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	<title>Park and Ride - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T10:17:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Park_and_Ride&amp;diff=280344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nobody perfect: /* Siehe auch */ typo</title>
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		<updated>2026-03-20T10:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ParkAndRideSignOxford20050910.JPG|mini|Ein P+R-Schild in [[Oxford]] ([[England]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg|mini|Ein P+R-Schild nach der [[Bildtafel der Verkehrszeichen in der Bundesrepublik Deutschland seit 2017|StVO in Deutschland]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Park and Ride&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Englische Sprache|englisch]] für „parken und fahren“, [[Deutsche Sprache|deutsch]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parken und Reisen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P+R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;amp;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet ein Prinzip der [[Verkehrsplanung]], in dem in der Nähe von [[Haltestelle]]n des öffentlichen Nahverkehrs ([[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]) [[Parkplatz|Parkplätze]] für [[Personenkraftwagen|Pkw]], teilweise auch Motorräder und Busse, zur Verfügung gestellt werden. Vor allem Berufstätigen wird so die Möglichkeit gegeben, ihren Pkw am Stadtrand abzustellen und ohne Stau und Parkplatzprobleme mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu gelangen. Außerdem helfen P+R und auch [[Pendelbus]]se bei der Bewältigung von Verkehrsproblemen bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen, Konzerten und Innenstadtfesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleiche Zielsetzung hat das Konzept [[Parken und Mitfahren]] (P+M), das Verkehrsteilnehmern eine Parkmöglichkeit anbietet, um in einer [[Fahrgemeinschaft]] ein Ziel anzusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls verwandt ist das Konzept [[Bike and ride]], die Bereitstellung von [[Fahrradabstellanlage|Radabstellanlagen]] oder meist kostenpflichtigen, vermieteten -boxen an Haltestellen. An größeren Bahnhöfen gibt es überdachte Stellplatzanlagen oder [[Fahrradstation|Fahrradparkhäuser]]. Das im [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernverkehr]] der Bahn angebotene [[Park and rail]] hat jedoch eine andere Zielsetzung und ist nicht gleichzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Anlage ==&lt;br /&gt;
Eine P+R-Anlage unterscheidet sich baulich nicht von den üblichen Parkeinrichtungen [[Parkplatz]] oder Parkdeck ([[Parkhaus]] bzw. [[Tiefgarage]]). Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist die räumliche Nähe zu einer Haltestelle des ÖPNV, meist mit speziellen, gegebenenfalls ausgeschilderten, Zuwegungen. Beliebt ist die Anordnung eines Parkhauses auf der vom Empfangsgebäude abgewandten Seite der Gleisanlagen eines [[Durchgangsbahnhof]]es, so&amp;amp;nbsp;dass die Überführung oder der Quertunnel direkt in die Parkeinrichtung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeichen 362 bzw. 316 ==&lt;br /&gt;
Das Zeichen wurde in der Bundesrepublik Deutschland während der zweiten Jahreshälfte 1972 als Sinnbild für &amp;#039;&amp;#039;Parken und Reisen&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Als Auslöser für seine Verordnung galten Verkehrsprobleme, die sich während der [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspiele 1972]] in [[München]] ergeben hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Elmar Oehm: &amp;#039;&amp;#039;Stadtautobahnen. Planung, Bau, Betrieb&amp;#039;&amp;#039;. Bauverlag, Wiesbaden 1973, ISBN 3-7625-0506-3. S.&amp;amp;nbsp;19&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich hatte es schon am 23. November 1971 eine detaillierte Empfehlung zur Aufstellung des Zeichens durch den Bundesverkehrsminister gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Empfehlung des Bundesministers für Verkehr vom 23. November 1971. In: &amp;#039;&amp;#039;Straßenverkehrstechnik&amp;#039;&amp;#039; 1, 1972 (16. Jahrgang), S.&amp;amp;nbsp;34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Schrifttum der DDR mehrfach kolportierte Behauptung, das P+R-Zeichen sei in Westdeutschland unter der angloamerikanischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;park and ride&amp;#039;&amp;#039; eingeführt worden, ist falsch und offenbar auf propagandistische Gründe zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Lehnert (Anglist)|Martin Lehnert]]: &amp;#039;&amp;#039;Anglo-Amerikanisches im Sprachgebrauch der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-05-000985-3. S.&amp;amp;nbsp;36 und S.&amp;amp;nbsp;130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das P+R-Sinnbild wurde damals als Zeichen 362 in den Katalog der [[Bildtafel der Verkehrszeichen in der Bundesrepublik Deutschland von 1971 bis 1992|Straßenverkehrsordnung]] aufgenommen. Mit der [[Bildtafel der Verkehrszeichen in der Bundesrepublik Deutschland von 1992 bis 2009|StVO-Gestaltungsnovelle von 1992]] erhielt das Zeichen die Nummer 316. 