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	<title>Parfüm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Special Circumstances: Die letzte Textänderung von Sreinho wurde verworfen: Bitte keine Weblinks im Fließtext</title>
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		<updated>2026-01-24T08:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Sreinho&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Sreinho&quot;&gt;Sreinho&lt;/a&gt; wurde verworfen: Bitte keine Weblinks im Fließtext&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Parfum|Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Parfüm (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jupp Wiertz Plakat „Das Parfüm dieses Winters - Vogue“, Firma F. Wolff &amp;amp; Sohn, Karlsruhe (circa 1926 1927).jpg|mini|„Das Parfüm dieses Winters – [[Mode|Vogue]]“; &amp;lt;small&amp;gt;[[Plakatkunst]] von [[Jupp Wiertz]] für den Kosmetikhersteller [[Parfümerie- und Toiletteseifenfabrik F. Wolff &amp;amp; Sohn|F. Wolff &amp;amp; Sohn]], 1926/27&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parfüm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|paɐˈfyːm}}] ([[bundesdeutsches Hochdeutsch]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva-Maria Krech]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Aussprachewörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Berlin / New York: Walter de Gruyter, 2009; bei Krech et al. nur so.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parfum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|paʁˈfœ̃ː}}] ([[Österreichisches Hochdeutsch|österreichisches]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichisches Wörterbuch]]. Wien: Österreichischer Bundesverlag / Jugend &amp;amp; Volk, &amp;lt;sup&amp;gt;35&amp;lt;/sup&amp;gt;1979; laut ÖWB einzige Aussprache.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch bundesdeutsches Hochdeutsch) ist ein meist flüssiges Gemisch aus [[Ethanol|Alkohol]] und [[Riechstoffe]]n, das der Erzeugung angenehmer [[Geruch|Gerüche]] dienen soll. Das Wort ist [[Lehnwort|entlehnt]] aus {{frS|parfum}}, abgeleitet von {{frS|parfumer|de=mit Duft erfüllen}}, dieses aus {{itS|perfumare}}, von [[spätlatein]]isch &amp;#039;&amp;#039;perfumare&amp;#039;&amp;#039; ‚stark duften‘ zu {{laS|fumare}} ‚rauchen, dampfen, qualmen‘;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kluge&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Kluge: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Elmar Seebold. 23., erweiterte Auflage, Verlag de Gruyter, Berlin/New York 1995, Lemma „Parfum“, S.&amp;amp;nbsp;613.&amp;lt;/ref&amp;gt; es geht somit auf die frühe Anwendung von Räucherstoffen zurück. Heutige Parfüms werden für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Eine Person, die Parfüms kreiert, nennt man [[Parfümeur]] (fem.: Parfümeurin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Parfüms im engeren Sinn sind [[Riechstoff]]e und deren Mischungen (&amp;#039;&amp;#039;Duftkompositionen&amp;#039;&amp;#039; mit bestimmtem [[Odeur]]), die den [[Körpergeruch]] verändern oder einen [[Odor]] überdecken. Sie dienen dem persönlichen Wohlbefinden eines Menschen und seiner Selbstdarstellung gegenüber anderen.&lt;br /&gt;
* Raumdüfte versehen Innenräume mit besonderen Gerüchen und können direkt durch Sprays oder mittelbar über aufgestellte Träger in den Luftraum eingebracht werden.&lt;br /&gt;
* [[Geruchsstoff]]e, die in Parfüms zur Anwendung kommen, werden auch dazu verwendet, Konsumenten eine Vielzahl von Produkten attraktiv zu machen. Parfümiert sind viele Produkte in Bad, Küche, Haus und Garten. Produkte mit einem unangenehm starken Eigengeruch – wie Reinigungsmittel oder Haarfärbemittel – werden mit Riechstoffen dem Käufer angenehm gemacht, man spricht in diesem Zusammenhang von der &amp;#039;&amp;#039;funktionalen Parfümerie&amp;#039;&amp;#039;. In der Lebensmittelindustrie gelten [[Aromastoffe]] ebenfalls als unverzichtbar – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Vanille (Gewürz)|Vanille]], die gleichermaßen in Süßspeisen und Parfüms verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Parfüms ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Habit de Parfumeur klein.jpg|mini|Habit de Parfumeur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Römischer Parfümanhänger.JPG|mini|Römischer Parfümanhänger aus Bronze, ca. 2,8&amp;amp;nbsp;cm