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	<title>Pariser Becken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pariser_Becken&amp;diff=2450271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otopon: deutsche Kartenversion</title>
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		<updated>2025-12-30T15:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;deutsche Kartenversion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pariser Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anglo-Pariser Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein fossiles [[Sedimentbecken]] im Nordosten [[Frankreich]]s, im Westen [[Belgien]]s und im Südosten [[England]]s. Es begann nach der [[Varisziden|Variszischen Orogonese]] im [[Perm (Geologie)|Perm]] einzusinken, individualisierte sich aber erst ab der oberen [[Trias (Geologie)|Trias]].&amp;lt;!-- Fraglich. Gerade nach Ende der VO gab es zunächst viele einzelne kleine Becken, die sich später zu größeren Senkungsräumen vereinigten. Von „Individualisierung“ kann also eigentlich keine Rede sein, sondern eher vom genauen Gegenteil.--&amp;gt; Bis zum Abklingen der [[Subsidenz (Geologie)|Subsidenz]] im [[Oligozän]] akkumulierten im Pariser Becken über 3000 Meter an Sedimenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Pariser Becken, [[Französische Sprache|franz.]] &amp;#039;&amp;#039;Bassin de Paris&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;bassin parisien&amp;#039;&amp;#039;, wurde nach der französischen Hauptstadt [[Paris]] benannt, das eigentliche Beckenzentrum liegt aber etwas weiter östlich in der [[Brie (Region)|Brie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geological provinces of France german version.png|mini|300px|Die geologischen Provinzen Frankreichs mit dem Pariser Becken im Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pariser Becken ist im Grundriss elliptisch. Seine größte Längserstreckung mit etwa 600 Kilometer verläuft in Nordost-Südwestrichtung zwischen [[Metz]] und [[Poitiers]], in Südost-Nordwestrichtung sind es hingegen nur knappe 400 Kilometer. Es wird von folgenden variszischen [[Grundgebirge|Grundgebirgsaufbrüchen]] umrahmt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dem [[Armorikanisches Massiv|Armorikanischen Massiv]] im Westen,&lt;br /&gt;
* dem [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]] im Nordosten und Osten,&lt;br /&gt;
* den [[Vogesen]] im Osten und&lt;br /&gt;
* dem [[Geologie des Zentralmassivs|Zentralmassiv]] im Südosten und Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Seuil du Poitou]] im Südwesten stand es mit dem [[Aquitanisches Becken|Aquitanischen Becken]] in Verbindung, nach Nordwesten öffnete es sich zum [[Ärmelkanal]] ([[Hampshire-Dieppe-Becken]]), nach Norden kommunizierte es über den [[Seuil de l&amp;#039;Artois]] mit dem [[Belgisches Becken|Belgischen Becken]], nach Osten bestand eine Verbindung zum [[Oberrheinische Tiefebene|Rheingraben]] und nach Südosten über den [[Seuil de Bourgogne]] zum [[Bresse-Graben]]. Ferner stand es mit den [[Graben (Geologie)|Gräben]] im nördlichen Zentralmassiv im Austausch ([[Limagne-Graben]], [[Roanne-Graben]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Profilschnitt ist das Becken asymmetrisch aufgebaut, mit einem dünneren und flacher einfallenden Westflügel und einem etwas steileren, mächtigeren Ostflügel. Das Beckenzentrum befindet sich, wie bereits erwähnt, östlich von Paris am Ostrand der Brie (östlich von [[Château-Thierry]]). Die [[Bohrung]] von [[Courgivaux]] im Beckenzentrum traf das variszische Grundgebirge in einer Tiefe von 3186 Metern an, wohingegen unterhalb von Paris-Mitte das Grundgebirge rund 2000 Meter tief liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geomorphologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:France geological map-fr.svg|mini|300px|Geologische Karte Frankreichs]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie|Geomorphologisch]] ist das Pariser Becken eine einem Tellerstapel vergleichbare [[Schichtstufe]]nlandschaft. Die Schichtstufen sind im Ostteil des Beckens, bedingt durch den höheren Einfallswinkel (in westliche Richtung), wesentlich deutlicher ausgebildet als im Westen. Ausgehend vom östlichen Beckenrand (Vogesen) können folgende Schichtstufen angetroffen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Buntsandstein]] (&amp;#039;&amp;#039;Vosges gréseuses&amp;#039;&amp;#039;): sehr deutlich&lt;br /&gt;
