<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pardelroller</id>
	<title>Pardelroller - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pardelroller"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pardelroller&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T18:42:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pardelroller&amp;diff=51737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (IUCN)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pardelroller&amp;diff=51737&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-21T18:02:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (IUCN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pardelroller&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Nandinia binotata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = (Gray, 1830)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Nandinia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[John Edward Gray|J. E. Gray]], 1843&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pardelroller&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Nandiniidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Autor     = [[Reginald Innes Pocock|Pocock]], 1929&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Katzenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Feliformia&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Nandinia binotata 259338581.jpg &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nandinia binotata, Manchester Museum.jpg|mini|Pardelroller, Präparat im Manchester Museum]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pardelroller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Nandinia binotata&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Raubtiere|Raubtierart]] innerhalb der [[Katzenartige]]n (Feliformia). Er ist ein den [[Schleichkatzen]] ähnliches, baumbewohnendes Tier, das im mittleren [[Afrika]] lebt und sich vorwiegend von Früchten ernährt. Er ist mit keiner anderen Raubtierart näher verwandt und wird darum in einer eigenen [[monotypisch]]e [[Familie (Biologie)|Familie]], den Nandiniidae, geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pardelroller sind nachtaktiv und leben in Waldgebieten auf Bäumen, sind jedoch vergleichsweise anpassungsfähig und können auch in entwaldeten Gebieten und in der Nähe von menschlichen Ansiedlungen vorkommen. Obwohl sie regional als [[Bushmeat]], für medizinische Zwecke oder aufgrund ihres Fells gejagt werden, gehören sie zu den häufigsten Kleinraubtieren in ihren Verbreitungsgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Äußere Merkmale ===&lt;br /&gt;
Pardelroller erreichen eine Kopfrumpflänge von 37 bis 62,5 Zentimetern, wozu noch ein 34 bis 76,5 Zentimeter langer Schwanz kommt. Ihr Gewicht beträgt rund 1,2 bis 3 Kilogramm. Die Männchen sind etwas größer als die Weibchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; In ihrer gesamten Erscheinung sind Pardelroller unauffällige Tiere. Der Kopf ist breit, die Schnauze zugespitzt mit einer dunkelbraunen Nasenspitze. Die Ohren sind kurz mit breiter Basis und abgerundet, hinter jedem Ohr befindet sich ein dunkler Fleck. Die [[Iris (Auge)|Iris]] der Augen ist braun-orange.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Der Körper ist von einem kurzen, wolligen und dichten [[Fell]] bedeckt. Es ist graubraun bis dunkelbraun und am Rücken mit dunklen, unregelmäßig verteilten Flecken versehen. Entlang des Nackens verlaufen drei bis fünf dunkle Längsstreifen, an den Schultern befindet sich jeweils ein auffälliger, weißlich-gelber Fleck. Gegen die Rinde eines Baums ist diese Färbung fast nicht auszumachen. Die Bauchseite ist etwas heller gefärbt als der Rücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; In der Färbung des Fells und der Zeichnung können die Tiere regional und auch individuell stark variieren, [[Albinismus]] kommt nur extrem selten vor. Der Schwanz, der länger als der Rumpf ist, ist dicht behaart und mit 9 bis 15 dunklen Ringen versehen, die in der Regel an der Unterseite nicht geschlossen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gliedmaßen sind kurz und kräftig, sie sind nur leicht gefleckt. Die Pfoten enden in fünf teilweise einziehbaren [[Kralle]]n. Die Tiere sind [[Sohlengänger]] mit gut ausgeprägten und großen [[Ballen|Hand- bzw. Sohlenballen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Arttypische Merkmale sind die Behaarung der Fußsohlen zwischen den Sohlen- und den Zehenballen, die bei anderen Katzenartigen nicht vorhanden ist, sowie der vergleichsweise große Abstand zwischen den Zehenballen des dritten und vierten Zehs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt; Beide Geschlechter haben vor den Genitalien eine [[Drüse|Duftdrüse]], die eine gelbliche, [[moschus]]artige Flüssigkeit produziert. Diese Drüse ist flach und verglichen mit den Drüsen der Schleichkatzen sehr einfach gebaut. Weitere Duftdrüsen befinden sich am Kinn, an den Fußsohlen und bei säugenden Weibchen am Bauch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt; Die Weibchen besitzen zwei Paar [[Zitze]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merkmale des Schädels ===&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|3|1|4|2|M=2|Gesamt=40|Titel=[[Zahnformel]] des Pardelrollers|Position=right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schädel besitzt im Gegensatz zu dem aller anderen Katzenartigen eine Ohrkapsel, deren vorderer Bereich auch bei ausgewachsenen Tieren [[knorpel]]ig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wible &amp;amp; Spaulding 2013&amp;quot; /&amp;gt; Die Schnauzenregion des Schädels ist verlängert, die [[Jochbogen|Jochbögen]] relativ weit ausladend und die Sagittalkämme dünn und erhöht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere besitzen sowohl im Ober- wie im Unterkiefer pro Kieferhälfte drei [[Schneidezahn|Schneidezähne]] (Incisivi), einen [[Eckzahn]] (Caninus), vier [[Prämolar|Vormahlzähne]] (Praemolares) und zwei [[Molar (Zahn)|Mahlzähne]] (Molares), insgesamt also 40 Zähne. Der zweite Molar kann individuell fehlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karyotyp und Genetik ===&lt;br /&gt;
