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	<title>Parteibuchwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:08:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parteibuchwirtschaft&amp;diff=957677&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birnstingl: /* Situation in Österreich */</title>
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		<updated>2024-08-16T17:38:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Situation in Österreich&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Leistung-Bild-5249-1.jpg|mini|Plakat der CDU Hessen gegen Parteibuchwirtschaft  1982]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteibuchwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man die Vergabe von Positionen im [[Öffentlicher Dienst|öffentlichen Dienst]] und in Wirtschaftsbetrieben unter [[partei]]politischem Einfluss, aber auch die Vergabe von Sachgütern, Dienstleistungen oder ideellen Werten (Orden, Ehrungen) aufgrund von Parteizugehörigkeit (also dem Besitz eines [[Parteibuch]]s). Die sonst für solche Vergabeprozesse vorgeschriebenen sachlichen Kriterien wie das grundgesetzlich verankerte [[Artikel 33 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland#Prinzip der Bestenauslese, Art. 33 Absatz 2 GG|Prinzip der Bestenauslese]] werden missachtet oder als nachrangig behandelt. &amp;#039;&amp;#039;Parteibuchwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; steht daher in einem Naheverhältnis zur politischen [[Korruption]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
Der Parteibuchwirtschaft verwandte Begriffe sind [[Nepotismus]], [[Vetternwirtschaft]], [[Networking]] und [[Postenschacher]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Österreich ==&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] kann in Zusammenhang mit einem [[Dienstverhältnis]] eine [[Parteimitgliedschaft]] Ausdruck einer [[Weltanschauung]] im Sinne eines [[Diskriminierung|Diskriminierungsgrundes]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament.gv.at/fachinfos/rlw/Diskriminierungsgruende-Parteimitgliedschaft-als-Weltanschauung |titel=Diskriminierungsgründe: Parteimitgliedschaft als Weltanschauung {{!}} Parlament Österreich |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Mathy |url=https://www.drda.at/ |titel=DRdA – Das Recht der Arbeit |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer ausführlichen Analyse bezieht sich [[Thomas Mathy]] auf die Begriffe „Religion oder Weltanschauung“ und „politische oder sonstige Anschauung“;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; dabei seien für den [[EuGH]] die Begriffe „Religion“ und „Weltanschauung“ &amp;#039;&amp;#039;die zwei Seiten ein und desselben Diskriminierungsgrundes.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Parteibuchwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; bei der Postenvergabe ist eine Bedingung und kann eine Folge des [[Proporz]]es sein. [[Freunderlwirtschaft]] wird in bestimmten Bereichen vor allem unter Parteifreunden betrieben, ist aber nicht unbedingt politisch und kann leicht über Parteigrenzen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
Im April 2024 berichtete der [[ORF]] über einen [[Profil (Zeitschrift)|Profil]]-Artikel zu Postenbeschwerden im [[Bundesministerium für Inneres]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://orf.at/stories/3355165/ |titel=„Profil“: Großteil der Postenbeschwerden betrifft Innenressort |hrsg=[[orf.at]] |datum=2024-04-22 |sprache=de |abruf=2024-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach wurde unterlegenen Kandidatinnen und Kandidaten zwischen 2011 und 2023 eine halbe Million Euro an [[Entschädigung]]szahlungen zugesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im österreichischen Innenministerium soll seit Jahrzehnten das [[Ungeschriebenes Gesetz|ungeschriebene Gesetz]] &amp;#039;&amp;#039;Kennen vor Können&amp;#039;&amp;#039; gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=kern.julian,jakob.winter |url=https://www.profil.at/faktiv/faktencheck-diese-belege-beweisen-postenschacher-im-innenministerium/402864533 |titel=Faktencheck: Diese Belege beweisen Postenschacher im Innenministerium |datum=2024-04-22 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 2010 wurden 1.242 Spitzenposten in Staatsunternehmen besetzt, von denen laut Berechnungen des Statistikers Laurenz Ennser-Jedenastik fast 60 Prozent auf Personen entfielen, die einer Partei zumindest nahestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.derstandard.at/story/2000133112820/eine-republik-ohne-parteibuchwirtschaft-kann-das-gehen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Webarchiv|url=http://www.demokratiezentrum.org/de/startseite/wissen/lexikon/parteibuchwirtschaft.html|wayback=20070928071744|text=Definition}} des Demokratiezentrums Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Parteibuchwirtschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftskriminalität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birnstingl</name></author>
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