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	<title>Parsau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parsau&amp;diff=400940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Ausbildung */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-24T09:51:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausbildung: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Parsau.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/32/10/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/53/30/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Parsau in GF.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Gifhorn&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Brome&lt;br /&gt;
|Höhe              = 62&lt;br /&gt;
|PLZ               = 38470&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05368&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03151021&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE PAU&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 21&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.parsau.de/ www.parsau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Kerstin Keil&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parsau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im Osten des [[Landkreis Gifhorn|Landkreises Gifhorn]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Parsau liegt zwischen den [[Naturpark]]s [[Naturpark Südheide|Südheide]] und [[Drömling]] in der geschichtlichen Landschaft des [[Vorsfelder Werder]]s, einem eiszeitlichen [[Geest]]rücken. Die Gemeinde gehört der [[Samtgemeinde Brome]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Ortsteile der Gemeinde sind:&lt;br /&gt;
* [[Ahnebeck]] (136 Einwohner), unmittelbar nördlich von Parsau&lt;br /&gt;
* [[Croya]] (392 Einwohner), unmittelbar nordöstlich von Ahnebeck&lt;br /&gt;
* [[Kaiserwinkel]] (89 Einwohner), östlich von Parsau&lt;br /&gt;
* Parsau (1251 Einwohner)&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Stand 31. Dezember 2019&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungsblatt der Samtgemeinde Brome vom 31. Januar 2020; Zählung der Samtgemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Giebel Försterei Überblick.jpg|mini|Forstgehöft Giebel]]&lt;br /&gt;
* Zum Ortsteil Parsau gehört der [[Wohnplatz]] Giebel, der als [[Enklave]] im [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebiet]] [[Giebel (gemeindefreies Gebiet)|Giebel]] liegt (sieben Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden [[Stadt|Städte]] und [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]]  grenzen an die Gemeinde Parsau. Sie werden im [[Uhrzeigersinn]] beginnend im Westen genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tiddische]]&lt;br /&gt;
* [[Bergfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Tülau]]&lt;br /&gt;
* [[Brome]]&lt;br /&gt;
* [[Klötze]]&lt;br /&gt;
* [[Oebisfelde-Weferlingen]]&lt;br /&gt;
* [[Giebel (gemeindefreies Gebiet)]]&lt;br /&gt;
* [[Rühen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Parsau wurde urkundlich erstmals um 1505 als &amp;#039;&amp;#039;Barso&amp;#039;&amp;#039;, 1510 als &amp;#039;&amp;#039;Persauw&amp;#039;&amp;#039;, erwähnt. Der Name stammt vom [[Altslawisch]]en &amp;#039;&amp;#039;prabû&amp;#039;&amp;#039; für Staub oder &amp;#039;&amp;#039;borû&amp;#039;&amp;#039; für Kiefer, also etwa „Ort beim Kiefernwald.