hoch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Parfüms beginnt in den alten Hochkulturen [[Altes Ägypten|Ägypten]] und Indien, deren Handwerkstradition, Spiritualität und Medizin die Verarbeitung der kostbaren Duftstoffe ermöglichten. Die Einsatzmöglichkeiten von aromatischen Substanzen galten als Quelle der Inspiration – inspirieren heißt einhauchen oder einatmen. In Ägypten brachte das Goldene Zeitalter der Pharaonin [[Hatschepsut]] eine Hinwendung zum lebendigen Körper. Was zuvor nur den Göttern geopfert und den Toten auf ihre Reise mitgegeben wurde, wurde zur Parfümierung des lebendigen Körpers genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Himmel und Erde sollen überfließen von Weihrauch und der Duft soll im Fürstenhaus sein. Rein und makellos sollst du sie mir darbringen, damit Salbe für die göttlichen Glieder daraus ausgepresst wird.&lt;br /&gt;
 |Quelle=An Königin Hatschepsut, 1490–1469&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hergestellt wurden die Duftmischungen von den Priestern, die auf den Umgang mit Harzen, Balsamen und Salben spezialisiert waren. Die Hinwendung zum lebenden Körper, der als Ausdruck bildästhetischer Schönheitsideale seiner Zeit angesehen wurde, stellt einen weiteren Schritt bei der Entwicklung von Kosmetik und Parfüm dar. Dieser Ausdruck von angestrebter innerer und äußerer Harmonie, der sich in der [[Büste der Nofretete|Bildnisbüste der Nofretete]] ([[Ägyptische Sprache|ägyptisch]] &amp;#039;&amp;#039;nafteta&amp;#039;&amp;#039; „die Schöne“) spiegelt, hat sich dabei bewahrt, und die Bedeutung des Wohlgeruchs – Mittel und Medium der [[Transzendenz]], nach Ansicht der Ägypter Ausdruck des Lebens – wurde zum festen Bestandteil reinigender Rituale des Kulturbildes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das berühmte [[Kyphi]], eine Mischung aus [[Weihrauch]], [[Styrax (Räucherwerk)|Styrax amber]], [[Zimt]]rinde, [[Opoponax]], [[Myrrhe]], [[Kalmus (Art)|Kalmus]], [[Echter Galgant|Galgant]], [[Benzoeharz]], [[Adlerholzbaum|Oud]], Sandelholz und Rosenblättern, gemischt mit Ölen, Wein und Rosinen, zeigt, welcher Aufwand beim Handel mit den Rohstoffen nötig war, die zum Teil über weite Strecken transportiert werden mussten. Die duftende Kosmetik, als Kyphi bereits vor fünftausend Jahren in [[Luxor]] bei den [[Ägypten|Ägyptern]] bekannt, wurde später von [[Araber]]n übernommen und von den [[Römisches Reich|Römern]] genutzt. In [[Indien]], dem Land der Rohstoffquellen für Duftstoffe, in dem vom Himalaya im Norden bis zum Indischen Ozean im Süden vieles wächst, was für Räucherrituale und parfümierte Salben und Öle genutzt wird, wurden die duftenden Pflanzenbestandteile besonders für medizinische Zwecke und zur Reinigung des Körpers verwendet. Mit dem [[Kamasutra]] ist sowohl die Kunst eines erfüllten Liebeslebens überliefert als auch der Umgang mit aromatischen Substanzen, „deren Verwendung sich jeder gebildete Mensch zu eigen machen sollte: duftende Cremes für den Körper, parfümiertes Wachs auf die Lippen und gründlich geputzte Zähne, blumengeschmückte Kleider und Haare“. Voraussetzung hierfür war die Entwicklung von handwerklichen Techniken, mit denen erste Formen von parfümierten Salben durch Einlegen von Blumen und Blüten in Öle und feste Fette hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abendländische Kultur wurde durch die [[Kreuzzüge]] mit den duftenden Rohstoffen und Mixturen des Orients vertraut. Bis dahin war Lavendelwasser bekannt, und bei [[Karl der Große|Karl dem Großen]] (Ende 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) findet sich eine Anordnung, die den Anbau aromatischer Pflanzen zur Verwendung in Medizin und Küche regelt. Wohlgeruch wurde zugleich als Ausdruck von Gesundheit verstanden. Nachdem [[Wirtschaftsgeschichte Venedigs|Venedig]] zum wichtigen Handelsplatz aufgestiegen war, gelangten größere Mengen neuer Kräuter, Gewürze und andere Waren nach Europa. Nachdem die handwerklichen Kenntnisse und die technischen Voraussetzungen so weit entwickelt waren, dass Destillate von hoher Konzentration hergestellt werden konnten, kamen im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die ersten ätherischen Öle in den Handel. {{&amp;quot;|Das Destillieren ist nichts anderes, als das Subtile vom Groben und das Grobe vom Subtilen zu scheiden, das Gebrechliche oder Zerstörbare unzerstörbar, das Materielle immateriell, das Leibliche geistig und das Unschöne schöner zu machen}}, schrieb der Arzt und [[Alchemie|Alchimist]] [[Hieronymus Brunschwig]] um 1507.