<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Parks_Range</id>
	<title>Parks Range - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Parks_Range"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parks_Range&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T14:08:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parks_Range&amp;diff=782159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •2 externe Links geändert• 🌐︎</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parks_Range&amp;diff=782159&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-03T08:36:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •2 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Parks.Range.Landschaft.jpg|mini|hochkant=1.3|Typische Landschaft auf dem Gelände, Herbst 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parks Range&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1953 bis 1994 ein [[Truppenübungsplatz]] der [[United States Army|U.S. Army]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Lichterfelde|Lichterfelde]] des [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf|Bezirks Steglitz-Zehlendorf]]. Das Gelände in der [[Ortslage]] Lichterfelde Süd befand sich zwischen der in den 1970er Jahren gebauten [[Thermometersiedlung]] und der Grenze zu den heutigen [[brandenburg]]ischen Landkreisen [[Landkreis Potsdam-Mittelmark|Potsdam-Mittelmark]] beziehungsweise [[Landkreis Teltow-Fläming|Teltow-Fläming]]. Der südlichste Punkt wurde durch das [[Japaneck]] markiert. Nach einer Zwischennutzung als Weidelandschaft begann im Herbst 2024 der Bau des Neubauquartiers [[Neulichterfelde]] auf dem Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte bis 1945 ==&lt;br /&gt;
Das Gelände gehörte einst zur [[Giesensdorf (Lichterfelde)|Giesensdorfer]] Feldmark. Die Kaufleute [[Max Sabersky]] und dessen Bruder Albert erwarben 1872 von dem Berliner Kaufmann [[Herrmann Jacobson]] (1801–1892) größere Landflächen, darunter auch dieses Gebiet östlich der Anhalter Bahn in Lichterfelde Süd.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/ALL/ALL_Argumente_LP-LiS_2011.pdf Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] erwarb&amp;amp;nbsp;– d.&amp;amp;nbsp;h. das Grundstück haben die Nazis „[[Arisierung|arisiert]]“ und der Reichsbahn übergeben&amp;lt;ref&amp;gt;Björn Brinkmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Betongold-meets-Brennpunkt/!5646463/ Betongold meets Brennpunkt: Glanz und Elend in Lichterfelde – Am Stadtrand will Investor Klaus Groth ein neues Stadtviertel bauen. Exklusiver Öko-Luxus trifft auf den einzigen Problemkiez im Südwesten.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-123826475.html Steffen Winter: &amp;#039;&amp;#039;Die Schande von Teltow&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– 1938 von der in Teltow-Seehof ansässigen [[Judentum|jüdischen]] Kaufmannsfamilie Sabersky ein 110&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großes Grundstück. Die damalige Absicht, dort ein großes [[Ausbesserungswerk |Reichsbahnausbesserungswerk]] (Raw) im Zusammenhang mit dem damals am Priesterweg geplanten riesigen Berliner Südgüterbahnhof zu bauen, wurde nicht weiterverfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aktionsbuendnislichterfeldesued.files.wordpress.com/2017/08/chronik-lichterfelde-von-k-h-dittberner.pdf Chronik Lichterfelde Süd]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 errichtete die Reichsbahndirektion an der Osdorfer Straße Ecke Landweg ein Lager für 1400 [[sudetendeutsche]] Arbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehrmachtslager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wehrmacht]] pachtete 1939 einen Teil des Geländes und brachte dort 2600 [[Kriegsgefangener |Kriegsgefangene]] unter, zunächst kurz [[Polen (Ethnie)|Polen]], dann vor allem [[Franzosen]]. Ab 14.