“&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 492&amp;lt;/ref&amp;gt; Parsau war [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|braunschweigisch]]; die Grenze zum [[Fürstentum Lüneburg]] lag zwischen Ahnebeck und Croya. Die ursprüngliche Dorfform war die eines wendischen [[Rundling]]s. 1561 wurde die erste Kirche im Bereich des Vorsfelder Werders in Parsau errichtet, 1567 die erste Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1742 wurde das [[Amt Vorsfelde]] gegründet, dem auch Parsau angehörte. Eine anlässlich einer [[Landesvermessung]] 1757 erstellte Beschreibung erwähnt in Parsau unter anderem 28 [[Bauernhof|Höfe]], eine in Fachwerkbauweise erstellte Kirche mit einem kleinen Glockenturm und eine Schule. Ein Krug (Gaststätte), eine Mühle, eine Schmiede und eine Ziegelei waren damals in Parsau nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1807 erfolgte die Auflösung des Amtes Vorsfelde durch die französische Besatzungsmacht, danach gehörte Parsau bis 1813 zum [[Kanton Vorsfelde]] im [[Distrikt Helmstedt]], im [[Departement der Oker]] des [[Königreich Westphalen|Königreiches Westphalen]]. Im 19. Jahrhundert kam Parsau in den neu gegründeten [[Landkreis Helmstedt]]. 1828 wurde die baufällige Kirche durch einen Neubau ersetzt, ihr Turm wurde 1910 hinzugefügt. von 1846 bis 1849 erfolgte in Parsau die [[Separation (Flurbereinigung)|Separation]]. Laut einem Siedlungsverzeichnis um 1850 bestanden zu dieser Zeit 31 Bauernhöfe. Das Niederungsgebiet Drömling beginnt unmittelbar östlich von Parsau. Daran hatte der Ort, wie die übrigen Anrainer-Dörfer, seit Jahrhunderten bis in die Neuzeit Holzanteile in dem Bruchwaldgebiet. 1851 wurde der Rundling nach Osten hin mit einer Straße durchstochen. 1866 wurde südwestlich von Parsau eine [[Ziegelei]] eröffnet. In der Gemarkung nördlich von Parsau standen einst zwei [[Windmühle]]n. Die 1876 erbaute [[Holländermühle]] wurde 1925 abgerissen. Die [[Bockwindmühle]] entstand 1843 und wurde 1926 abgebrochen. Die Windmühlen wurden von der Motormühle einer dörflichen Molkereigenossenschaft verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 erfolgte in Parsau die Gründung einer [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] und der Bau des Bahnhofs, 1919 wurde ein [[Kriegerdenkmal]] aufgestellt. 1935 wurde die Ziegelei wieder geschlossen, an ihrer Stelle befindet sich heute der Hof Polle. Am 11. April 1945 nahmen kurz vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] amerikanische Truppen, aus [[Bergfeld]] kommend, Parsau ein. 1949 erfolgte in Parsau die Gründung einer Volksbücherei, 1955 wurde das [[Kühlhaus|Kalthaus]] erbaut und die Kalthausgenossenschaft gegründet. Die Gemeinde Parsau gehörte ab 1972 zur [[Samtgemeinde Rühen]]. Im selben Jahr kam sie vom Landkreis Helmstedt zum Landkreis Gifhorn. Am 1. März 1974 wurde die Samtgemeinde Rühen aufgelöst. Am 15. März 1974 wurde die Gemeinde Parsau Teil der Samtgemeinde Brome.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 521.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 wurde auch ein 1655 erbautes Fachwerkhaus nach [[Riddagshausen|Braunschweig-Riddagshausen]] umgesetzt, wo es heute an der Straße [[Zwischen den Bächen]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Ahnebeck, Croya und Kaiserwinkel eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 272}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahl von Parsau ohne Ahnebeck und Croya:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:4em;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1774&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1793&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1821&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1849&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1858&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1871&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1885&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1910&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1928&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1939&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1956&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1961&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1971&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1985&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 211&lt;br /&gt;
| 225&lt;br /&gt;
| 265&lt;br /&gt;
| 322&lt;br /&gt;
| 330&lt;br /&gt;