2009 und letztendlich 2013 wurde mit der Neufassung der StVO das Zeichen für Parken und Reisen aus der Verordnung gestrichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.bast.de/cln_031/nn_42254/DE/Presse/2013/presse-08-2013.html |titel=Straßenverkehrs-Ordnung 2013: Neue Verkehrszeichen |werk= |hrsg=[[Bundesanstalt für Straßenwesen]] |datum=2013-04-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131211110215/http://www.bast.de/cln_031/nn_42254/DE/Presse/2013/presse-08-2013.html |archiv-datum=2013-12-11 |offline=1 |abruf=2013-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zeichen bleibt allerdings nach wie vor im Verkehrszeichenkatalog enthalten und das dazugehörige Sinnbild verbleibt in der StVO. Beim Verkehrszeichenkatalog handelt es sich um eine Anlage zur Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO), die zuletzt zum Mai 2017 geändert worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.bast.de/DE/Presse/2017/presse-05-2017.html |titel=BASt  -  Presse - Neuer Verkehrszeichenkatalog |werk= |hrsg= |datum= |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171028043347/http://www.bast.de/DE/Presse/2017/presse-05-2017.html |archiv-datum=2017-10-28 |offline=1 |abruf=2017-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot; caption=&amp;quot;Parken-und-Reise-Symbole in Deutschland&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeichen 362 - Parken und Reisen, StVO 1972.svg|Zeichen 362: „Parken und Reisen“; das älteste, 1972 in Westdeutschland eingeführte P+R-Zeichen&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-1988-0810-027, Berlin, Parken - Reisen.jpg|Das ab 1978 in Ostdeutschland gültige Zusatzzeichen&lt;br /&gt;
Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg|Zeichen 316: das seit 1992 gültige Verkehrszeichen für „Parken und Reisen“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrspolitische Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Politische Einordnung sowie das genannte Beispiel (Rodgau) sollten mit Einzelnachweisen belegt werden}}&lt;br /&gt;
Ein politisches Ziel von P+R ist es, den Fahrzeugverkehr in den Ballungsräumen zu verringern und den Anteil des ÖPNV am Berufsverkehr zu erhöhen. Der Bau und Betrieb von P+R-Anlagen wird meist aus Steuergeldern finanziert. In Deutschland wird die Errichtung von P+R-Anlagen nach dem [[Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P+R ist politisch nicht unumstritten. Neben den Investitions- und Unterhaltskosten der Parkplätze wird bemängelt, dass P+R-Anlagen, insbesondere solche am Stadtrand, die [[Zersiedelung]] fördern, da sie ein attraktives Angebot für [[Pendler]] aus Regionen mit wenig entwickeltem ÖPNV darstellen. Es wird angenommen, dass der Wegzug aus den Zentren dadurch attraktiver gemacht wird und die Anlage von P+R-Anlagen daher [[Stadtplanung|stadt-]] und [[Verkehrsplanung|verkehrsplanerisch]] kontraproduktiv ist. Allerdings spielen sehr viele Faktoren für die „Stadtflucht“ eine Rolle, und so kann auch argumentiert werden, dass ohne P+R-Angebote das sowieso vorhandene Auto für die direkte Anfahrt ins Stadtzentrum genutzt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KonzNeuerHauptbahnhof4.jpg|mini|[[Bahnhof Konz]] mit kleinem P+R-Platz]]&lt;br /&gt;
Insbesondere durch kleine P+R-Anlagen wird eine kaum relevante Nachfragesteigerung für den ÖPNV erreicht: Im Berufsverkehr ist ein Pkw im Schnitt mit unter 1,5&amp;amp;nbsp;Personen besetzt (bei P+R liegt der Besetzungsgrad meist sogar noch niedriger), so dass eine P+R-Anlage mit 200&amp;amp;nbsp;Stellplätzen höchstens 300&amp;amp;nbsp;Fahrgäste zum Zug bringen kann. Bereits ein kleiner S-Bahnhof erreicht jedoch mühelos täglich Zusteigerzahlen im vierstelligen Bereich. P+R bleibt damit prinzipbedingt ein Nischenangebot und damit raumplanerisch ohne größeren Einfluss. Dagegen können vor allem bei größeren Anlagen die an P+R verlorenen Fahrgäste zur Ausdünnung oder gar Einstellung von Zubringer(bus)linien und damit einer Verschlechterung des öffentlichen Verkehrs in der Fläche führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel: Beim Ausbau der [[S-Bahn Rhein-Main]] nach [[Rodgau]] wurden 1059 Pkw-Stellplätze in neuen P+R-Anlagen geschaffen. Der Fahrgastgewinn durch den Ausbau betrug jedoch über 13.000 täglich (Stand: Februar 2005). Bei voller Auslastung der Anlage nutzen also nur etwa 12 % der Fahrgäste das P+R-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kiss and ride]]&lt;br /&gt;
* [[Bike and ride]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Schmitt&amp;amp;nbsp;u. Armin Schulz: &amp;#039;&amp;#039;[https://mobil.hessen.de/sites/mobil.hessen.de/files/2022-02/hsvv_leitfaden_bedarfsermittlung_p_und_r_b_und_r_anlagen_teil_1und2.pdf Leitfaden zur Bedarfsermittlung und Planung von P+R/B+R-Anlagen Leitfaden zur Bedarfsermittlung und Planung von P+R-/B+R-Anlagen]&amp;#039;&amp;#039;, Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen &amp;#039;&amp;#039;(www.hsvv.hessen.de)&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 2001 (PDF-Datei;&amp;amp;nbsp;4,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Johannes Klühspies |url=http://www.kluehspies.de/index.php?de_concept_traffic_pr_abstract |titel=Park and Ride (P&amp;amp;R) |titelerg=Vor- und Nachteile des Konzeptes im Überblick |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170104110029/http://kluehspies.de/index.php?de_concept_traffic_pr_abstract |archiv-datum=2017-01-04 |abruf=2022-12-19}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Florian Heinitz |url=https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2020_11_19_texte_214_2020_personenbefoerderung_tb_3.pdf |titel=Vertiefende Analyse der Vor- und Nachteile von P+R |titelerg=Teilbericht 3 |werk= |hrsg=Umweltbundesamt |datum=2020-11 |format=PDF |abruf=2022-12-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Park and Ride|Parken und Reisen}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4044674-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4044674-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verknüpfungprinzip in der Verkehrsplanung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentlicher Personennahverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruhender Verkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nobody perfect</name></author>
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