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	<title>Parker (Vulkan) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-75154 am 4. Januar 2026 um 17:06 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-04T17:06:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Parker&lt;br /&gt;
|BILD= Lake Holon.jpg&lt;br /&gt;
|HÖHE=1824&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|LAGE= Insel [[Mindanao]], [[Philippinen]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=6/6/51/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=124/53/23/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=PH-SCO&lt;br /&gt;
|TYP=[[Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION=1641&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Andesit]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-[[Schichtvulkan]], der lokalen Bevölkerung auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt, ist ein {{Höhe|1824}} hoher Berg auf den [[Philippinen]]. Den für die Philippinen ungewöhnlichen Namen erhielt der Berg erst im 20. Jahrhundert während der amerikanischen Besetzung der Philippinen. Er wurde nach dem US-General Frank Parker benannt, der zusammen mit Captain Russell Maughan im Auftrag des US-Army Map Service in den dreißiger Jahren Mindanao kartographierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der mit niedriger [[Vegetation]] überzogene [[Berg]] liegt in der Nähe der Südspitze der Insel [[Mindanao]] in der Provinz [[South Cotabato]], im [[Daguma-Gebirge]] und überragt die [[Bucht von Sarangani|Sarangani-Bucht]]. Die Großstadt [[General Santos|General Santos City]] liegt circa 30 Kilometer östlich des Vulkans. Der Gipfel wird dominiert von einer bis zu 2,9 Kilometer großen [[Caldera (Krater)|Caldera]], in deren Zentrum heute der [[Maughan-See]] liegt. Der Calderarand liegt zwischen 200 und 500 Meter über dem Wasserspiegel des Sees. Im Nordwesten der Caldera fließt der See in den Gao-River ab, ein Nebenfluss des Alah-Rivers. Damit liegt der See im Wasser[[einzugsgebiet]] des [[Rio Grande de Mindanao]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahrenpotenzial ==&lt;br /&gt;
Der Parker wird als ein Vulkan mit hohem Gefahrenpotenzial eingestuft. Im Unterschied zu den anderen Vulkanen Mindanaos liegt er im Norden des Sangihe-Vulkanbogens und ist der einzige Vulkan der Insel, der eine ausgeprägte, große Gipfelcaldera besitzt. Dies lässt auf einen explosiven Eruptionstyp, eine [[Plinianische Eruption]], schließen. An seinen Flanken liegen große Mengen an Auswurfmaterial, die von jüngeren Eruptionen stammen. Untersuchungen der Umgebung ergaben, dass der Parker bei seinen vorherigen Ausbrüchen die Gegend um den Vulkan bis in eine Entfernung von 20 Kilometer verwüstete; er zeigt damit Parallelen zum Ausbruch des [[Pinatubo]] auf [[Luzon]] im Jahre 1991. Es wurde weiterhin festgestellt, dass der Parker in den letzten 3.800 Jahren drei große Ausbrüche hatte, zwei davon in den letzten 600 Jahren. Eine weitere Gefahr geht vom [[Kratersee]] aus, wie sich am 6. September 1995 zeigte, als eine Flutwelle über 60 Personen tötete. Die Flutwelle wurde durch Erdrutsche ausgelöst, die den Lauf des Alah-Rivers vorübergehend aufgestaut hatten. Möglicherweise war es auch zu Rutschungen im See gekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{GVP|vn=271011|linktext=nein|tab=Bulletin}} Monatsbericht 9/1995] im &amp;#039;&amp;#039;Global Volcanism Program&amp;#039;&amp;#039; (englisch, abgerufen am 20. Februar 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2002 ereignete sich außerdem im Gebiet des Parker ein schweres [[Erdbeben]] mit einer [[Magnitude (Erdbeben)|Magnitude]] von 7,5 auf der [[Richterskala]], seitdem steht der Berg unter erhöhter Aufmerksamkeit seitens der Behörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eruption von 1641 ==&lt;br /&gt;
Der Parker war den meisten [[Vulkanologe]]n bis vor kurzem weitgehend unbekannt. Die in jüngerer Zeit unternommenen Untersuchungen der geologischen Struktur, der mündlichen Überlieferungen der Einheimischen und der spanischen Dokumente aus dieser Zeit ergaben, dass er der Ausgangspunkt der großen Eruption vom 3. und 4. Januar 1641 war. Spanische Quellen sagen aus, dass die Eruption sogar bis [[Zamboanga City]] hörbar war und am Abend des 3. Januar in der Stadt als [[Muskete]]n- und [[Kanone]]ndonner wahrgenommen wurde. Am 4. Januar gegen 9 Uhr erfolgte wahrscheinlich die Haupteruption des Parker. Spanische Chronisten berichten von zunehmender Lautstärke des Kanonendonners und dass man zuerst annahm, dieser könnte von niederländischen [[Galeone]]n stammen. Reisende aus [[Südostasien]] berichteten später, dass die Eruption am 4. Januar 1641 bis [[Vietnam]] und [[Kambodscha]], also in einem Radius von fast 1.800 Kilometer, hörbar war. Am Nachmittag des 4. Januar bedeckte bereits eine dichte Aschewolke den Himmel über Zamboanga, so dass die Menschen ab 16 Uhr die Hand nicht mehr vor Augen sehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Flottille, die nach [[Ternate]] aufgebrochen war, erreichte am 4. Januar gegen 10 Uhr morgens das Kap San Augustin am Ausgang des [[Golf von Davao|Golfes von Davao]] zum [[Pazifischer Ozean|Pazifischen Ozean]]. Die Besatzungen gaben an, dass sich zu diesem Zeitpunkt der Himmel über der [[Celebessee]] soweit verdunkelt hatte, dass die Besatzungen an Land nichts mehr ausmachen konnten. Sie fuhren durch einen dichten [[Vulkanische Asche|Ascheniederschlag]] und setzten die Positionslampen, um Zusammenstöße der Schiffe zu verhindern. Die Seeleute glaubten, der Tag des Jüngsten Gerichtes sei angebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spanische Chronist und Jesuit Magisa nahm an, dass der Vulkan in der Nähe des Kap San Augustin liege, berichtete aber, dass die Schiffsbesatzungen von einem Vulkanausbruch auf einer Insel &amp;#039;&amp;#039;Sanguil&amp;#039;&amp;#039; ausgingen. Erst der französische Geologe Alexis Perrey setzte 1860 Sanguil mit der Insel [[Sangihe]] im heutigen [[Indonesien]] gleich und nannte den damals bekannten [[Awu (Vulkan)|Awu]]-Vulkan als Ausgangspunkt der Eruption. In den Berichten ist von &amp;#039;&amp;#039;Sanguil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sangil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sanguir&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sanguiz&amp;#039;&amp;#039; die Rede und im 17. Jahrhundert wurden diese Begriffe für die heutige Region [[Sarangani]] und die Inseln [[Balut (Vulkan)|Balut]] und [[Sarangani (Insel)|Sarangani]] verwendet. Der Vulkan Balut wird heute noch von den Einheimischen als Berg Sanguil bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische Naturforscher [[Guillaume Le Gentil]] schrieb in &amp;#039;&amp;#039;A Voyage in the Indian Ocean&amp;#039;&amp;#039; (1779–1781) von seinem Aufenthalt auf den Philippinen. Gentil berichtet von einer großen Vulkaneruption im Januar 1640, die angsterfüllend laut gewesen sei und das Land großflächig verwüstet habe. Nach seinen Angaben lag die Insel wochenlang in Dunkelheit und auch weit entfernte Gebiete wie [[Manila]] und [[Borneo]] waren betroffen. Er erklärte, dass der Vulkan rund 250 Kilometer von Zamboanga entfernt, im Herrschaftsgebiet des [[Rajah Buayan|Rajah von Buayan]] liege. Nach der Eruption habe sich am Fuße des Vulkans ein See mit milchig weißem Wasser gebildet. Heute ist bekannt, dass dieser Bericht die große Eruption von 1641 beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einheimische mündliche Überlieferung berichtet: &amp;#039;&amp;#039;Vor langer Zeit fegte ein reißender Strom über das Land, zerstörte und verbrannte den Wald und hinterließ einen See aus Feuer. Der reißende Strom trug die Bäume fort und die See roch nach brennendem Schwefel.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der großen Eruption wurden große Teile der Insel [[Mindanao]] von einer großen Aschewolke in vollkommene Dunkelheit gehüllt. Der Aschefall der großen Eruption erreichte auch die Inseln [[Cebu]] und [[Panay (Insel)|Panay]] im Norden und [[Jolo]] im Südwesten. Die Untersuchungen zeigten die Geschichte der großen Eruption von 1641 auf, in der sich die heutige [[Caldera (Krater)|Caldera]] auf dem Berggipfel bildete. Es wird angenommen, dass der Parker vor der Eruption eine Höhe von über {{Höhe|2000}} erreichte. Der Vulkan sprengte die Gipfelregion weg und eruptierte große Mengen an glutflüssigem Gestein, die voluminöse [[Pyroklastischer Strom|pyroklastische Wolken]] und große [[Lahar]]e an den Bergflanken zu Tal rasen ließen. Es wird vermutet, dass die Eruption eventuell sogar größer war als die des Pinatubo 1991; den weltweiten Wetteraufzeichnungen aus dieser Zeit zufolge kam es 1641/42 zu einem kleinen Temperaturrückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GVP|271011|Parker}}&lt;br /&gt;
* [http://www.phivolcs.dost.gov.ph/html/update_VMEPD/Volcano/VolcanoList/parker.htm Parker] beim &amp;#039;&amp;#039;[[Philippine Institute of Volcanology and Seismology]]&amp;#039;&amp;#039; (PHILVOLCS, englisch).&lt;br /&gt;
* Francisco G. Delfin Jr, Christophu G. Newhal, Mylene L. Martine, Noel D. Salonga, Francis Edward B. Bayon, Deborah Trimble und Refre Solidun: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.earthobservatory.sg/downloads/publications/chrisnewhall/70-Geological-14-C-and-Historical-Evidence-for-17th-Cent-Erupt-at-Parker-Delfin-et-al-JGSP-1997.pdf Geological, &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;C, and historical evidence for a 17th century eruption of Parker volcano, Mindanao, Philippines.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Geological Society of the Philippines&amp;#039;&amp;#039; 1997(LII), S. 25–42 (englisch, PDF, 3,3 MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.volcanolive.com/parker.html Vulkan Parker] bei Volcano Live (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Parker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg auf den Philippinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mindanao)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:South Cotabato]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caldera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan auf den Philippinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-75154</name></author>
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