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	<title>Parotidektomie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:47:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parotidektomie&amp;diff=1673288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-09-04T13:47:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parotidektomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Griechische Sprache|griechisch]] &amp;#039;&amp;#039;para&amp;#039;&amp;#039; παρά ‚neben‘; &amp;#039;&amp;#039;ous, otos&amp;#039;&amp;#039; οὖς, ῲτός ‚Ohr‘; &amp;#039;&amp;#039;ek&amp;#039;&amp;#039; ἐκ ‚heraus‘; &amp;#039;&amp;#039;tome&amp;#039;&amp;#039; τομή ‚Schnitt‘) versteht man eine teilweise oder vollständige [[Chirurgie|chirurgische]] Entfernung der [[Ohrspeicheldrüse]] (&amp;#039;&amp;#039;Glandula parotidea&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Glandula parotis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Parotis&amp;#039;&amp;#039;). Der Eingriff wird am häufigsten bei gutartigen oder bösartigen [[Tumor]]en, seltener bei [[Entzündung|entzündlichen]] oder anderen Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bova&amp;quot;&amp;gt;R. Bova, A. Saylor, W. B. Coman: &amp;#039;&amp;#039;Parotidectomy: review of treatment and outcomes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ANZ journal of surgery.&amp;#039;&amp;#039; Band 74, Nummer 7, Juli 2004, S.&amp;amp;nbsp;563–568, {{ISSN|1445-1433}}. [[doi:10.1111/j.1445-2197.2004.02988.x]]. PMID 15230791.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikationen ==&lt;br /&gt;
Häufigste [[Indikation]] zur Durchführung einer Parotidektomie sind Tumoren der Ohrspeicheldrüse. Zahlenmäßig ins Gewicht fallen hierbei insbesondere das [[Pleomorphes Adenom|pleomorphe Adenom]] und der [[Warthin-Tumor]], die gutartige [[Neoplasie]]n darstellen. Bei bösartigen Tumoren handelt es sich in der Mehrzahl der Fälle um [[Metastase|metastatische Absiedlungen]] von [[Plattenepithelkarzinom]]en, [[Adenoid-zystisches Karzinom|adenoid-zystische Karzinome]], [[Malignes Melanom|maligne]] ([[Sialadenitis]]) oder Verletzungen können eine Operation erforderlich machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bova&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie der Ohrspeicheldrüse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray1200.png|mini|Anatomie der Ohrspeicheldrüse]]&lt;br /&gt;
Die Ohrspeicheldrüse ist mit einem Gewicht von 20 bis 30 Gramm die größte der [[Mundspeicheldrüse]]n. Sie liegt unmittelbar vor dem äußeren [[Ohr]], wo sie sich vom [[Jochbogen]] bis knapp unterhalb des [[Kieferwinkel]]s erstreckt. Die Drüse wird von einem bindegewebigen Sack, der [[Fascia parotidea]] eingehüllt und in zwei Anteile, dem &amp;#039;&amp;#039;oberflächlichen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;tiefen Blatt&amp;#039;&amp;#039; untergliedert. Der zapfenartige tiefe Drüsenlappen schiebt sich hinter den Unterkieferast und reicht in den Bindegewebsraum seitlich des [[Rachen]]s. Er ist über den &amp;#039;&amp;#039;Isthmus&amp;#039;&amp;#039; mit dem oberflächlichen Drüsenanteil verbunden. Zwischen beiden Lappen verläuft in einer chirurgisch aufspaltbaren Ebene der [[Gesichtsnerv]] (&amp;#039;&amp;#039;Nervus facialis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;rauber&amp;quot;&amp;gt;[[August Rauber|A. Rauber]], [[Friedrich Wilhelm Kopsch|F. W. Kopsch]] &amp;#039;&amp;#039;Anatomie des Menschen : Lehrbuch und Atlas.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Innere Organe&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, 1987, ISBN 3-13-503401-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;P. E. Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Parotis und Nervus facialis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Langenbecks Arch Klin Chir Ver Dtsch Z Chir.&amp;#039;&amp;#039; 298, 1961, S. 920–923. PMID 13870471&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laterale Parotidektomie ==&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;lateralen Parotidektomie&amp;#039;&amp;#039; wird der oberflächliche Drüsenanteil unter Schonung des Nervus facialis entfernt. Die Durchführung des Eingriffes erfordert in der Regel eine [[Allgemeinanästhesie]]. Zunächst wird die Haut mit einem S-förmigen vom [[Tragus]] ausgehenden und hinter dem Unterkieferwinkel abwärts ziehenden Schnitt eröffnet und der Hautlappen von der weißlich schimmernden Parotisfaszie gelöst. Anschließend wir die Drüse mobilisiert, indem sie vom [[Musculus sternocleidomastoideus]], dem [[Schläfenbein|Mastoid]] und vom knorpeligen [[Gehörgang]] abgetrennt wird. Nach Darstellung des Nervus facialis erfolgt die Lösung des oberflächlichen Parotisanteils direkt entlang des Nervus facialis beziehungsweise dessen Ästen. Nach Einlage einer [[Redon-Drainage]] wird die Wunde schließlich schichtweise verschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hno&amp;quot;&amp;gt;J. Theissing, G. Rettinger, J. A. Werner: &amp;#039;&amp;#039;HNO-Operationslehre.