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	<title>Parnassiens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: Benutzer:MerlBot/Nicht kategorisierte Artikel</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:MerlBot/Nicht_kategorisierte_Artikel&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:MerlBot/Nicht kategorisierte Artikel (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:MerlBot/Nicht kategorisierte Artikel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Parnaso 02.jpg|mini|300px|Der &amp;#039;&amp;#039;[[Parnass (Raffael)|Parnass]]&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von Raffael (um  1510)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parnassiens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Singular: Parnasse, auch Mouvement parnassien) waren eine französische [[Literarische Gruppe|Dichtergruppe]] in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die am Prinzip des [[L’art pour l’art]] ([[Théophile Gautier|Théophile Gaultier]]) orientiert war. Kunst müsse nicht nützlich oder tugendhaft sein. Der Dichterkreis verdankt seinen Namen der 1866 bei [[Alphonse Lemerre]] erschienenen [[Anthologie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Le Parnasse contemporain]]&amp;#039;&amp;#039; (der 1871 und 1876 ein zweiter und dritter Band folgten). Der Name bezieht sich auf den [[Parnass]]os, den „Berg der [[Muse (Mythologie)|Musen]]“  der griechischen Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lyrik dieser Gruppe setzt sich von subjektivem und sentimentalem Lyrikverständnis der Romantik ab und ist von Formstrenge, „Impassibilité“ (Unpersönlichkeit, Zurückhaltung) geprägt. Die bedeutendsten Vertreter waren [[Charles Leconte de Lisle]] und [[Théophile Gautier]]. Andere wichtige Namen sind [[Théodore de Banville]], [[Paul Verlaine]], [[Sully Prudhomme]], [[José-Maria de Heredia]], [[François Coppée]] und [[Albert Giraud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parnassiens übten großen Einfluss auf viele europäische Lyriker wie z.&amp;amp;nbsp;B. auf [[Stefan George]] und auf die Dichter des lateinamerikanischen [[Modernismo]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den drei Jahrzehnten vor dem Beginn der Bewegung im Jahr 1866 gab es bereits Dichter, die als Vorläufer ihrer Hauptthesen gelten können. 1835 erfand Théophile Gautier im Vorwort zu seinem Roman [[Mademoiselle de Maupin]] seine Theorie der „[[L’art pour l’art|l&amp;#039;art pour l&amp;#039;art]]“. 1852 versuchte er diese Theorien in einer Sammlung namens [[Émaux et Camées]] in die Praxis umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tatsächliche Parnass-„Bewegung“ im Rang einer literarischen Mode begann 1866 mit der Veröffentlichung von 18 Broschüren, die der Verleger [[Alphonse Lemerre]] unter dem Namen [[Le Parnasse contemporain|Le Parnasse contemporain, recueil de vers nouveaux]] zusammenstellte und die Gedichte von etwa 40 Dichtern enthielt. Die Bezeichnung „Parnassien“, von den Kritikern zunächst ironisch verwendet, wurde schnell angenommen, um diese Dichter zu bezeichnen. Auf [[Le Parnasse contemporain]] folgten zwei weitere Sammlungen mit demselben Titel, die zweite in den Jahren 1869–71 und die dritte 1876.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1866 bis etwa 1876 wurden insgesamt etwa 100 Dichter veröffentlicht, die sich allerdings nicht alle den (Haupt)Thesen der Parnassiens anschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesen Dichtern befinden sich große Namen wie Baudelaire, Verlaine und Mallarmé. Rimbaud selbst wurde dort nie veröffentlicht. 1871 traf er in Paris mit den Parnassiens zusammen, distanzierte sich aber schnell von ihrer Art der Dichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Ausgabe von 1876 markierte das Ende der „Bewegung“, da sich der [[Symbolismus (Literatur)|Symbolismus]] als moderner erwies. Der Geist der Parnassien war zwar im Schwinden begriffen, blieb aber noch einige Jahre unterschwellig in expressionistischen wie surrealistischen Strömungen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Gerard Manley Hopkins verwendet den Begriff „parnassian“ (en), um eine kompetente, aber uninspirierte Dichtung zu beschreiben. Er identifiziert diese besondere Tendenz im Werk von [[Alfred Tennyson, 1. Baron Tennyson|Alfred Tennyson]] und nennt sein Gedicht Enoch Arden als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorwort zu seiner [[Anthologie de la poésie française (Georges Pompidou)|Anthologie de la poésie française]] schrieb [[Georges Pompidou]] über die parnassischen Dichter: „Il y a là tout ce qui m&amp;#039;ennuie“ (Es gibt dort alles, was mich langweilt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem ferngeachtet blieb die Dichtergruppe weitgehend wirkungslos. Zu bürgerlich, zu angepasst, zu sehr formalisiert in Reimschemata verhaftet. Etwas, was man als den französischen Komplex bezeichnen könnte: Man verliert sich in Formalismen resp. Attitüden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig selbst wirkungsmächtig blieben [[Paul Verlaine|Verlaine]], der sich selbst zu den Parnassiens zählte. Die Auswirkungen der „Parnassiens“, des „Mouvement“ waren [[Arthur Rimbaud|Rimbaud]] unmittelbar oder [[André Breton]], [[Georg Trakl|Trakl]], der [[Dadaismus]] sowie der [[Surrealismus]] als Reaktion der zweiten oder dritten Instanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich waren die Parnassiens eine bürgerlich-literarische Strömung von hoher Impulskraft, die in ihren eigenen Ideen- und Fügungskreisen solange existierte, bis sie von politischen, rebellischen und dichterischen Ansätzen bereits überholt war, ohne es zu bemerkt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Henri Mondor]]: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;affaire du Parnasse. [[Stéphane Mallarmé]] et [[Anatole France]].&amp;#039;&amp;#039; Édition Fragrance, Paris 1951.&lt;br /&gt;
* Adolphe Racot: &amp;#039;&amp;#039;Les parnassiens.&amp;#039;&amp;#039; Minard, Paris 1968 (&amp;#039;&amp;#039;Avant-Siècle&amp;#039;&amp;#039; 1, {{ISSN|0067-2610}}).&lt;br /&gt;
* Maurice Souriau: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du Parnasse.&amp;#039;&amp;#039; Spes, Paris 1929 (Nachdruck: Slatkine, Genf 1972).&lt;br /&gt;
* &amp;lt;abbr&amp;gt;(en)&amp;lt;/abbr&amp;gt; Gerard Manley Hopkins, Oxford, Oxford University Press, 2002, 185–186 &amp;lt;abbr&amp;gt;p.&amp;lt;/abbr&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(ISBN 978-0-19-953885-0)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Yann Mortelette: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du Parnasse&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 2005. 570 Seiten. ISBN 2-213-62352-X.&lt;br /&gt;
* Miguel Ángel Feria Vázquez: &amp;#039;&amp;#039;La poesía parnasiana y su recepción en la literatura hispánica&amp;#039;&amp;#039;. Universidad Complutense de Madrid - Facultad de Filología, Departamento de Filología Española II (Literatura Española), 848 Seiten (etwas holprige Zusammenfassung in englischer Sprache ab Seite 821 ff.), Madrid 2013. [https://docta.ucm.es/entities/publication/e594c031-bf00-43ae-b6c1-b27fae6e8d3a Online-Version mit Download-Möglichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4173384-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ästhetik|Parnassiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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