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Impuls zur Entwicklung der Parfümerie in Europa wird in dem Eintreffen der [[Katharina von Medici]] (1519–1589) am Hofe [[Heinrich II. (Frankreich)|Heinrichs&amp;amp;nbsp;II.]] gesehen. Der italienische Alchimist und Apotheker Francesco Tombarelli kommt 1580 nach [[Grasse]] in Frankreich und eröffnet dort ein Laboratorium zur Herstellung von Düften, womit der Ort zum Gründerzentrum der europäischen Parfümindustrie wurde. Die Essenzen waren jedoch anfangs nur der Oberschicht zugedacht ({{&amp;quot;|Gute Myrrhe in den Mund zu nehmen, geziehmt sich für den einfachen Mann nicht}}). 1709 nimmt Lemery eine Einteilung vor, in der er zwischen dem königlichen Parfüm und einem Parfüm für den [[Bourgeoisie|Bourgeois]] unterscheidet. Letzteres soll keinerlei ästhetische Wirkung erzielen, sondern lediglich die Luft desinfizieren. Parfüm hatte in der Auffassung dieser Zeit außer dem Duft auch eine therapeutische Wirkung, denn es belebe den Geist, stärke den Körper und galt zudem als Mittel im Kampf gegen die Pest. Parfüm entzücke die Sinne, reinige die Haut, schütze den Körper und war zugleich Symbol für materiellen Wohlstand. Die Vermutung, beim Baden könnten schadhafte Keime den Körper befallen, beförderte wasserarme Reinigungsrituale und förderte den Einsatz der Duftwässer. Sie wurden bald zum unverzichtbaren Hilfsmittel bei der täglichen Toilette und es entstanden als alkoholreiche Reinigungsmittel die [[Eau de Toilette|Eaux de Toilette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile und Herstellung ==&lt;br /&gt;
Grundbestandteile eines Parfüms sind hauptsächlich [[Ethanol]] als Alkohol (meist über 80 %), destilliertes Wasser und darin gelöste natürliche Essenzen ([[Ätherisches Öl|ätherische Öle]] pflanzlicher oder tierischer Herkunft) sowie immer mehr synthetisch hergestellte Duftstoffe. Die Fachbezeichnung für natürliche Öle und synthetische Duftstoffe (chemicals) lautet „[[Riechstoff]]e“. Die meisten einheitlichen Riechstoffe werden in größeren Mengen synthetisiert. Bei der Suche nach neuen Duftstoffen hängt der Fortschritt – nach Einschätzung von [[Ernest Beaux]], Kompositeur des bekannten Parfüms [[Chanel No.&amp;amp;nbsp;5]] – zuerst von den Forschungsarbeiten der [[Chemiker]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harder&amp;quot;&amp;gt;U. Harder, E. Oelkers. In: R. Hopp, K. Mori (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Recent Developments in Flavor and Fragrance Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; VCH, Weinheim 1993, S.&amp;amp;nbsp;147–164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Natürliche Riechstoffe werden, je nach ihrer [[Thermostabil]]ität und störenden Begleitsubstanzen, aus dem zerkleinerten Rohmaterial durch [[Destillation]], [[Mazeration]], [[Enfleurage]], [[Extraktion (Verfahrenstechnik)|Extraktion]] oder durch [[Presse (Maschine)|Auspressen]] (Expression) gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deklaration erfolgt seit 2005 EU-weit nach dem [[Kosmetik-Inhaltsstoffe|INCI]]-System. Zusätzlich gilt die EU-Richtlinie 2004/93/EC mit der Deklarationspflicht für 26 Allergene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdünnungsklassen ==&lt;br /&gt;
Es werden, abhängig von der Konzentration an Duftstoffen innerhalb einer Mischung, folgende Verdünnungen unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eau de Solide&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;EdS&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Splash Cologne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Edition S&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Splash Perfumes&amp;#039;&amp;#039; (1–3 %). „EdS“ ist ein eingetragenes Warenzeichen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eau de Cologne&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;EdC&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnisch Wasser]]&amp;#039;&amp;#039; (3–5 %). „Echt Kölnisch Wasser“ und „Original Eau de Cologne“ sind eingetragene Warenzeichen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eau de Toilette&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;EdT&amp;#039;&amp;#039;; 6–9 %) – bei sogenannten Extrême-/&amp;#039;&amp;#039;Extreme&amp;#039;&amp;#039;- oder Intense-Varianten auch