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Thieme, 2006, ISBN 3-13-463704-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subtotale und totale Parotidektomie ==&lt;br /&gt;
Hierbei wird zunächst eine laterale Parotidektomie durchgeführt. Zusätzlich werden die Fazialisäste von der Unterlage mobilisiert und durch Gummizügel angehoben. Nun werden die tiefen Drüsenanteile vom [[Musculus masseter]], der knöchernen und knorpeligen Basis des Ohrs sowie vom Musculus sternocleidomastoideus gelöst, unter dem Nervus facialis herausgewälzt und entfernt. Der Unterschied zwischen der subtotalen und totalen Parotidektomie besteht lediglich in der Radikalität der Gewebsentfernung. Bei letzterem Verfahren wird das gesamte Ohrspeicheldrüsengewebe reseziert. Eine Mitentfernung von Teilen des Nervus facialis kann bei malignen Tumoren notwendig sein, die eine enge räumliche Beziehung zum Nerven zeigen. In seltenen Fällen geht der Tumor auch vom Gesichtsnerven selber aus (z. B. [[Neurinom|Fazialisneurinom]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;hno&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;T. Kirazli, K. Oner, C. Bilgen, I. Ovül, R. Midilli: &amp;#039;&amp;#039;Facial nerve neuroma: clinical, diagnostic, and surgical features.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Skull Base.&amp;#039;&amp;#039; 14(2), Mai 2004, S. 115–120. PMID 16145593&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplikationen ==&lt;br /&gt;
Eine gefürchtete Komplikation der Parotidektomie ist eine Verletzung des Gesichtsnerven mit der Folge einer teilweisen oder vollständigen [[Fazialisparese]]. Eine zeitweise Schwäche der Gesichtsmuskulatur wird in einem Viertel bis zur Hälfte, eine permanente Lähmung nur in 1–2 Prozent der Operationen beobachtet. Das Risiko ist dabei von der Radikalität der durchgeführten Operation abhängig. Bis zu 90 Prozent der Patienten sind postoperativ in wechselnd starkem Ausmaß vom [[Frey-Syndrom]] betroffen, bei dem es beim Essen zu verstärktem Schwitzen im Bereich der operierten Gesichtshälfte kommt.&lt;br /&gt;
In einem Teil der Fälle kann es zu einer Bluterguss ([[Hämatom]]) oder zu einer Ansammlung von Wundsekret im Operationsbereich ([[Serom]]) kommen. Wie bei jedem operativen Eingriff ist auch eine [[Wundinfektion]] möglich.&lt;br /&gt;
Todesfälle im Zusammenhang mit der unmittelbaren Operation werden nur äußerst selten beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bova&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fyke&amp;quot;&amp;gt;M. K. Fyke, S. D. Sherk: [https://www.surgeryencyclopedia.com/La-Pa/Parotidectomy.html &amp;#039;&amp;#039;Parotidectomy&amp;#039;&amp;#039;.] Encyclopedia of Surgery&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativen ==&lt;br /&gt;
Auf eine operative Entfernung von gutartigen Tumoren der Ohrspeicheldrüse kann mitunter verzichtet werden, etwa wenn das Operationsrisiko aufgrund von Begleiterkrankungen unverhältnismäßig hoch ist. Die Möglichkeit einer malignen Entartung des Tumors oder lokaler Komplikationen durch das Tumorwachstum müssen dabei jedoch sorgfältig bedacht werden.&lt;br /&gt;
Auch ein limitiertes Vorgehen, etwa in Form einer Ausschälung (Enukleation) der Geschwulst ist möglich, zieht jedoch eine höhere Rate an [[Rezidiv]]en nach sich und kann daher nur im Falle von wenig aggressive Neoplasien wie etwa dem [[Warthin-Tumor]] in Erwägung gezogen werden. Bei malignen Tumoren können, meist nur unter [[Palliation|palliativer Zielsetzung]], nicht-invasive Therapieverfahren wie eine Bestrahlung angewandt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fyke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;emedicine&amp;quot;&amp;gt;S. Dubner: [https://emedicine.medscape.com/article/1289560-overview &amp;#039;&amp;#039;Parotid Tumors, Benign.&amp;#039;&amp;#039;] (20.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operatives Therapieverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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