&amp;amp;nbsp;August 1940 wurde das Lager zum [[Stammlager]] mit zehn Großbaracken und erhielt die Bezeichnung [[Stalag III&amp;amp;nbsp;D]]. Von hier aus wurden Kriegsgefangene auf Arbeitskommandos zur Errichtung von Luftschutzbunkern und für den Einsatz in der Rüstungsindustrie, aber auch in kleineren Betrieben der Umgebung, verteilt. Zum Stammlager gehörte noch ein zweites Barackenlager in [[Falkensee]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Zukunft im Weg – Drei Gebäude sind noch erhalten. Doch dort soll eine Schule entstehen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich um den ungewöhnlichen Fall eines Kriegsgefangenenstammlagers in einer deutschen Großstadt. Im Januar 1941 stammten von 18.172 Insassen 18.160 aus [[Frankreich]]. Später wurden auch [[Vereinigtes Königreich|Briten]], [[Serbien|Serben]], [[Sowjetunion|Sowjets]] und [[Italien]]er [[Internierung|interniert]], im Oktober 1944 gab es fast 29.000 Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aktionsbuendnislichterfeldesued.files.wordpress.com/2017/12/stalagiiid29x17.pdf Lager in Lichterfelde Süd]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Initiative für einen historischen Lernort in Lichterfelde Süd&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stalagiiid.ikz-lichterfelde.de/ Initiative für einen historischen Lernort in Lichterfelde Süd]&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichte mit einem [[Einwohnerantrag]] von Anfang 2019, dass ein historischer Gedenk- und Lernort in zu erhaltenden authentischen Gebäuden des Kriegsgefangenenstammlagers (Stalag) III&amp;amp;nbsp;D allgemein unterstützt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Buchholz: [https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/macher/2019/02/21/73370/nur-echt-ist-echt-eine-bemerkenswerte-rede-zum-ehemaligen-kriegsgefangenenlager-in-lichterfelde-sued/ &amp;#039;&amp;#039;Nur echt ist echt: Eine bemerkenswerte Rede zum ehemaligen Kriegsgefangenenlager in Lichterfelde Süd.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Vertrag zwischen dem Landesdenkmalamt Berlin und der Groth-Gruppe vom Sommer 2020 wurde vereinbart, dass eine Baracke am Landweg 3/5a konservatorisch instand gesetzt und als Depot und Ausstellungsort erhalten werden soll. Ein Gedenk- und Lernort ist dort allerdings politisch nicht vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übungsgelände der U.S. Army ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1953 beschlagnahmte die U.S. Army einen großen Teil des Bahnareals zwischen der [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] der [[Anhalter Bahn]] und der Osdorfer Straße, um dort nach dem [[Aufstand vom 17.&amp;amp;nbsp;Juni 1953]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] einen Truppenübungsplatz für die [[Berlin Brigade]] einzurichten. Dieser wurde nach [[Generalmajor]] [[Floyd Lavinius Parks]] (1896–1959)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.arlingtoncemetery.net/flparks.htm F. L. Parks auf Arlington National Cemetery Website]&amp;lt;/ref&amp;gt; benannt, der von Juli bis Anfang September 1945 der erste [[Kommandant des Amerikanischen Sektors von Berlin]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Niebergall: [https://www.spd-lios.de/lichterfelde-sued-ein-rueckblick/ &amp;#039;&amp;#039;Die Parks Range und ihr Umfeld vom Mauerbau bis zum Mauerfall&amp;#039;&amp;#039;.] Website der SPD Lichterfelde Ost und Süd, abgerufen am 10. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Dittberner: [https://aktionsbuendnislichterfeldesued.files.wordpress.com/2017/08/chronik-lichterfelde-von-k-h-dittberner.pdf &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Ortsteils Lichterfelde-Süd im Bezirk Berlin-Steglitz&amp;#039;&amp;#039;.] Aktionsbündnis Lichterfelde Süd, abgerufen am 10. Juli 2018 (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichterfelde#Osdorfer Straße* |Osdorfer Straße]] befand sich unter anderem eine [[Häuserkampf (Militär)|Häuserkampf]]-Anlage, die unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Doughboy]] City&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://berlin.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;amp;ort=Parks%20Range&amp;amp;ort_id=31954 Fotosammlung des AlliiertenMuseums]&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt wurde. 1975 wurde das Gelände erweitert und umfasste rund 70&amp;amp;nbsp;Hektar. Das gesamte Militärgelände wurde [[Berolinismus |umgangssprachlich]] auch &amp;#039;&amp;#039;US-Geisterstadt&amp;#039;&amp;#039; genannt und war seinerzeit auf den Berliner Stadtplänen als weiße Fläche eingezeichnet. Anders in einem Stadtplan von Berlin, den die [[Nationale Volksarmee]] der [[Deutsche Demokratische Republik |DDR]] in Gebrauch hatte. Hier waren Details des Geländes eingezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Topographischer Stadtplan Berlin / 1:25.000 / Vertrauliche Verschlusssache&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jahrelangem Protest Lichterfelder Bürger gegen den Übungslärm in Parks Range hatten die Amerikaner Mitte 1989 Zugeständnisse gemacht. Zwischen 22 und 7&amp;amp;nbsp;Uhr wurden die Schießübungen auf [[Kleinkaliber]]waffen mit „blinder“ Munition beschränkt. Des Weiteren wurde zugesagt, dass zu diesen Zeiten keine [[Kolonne (Militär)|Konvois]] mehr anrollten, keine Hubschrauber-Tiefflüge stattfanden und das Kampftraining in der „Geisterstadt“ von geräuschintensiven Aktionen befreit wurde. Ebenso wurde Ruhe an Sonn- und Feiertagen vereinbart und die Sandbahn-Rallyestrecke wurde geschlossen. Der US-amerikanische Generalmajor Raymond E.