* [[Muschelkalk]] (&amp;#039;&amp;#039;Côte du Muschelkalk&amp;#039;&amp;#039;): sehr deutlich&lt;br /&gt;
* [[Unterjura|Lias]] (&amp;#039;&amp;#039;Côte du Lias&amp;#039;&amp;#039;): deutlich&lt;br /&gt;
* [[Dogger (Geologie)|Dogger]] (&amp;#039;&amp;#039;Côte de Moselle&amp;#039;&amp;#039;): deutlich&lt;br /&gt;
* [[Callovium]]/[[Oxfordium]] (&amp;#039;&amp;#039;Côte de Meuse&amp;#039;&amp;#039;): undeutlich&lt;br /&gt;
* [[Malm]] (&amp;#039;&amp;#039;Côte des Bars&amp;#039;&amp;#039;): sehr deutlich&lt;br /&gt;
* [[Kreide (Geologie)|Oberkreide]] (&amp;#039;&amp;#039;Côte de Champagne&amp;#039;&amp;#039;): deutlich&lt;br /&gt;
* [[Eozän]]/[[Oligozän]] (&amp;#039;&amp;#039;Côte de l&amp;#039;Île de France&amp;#039;&amp;#039;): sehr deutlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen lassen sich (bei nur geringem Einfallen nach Osten) die Schichtstufen des Doggers, der Oberkreide, des Eozäns und des Oligozäns (stellenweise auch nur des Oligozäns) erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
=== Grundgebirge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ParisBasin.jpg|mini|300px|Umrisskarte des Pariser Beckens. Die umgebenden Grundgebirgsmassive in rot, gelb-gestrichelt die Verbindungen zu anderen Becken]]&lt;br /&gt;
Das variszische Grundgebirge des Pariser Beckens ist mittlerweile aufgrund zahlreicher Tiefbohrungen, [[Seismik|seismologischer]], [[Gravimetrie|gravimetrischer]] und [[Geomagnetik|geomagnetischer]] Untersuchungen recht gut bekannt. Es besteht ähnlich wie die umliegenden Grundgebirgsmassive vorwiegend aus Kristallingesteinen ([[Gneis]]e und [[Granit]]e) mit dazwischenliegenden, wenig bis schwach [[Metamorphose (Geologie)|metamorphosierten]] Sedimentterranen des [[Neoproterozoikum]]s und des [[Paläozoikum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundgebirge wird von mehreren bedeutenden [[Verwerfung (Geologie)|Lineamenten]] durchzogen. Am wichtigsten dürfte zweifellos die [[Bray-Störung]] sein, da sie eine variszische Terrangrenze darstellt. Ihr nördlicher Verlauf von [[Dieppe]] bis [[Gouvieux]], der sich bis an die Oberfläche durchgepaust hat, wird von der [[Bray-Antiklinale]] markiert. Im Untergrund trennt die Südost-streichende Störung den [[Kadomischer Block|Kadomischen Block]] im Westen von der [[Rhenoherzynische Zone|Rhenoherzynischen Zone]] im Osten ab. Im Beckenzentrum ist sie an der Oberfläche nicht mehr zu erkennen, sie dürfte aber hier langsam über [[Bouchy]] und [[Juvanzé]] in die Ostrichtung eindrehen und sich dann in der [[Vittel-Störung]] (Vogesennordrand) fortsetzen. In ihrem verdeckten Teil separiert die Störung die [[Zentralarmorikanische Zone]] im Südwesten von der [[Saxothuringische Zone|Saxothuringischen Zone]] im Nordosten. Die Vittel-Störung trennt die Saxothuringische Zone im Norden  von der [[Moldanubische Zone|Moldanubischen Zone]] bzw. von der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morvan-Vogesen-Zone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere deutliche Störungszone des Grundgebirges wird durch eine positive magnetische Anomalie mit gleichzeitig negativer [[Schwereanomalie]] angezeigt. Diese in ihrem Nordteil bis zu 25 Kilometer breite Störungszone folgt von [[Fécamp]] ausgehend gestaffelten Bruchzonen bei [[Rouen]], [[Rambouillet]], [[Montivilliers]], [[Gien]], [[Sancerre]], um