| 411&lt;br /&gt;
| 521&lt;br /&gt;
| 551&lt;br /&gt;
| 577&lt;br /&gt;
| 599&lt;br /&gt;
| 601&lt;br /&gt;
| 566&lt;br /&gt;
| 1010&lt;br /&gt;
| 970&lt;br /&gt;
| 890&lt;br /&gt;
| 852&lt;br /&gt;
| 844&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| 1222&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 lebten im Ort Parsau 601 Menschen. Bis 1939 war die Zahl auf 566 gesunken. 1948 war sie infolge der Flüchtlingsströme auf 1010 gestiegen, um dann bis 1971 auf 844 zu sinken. 1985 lebten 1000 Menschen in Parsau.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 519.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist die Zahl durch Ausweisung neuer Siedlungsgebiete weiter gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Überschrift = Aktuelle Sitzverteilung im Rat&lt;br /&gt;
|SPD|CDU|&lt;br /&gt;
| CDU   = 6&lt;br /&gt;
| SPD   = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Parsau setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Kommunalwahlen ergaben die folgenden Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahljahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031515402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_590 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||6||5||11 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.samtgemeinde-brome.de/wahl2014/pars.html Wahlergebnis 2016], abgerufen am 12. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; || 6 || 5 || 11 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einzige Partei verfügt die CDU über einen Ortsverband in Parsau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister Joachim Zeidler (CDU) wurde am 24. November 2011 gewählt. Zuvor war Helmut Werthmann (CDU) zehn Jahre lang Bürgermeister. Im September 2015 übernahm Kerstin Keil (CDU) nach Zeidlers Rücktritt das Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen ist gespalten in Grün und Silber. [[Links und rechts#Heraldik|Rechts]] ein silbernen [[Reiher]] links blickend. Links ein grünes [[Schwarzerle]]nreis mit aufrechtstehendem Blatt und drei hängenden Samenzapfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Parsau ist seit 1978 mit [[Landesbergen]], einer Gemeinde im [[Landkreis Nienburg/Weser]], durch eine [[Gemeindepartnerschaft]] verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sg-mittelweser.de/portal/pressespiegel/uebersicht-7001104-21550.html?rubrik=7000002 &amp;#039;&amp;#039;Kirmes Landesbergen: 25 Jahre Partnerschaft Parsau im Mittelpunkt.&amp;#039;&amp;#039;] Samtgemeinde Mittelweser, 21. Oktober 2003, abgerufen am 13. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Initiator dieser Partnerschaft war [[Willi Heineking]], CDU-Politiker in Landesbergen. Eine zweite Partnerschaft besteht seit 1992 mit [[Nowa Karczma]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Neukrug&amp;#039;&amp;#039;) in [[Polen]], einem in der Nähe von [[Danzig]] gelegenen Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Parsau}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Parsau}}&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Kreuzkirche2.jpg|mini|Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau 2021-2.jpg|mini|St.-Raphael-Kirche]]&lt;br /&gt;
In Parsau gibt es drei Kirchengemeinden mit den folgenden Kirchen:&lt;br /&gt;
==== Christuskirche ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Kirche.JPG|mini|hochkant|links|Christuskirche]]&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische Christuskirche an der Hauptstraße wurde 1828/29 erbaut und 1910 um einen Turm erweitert. Ihre Kirchengemeinde umfasst neben Parsau auch Ahnebeck und Bergfeld, sie bildet seit dem 1. Juli 2012 mit den evangelisch-lutherischen Gemeinden Rühen und Brechtorf-Eischott einen Pfarrgemeindeverband.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-ruehen-brechtorf-eischott.de/Nachrichten-Ansicht.31.0.html?