&amp;amp;nbsp;Haddock&amp;lt;ref&amp;gt;[https://6941st-gdbn.com/infos/honor-members/mg-raymond-e-haddock/index.html Biografie Haddock]&amp;lt;/ref&amp;gt; machte seinerzeit aber auch deutlich, dass die Zurückhaltung Grenzen hatte: Die drei einwöchigen Manöver pro Jahr zur „Prüfung der Einheiten auf Kampfbereitschaft“ blieben unumgänglich, und eine Verlagerung in die vormalige amerikanische Zone kam nicht in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor 1994 die amerikanischen Besatzungstruppen aufgrund des [[Zwei-plus-Vier-Vertrag]]es abzogen, wurde die Doughboy City abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== U-Bahnhof „Parks Range“ ===&lt;br /&gt;
Ein nachgebauter [[U-Bahnhof]] in Form einer [[Hochbahn]]station in [[Damm (Wall)|Dammlage]] wurde für [[Häuserkampf (Militär)|Straßenkampfübungen]] genutzt. Der detailgetreu und realitätsnah gestaltete U-Bahnhof war mit Sitzbänken, Zugabfertigerhäuschen und Treppenaufgängen ausgestattet. Auf einem&amp;amp;nbsp;– nicht mit dem [[U-Bahn Berlin|U-Bahn-Netz]] der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] verbundenen&amp;amp;nbsp;– Gleisstück war ein ausrangierter Berliner U-Bahn-Wagen abgestellt, der als Befehlsstand diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Übungsbetriebs nahm die Natur dieses Gebiet in Besitz. Es entstand eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pls.khd-blog.net/Ex/PLS_Dies-Das_03.html Stadtplanung (Natur &amp;amp; Erholung 1)]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit zahlreichen, auch nach der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] geschützten Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Parks.Range.Pferd.jpg|mini|Pferd auf der [[Weide (Tierhaltung)|Weidefläche]] des Geländes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren wird ein Teil des Areals von der Reitgemeinschaft Holderhof&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltkalender-berlin.de/anbieter/details/1663 Reitgemeinschaft Holderhof]&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt. Deren Projekt hat erheblich dazu beigetragen, dass auf dem Gelände eine offene [[Weide (Tierhaltung) |Weidelandschaft]] entstand, die durch die „Pferde als Landschaftspfleger“ nachhaltig erhalten und entwickelt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/Themen/GROTH-GRUPPE_Planungen_04.html#Weide/ Zur Pferde-Beweidung ab 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Stellungnahme von 2012 des Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege, [[Ingo Kowarik]], gehen Details zur „hohen naturschutzfachlichen Bedeutung“ der „Weidelandschaft Lichterfelde-Süd“ hervor. Die dazugehörige Naturschutzfachliche Bewertungskarte macht die Qualitäten anschaulich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pls.khd-blog.net/Ex/LBNatSch_zu_Li-Sued.html Landesbeauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege,] Stellungnahme vom 27. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich des Gebietes grenzt auf [[brandenburg]]ischer Seite unmittelbar das [[Landschaftsschutzgebiet Diedersdorfer Heide und Großbeerener Graben]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubauquartier Neulichterfelde ==&lt;br /&gt;
=== Erste Planungen ===&lt;br /&gt;