bei [[Cérilly (Allier)|Cérilly]] den Nordrand des Zentralmassivs zu berühren. An ihr erfolgten vertikale Versetzungsbeträge von bis zu 500 Meter, wobei der Ostteil absackte. Die Störung fungierte aber auch als sinistrale Seitenverschiebung mit Versetzungsbeträgen bis zu 70 Kilometer, zu erkennen an einem seitenversetzten Band von [[Leukogranit]]en im nördlichen Zentralmassiv, das seine Fortsetzung im nördlichen Morvan findet. Die mehrphasige Entstehungsgeschichte dieser Störungszone dürfte bis ins Neoproterozoikum zurückreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ferner die Nordost-streichende [[Metz-Störung]], die der Terrangrenze zwischen der Rhenoherzynischen und der Saxothuringischen Zone folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stratigraphie der Sedimentfolge ===&lt;br /&gt;
[[Datei: Coupe géologique simplifiée du Bassin parisien.jpeg|mini|300px|West-Ost-Schnitt vom [[Pays d’Auge]] bis zur [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]]]]&lt;br /&gt;
Die Sedimentation im Raum des Pariser Beckens begann nach Abklingen der variszischen Orogenese gegen Ende des [[Pennsylvanium]]s:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Perm ====&lt;br /&gt;
Im Unterperm erfolgte unter [[Dehnung|Krustendehnung]] der postorogene Kollaps des Variszikums. Weitverbreitete Grabenbruchsysteme füllten sich mit kontinentalem Abtragungsschutt, es entstanden die Sedimente des [[Rotliegend]] (vorwiegend rotgefärbte [[Arkose]]n). Die um 350 Meter mächtigen Sedimente unterlagern den Ostteil des Pariser Beckens, insbesondere das Umfeld der Vogesen (sie können jedoch im [[Saint-Dié-Becken]] bis zu 600 Meter an Mächtigkeit erreichen). An der Oberfläche stehen sie beispielsweise bei [[Villé]] und [[Saint-Dié]] ([[Saint-Dié-Formation]]) an. Folgende [[Formation (Geologie)|Formationen]] können im Rotliegend der Vogesen ausgeschieden werden (von jung nach alt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Saint-Dié-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Champenay-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Frapelle-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Meisenbuckel-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Triembach-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Albé-Formation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Rotliegend war die Variszidenkette bereits weitgehend eingeebnet, so waren Zentralmassiv-Morvan-Vogesen-Schwarzwald damals bereits nur noch ein unbedeutender Höhenzug (der so genannte &amp;#039;&amp;#039;Burgundische Sporn&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trias ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Roche-du-Bihay 88100.jpg|mini|300px|Konglomeratische Buntsandsteinfelsen bei Saint-Dié]]&lt;br /&gt;
Auch der folgende [[Buntsandstein]] (zu sehen bei [[Épinal]] und [[Sarrebourg]]) aus der Untertrias war kontinentalen Ursprungs (vorwiegend fluviatile Sedimente in Zopfstrom- und [[Delta]]fazies) und blieb ebenfalls auf den Ostrand des Beckens (Vogesen, [[Lothringen]]) beschränkt.&lt;br /&gt;
Sedimentationsrichtung war generell nach Nordost zum sich bildenden [[Germanisches Becken|Germanischen Becken]]. Der Buntsandstein erreicht maximal 490 Meter an Mächtigkeit. Wie das vorangegangene Rotliegend wurde auch er unter ariden bis semiariden klimatischen Bedingungen abgelagert. Er lässt sich wie folgt untergliedern (vom Hangenden zum Liegenden):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oberer Buntsandstein mit&lt;br /&gt;
** [[Grès à Voltzia]]&lt;br /&gt;
** [[Couches intermédiaires]]&lt;br /&gt;
* Mittlerer Buntsandstein mit&lt;br /&gt;
** [[Conglomérat principal]]&lt;br /&gt;
** [[Grès vosgien]]&lt;br /&gt;
* Unterer Buntsandstein mit&lt;br /&gt;