mehr&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eau de Parfum&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;EdP&amp;#039;&amp;#039;; 10–14 %) – Intense-Varianten: bis 20 %&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Extrait Parfum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Extrait de Parfum&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Parfum&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Parfüm&amp;#039;&amp;#039;; 15–30 %) – Intense-Varianten: bis 40 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riechstoffanteil hat sich seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vom &amp;#039;&amp;#039;EdC&amp;#039;&amp;#039; über &amp;#039;&amp;#039;EdT&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;EdP&amp;#039;&amp;#039; stetig erhöht. &amp;#039;&amp;#039;Extrême&amp;#039;&amp;#039;- oder &amp;#039;&amp;#039;Intense&amp;#039;&amp;#039;-Varianten enthalten noch mehr ätherische Öle. Bei den Auflistungen zur Konzentration sollte aber immer berücksichtigt werden, dass es eine Vielzahl von unterschiedlichen Auffassungen und Beschreibungen gibt, die zum Teil deutlich voneinander abweichen. Die oben genannten veröffentlichten Angaben decken sich mit denen des H&amp;amp;R-Buches Parfum (siehe Abschnitt [[#Literatur|Literatur]]). Martinetz/Hartwig beispielsweise schreiben: Eau de Toilette von 5 bis 8 %, beim Eau de Parfum von 8 bis 10 % und beim (Extrait) Parfum von 10 bis 25 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Duftintensität und Duftwirkung ==&lt;br /&gt;
Je nach Zusammensetzung des Duftes haben Parfüms unterschiedliche Duftintensitäten und Duftwirkungen. Riechstoffauswahl und Riechstoffkonzentration beeinflussen sowohl die Duftintensität als auch die Duftwirkung.&lt;br /&gt;
Dabei werden folgende Schwellenwerte beobachtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Duftwirkungs-Schwelle: Ab dieser noch nicht wahrnehmbaren Intensität reagiert der Körper auf den Duft.&lt;br /&gt;
* Wahrnehmungs-Schwelle: Aura, man riecht etwas, kann es jedoch noch nicht zuordnen.&lt;br /&gt;
* Erkennbarkeits-Schwelle: Duft ist erkennbar und benennbar; mit steigender Duft-Intensität wandelt sich der Duft von&lt;br /&gt;
** ‚angenehmer Duft‘ über&lt;br /&gt;
** ‚aufdringlicher Duft‘ bis hin zur&lt;br /&gt;
* Flucht-Schwelle, die unbewusst eine [[Fluchtverhalten|Fluchtreaktion]] auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Duftnoten ==&lt;br /&gt;
Ein Parfüm kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene [[Duftnote]]n annehmen. Es kann beispielsweise blumige, moschusähnliche, orientalische, fruchtige, frische oder klassisch-elegante Duftnuancen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Parfüms setzen sich aus Kopf-, Herz- und Basisnote zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kopfnote&amp;#039;&amp;#039; ist unmittelbar in den ersten Minuten nach dem Auftragen des Parfüms auf der Haut wahrnehmbar. Da sie für den ersten Eindruck und die [[Kaufentscheidung]] wichtig ist, ist die Kopfnote meist intensiver als die anderen und wird von leichtflüchtigen Duftstoffen geprägt. Für gewöhnlich setzt sie sich aus leichten Duftnoten zusammen, aber es können schon Teile von Herz- und Basisnote anklingen.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Herznote&amp;#039;&amp;#039; ist in den Stunden, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, zu riechen und bildet den eigentlichen Duftcharakter (das Herzstück). In der Herznote finden sich meistens [[Blüte]]nnuancen, die mit anderen [[Aroma|Aromen]] kombiniert werden. Sie wird häufig auch als Mittelnote bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Basisnote&amp;#039;&amp;#039; ist der letzte Teil des Duftablaufes und enthält langhaftende und schwere Bestandteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die wichtigsten Duftbausteine ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Duftbausteine sind synthetisierte Riechstoffe und natürliche Riechstoffe, die an Blüten, Früchte, Gewürze, Rinde und Harz, Blätter, Gräser, Moose, Beeren, Wurzeln, tierische Sekrete und [[Gourmand]]-Noten erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zu den wichtigsten Blüten gehören [[Pelargonien]], auch afrikanische [[Storchschnäbel|Geranium (Storchschnäbel)]] genannt, [[Hyazinthe]], [[Echter Jasmin|Jasmin]] (nur in höchst aufwendigem, mehrstufigem Verfahren zu gewinnen, eine Tonne Blüten ergibt ein Kilogramm [[Absolue]]), [[Echter Lavendel|Lavendel]] (das in der Parfümerie wohl am meisten verwendete ätherische Öl), [[Maiglöckchen]], [[Mimose]], [[Neroli]] (wird aus den Blüten des Bitterorangenbaums gewonnen), [[Osmanthus]] (in modernen Fantasienoten), [[Rosenöl|Rose]] (die Blütenblätter werden einzeln gezupft; einer der am häufigsten verwendeten Blütenduftbausteine), [[Tuberose]] ([[Nachthyazinthe]]) (einer der teuersten Duftstoffe, wird durch [[Enfleurage]] gewonnen), [[Veilchen]], [[Ylang-Ylang]]&lt;br /&gt;