Der [[Flächennutzungsplan]] von 1994 sah für das Gelände eine Wohn-, Misch- und Gewerbenutzung vor. Nachdem die US-Army das Gelände aufgegeben hatte, übernahm es die Bahn-Immobiliengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Vivico&amp;#039;&amp;#039;. Deren Nachfolger, die &amp;#039;&amp;#039;[[CA Immo Deutschland|CA Immo]]&amp;#039;&amp;#039;, verkaufte das 96&amp;amp;nbsp;Hektar große Areal (bestehend aus Parks Range und angrenzenden Flächen) im Oktober 2012 an die &amp;#039;&amp;#039;Groth Gruppe&amp;#039;&amp;#039;, die eine Wohnbebauung anstrebte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/bauplaene-fuer-frueheres-militaergelaende-grossstadtwildnis-in-gefahr/7372118.html &amp;#039;&amp;#039;Baupläne für früheres Militärgelände Großstadtwildnis in Gefahr.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 2019 stellte die &amp;#039;&amp;#039;Groth Gruppe&amp;#039;&amp;#039; ihre Pläne für ein neues Wohnviertel im Berliner Süden, &amp;#039;&amp;#039;Neulichterfelde&amp;#039;&amp;#039; genannt, vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicolas Šustr: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1128851.lichterfelde-sued-grothsfelde-an-der-weide.html &amp;#039;&amp;#039;Grothsfelde an der Weide&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/neues-wohnviertel-in-lichterfelde-li.1705 Ulrich Paul: &amp;#039;&amp;#039;Neues Wohnviertel in Lichterfelde entzieht sich dem Mietendeckel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geplant waren rund 2500 Wohneinheiten mit Raum für rund 6000 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neulichterfelde.de/das-quartier |titel=Das Quartier |werk=Neulichterfelde |abruf=2020-01-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktionsbündnis für eine Alternative ===&lt;br /&gt;
Bereits ab 2011 hatte das &amp;#039;&amp;#039;Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd&amp;#039;&amp;#039; ein Konzept der verträglichen Sozialraumerweiterung unter Erhalt schützenswerter Natur innerhalb und außerhalb der ehemaligen Parks Range als Landschaftspark Lichterfelde Süd vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/ALL/ALL_Mitteilungen_01.html#ALL_1 Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für ihr Umweltengagement wurden das Projekt &amp;#039;&amp;#039;GroßstadtWildnis Lichterfelder Weidelandschaft&amp;#039;&amp;#039; sowie das Aktionsbündnis &amp;#039;&amp;#039;Landschaftspark Lichterfelde Süd&amp;#039;&amp;#039; mit dem Berliner Umweltpreis 2012 des [[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|BUND]]-Landesverbandes Berlin ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bund-berlin.de/nc/bund_berlinde/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/preistraeger-des-berliner-umweltpreises-2012.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=447&amp;amp;cHash=35dcf21c42 | wayback=20150103120209 | text=BUND-Landesverband Berlin: Preisträger des Berliner Umweltpreises 2012, 8. November 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritisiert wurde die geplante Wohnbebauung von Gewerbebetrieben am Rande von Parks Range, die sich in einer [[Petition]] an das [[Abgeordnetenhaus von Berlin |Berliner Abgeordnetenhaus]] für eine „Gewerbeinsel“ im Planungsverfahren aussprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/ALL/ALL_Mitteilungen_07.html#ALL_4 Prüfstein Lichterfelde Süd: Petition der Gewerbe-Unternehmen vom 11. März 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Petition wurde vom Abgeordnetenhaus abgelehnt, da das Aktionsbündnis und die Öffentlichkeit über das städtebauliche Workshopverfahren und die formellen Planungsverfahren ausreichend beteiligt seien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/Ex/PLS_Dies-Das_05.html#Pet_2 Prüfstein Lichterfelde Süd: Antwortschreiben des Petitionsausschusses vom 25. September 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studie für ein Schutzgebiet ===&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz- und Landschaftsentwicklungsstudie für ein zukünftiges Schutzgebiet Lichterfelde Süd – Dezember 2012&amp;#039;&amp;#039; wurde vom Landschaftsarchitekturbüros &amp;#039;&amp;#039;Fugmann &amp;amp; Janotta&amp;#039;&amp;#039; vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/umwelt-und-naturschutzamt/naturschutz/schutzgebiete/gutachten_schutzgebietskonzept_lichterfelde-sued_mit_kart_1.pdf Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf: Büro Fugmann &amp;amp; Janotta: Naturschutz- und Landschaftsentwicklungsstudie für ein zukünftiges Schutzgebiet Lichterfelde Süd&amp;amp;nbsp;– Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer dem Gutachten vorangestellten Zusammenfassung wurde empfohlen, insgesamt 84&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] des rund 111&amp;amp;nbsp;Hektar umfassenden Areals als [[Landschaftsschutzgebiet]] auszuweisen. Das Vorkommen europarechtlich geschützter Arten wurde durch ein Gutachten umfangreich dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/Gut/PW_LiS_Artenschutz_2014.pdf Prüfstein Lichterfelde Süd: Artenschutzbeitrag Berlin-Lichterfelde Süd, Planwerkstadt Dipl.-Ing. Dieter Meermeier]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planungsprozess mit Bürgerbeteiligung für Neulichterfelde ===&lt;br /&gt;