** [[Grès d&amp;#039;Annweiler]]&lt;br /&gt;
** [[Grès de Senones]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Reliefunterschiede waren nach Abschluss der Buntsandsteinsedimentation größtenteils begradigt worden (der Buntsandstein enthält sogar bereits vereinzelte marine Horizonte), so dass während der Mitteltrias das [[Muschelkalk]]meer, eine tropische Flachsee in arider Umgebung, von Südwestdeutschland aus in den östlichen Raum des Pariser Beckens vorstoßen konnte (bis in die [[Champagne]]). Die Ablagerungen des Muschelkalks lassen sich wie folgt gliedern:&lt;br /&gt;
* Oberer Muschelkalk&lt;br /&gt;
** [[Calcaire à térébratules]]&lt;br /&gt;
** [[Calcaire à cératites]]&lt;br /&gt;
** [[Calcaire à entroques]]&lt;br /&gt;
* Mittlerer Muschelkalk&lt;br /&gt;
** [[Dolomie à Lingules]] (auch &amp;#039;&amp;#039;couches blanches&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Marnes bariolées]] (&amp;#039;&amp;#039;couches grises&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;couches rouges&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Unterer Muschelkalk&lt;br /&gt;
** [[Dolomie à Myophoria orbicularis]]&lt;br /&gt;
** [[Grès coquilier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Mittleren Muschelkalks brach die Verbindung über den Seuil de Bourgogne ab, so dass es im Becken zur Abscheidung von [[Evaporite]]n ([[Gips]], [[Steinsalz]]) kam. Während des Oberen Muschelkalks erreichte dann das Meer seinen (vorläufigen) Höchststand (&amp;#039;&amp;#039;Calcaire à cératites&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hierauf folgende [[Transgression (Geologie)|Transgression]] des evaporitischen [[Keuper]]meeres erreichte schließlich auch den Westteil des Pariser Beckens. Der Keuper ist wie folgt aufgebaut:&lt;br /&gt;
* Oberer Keuper oder [[Rhätium]]&lt;br /&gt;
** [[Marnes de Levallois]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Argiles rouges de Levallois&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Grès rhétiens]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Grès à avicula contorta&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Mittlerer Keuper&lt;br /&gt;
** [[Argiles de Chanville]]&lt;br /&gt;
** [[Dolomie de Beaumont]]&lt;br /&gt;
** [[Grès à roseaux]]&lt;br /&gt;
** [[Marnes irisées]]&lt;br /&gt;
* Unterer Keuper oder [[Lettenkohle]]&lt;br /&gt;
** [[Dolomie limite]]&lt;br /&gt;
** [[Marnes bariolées]]&lt;br /&gt;
** [[Dolomie inférieur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Mittelkeuper kam es zu erstmaligen Absenkbewegungen im Raum der Brie und somit zum Beginn einer eigenständigen sedimentären Entwicklung im Pariser Becken. So sedimentierten gegen Ende der Trias ([[Rhätium]]) im Beckenzentrum die [[Sandstein]]e der [[Grès rhétiens]] und darüber die [[Mergel]] der [[Marnes de Levallois]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jura ====&lt;br /&gt;
Im [[Unterjura|Lias]] erfolgte eine erneute, ebenfalls aus Osten kommende Transgression, die sich sukzessive über das gesamte Becken ausbreitete. Sie hinterließ während des [[Hettangium]]s, [[Sinemurium]]s und unteren [[Pliensbachium]]s am Beckenrand klastische Ablagerungen (Sande und sandige Mergel – [[Grès d’Hettange]] bzw. [[Luxemburger Sandstein]], [[Grès de Virton]] und [[Marnes sableuses de Hondelange]]), im Beckeninneren jedoch die schichtstufenbildenden [[Kalk (Gestein)|Kalke]] des [[Calcaire à gryphées]]. Die anschließende Sedimentation war bis zum Ende des [[Toarcium]]s  vorwiegend von Mergelkalken und Tonschiefern geprägt. Zum Abschluss des Lias wurden an den Beckenrändern erneut detritische Sedimente abgesetzt ([[Minette (Erz)|Minette]] – [[eisen]]haltige Sedimente des [[Aalenium]]s in Lothringen). Die Liastransgression bewirkte im Pariser Becken ab dem Sinemur eine Verbindung des borealen Nordmeeres (über den Ärmelkanal und Mittelengland) mit dem Germanischen Meer. Gleichzeitig öffnete sich der Seuil du Poitou und es entstand eine Verbindung zum Aquitanischen Becken und damit zum [[Atlantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schichtfolge des Lias im Einzelnen (von jung nach alt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Grès supraliasique]]&lt;br /&gt;