&amp;amp;cHash=5def9dfd39a020dc59c34d899d1dce72&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=92 |wayback=20151222111849 |text=Nachricht auf der Website des Pfarrgemeindeverbands}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Christuskirche ist die nördlichste Kirche der [[Propstei Vorsfelde]], und gehört damit zur [[Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig|Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig]]. Ihr schlicht gehaltener Innenraum wird von einer Flachdecke abgeschlossen und bietet rund 180 Sitzplätze. 1561 wurde die erste Kirche in Parsau erbaut, um den Einwohnern von Parsau den weiten Weg in die [[St.-Petrus-Kirche (Wolfsburg-Vorsfelde)|St.-Petrus-Kirche]] in Vorsfelde zu ersparen. Die Gottesdienste in der Parsauer Kirche wurde jedoch zunächst von Vorsfelder Geistlichen gehalten. 1828 wurde die inzwischen [[Baufälligkeit|baufällig]] gewordene Fachwerkkirche abgerissen und 1829 durch das heutige Kirchengebäude aus [[Velpker Sandstein]] ersetzt. 1896 folgte der Bau des [[Pfarrhaus]]es, aber erst von 1907 an wohnt ein Pastor in Parsau. Der Turm, der auf der Ostseite steht und ebenfalls aus Velpker Sandstein erbaut ist, wurde der Kirche erst 1910 hinzugefügt. Nachdem im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 1917 eine der beiden Glocken abgegeben werden musste, wurden 1925 die zweite, verbliebene Glocke entfernt und zwei Stahlglocken angeschafft. 1977/78 erfolgte eine umfangreiche Renovierung und Umgestaltung der Kirche, unter anderem wurde der Eingang von der Westseite auf die Ostseite verlegt, eine Orgelempore eingebaut und neues [[Kirchengestühl]] angeschafft. Am 3. Dezember 1978 wurde die Kirche wieder eingeweiht, 1979 wurde noch eine neue Orgel aufgestellt. Zur Kirchengemeinde gehört auch der Parsauer Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kreuzkirche ====&lt;br /&gt;
Eine weitere Kirche ist die [[Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden|baptistische]] Kreuzkirche in der Hehlertstraße 1 aus dem Jahre 1900. 1889 wurde die Gemeinde gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindebrief der ev. freikirchlichen Gemeinden Brome &amp;amp; Parsau, Ausgabe September-Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bereits ein Gemeindehaus erbaut. 1905 waren von 551 Einwohnern Parsaus 80 Baptisten. In jüngerer Zeit wurde die Kirche durch einen Anbau erweitert.&lt;br /&gt;
==== St.-Raphael-Kirche ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Raphael (Parsau)}}&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] St.-Raphael-Kirche wurde 1962/63 als Filialkirche der Pfarrgemeinde [[St. Michael (Wolfsburg-Vorsfelde)|St. Michael]] in Vorsfelde errichtet, zu der sie auch heute noch gehört. Ihre Kirchengemeinde bildete sich, als sich ab 1945/46 katholische [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlinge und Heimatvertriebene]] aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]] im seit der [[Reformation]] evangelisch geprägten Parsau und den umliegenden Dörfern niederließen. Die nach dem [[Erzengel]] [[Raphael (Erzengel)|Raphael]] benannte Kirche befindet sich an der Bahnhofstraße und gehört zum [[Bistum Hildesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Grillplatz.jpg|mini|Grillplatz]]&lt;br /&gt;
Ein etwas außerhalb des Dorfes gelegener [[Grillplatz]], das große, südlich von Parsau befindliche Waldgebiet, die nahegelegenen [[Landschaftsschutzgebiet]]e [[Drömling]] und Kaiserwinkel sowie die [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] [[Kaiserwinkel (Naturschutzgebiet)|Kaiserwinkel]] und [[Giebelmoor]] bieten Naherholungsmöglichkeiten in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Parsau verfügt über zwei Sportplätze, ein [[Fitnessstudio]], eine Tennisanlage, ein 1970 erbautes Sportheim und eine Schließanlage. Der Sportverein &amp;#039;&amp;#039;SG Parsau/Ahnebeck von 1902&amp;#039;&amp;#039; ist in Parsau aktiv. Fußball wird auch im 1910 gegründeten Verein &amp;#039;&amp;#039;FC Germania Parsau&amp;#039;&amp;#039; gespielt, Jugendfußball in der &amp;#039;&amp;#039;Jugendspielgemeinschaft Kleine Aller Drömling&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Tennisverein Parsau e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; wurde 1989 gegründet, sein westlich der Bahnstrecke gelegenes Vereinsgelände bietet zwei Tennisplätze und das 1991 erbaute Vereinsheim.