Ein Prozess der [[Bürgerbeteiligung]] an dem Bebauungsvorhaben und der [[städtebau]]lichen Neuordnung war vom [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf]] geplant worden. Es fanden eine Reihe von Informationsveranstaltungen statt. Helmut Schmidt vom &amp;#039;&amp;#039;Aktionsbündnis Lichterfelde Süd&amp;#039;&amp;#039; kritisierte diesen Prozess jedoch mit den Worten: „Wir wurden immer nur als Gegner behandelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang April 2013 wurde eine [[Absichtserklärung]] der &amp;#039;&amp;#039;Groth-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; und des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf veröffentlicht, in der „Wohnungsbauflächen in Lichterfelde Süd“ von 39&amp;amp;nbsp;Hektar mit bis zu 2700 Wohnungen (durchschnittliche Größe: 78&amp;amp;nbsp;m²) vereinbart waren. Das Aktionsbündnis Lichterfelde Süd kritisierte, dass dabei unter anderem Gewerbe sowie Natur- und Artenschutz nicht berücksichtigt worden seien. Die weiteren Schritte des Bezirks zur Planung für Lichterfelde Süd sahen nach weiteren fachlichen Bewertungen einen Aufstellungsbeschluss für einen [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplan]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/umwelt-und-naturschutzamt/naturschutz/schutzgebiete/artikel.60651.php Geplantes Schutzgebiet in Lichterfelde-Süd]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2014  wurde ein städtebaulicher Workshop vom Investor ausgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archkk.com/20140524-berlin-lichterfelde-sued-workshop-berliner-abendblatt/ Workshop für Lichterfelde Süd]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende September 2014 wurde ein Masterplan vorgestellt, entworfen von &amp;#039;&amp;#039;Casanova + Hernandez Architects&amp;#039;&amp;#039;, [[Rotterdam]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtrand-nachrichten.de/wordpress/synthese-zwischen-naturerlebnis-und-wohnbebauung-groth-gruppe-und-bezirksamt-stellen-masterplan-fur-parks-range-vor/ Masterplan für Parks Range]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser sah seinerzeit vor, eine Fläche von 39&amp;amp;nbsp;Hektar mit 2500 Wohneinheiten zu bebauen, die übrige Fläche sollte den Status eines [[Landschaftsschutzgebiet]]es erhalten. Mehr als 500 Wohnungen sollten von kommunalen Wohnungsbaugesellschaften errichtet werden. Für diese sollte der Mietpreis bei 6,50&amp;amp;nbsp;Euro/m² liegen, für die anderen Apartments zwischen 8,50 und 10,50&amp;amp;nbsp;Euro. In der Nähe des [[Bahnhof Berlin-Lichterfelde Süd|S-Bahnhofs Lichterfelde Süd]] war eine Schule mit Sportanlagen vorgesehen sowie im zentralen Bereich ein Stadtplatz mit Geschäften sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Rund 800&amp;amp;nbsp;Millionen Euro wollte die &amp;#039;&amp;#039;Groth-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; in das Bauprojekt investieren. Der erste [[Spatenstich]] war für das Jahr 2016 geplant, die Bauzeit wurde mit fünf bis sieben Jahren veranschlagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article132566562/In-Lichterfelde-entsteht-Berlins-groesstes-Wohnungsbauprojekt.html |datum=2014-09-24 |titel=In Lichterfelde entsteht Berlins größtes Wohnungsbauprojekt |sprache=de |werk=[[Berliner Morgenpost]] |abruf=2015-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd&amp;#039;&amp;#039; (ALL) kritisierte auch das Workshop-Verfahren und dessen Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/Themen/GROTH-GRUPPE_Planungen_06.html#Stb_Konzept Kritik am städtebaulichen Konzept]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Umweltverband [[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|BUND]] war ebenfalls kritisch: „Der Workshop Grüne Mitte bekam ja nicht die Möglichkeit sich intensiv mit dem städtebaulichen Entwurf auseinanderzusetzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/Docs/BUND_LiS-Stm__19-04-2015.pdf Kritik des BUND.