* [[Marnes à septarias]]&lt;br /&gt;
* [[Schistes carton]] – [[Toarcium]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires ferrugineux]]&lt;br /&gt;
* [[Marnes à Amaltheus margaritatus]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires à Prodactylioceras]]&lt;br /&gt;
* [[Marnes à Zeilleria]] – [[Pliensbachium]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires ocreux]]&lt;br /&gt;
* [[Argiles à Promicroceras]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaire à gryphées]] – [[Hettangium]] und [[Sinemurium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Dogger (Geologie)|Doggers]] wurden im Aalenium an den Beckenrändern erneut detritische Sedimente abgesetzt ([[Minette (Erz)|Minette]] in Lothringen), die [[eisen]]haltig waren. Es öffnete sich jetzt der Seuil de Bourgogne und ermöglichte den Zugang zum [[Tethys (Ozean)|Tethysbereich]], der bis zum Ende der Unterkreide bestehen bleiben sollte. Das Doggermeer war eine warme Flachsee, in der vorwiegend Kalke abgeschieden wurden ([[Oolithkalk]]e des [[Bajocium]]s). Es erreichte im [[Bathonium]] seine maximale Ausdehnung. Während des [[Callovium]]s und des Unteren [[Oxfordium]]s ([[Terrain à chailles]]) herrschten mergelige Ablagerungen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dogger besteht aus folgenden Formationen (vom Hangenden zum Liegenden):&lt;br /&gt;
* [[Argiles de la Woëvre]] – Callovium&lt;br /&gt;
* [[Dalle d&amp;#039;Étain]]&lt;br /&gt;
* [[Marnes à rhynchonelles]]&lt;br /&gt;
* [[Caillasse à Anabacia]] – Bathonium&lt;br /&gt;
* [[Oolithe miliaire]]&lt;br /&gt;
* [[Marnes de Longwy]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires à polypiers]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires de Haut-Pont]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires d&amp;#039;Ottange]]&lt;br /&gt;
* [[Marnes de Charennes]] – Bajocium&lt;br /&gt;
* [[Minette (Erz)|Minette]] – Aalenium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Malm]]s wurden die Mergel im Oberen Oxfordium durch [[Korallenriff|Riffkalke]] abgelöst (Schichtstufe der &amp;#039;&amp;#039;Côte de Meuse&amp;#039;&amp;#039;). Die Riffkalke zogen sich während des [[Kimmeridgium]]s langsam nach Südosten in den [[Jura (Gebirge)|Juraraum]] zurück und wurden durch feindetritische Mergel ersetzt. Darüber legten sich die sehr harten, sublithographischen Kalke des [[Tithonium]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oxfordium setzt sich im Einzelnen aus folgenden Formationen zusammen (von jung nach alt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Calcaires à Astartes]]&lt;br /&gt;
* [[Oolithe de Lamothe]]&lt;br /&gt;
* [[Oolithe de Saucourt]]&lt;br /&gt;
* [[Oolithe de Doulaincourt]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires coralliens]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires oolithiques]]&lt;br /&gt;
* [[Entroquite d&amp;#039;Euville]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires à coraux de Foug]]&lt;br /&gt;
* [[Marnes blanches des Eparges]]&lt;br /&gt;
* [[Oolithe ferrugineuse]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires marneux d&amp;#039;Ornes]]&lt;br /&gt;
* [[Terrains à chailles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mergelbetonte Kimmeridgium besteht aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Calcaires blancs]]&lt;br /&gt;
* [[Marnes à exogyres]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires rocailleux à pterocères]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das den Jura abschließende Tithonium enthält die Formationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Calcaires et dolomies gris verdâtres]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires cariés]]&lt;br /&gt;