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tennisverein-parsau.de/#xl_xr_page_index Tennisverein Parsau.], abgerufen am 19. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 1986 entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Skatclub Drömling Buben Parsau&amp;#039;&amp;#039; wird [[Skat]] gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater und Musik ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Männergesangverein Parsau-Ahnebeck&amp;#039;&amp;#039; geht auf das Jahr 1878 zurück, die heutige &amp;#039;&amp;#039;Theatergruppe Parsau&amp;#039;&amp;#039; entstand 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Das jährliche [[Schützenfest]] findet am Pfingstwochenende statt, es wird von der 1892 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Schützengesellschaft Parsau-Ahnebeck e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.waz-online.de/Gifhorn/Gifhorn-Stadt/Nach-Eklat-Schuetzen-suchen-neuen-Vorstand &amp;#039;&amp;#039;Nach Eklat: Schützen suchen neuen Vorstand.&amp;#039;&amp;#039;] Internetpräsenz der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung vom 21. Februar 2013, abgerufen am 19. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Osterfeuer]] wird am [[Karsamstag]] entzündet. Weitere Veranstaltungen organisiert die auf das Jahr 1951 zurückgehende &amp;#039;&amp;#039;Junge Gesellschaft Parsau/Ahnebeck&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Ein [[Kiosk]] mit einem [[Hermes Europe|Hermes]]-[[Paketshop]] und eine [[Fleischerei]] sind heute die einzigen Einkaufsmöglichkeiten für Waren des täglichen Bedarfs in Parsau, nachdem die Lebensmittelgeschäfte und die Bäckereien geschlossen wurden. Auch ein [[Friseursalon]], eine [[Tankstelle]] und eine Zimmervermietung sind in Parsau vorhanden. Geschlossen wurden die Gaststätten &amp;#039;&amp;#039;Zur Post&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dreyer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zum Bahnhofs-Krug&amp;#039;&amp;#039;, nur im Bürgerzentrum ist heute mit der Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Unter den Eichen&amp;#039;&amp;#039; noch Gastronomie zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Bankfiliale gehört zur [[Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg]], wird jedoch seit 2015 nur noch als SB-Filiale betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.waz-online.de/Gifhorn/Gifhorn-Stadt/Sparkasse-Filialschliessung-und-reduzierte-Oeffnungszeiten Sparkasse: Filialschließung und reduzierte Öffnungszeiten.] Internetpräsenz der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung vom 26. September 2014, abgerufen am 18. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zweigstellen der &amp;#039;&amp;#039;Volksbank Tülau eG&amp;#039;&amp;#039;, die in der [[Volksbank BRAWO]] aufging, und der [[Norddeutsche Landesbank|Norddeutschen Landesbank]] bestehen nicht mehr. 1907 war in Parsau bereits eine Spar- und Darlehnskasse gegründet worden. Auch die seit 1904 in Parsau vorhandene Dienststelle der Post wurde geschlossen. Sie war als [[Poststelle (Postamt)|Poststelle I]] dem Hauptpostamt Vorsfelde, später Wolfsburg, zugeordnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Molkerei.jpg|mini|links|Ehemalige Molkerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Storch.jpg|mini|Storchenpaar auf dem Schornstein der ehemaligen Molkerei (2018)]]&lt;br /&gt;