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Bürgerbegehren]] mit dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Landschaftsschutz in Lichterfelde mit Wohnen und Arbeiten vereinbaren&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/ALL/ALL_Mitteilungen_12.html#ALL_5 Finaler Text (7. Entwurf) des Bürgerbegehrens]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Rada: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Erstes-Buergerbegehren-in-Steglitz-Zehlendorf/!200568/ Erstes Bürgerbegehren in Steglitz-Zehlendorf – Die Groth-Gruppe will in Lichterfelde-Süd 2.500 Wohnungen bauen. Bürger sind dagegen.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 9.&amp;amp;nbsp;April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; das unter anderem die Begrenzung des Bauvorhabens auf 16&amp;amp;nbsp;Hektar und 1500 Wohnungen forderte, scheiterte. Die erforderliche Zahl gültiger Unterschriften wurde verfehlt: 7000 wären nötig, mehr als 7200 wurden gesammelt und übergeben, jedoch waren 16 % ungültig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/berlin/article206325109/Parks-Range-Buergerbegehren-scheitert-trotz-Zuspruch.html &amp;#039;&amp;#039;Parks Range – Bürgerbegehren scheitert trotz Zuspruch.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre nachdem die &amp;#039;&amp;#039;Groth-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; mit dem Bezirksamt Zehlendorf die [[Absichtserklärung]] unterschrieben hatte, wurde am 31. Juli 2018 ein [[städtebaulicher Vertrag]] geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lichterfelde-sued-im-dialog.de/2018/09/es-geht-weiter-mit-dem-masterplan/ &amp;#039;&amp;#039;Es geht weiter mit dem Masterplan&amp;#039;&amp;#039;] von Groth Gruppe, 3. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin soll geregelt sein, welche Kosten der Investor im Bereich der sozialen und technischen öffentlichen Infrastruktur übernimmt und welcher Anteil der Geschosswohnungen als „bezahlbare“ Wohnungen errichtet werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/berlin/article214775633/Neues-Stadtquartier-in-Lichterfelde-Sued-nimmt-Gestalt-an.html &amp;#039;&amp;#039;Neues Stadtquartier in Lichterfelde Süd nimmt Gestalt an.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Eine Übersicht über den wesentlichen Inhalt wurde Gremien der Bezirksverordnetenversammlung bekanntgeben. Die konkreten Inhalte des Vertrags wurden jedoch nicht veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aktionsbuendnislichterfeldesued.files.wordpress.com/2018/01/der-stand-der-dinge.pdf &amp;#039;&amp;#039;Stand der Dinge&amp;#039;&amp;#039;.] Aktionsgemeinschaft Lichterfelde Süd, 11. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aktionsbuendnislichterfeldesued.files.wordpress.com/2019/09/20190926nachgesprc3a4chbezirksbc3bcrgermeisterin-gh2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Offener Brief&amp;#039;&amp;#039;.] Aktionsgemeinschaft Lichterfelde Süd, 29. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf des Bebauungsplans für den Neubau von Wohnungen und Reihenhäusern für etwa 6000 neue Bewohnerinnen und Bewohner am S-Bahnhof Lichterfelde-Süd lag dann bis Mitte September 2022 öffentlich aus. Danach wurden im Stadtentwicklungsamt die eingegangenen 195 Einwände und Anregungen für das 39&amp;amp;nbsp;Hektar große Areal ausgewertet, eingearbeitet, beantwortet und mit Fachstellen diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Verzögerungen verabschiedete die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf schließlich am 20.&amp;amp;nbsp;März 2024 den Bebauungsplan für Lichterfelde Süd.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bund-berlin.de/service/presse/detail/news/bebauungsplan-lichterfelde-sued-verabschiedet/ |titel=Bebauungsplan Lichterfelde Süd verabschiedet: |sprache=de |abruf=2024-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau des Quartiers Neulichterfelde ===&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;März 2024 teilte die &amp;#039;&amp;#039;Groth-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; mit, dass der Immobilienentwickler angesichts des am Vortag erfolgten Beschlusses des Bebauungsplans mit Baufeldfreimachungen und Erschließungen im Herbst 2024 beginnen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neulichterfelde.de/ |titel=Neulichterfelde – innovativ. nachhaltig. leben. |sprache=de |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neulichterfelde.de/wp-content/uploads/2024/03/Pressemitteilung_Neulichterfelde_21032024.pdf |titel=Pressemitteilung der Groth-Gruppe |sprache=de |datum=2024-03-21 |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Veröffentlichung vom 30. Juli 