* [[Oolithe de Bure]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires argileux à débris]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires lithographiques]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kreide ====&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Kreide fiel das Pariser Becken durch die [[Purbeck-Regression]] trocken und der Oberjura wurde erodiert. Die Winkeldiskordanz der Unterkreide kann bis ins Obere Oxfordium (Oolithe de Saucourt) heruntergreifen. Bis zum [[Aptium]] wurden von nun an kontinentale Sedimente abgelagert, vorwiegend Tone und Deltasande in [[Wealden-Fazies]]. Gleichzeitig erfolgte aber bereits ab dem [[Berriasium]] vom Jura im Südosten ausgehend eine langsame marine Inkursion, die im [[Barremium]] wieder das Beckenzentrum erreichen sollte. Im Verlauf des [[Albium]]s/Aptiums wurde dann schließlich erneut eine Verbindung mit dem borealen Nordmeer etabliert. Sedimentiert wurden zu diesem Zeitpunkt [[glaukonit]]ische Grünsande und Tone des [[Gault (Geologie)|Gault]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Formationen kennzeichnen die Unterkreide (von jung nach alt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gaize d&amp;#039;Argonne]]&lt;br /&gt;
* [[Argiles du Gault]] und [[Argiles tégulines]]&lt;br /&gt;
* [[Sables verts]] – [[Albium]]&lt;br /&gt;
* [[Sables blancs]]&lt;br /&gt;
* [[Argiles plastiques]] und [[Argiles à plicatules]] – [[Aptium]]&lt;br /&gt;
* [[Borne de fer]]&lt;br /&gt;
* [[Argiles plastiques à rares bancs calcaro-marneux]] – [[Barremium]]&lt;br /&gt;
* [[Calcaires à spatangues]] – [[Hauterivium]]&lt;br /&gt;
* [[Sables ferrugineux]] – [[Valanginium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn der Oberkreide im [[Cenomanium]] wurde der Einfluss des Nordmeeres auf die Sedimentation im Pariser Becken tonangebend – dieser sollte bis zum Unteren Eozän bestehen bleiben. Im Cenoman öffnete sich ferner der Zugang zum Aquitanischen Becken über den Seuil du Poitou, wohingegen die Verbindung über den Seuil de Bourgogne abriss. Das Cenoman bildete im Pariser Becken noch eine Unzahl verschiedener Fazies aus. Erst im [[Turonium]] begannen sich die Verhältnisse mit den Ablagerungen der [[Kreide (Gestein)|Kreide]] wieder zu vereinheitlichen – ausgenommen die [[Touraine]], die mehr detritisch bestimmte Sedimente aus dem Zentralmassiv erhielt. Die Kreidesedimentation dauerte im Pariser Becken bis zum Ende des [[Campanium]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Paläogen ====&lt;br /&gt;
Nach langanhaltender Emersion während des gesamten [[Maastrichtium]]s, kam es im Verlauf des [[Danium]]s zu einer erneuten Transgression. Das Meer rückte sowohl von Norden (borealer Bereich) als auch von Westen (Atlantischer Ozean) in das Pariser Becken vor. Während des Daniums und des [[Selandium]]s hielten sich die beiden Einflüsse noch die Waage – sedimentiert wurden biogene Algenkalke und Mergel –, aber bereits im [[Thanetium]] wurde der Einfluss des Nordmeeres bestimmend, zu sehen an den Sanden der [[Sables de Bracheux]] bei [[Beauvais]]. Im [[Ypresium]] öffnete sich eine Verbindung zum Atlantik über den Ärmelkanal und ermöglichte das Einwandern der [[Foraminiferen|Großforaminifere]] &amp;#039;&amp;#039;[[Nummulites|Nummulites planulatus]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Sables de Cuise]]). Das Untere [[Lutetium]] entwickelte nach einer grobglaukonitischen Phase eine ausgedehnte Kalksedimentation mit dem [[Pierre à liards]] (Nummulitenkalk mit &amp;#039;&amp;#039;[[Nummulites|Nummulites laevigatus]]&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Banc royal]] ([[Milliolen]]kalk mit &amp;#039;&amp;#039;[[Orbitolites|Orbitolites complanatus]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittleren Lutetium hob sich als Teil der großräumigen Aufwölbung