* Zu den wichtigsten Früchten gehören [[Bergamotte (Zitrusfrüchte)|Bergamotte]], [[Grapefruit]], [[Limette]], [[Orange (Frucht)|Orange]] (wird aus den Fruchtschalen des Orangenbaums gewonnen), [[Bitterorange|Orange bitter]] (wird aus den Fruchtschalen des Bitterorangenbaums gewonnen), [[Zitrone]], [[Pfirsich]], [[Granny Smith|Grüner Apfel]], [[Erdbeeren]], [[Brombeere (Frucht)|Brombeere]], [[Himbeere]], [[Pflaume]], [[Kokos]], Cassis ([[schwarze Johannisbeere]])&lt;br /&gt;
* Gewürze sind vor allem [[Anis]], [[Ingwer]], [[Grüner Kardamom|Kardamom]], [[Koriander]], [[Muskatnuss]], [[Nelken]] (verwendet werden Blüten und Blätter), [[Piment]] (Nelkenpfeffer), [[Rosmarin]] (häufig verwendet), [[Vanille (Gewürz)|Vanille]], [[Zimt]]rindenöl&lt;br /&gt;
* Rinden und Harze kommen zum Einsatz: [[Benzoe]] Siam, [[Elemi]] (häufig in Fougère-Kompositionen), [[Myrrhe]], [[Mastix]], [[Guajak]], Copaiba, [[Olibanum]] (Weihrauch), [[Opopanax]], [[Perubalsam]]öl, Rosenholz, [[Sandelholzöl|Sandelholz]], [[Styrax (Räucherwerk)|Styrax]], [[Tolubalsam]], [[Cedrus atlantica|Zedernholz]], [[Wacholder]]&lt;br /&gt;
* Blätter, Gräser, Moose, Beeren, Wurzeln: Malabar- oder [[Zitronengras|Citronella]], Baum- und [[Eichenmoos]] (gibt einer Duftkreation Wärme und Haftfestigkeit), [[Galbanum]], [[Schwertlilien|Iriswurzel]] (sehr wertvoll und von hoher Originalität), [[Lorbeer]], [[Muskatellersalbei]], [[Patschuli]] (ein wichtiger Dufteckpfeiler), [[Bitterorange|Petitgrain]] (wird aus den grünen Teilen des Bitterorangenbaums gewonnen, Blätter, Zweige, unreife Früchte), [[Tabak (Gattung)|Tabakblätter]] (für echte Tabaknoten unerlässlich), [[Tonkabohne]] Tonkabohnen-Resinoid/Coumarin, [[Duftveilchen|Veilchenblätter]], [[Vetiver-Öl|Vetiver]] aus der Wurzel gewonnen, [[Wacholder]]beeren, [[Zypresse]]&lt;br /&gt;
* Tierische Sekrete wie [[Ambra|Amber]], [[Bibergeil|Castoreum]] und [[Moschus]] (einer der ältesten und sagenumwobensten Duftbausteine) werden fast nur noch in synthetischer Form eingesetzt; [[Zibet]]&lt;br /&gt;
* Neben ätherischen Ölen gibt es natürliche Rohstoffe in den Qualitäten Concretes, Resinoide und Absolues.&lt;br /&gt;
* [[Gourmand]]-Noten: [[Schokolade]], [[Karamell]], [[Zucker]], [[Zuckerwatte]], [[Honig]], [[Süße Milch]], [[Mandel]] sind im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vermehrt gefragt.&lt;br /&gt;
* Synthetische Duftstoffe: Hier können nur einige Beispiele genannt werden. Auf die Aufzählung chemischer Formeln wird verzichtet: [[Aldehyde]] (für die Parfümerie von überragender Bedeutung), [[Cumarin]], [[Vanillin]], [[Maltol]] (intensiv süß, warm, fruchtig, karamellartig). [[Moschus-Keton]] und [[Moschus-Xylol]] ersetzten und [[Phenole]] verfälschten das tierische Moschus, polycyclische Moschusverbindungen sind seit 2005 endgültig verboten. Zwei bekannte und sehr gebräuchliche synthetische Moschuskörper der modernen Parfümerie sind das [[Galaxolid]] und das [[Ethylenbrassylat]]. Weitere Riechstoffe von großer Bedeutung sind [[Linalool]], [[Linalylacetat]], [[Citral]], [[Citronellol]], [[Damascon]], [[Himbeerketon]], [[Farnesol]], [[Hexylacetat]], [[Jonone|Alpha-Jonon]], [[Jonone|Beta-Jonon]], [[Calone]]. Zum Teil sind es Stoffe, die auch in (natürlichen) ätherischen Ölen enthalten sind und die zugleich als Allergene deklariert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Duftfamilien ==&lt;br /&gt;
Die Parfümerie war stets um Klassifizierungen bemüht, wobei nicht unbedingt jede Note zweifelsfrei bestimmt werden kann und muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Legrum&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Legrum: &amp;#039;&amp;#039;Riechstoffe, zwischen Gestank und Duft&amp;#039;&amp;#039;, Vieweg + Teubner Verlag (2011) S.&amp;amp;nbsp;121–137, ISBN 978-3-8348-1245-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn die verschiedenen Düfte neun unterschiedlichen Duftfamilien zugeordnet werden, wird eine zumindest brauchbare Systematik geschaffen. Es kann im Einzelnen darüber gestritten werden, ob einige der genannten Kategorien überflüssig sind oder sich sinnvoll ergänzen. Gerade Gourmand-Aromen und tropische Düfte sind in eine klassische Unterteilung nur schwer zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zitrusnoten ([[Agrumen]]/[[Hesperidium|Hesperiden]])&lt;br /&gt;
