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	<title>Parsytec GC - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T16:21:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parsytec_GC&amp;diff=215648&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TheRo: +Referenz</title>
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		<updated>2024-01-22T19:16:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Referenz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;GC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (für &amp;#039;&amp;#039;Giga Cube&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Grand Challenge&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Parallelrechner]] der deutschen Firma [[Parsytec]] und wurde Anfang der 1990er-Jahre hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Prozessor wurden [[Transputer]] T-805 (30 MHz) der Firma [[Inmos]] eingesetzt. Die Rechenleistung eines Prozessors betrug 4,4 [[Floating Point Operations Per Second|Megaflops]]. Jedem Prozessor stand 1 [[Megabyte]] lokaler Hauptspeicher zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Eine vom Hersteller angekündigte Version des GC mit Inmos-T-9000-Transputern konnte niemals realisiert werden, da der Prozessor nicht veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkstruktur war ein zweidimensionales Gitter. Die Kommunikationsgeschwindigkeit lag bei 20 MBit/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zeit außergewöhnlich war das modulare Konzept des GCs. Ein Modul enthielt vier Cluster mit jeweils 16 Transputern und eine eigene Stromversorgung, I/O- und Kommunikationsanschlüsse. Durch Kombination von Modulen konnten theoretisch bis zu 16.384 Prozessoren zu einem sehr leistungsfähigen System miteinander verschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;GC-x&amp;#039;&amp;#039; gibt die Größe des Systems an. Ein &amp;#039;&amp;#039;GC-1&amp;#039;&amp;#039; besitzt 64 Prozessoren, ein &amp;#039;&amp;#039;GC-2&amp;#039;&amp;#039; 256, ein &amp;#039;&amp;#039;GC-3&amp;#039;&amp;#039; 1024, ein &amp;#039;&amp;#039;GC-4&amp;#039;&amp;#039; 4096 und ein &amp;#039;&amp;#039;GC-5&amp;#039;&amp;#039; 16.384 Prozessoren. Während die kleineren Versionen bis zum GC-3 luftgekühlt waren, sollte für die größeren Wasserkühlung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Betriebssystem wurde [[PARIX]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stromaufnahme eines Systems mit 1024 Prozessoren lag bei ca. 27 [[Watt (Einheit)|kW]], das Gewicht bei fast einer Tonne. Der Kaufpreis betrug 1992 ca. 1,5 Millionen DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden größten Installationen des GC hatten 1024 Prozessoren (16 Module mit jeweils 64 Transputern) und wurden an Rechenzentren der Universitäten [[Universität zu Köln|Köln]] und [[Universität Paderborn|Paderborn]] betrieben. Das Paderborner Exemplar des GC ist seit Oktober 2004 im [[Heinz Nixdorf MuseumsForum]] zu besichtigen (nicht mehr betriebsfähig).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Stiller |url=https://www.heise.de/news/Supercomputer-zum-Anfassen-112861.html |titel=Supercomputer zum Anfassen |werk=heise.de |datum=2004-11-03 |abruf=2024-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der GC mit 1024 Prozessoren erreichte 1992 eine Platzierung in der [[TOP500]]-Liste der weltweit schnellsten [[Supercomputer]]-Installationen. Deutschlandweit erreichte er Platz 22 der schnellsten Rechner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blog.hnf.de/mut-zur-groesse/ |titel=Mut zur Größe |werk=hnf.de |hrsg=Heinz Nixdorf MuseumsForum |datum=2015-10-07 |abruf=2024-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pc2.uni-paderborn.de/about-pc2/history-reports/history |titel=History |hrsg=Paderborn Center for Parallel Computing |abruf=2024-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Supercomputer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TheRo</name></author>
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