London-Brabant-Ardennen die [[Artois-Antiklinale]] heraus und unterband definitiv den Zugang des Pariser Beckens zum Nordmeer. Ab dem Oberen Lutetium war das Pariser Becken folglich nur noch ein Ableger des westlichen Ärmelkanals mit restriktiver Sedimentation, welche nach Ablagerung von Sanden des [[Auversien]], sowie Sanden und Kalken ([[Calcaire de Saint-Ouen]]) des [[Marinésien]] in den [[Gips]]en des [[Ludien]] ihren Höhepunkt fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine letzte Transgression ins Zentrum des Pariser Beckens ging im [[Oligozän]] vonstatten. Es bildeten sich [[Lagune|lagunäre]] Sedimente (grüne Tone) gefolgt von den [[Brackwasser|brackischen]] [[Marnes à Huîtres]]. In der Brie weiter im Osten wurden zur selben Zeit Kalke abgesetzt. Zum Höhepunkt der oligozänen Transgression erreichte das Meer über das [[Seine]]tal noch das [[Orléanais]] und hinterließ die [[Sables de Fontainebleau]]. Danach erfolgte der Rückzug über das Tal der [[Loire]]. Zurück blieb in der [[Beauce (Frankreich)|Beauce]] ein riesiger Binnensee mit Süßwasserkalksedimentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neogen ====&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Neogens blieben weitere marine Inkursionen im zentralen Pariser Becken aus. Transgressionspulse beschränkten sich auf die Peripherie – Loirefurche (im Mittleren [[Miozän]] und erneut im [[Pliozän]] ([[Redonien]])) und Ärmelkanal (bis in die [[Haute-Normandie]] im Pliozän).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Pliozän wurde das Pariser Becken epirogenetisch um 100 bis 200 Meter angehoben. Dies bewirkte eine Akzentuierung der Schichtstufen, ein Herauspräparieren von Inselbergen und ein verstärktes Einschneiden der Flussläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Kaltzeit]]en des [[Pleistozän]]s („Eiszeit“) erfolgten die letzten geomorphologischen Veränderungen unter [[periglazial]]en Bedingungen. Gleichzeitig wurde von der [[Picardie]] bis in die Beauce fruchtbarer [[Löss]] auf den kalkigen Schichttafeln abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stratotypen ==&lt;br /&gt;
Für die Geschichte der [[Geologie]] ist das Pariser Becken von großer Bedeutung, da sich in ihm zahlreiche [[Typlokalität|Stratotypen]] der hier definierten [[Stufe (Geologie)|Stufen]] befinden (von jung nach alt geordnet):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lutetium (Geologie)|Lutetium]]: Nach dem [[latein]]ischen Namen von Paris. Definiert 1883 von [[Albert de Lapparent]] im [[Calcaire grossier]]. Stratotypen bei [[Saint Leu d&amp;#039;Esserent]] und [[Saint-Vaast-lès-Mello]]&lt;br /&gt;
* [[Turonium]]: Nach der lateinischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Turonia&amp;#039;&amp;#039; von [[Tours]]. Definiert 1852 von [[Alcide Dessalines d’Orbigny]]. Typregion zwischen [[Saumur]] und [[Montrichard]].&lt;br /&gt;
* [[Cenomanium]]: Nach der lateinischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Cenomanum&amp;#039;&amp;#039; für [[Le Mans]]. Definiert 1847 von d&amp;#039;Orbigny.&lt;br /&gt;
* [[Albium]]: Abgeleitet vom Lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Alba&amp;#039;&amp;#039; für die [[Département Aube|Aube]]. Definiert 1842 von d&amp;#039;Orbigny.&lt;br /&gt;
* [[Bajocium]]: Vom Lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Bajocae&amp;#039;&amp;#039; für [[Bayeux]]. Definiert 1842 von d&amp;#039;Orbigny.&lt;br /&gt;
* [[Toarcium]]: Vom Lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Toarcium&amp;#039;&amp;#039; für [[Thouars]]. Definiert 1842 von d&amp;#039;Orbigny. Stratotyp beim Steinbruch von &amp;#039;&amp;#039;Vrines&amp;#039;&amp;#039;, 2 Kilometer nordwestlich von Thouars.&lt;br /&gt;
* [[Sinemurium]]: Vom Lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Sinemurum Briennense castrum&amp;#039;&amp;#039; für [[Semur-en-Auxois]]. Definiert 1842 von d&amp;#039;Orbigny.&lt;br /&gt;