* Blumige Noten&lt;br /&gt;
* [[Fougère]]-Noten (französisch Farn)&lt;br /&gt;
* [[Chypre]]-Noten (französisch Zypern – diese Duftfamilie wurde 1917 durch den berühmten Parfumeur [[François Coty]] eingeführt)&lt;br /&gt;
* Holzige Noten&lt;br /&gt;
* Orientalische Noten&lt;br /&gt;
* Ledernoten ([[Juchtenleder|Juchten]] und Tabac)&lt;br /&gt;
* Gourmand-Noten&lt;br /&gt;
* Tropische Noten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus sind Unterteilungen zu finden, die Gewürze und Kräuter einzeln aufführen, die [[aldehyd]]ische Parfüms extra benennen, und sogar farbliche Zuordnungen sind möglich; so werden besonders „Grüne Noten“ häufig als eigene Gruppe genannt. Eine wichtige und seriöse Quelle ist die 1990 von [[Jean Kerléo]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;Sociéte francaise des parfumeurs&amp;#039;&amp;#039;, wo Informationen zu den Duftfamilien erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und Verträglichkeit ==&lt;br /&gt;
Das Parfüm als Wohlgeruch wird sowohl von Frauen als auch von Männern hauptsächlich dazu verwendet, den körpereigenen Geruch zu verändern, um damit die eigene [[Person]] zu betonen und den persönlichen [[Geschmack (Kultur)|Geschmack]] oder [[Stil]] zu unterstreichen. Dabei kann sich eine Duftnote auf der Haut verschiedener Menschen unterschiedlich entwickeln. Es ist daher wenig sinnvoll, Düfte allein nach dem Eindruck auf einem Teststreifen oder auf der eigenen Haut zu beurteilen, wenn ein Parfum an andere Personen verschenkt werden soll. Zur besseren Entfaltung werden Duftstoffe auf gut durchblutete Hautareale aufgetragen, etwa über den Handpulsen, am Hals oder hinter den Ohrläppchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Allergiker]] und Kinder können auf verschiedene Parfüms unterschiedlich reagieren und sollten an einer kleinen unauffälligen Stelle die Verträglichkeit testen. Ein zweiter Test sollte im Abstand von rund zehn Tagen stattfinden. Erst wenn nach dem zweiten Test keine Hautreizungen auftreten, sind Irritationen oder Allergien kaum zu befürchten.&lt;br /&gt;
Bei einer Allergie hilft nur das Meiden der Allergene oder eine [[Hyposensibilisierung]] durch einen erfahrenen Arzt. Bei der häufiger auftretenden Irritation genügt es oft, die Konzentration oder die Anwendungshäufigkeit herabzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Europäische Union|Europäischen Union]] werden seit 1997 derzeit 26 Duftstoffe als potentiell allergieauslösend eingestuft. Diese „allergenen Duftstoffe“ dürfen in kosmetischen Produkten enthalten sein, müssen jedoch ab einer bestimmten Menge im Rahmen der Liste der Bestandteile mit ihrer jeweiligen Bezeichnung der [[Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe|Internationalen Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe]] (INCI = International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) einzeln aufgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parfüms können relativ lange gelagert werden, wenn sie gut verschlossen in einem geeigneten Behältnis an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt werden. Denn durch Hitze, Licht, Feuchtigkeit und Kontakt mit Luft oder reaktiven Oberflächen wird ein Parfüm beeinträchtigt. Bei schlechter oder überlanger Lagerung kann der Duft verfliegen oder seine Duftnoten so verändern, dass auch von „umgekippten“ Düften gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Parfumerie Fragonard Grasse.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Parfumerie Fragonard&amp;#039;&amp;#039; in [[Grasse]], der Hauptstadt des Parfüms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele bekannte Modehersteller sind die Lizenzen für Düfte und Kosmetika eine sehr wichtige Einnahmequelle.&lt;br /&gt;