Die [[Molkerei]] bestand seit 1891, die genossenschaftlich geführte Einrichtung gehörte zur &amp;#039;&amp;#039;Molkerei-, Müller- u. Saatgutveredel.-G. Parsau u. Umg. eGmbH&amp;#039;&amp;#039;. Noch 1950 wurden täglich rund 7.000 kg Milch angeliefert, das Einzugsgebiet der Molkerei umfasste neben Parsau auch Ahnebeck, [[Bergfeld]] und Croya, und seit der Schließung der dortigen Molkerei im Jahre 1937 auch [[Tiddische]]. Da die Lage der Molkerei nicht zu weit vom [[Grenzübergang Helmstedt/Marienborn]] entfernt war lieferte sie ihre Produkte auch nach [[West-Berlin]], so 1954 über eine Million Kilogramm Trinkvollmilch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Parsau sind mehrere Handwerksbetriebe ansässig. Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Rauschenbach Metallbau&amp;#039;&amp;#039; ging aus einer [[Schmiede]] hervor, die der aus Croya zugezogene [[Schmied]] August Rauschenbach 1885 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rauschenbach-metallbau.de/wir-ueber-uns/ Rauschenbach Metallbau], abgerufen am 1. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer weiteren Schmiede ging der &amp;#039;&amp;#039;Autoservice Mattke&amp;#039;&amp;#039; hervor. Das Granitwerk &amp;#039;&amp;#039;Lichtnack Naturstein GmbH&amp;#039;&amp;#039; ging auf das Jahr 1928 zurück, es wurde in den 2010er Jahren wegen [[Insolvenz]] geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Feuerwehr 2018.jpg|mini|Feuerwehrhaus von 2018/19]]&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] in Parsau wurde 1909 gegründet, ihr heutiges Feuerwehrhaus 2018 erbaut und am 6. April 2019 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gruene-gifhorn.de/2019/04/11/eroeffnung-des-neuen-feuerwehrhauses-in-parsau/ &amp;#039;&amp;#039;Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses in Parsau.&amp;#039;&amp;#039;] BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Gifhorn, 11. April 2019, abgerufen am 3. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vorgängergebäude wurde 1967 erbaut und 1979 und 1995 erweitert. Zeitweise bestand in Parsau auch eine [[Pflichtfeuerwehr]]. 1937 wurde die erste Motorspritze beschafft; 1964 das erste [[Feuerwehrfahrzeug]], ein [[Ford FK 1000/1250|Ford Taunus Transit]]. 1970 erfolgte die Gründung einer [[Jugendfeuerwehr]], die sich 1991 mit der Jugendfeuerwehr Kaiserwinkel zusammenschloss, sowie einer Feuerwehrkapelle. Infolge der [[Brand in der Lüneburger Heide|Waldbrandkatastrophe 1975]], der bis dahin größten Brandkatastrophe in der Bundesrepublik Deutschland, erhielt die Feuerwehr Parsau 1979 erstmals einen [[Unimog]], um besser in unwegsamem Gelände Brände löschen zu können. 1992 schloss sich die Freiwillige Feuerwehr Parsau mit der Freiwilligen Feuerwehr in Ahnebeck zusammen und heißt seit dem &amp;#039;&amp;#039;Freiwillige Feuerwehr Parsau / Ahnebeck&amp;#039;&amp;#039;, 1999 hat die Wehr erstmals Feuerwehr-Frauen bekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.feuerwehr-parsau.de/ Freiwillige Feuerwehr Parsau / Ahnebeck.], abgerufen am 17. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Veranstaltungen bietet das Bürgerzentrum Räume und mit der Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Unter den Eichen&amp;#039;&amp;#039; Gastronomie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unterdeneichen-parsau.de/ Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Unter den Eichen&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 17. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Friedhof mit der Kapelle ging um 2009 von der Gemeinde Parsau in den Besitz der Samtgemeinde Brome über, er wird jedoch von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Parsau betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.waz-online.de/Gifhorn/Gifhorn-Stadt/Wer-zahlt-Defizit-fuer-den-Friedhof Wer zahlt Defizit für den Friedhof?] Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 18. Dezember 2009, abgerufen am 17. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine [[öffentlicher Bücherschrank|Büchertauschbörse]] in einer ehemaligen [[Telefonzelle]] wurde 2012 eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.waz-online.de/Gifhorn/Gifhorn-Stadt/Buecher-in-der-Telefonzelle |wayback=20200715143711 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bücher in der Telefonzelle.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-04-11 22:42:06 InternetArchiveBot }} Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 23. August 2012, abgerufen am 15. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Schule1.jpg|mini|Ehemalige Schule von 1894]]&lt;br /&gt;
Die [[Kindertagesstätte]] &amp;#039;&amp;#039;Fliegenpilz&amp;#039;&amp;#039; befindet sich neben dem Bürgerzentrum in Parsau. Träger ist der &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Kindertagesstätte Parsau e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, dem mindestens ein Familienmitglied der Kinder angehören muss, um die Kindertagesstätte nutzen zu können. Die Einrichtung bietet 50 Plätze in 4 Gruppen für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Sie geht auf einen 1984 gegründeten Spielkreis zurück, der auf Elterninitiative entstand und zunächst in einem ehemaligen Ladenlokal untergebracht war. 1987 erfolgte die [[Grundsteinlegung]] für die heutige Kindertagesstätte, und noch im gleichen Jahr wurde sie fertiggestellt. Bereits 1993/94 wurde ein Erweiterungsbau für eine zweite Kindergartengruppe errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kita-parsau.de/index.php?Site=Start Kindertagesstätte „Fliegenpilz“ Parsau.], abgerufen am 16. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Parsau besteht eine [[Grundschule]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gs-parsau.de/ Grundschule Parsau.], abgerufen am 16. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1995 durch Teilung der Dörfergemeinschaftsschule Rühen entstanden ist und von der Samtgemeinde Brome getragen wird. Sie umfasst das neu entstandene Hauptgebäude mit vier Klassenräumen, Pausenhalle, Betreuungsraum und drei Gruppenräumen, von denen einer als Bücherei genutzt wird. Außerdem steht für den Musik- und Werkunterricht ein Raum zur Verfügung. Durch die erfolgreiche Teilnahme am „Projekt n-21: Schulen in Niedersachsen online“ (niedersächsische Variante von &amp;#039;&amp;#039;[[Schulen ans Netz]]&amp;#039;&amp;#039;) konnte ein Computerraum eingerichtet werden. Im Jahre 1567 wurde in Parsau erstmals eine Schule errichtet, sie wurde bereits 1757 als baufällig bezeichnet und 1825 durch einen Neubau ersetzt. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in Parsau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde dieses Schulgebäude bald zu klein und wieder abgetragen, und 1894 durch einen größeren Neubau ersetzt. Dieser dient heute als Gemeindeverwaltung und ist Dienstsitz der Bürgermeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Ort.jpg|mini|B 244 in Parsau]]&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 244|B 244]] zweigt westlich von [[Dedelstorf]] von der [[Bundesstraße 4|B 4]] ab und führt über Wittingen durch die Gemeinde Parsau, und weiter über [[Helmstedt]] bis nach [[Stadt Elbingerode (Harz)|Elbingerode (Harz)]]. Die nächstliegenden Ortschaften an der B 244 sind von Parsau aus im Norden Ahnebeck und im Süden Rühen. Bei Parsau war die B 244 einst Teil des alten [[Militärstraße|Heer-]] und [[Handelsweg]]es von [[Halberstadt]] über [[Braunschweig]] und Vorsfelde in die [[Altmark]] nach [[Salzwedel]]. Bei Straßenbauarbeiten im Ortskern von Parsau wurde 2024 im Verlauf der Bundesstraße ein [[Knüppeldamm]] aus dem 15. Jahrhundert entdeckt und archäologisch dokumentiert. Begleitfunde waren Hufeisen, Wagenteile, Silbermünzen, ein Reitersporn und eine Lanzenspitze aus Eisen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mhv-gifhorn.de/ausgrabungen-und-neuentdeckungen-im-landkreis-gifhorn-ein-rueckblick-auf-das-jahr-2024/#more-2622 &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen und Neuentdeckungen im Landkreis Gifhorn: ein Rückblick auf das Jahr 2024&amp;#039;&amp;#039;] bei Museums- und Heimatverein Gifhorn e.V. vom 7. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1857 bis 1866 wurde die Straße zwischen [[Vorsfelde]] und Ahnebeck mit einem Sandunterbau und einer festen Kiesel-Lehm-Oberdecke ausgebaut. In den Ortslagen hatte die Straße Kopfsteinpflaster. Kreisstraßen führen von Parsau aus im Osten nach Giebel und im Westen nach Bergfeld. Die nächstliegende [[Autobahnanschlussstelle]] ist [[Weyhausen]] in rund 18 Kilometer Entfernung ([[Bundesautobahn 39|A 39]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parsau ist an die überwiegend im Stundentakt verkehrende Buslinie [[Wolfsburg]]–Brome angeschlossen. An Sonn- und Feiertagen verkehren die Busse überwiegend im Zwei-Stunden-Takt. Mit weiteren Buslinien fahren die Verkehrsbetriebe Bachstein (Wolfsburg) im Schulverkehr darüber hinaus bis nach [[Ehra-Lessien]] und Wolfsburg sowie im Berufsverkehr bis in das [[Volkswagenwerk Wolfsburg]]. In einem Verein treffen sich die &amp;#039;&amp;#039;Motorradfreunde Parsau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsau Bahnhof.jpg|mini|Ehemaliges Bahnhofsgebäude in Parsau von 1909 mit alten Gleisen]]&lt;br /&gt;
Parsau und Croya besitzen jeweils am westlichen Ortsrand einen geschlossenen Bahnhof sowie stillgelegte Gleisanlagen, die zur 1909 eingeweihten [[Kleinbahn]]strecke [[Bahnstrecke Wittingen–Oebisfelde|Wittingen–Oebisfelde]] gehörten. Die ab 1944 von den OHE ([[Osthannoversche Eisenbahnen]]) genutzte Strecke kam durch die [[Innerdeutsche Grenze|deutsch-deutsche Grenzziehung]] auf dem Abschnitt Rühen–[[Oebisfelde]] Ende Juni 1945 zum Erliegen. Sie wurde zunächst noch in nördliche Richtung ([[Wittingen]]) genutzt. In südlicher Richtung blieb die Strecke noch bis zum Bahnhof Rühen in Betrieb, wo Fahrgäste mit dem Ziel Wolfsburg in Busse umsteigen konnten. Der nächste Bahnhof, [[Grafhorst]], lag bereits in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]]. Ende Mai 1974 wurde der Personenverkehr eingestellt. Bis 2003 fand auf der Strecke Richtung Norden noch Güterverkehr statt: Die Parsauer Firma &amp;#039;&amp;#039;Lichtnack&amp;#039;&amp;#039; wurde mit Steinen beliefert. Das Unternehmen verfügte von 1979 an über einen eigenen, aus Richtung Rühen abzweigenden Gleisanschluss. Das Gleisstück Richtung Rühen wurde noch bis 2004 zum Abstellen von Güterwagen genutzt. Heute sind die nächstliegenden, in Betrieb befindlichen Bahnhöfe [[Wolfsburg Hauptbahnhof|Wolfsburg]] in rund 16 und [[Bahnhof Oebisfelde|Oebisfelde]] in rund 17 Kilometer Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die in Parsau gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Mateo Klimowicz]], Fußballspieler, lebte in seiner Kindheit in Parsau und spiele für die &amp;#039;&amp;#039;JSG Bergfeld/Parsau/Tülau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kevin Schulze (Fußballspieler)|Kevin Schulze]], Fußballspieler, war Mitglied im Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;FC Germania Parsau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 492–521.&lt;br /&gt;
* Heinz Pohlendt: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Helmstedt.&amp;#039;&amp;#039; [[Walter Dorn]] Verlag, Bremen-Horn 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parsau.de/ Website der Gemeinde Parsau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Gifhorn}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Parsau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7846542-4|VIAF=239280115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gifhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parsau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1505]]&lt;/div&gt;</summary>
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