* [[Hettangium]]: Abgeleitet von der Ortschaft [[Hettange-Grande]] in Lothringen. Vorgeschlagen 1864 von [[Eugène Renevier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Fossilfundstellen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paleotherium.jpg|mini|300px|Rekonstruktion von galoppierenden Palaeotherien]]&lt;br /&gt;
Zu den bedeutenden [[Fossilien]]-führenden [[Formation (Geologie)|Formationen]] im Pariser Becken zählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Marnes de Pantin]] ([[Priabonium]]): Mit [[Säugetiere|Säugetierresten]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Anoplotherium]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Xiphodon]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie [[Ostrakoden]], [[Characeen]] und [[Pollen]] von [[Kiefern]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus&amp;#039;&amp;#039;), [[Zedern]] (&amp;#039;&amp;#039;Cedrus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Fichten]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Première masse de gypse]] (Priabonium): Hier entdeckte [[Georges Cuvier]] die Säugetiere &amp;#039;&amp;#039;[[Palaeotherium|Palaeotherium magnum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Anoplotherium|Anoplotherium commune]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Xiphodon|Xiphodon gracile]]&amp;#039;&amp;#039; sowie den [[Vögel|Vogel]] &amp;#039;&amp;#039;[[Rallus|Rallus intermedius]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Sables d&amp;#039;Auvers]] ([[Bartonium]]): Extrem reiche [[Weichtiere|Molluskenfauna]] mit mehr als 500 Taxa.&lt;br /&gt;
* [[Marnes irisées|Marnes irisées supérieures]] („Keuper“): [[Dinosaurier]]funde (&amp;#039;&amp;#039;[[Plateosaurus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Thecodontosaurus]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Grès à Voltzia]] („Buntsandstein“): Enthält eine ausgesprochen vielseitige [[Insekten]]fauna, darunter vor allem [[Schaben]] (Blattodea) und [[Käfer]] (Coleoptera).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marchal-Papier, F.|Datum=1998 |Titel=Les insectes du Buntsandstein des Vosges (NE de la France). Biodiversité et contribution aux modalités de la crise biologique du Permo-Trias |Sammelwerk=Thèse U.L.P. |Seiten=160p., 30 Pl. |Ort=Strasbourg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodenschätze ==&lt;br /&gt;
Das Pariser Becken führt folgende Bodenschätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinsalz und Gips im Mittleren Muschelkalk (bei [[Château-Salins]], [[Marsal (Moselle)|Marsal]] und [[Dieuze]]) sowie im Mittleren Keuper.&lt;br /&gt;
* [[Eisen]]erze (Minette) im Aalenium Lothringens (bei [[Ludres]])&lt;br /&gt;
* [[Steinkohle]]nflöze im Oberkarbon Ostlothringens (bei [[Forbach (Moselle)|Forbach]], [[Saint-Avold]] u. a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aquitanisches Becken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Chantraine, J. u. a. |Datum=1996 |Titel=Carte géologique de la France au millionième |Herausgeber=BRGM |ISBN=2-7159-2128-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gradstein, F., Ogg, J. &amp;amp; Smith, A. |Datum=2004 |Titel=A Geologic Time Scale |Herausgeber=Cambridge University Press |ISBN=0-521-78673-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Pomerol, C. |Datum=1980 |Titel=France géologique |Sammelwerk=Guides géologiques régionaux |Verlag=Masson |ISBN=2-225-65494-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Europas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie nach Region|Frankreich Pariser Becken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Normandie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (England)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otopon</name></author>
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