Daneben finden Parfüms in vielen [[Produkt (Wirtschaft)|Produkten]] Verwendung. Hauptbereich sind Produkte für die [[Körperpflege]], aber auch Lebens- und Genussmittel (zum Beispiel Süßigkeiten, Zigaretten, Tees) können parfümiert oder aromatisiert sein, um ein bestimmtes Geruchs- oder Geschmackserlebnis zu erzeugen. Zum industriellen [[Duftmarketing]] gehört die Raumbeduftung, also das optimierte Parfümieren von Geschäfts- und Verkaufsräumen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/duftmarketing-mit-beerenduft-auf-kundenfang-1383435.html |titel=Mit Beerenduft auf Kundenfang |werk=FAZ.net |datum=2006-10-17 |autor=Eva Beermann |zugriff=2014-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Hauptstadt des Parfüms gilt seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die [[Frankreich|französische]] Stadt [[Grasse]] im [[Département Alpes-Maritimes]]. In Deutschland sind seit 1945 neben [[Leipzig]] vor allem [[Holzminden]] und die [[Region Ostwürttemberg]] Duftzentren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutende Duftstoffproduzenten ===&lt;br /&gt;
{{Manueller Rahmen&lt;br /&gt;
|width=750&lt;br /&gt;
|content={{ChartDirekt|type=pie|legend=Legende&lt;br /&gt;
 |x=Givaudan, Firmenich, IFF, Symrise, Takasago, Mane SA, Frutarom, Sensient Flavors, Robertet SA, Hubao, T. Hasegawa, sonstige &lt;br /&gt;
 |y=19, 13, 12.5, 12, 4.9, 4.4, 3.6, 2.8, 2, 1.7, 1.6, 22.5}}&lt;br /&gt;
|caption=Weltmarktanteile für Aromen und Riechstoffe in % (2015)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leffingwell.com/top_10.htm Flavor &amp;amp; Fragrance Industry Leaders]&amp;lt;/ref&amp;gt;|align=right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Maximal sechs (Auswahl)! – Dies ist keine Liste. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Givaudan]] mit Quest International&lt;br /&gt;
* [[International Flavors &amp;amp; Fragrances]] (IFF)&lt;br /&gt;
* [[Symrise]]&lt;br /&gt;
* [[Firmenich (Unternehmen)|Firmenich]]&lt;br /&gt;
* [[Takasago Kōryō Kōgyō]]&lt;br /&gt;
* Luzi AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parfümproduzenten ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Parfüm- und Duftwassermarken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutende Parfümeure ===&lt;br /&gt;
Weltweit gibt es etwa 2000 Personen, die den Beruf des [[Parfümeur]]s ausüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste bedeutender Parfümeure}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Organisationen ===&lt;br /&gt;
International bekannte Ausbildungsstätte für Parfümeure ist die ISIPCA ([[Institut supérieur international du parfum, de la cosmétique et de l’aromatique alimentaire]]) in [[Versailles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Branchenverband ist die US-orientierte [[Fragrance Association]], die auch alljährlich den „Parfüm-Oscar“ [[FiFi-Award]] in mehreren Kategorien vergibt. Seit 2006 wird dieser Preis umbenannt als „Deutscher Parfümpreis“ von der &amp;#039;&amp;#039;Fragrance Foundation Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hanna Boghanim, Agnès Carayon |Titel=Parfums d`Orient [exposition, Paris, Institut du monde arabe, 25 septembre 2023 - 17 mars 2024] |Hrsg=Institut du monde arabe |Verlag=Skira |Ort=Paris |Datum=2023 |ISBN=978-2-37074-225-4}}&lt;br /&gt;
* Mandy Aftel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Alchimisten – Alles über Parfum.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 2004, ISBN 3-352-00654-7.&lt;br /&gt;
* Alain Corbin: &amp;#039;&amp;#039;Pesthauch und Blütenduft. Eine Geschichte des Geruchs&amp;#039;&amp;#039;. Wagenbach Verlag. ISBN 3-8031-3618-0.&lt;br /&gt;
* Janina Drostel: &amp;#039;&amp;#039;Lavendel, Zimt und Rosenholz – Die Welt der sinnlichen Düfte&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke Verlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7995-3522-5.&lt;br /&gt;
* Hans Henning: &amp;#039;&amp;#039;Psychologische Studien am Geruchssinn.&amp;#039;&amp;#039; In: Emil Abderhalden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden&amp;#039;&amp;#039;. #189, Abt. VI, Teil A. Verlag Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Berlin/Wien 1926, S.&amp;amp;nbsp;741–839.&lt;br /&gt;
* Heiner Meininghaus, [[Christa Habrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Düfte und edle Flakons aus fünf Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Arnoldsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1998, ISBN 3-925369-82-1.&lt;br /&gt;
* Andrea Hurton: &amp;#039;&amp;#039;Erotik des Parfüms. Geschichte und Praxis der schönen Düfte&amp;#039;&amp;#039;. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-8218-1299-0.&lt;br /&gt;