2024 im „Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Berlins“ ist die Festsetzung des Bebauungsplans gültig. Seit dem Herbst 2024 sucht die &amp;#039;&amp;#039;Groth-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; nach einem zukunftsfähigen Heizungskonzept für die Wohnbauten des Viertels. Am 7. Oktober 2024 begannen die vorbereitenden Arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtrand-nachrichten.de/bauarbeiten-fuer-neu-lichterfelde-starten/ |titel=Bauarbeiten für Neu Lichterfelde starten |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der &amp;#039;&amp;#039;Groth-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; sollten die Erschließungsmaßnahmen bis ungefähr April 2026 dauern. Daran soll sich ab Frühjahr 2026 die Hochbau-Phase anschließen, die am [[Bahnhof Berlin-Lichterfelde Süd|S-Bahnhof Lichterfelde Süd]] beginnt. Im ersten Bauabschnitt sollen zunächst die Mietwohnungen entstehen, etwas später dann der Stadtplatz mit Wohn- und Geschäftshäusern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neulichterfelde.de/ |titel=Neulichterfelde – innovativ. nachhaltig. leben. |sprache=de |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 2024 bis Mai 2025 wurden drei Landschaftsarchitekturbüros beauftragt, ihre Konzeptideen für einen neuen Stadtplatz einschließlich des Bahnhofsvorplatzes am S-Bahnhof Lichterfelde Süd und an der Schnittstelle zur Thermometersiedlung zu entwickeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1578876.php |titel=Lichterfelde Süd: Gewinner des Auswahlverfahrens zur Quartiersplatzgestaltung steht fest |werk=Berlin.de |datum=2025-07-09 |sprache=de |abruf=2025-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2025 wurde der Beitrag des Büros &amp;#039;&amp;#039;TDB Landschaft&amp;#039;&amp;#039; als Sieger präsentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der alliierten Einrichtungen in den West-Sektoren Berlins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Irmer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Kriegsgefangenenlager Lichterfelde-Süd des Berliner Stalag III D in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Gutachten für das [[Landesdenkmalamt Berlin]], Berlin 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung-und-denkmalschutz/stadtplanung/staedtebauliche-planung/konzepte/artikel.81926.php &amp;#039;&amp;#039;Stadtentwicklung Lichterfelde Süd&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf&lt;br /&gt;
* [https://neulichterfelde.de/ Neulichterfelde.de] – eine Website der Groth-Gruppe&lt;br /&gt;
* [https://aktionsbuendnis-lichterfelde-sued.de/ Website des Aktionsbündnisses Lichterfelde Süd]&lt;br /&gt;
* [http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/Pruefstein.html Website &amp;#039;&amp;#039;Prüfstein Lichterfelde-Süd&amp;#039;&amp;#039;] von Karl-Heinz Dittberner († 2015)&lt;br /&gt;
* [https://withberlinlove.com/de/2017/11/08/parks-range-und-doughboy-city/ &amp;#039;&amp;#039;Parks Range und Doughboy City – Truppenübungsplatz der US Army.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin Love&amp;#039;&amp;#039;, 8. November 2017.&lt;br /&gt;
* Reinhard v. Bronewski, John Parmenter: {{Webarchiv | url=http://www.berlin-brigade.de/us-ins/parks-range.html | archive-is=20130412064536 | text=&amp;#039;&amp;#039;U.S. Installations details – 19 – Parks Range Doughboy City.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin Brigade Memories.&amp;#039;&amp;#039; Archiviert vom [http://www.berlin-brigade.de/us-ins/parks-range.html Original] am 12. April 2013 (englisch; zahlreiche Fotos, inklusive solcher von Übungen von Polizeieinheiten mit Militär).&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=JKLo6rKXooM&amp;amp;list=PLkZhDY9R1MQdDHc-IlQLUCGBxfqgcrwig&amp;amp;index=2 &amp;#039;&amp;#039;Der Truppenübungsplatz „Parks Range“ in Berlin-Lichterfelde.&amp;#039;&amp;#039;] [[Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit]], Video auf [[YouTube]] (2:16 Min.; Interview mit Christof Morrissey, 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/24/18/N |EW=13/18/52/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Lichterfelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppenübungsplatz in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (United States Army)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amerikanische Besatzungszone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
	</entry>
</feed>