftrightarrow x_{1} \succ x_{2} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot ===&lt;br /&gt;
Wenn eine invertierbare und integrierbare Angebotsfunktion &amp;lt;math&amp;gt;S\colon\, P\to \R,\; p\mapsto x&amp;lt;/math&amp;gt; gegeben ist, wobei &amp;lt;math&amp;gt;p&amp;lt;/math&amp;gt; ein Preis und &amp;lt;math&amp;gt;x&amp;lt;/math&amp;gt; eine angebotene Menge auf einem Partialmarkt ist, dann gilt für die Kostenfunktion einer repräsentativen Firma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;S^{-1}(x) = c&amp;#039;(x) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn eine Gewinnfunktion &amp;lt;math&amp;gt;\pi(x) = p x -c(x) &amp;lt;/math&amp;gt; unterstellt wird. Da &amp;lt;math&amp;gt;p=S^{-1}(x) &amp;lt;/math&amp;gt; gilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \pi(x) = S^{-1}(x)x - \int_{0} ^ {x}S^{-1}(x&amp;#039;)dx&amp;#039; &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Gleichgewichtsmodelle ==&lt;br /&gt;
*[[Verallgemeinertes Partialmarktmodell]]&lt;br /&gt;
*[[Allgemeines Gleichgewichtsmodell]]&lt;br /&gt;
*[[Edgeworth-Box Modell]]&lt;br /&gt;
*[[Robinson-Crusoe-Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
*[[Walrasianisches Gleichgewichtsmodell]]&lt;br /&gt;
*[[Arrow-Debreu-Gleichgewichtsmodell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreu Mas-Colell, Michael Whinston und Jerry Green: &amp;#039;&amp;#039;Microeconomic Theory.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 1995, ISBN 0-195-07340-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonomisches Modell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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