* Dieter Martinetz, Roland Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Riechstoffe&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-8171-1539-3.&lt;br /&gt;
* Alfons M. Burger: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden der modernen Parfümerie&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* Paul Faure: &amp;#039;&amp;#039;Magie der Düfte. Eine Kulturgeschichte der Wohlgerüche von den Pharaonen zu den Römern.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Artemis &amp;amp; Winkler, München/Zürich 1994, ISBN 3-7608-1923-0.&lt;br /&gt;
* Paul Jellinek: &amp;#039;&amp;#039;Die Psychologischen Grundlagen der Parfümerie. Untersuchungen über die Wirkungen von Gerüchen auf das Gefühlsleben&amp;#039;&amp;#039;. Dr. Alfred Hüthig Verlag, Heidelberg 1951.&lt;br /&gt;
* Paul Jellinek: &amp;#039;&amp;#039;Praktikum des modernen Parfumeurs&amp;#039;&amp;#039;. Dr. Alfred Hüthig Verlag, Heidelberg 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;H&amp;amp;R Lexikon Duftbausteine&amp;#039;&amp;#039;. Glöss Verlag, Hamburg 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;H&amp;amp;R Buch Parfum&amp;#039;&amp;#039;. Glöss Verlag, Hamburg 1985.&lt;br /&gt;
* Hanns Hatt, Regine Dee: &amp;#039;&amp;#039;Das Maiglöckchen Phänomen – Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Piper, München/Zürich 2008, ISBN 978-3-492-05224-5.&lt;br /&gt;
* Edwin T. Morris: &amp;#039;&amp;#039;Düfte. Kulturgeschichte des Parfums.&amp;#039;&amp;#039; Albatros, Solothurn, Düsseldorf 2006, ISBN 3-491-96164-5.&lt;br /&gt;
* Günther Ohloff: &amp;#039;&amp;#039;Irdische Düfte, himmlische Lust. Kulturgeschichte der Duftstoffe.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Insel-Taschenbuch. #1777&amp;#039;&amp;#039;). 1. Auflage. Insel Verlag, Frankfurt am Main / Leipzig 1996, ISBN 3-458-33477-7.&lt;br /&gt;
* Georges Vigarello: &amp;#039;&amp;#039;Wasser und Seife, Puder und Parfum – Geschichte der Körperhygiene seit dem Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Campus.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1057). Campus Verlag, Frankfurt / New York 1988; Neuauflage 1992.&lt;br /&gt;
* Detlef Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Die göttlichen Düfte: [[Salvador Dalí]] und seine Parfums.&amp;#039;&amp;#039; (The divine Fragrances), Hrsg. von John G. Bodenstein, EKS-Verlag Europäische Kultur Stiftung/[[Museum Europäischer Kunst|Museum Arno Breker]] Schloß Nörvenich / Marco-VG, Bonn / Paris / New York 2004, ISBN 3-921754-39-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buch/Film ==&lt;br /&gt;
Im 1985 erschienenen [[Roman]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Parfum]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Patrick Süskind]] wird die Welt der Düfte eindrucksvoll geschildert. 21 Jahre später wurde der Roman vom deutschen Regisseur [[Tom Tykwer]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
Bekannte Museen zum Thema Parfüm sind&lt;br /&gt;
* [[Internationales Museum der Parfümerie]] ({{FrS|Musée internationale de la Parfumerie}}) in [[Grasse]]&lt;br /&gt;
* [[Duftmuseum]] in Köln (Entstehungsort des Eau de Colognes)&lt;br /&gt;
* [[Europäisches Flakonglasmuseum]] am Rennsteig in [[Kleintettau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Parfümmuseen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Perfumes}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Parfüm, Seifen und Kosmetik}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4044652-9}}&lt;br /&gt;
* [http://www.parfumeurs-createurs.org/ Société Française des Parfumeurs]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ikw.org/pages/prodgr_details.php?info_id=97&amp;amp;navi_id=km&amp;amp;subnavi_id=koerperpflegemittel&amp;amp;s_key=Parf%C3%BCm | wayback=20111130143600 | text=www.ikw.org – Körperpflegemittel / Rechtsgrundlagen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bfr.bund.de/cm/343/bfr_empfiehlt_europaweit_einheitliche_regelung_fuer_den_einsatz_neuer_duftstoffe_in_kosmetischen_mitteln.pdf www.bfr.bund.de – BfR empfiehlt europaweit einheitliche Regelung für den Einsatz neuer Duftstoffe in kosmetischen Mitteln] (PDF; 49&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4044652-9|LCCN=sh/85/099839|NDL=00566753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parfüm| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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