Der [[Karyotyp]] des Pardelrollers besteht aus einem diploiden [[Chromosom]]ensatz von 2n=38 Chromosomen (FN=66).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Die komplette [[mitochondriale DNA]] wurde aufgeklärt. Das mt-DNA-Genom besteht aus 17.103 [[Basenpaar]]en und es enthält 37 [[Gen]]e, die typisch für ein Säugetiergenom sind. Von diesen [[Genexpressionsanalyse|exprimieren]] 13 Gene [[mRNA|messenger-RNAs]], die für [[Protein-Untereinheit]]en [[Codon|codieren]], 22 für [[tRNA|transfer-RNA]] sowie zwei für [[Ribosomale RNA]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassanin 2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:African Palm Civet area.png|mini|Verbreitungsgebiet des Pardelrollers laut [[IUCN]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pardelroller sind in den Waldgebieten im westlichen und mittleren Afrika beheimatet, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von [[Senegal]] und [[Gambia]] ostwärts bis in den südlichen [[Sudan]] und entlang der Ostküste Afrikas bis [[Simbabwe]] und [[Mosambik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lebensräume sind vorwiegend [[Tropischer Regenwald|tropische Regenwälder]], daneben finden sie sich auch in anderen Waldformen, etwa [[Galeriewald|Galerie-]] und trockenere [[Laubwald|Laubwälder]], manchmal auch in baumbestandenen [[Savanne]]n. Im Gebirge, etwa in Kamerun oder Tansania, kommen Pardelroller bis in 2500&amp;amp;nbsp;m Höhe vor. Sie reagieren relativ unempfindlich auf menschliche Störungen und können auch in [[Sekundärwald|Sekundärwäldern]] und teilweise gerodeten Regionen leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Pardelroller sind nachtaktive Baumbewohner. Tagsüber schlafen sie auf breiten, waagrechten Ästen, im Lianendickicht oder in Baumhöhlen, meist 12 bis 15&amp;amp;nbsp;m über dem Boden. Dank ihrer teilweise behaarten Fußballen und ihrer [[Sohlengänger|plantigraden]] („sohlengängerischen“) Fußstellung sind sie ausgezeichnete Kletterer, die beispielsweise kopfunter einen Baumstamm hinabklettern können. Der Schwanz wird zur Balance eingesetzt und kann zur Unterstützung um einen Ast gewickelt werden, ist aber nicht als [[Greifschwanz]] entwickelt. Zudem können sie sich auf glatten Oberflächen wie Dächern fortbewegen und einen Meter weite oder bis zu 1,8&amp;amp;nbsp;m hohe Sprünge vollziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialverhalten ===&lt;br /&gt;
Die Tiere sind territoriale Einzelgänger, die sich nur für kurze Zeit zur Paarung zusammenfinden. Die Individuenzahl in einzelnen Gebieten variiert; in Gabun wurden etwa fünf Individuen pro Quadratkilometer registriert, in einigen Gebieten vor allem in Wassernähe auch acht Individuen pro Quadratkilometer. Im [[Bwindi Impenetrable National Park]] in Uganda konnten im Flachland durchschnittlich 2,2 Individuen pro Quadratkilometer und in Höhen über 2000&amp;amp;nbsp;m 3,3 Individuen pro Quadratkilometer festgestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Revier (Tier)|Reviere]] der Männchen sind mit durchschnittlich 85 Hektar deutlich größer als die der Weibchen, die durchschnittlich 45 Hektar umfassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Die Reviergrößen der Weibchen hängen vorwiegend vom vorhandenen Nahrungsangebot ab; die Reviere werden mit Drüsensekret markiert und überschneiden sich kaum mit anderen. Die Territorien der Männchen überlappen sich mit denen mehrerer Weibchen, wobei die Reviergröße eher von der Anzahl der Weibchen als von der Nahrung abhängig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt größere, dominierende Männchen, welche über umfangreichere Reviere und auch größere Duftdrüsen und [[Hoden]] verfügen als kleinere, untergeordnete Artgenossen. Die Reviere verschiedener Männchen können sich in einigen Fällen überschneiden, wobei sie mehrere Sektoren bilden. Zwar treffen Männchen nur selten aufeinander, in diesen Fällen kann es aber zu kämpferischen Auseinandersetzungen kommen. Dominante Männchen besuchen regelmäßig alle Sektoren ihrer Territorien, untergeordnete Männchen bleiben dagegen in der Regel in den Kernsektoren und vermeiden so Begegnungen mit dominanteren Männchen. Sie bleiben zudem kleiner und bilden aufgrund von Konkurrenzstress nur kleine Hoden und Duftdrüsen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Nicht geschlechtsreife Weibchen bleiben meist in den Revieren ihrer Mütter, Männchen verlassen die mütterlichen Reviere kurz nach der Entwöhnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Geschlechter stoßen lange, klagende &amp;#039;&amp;#039;huu&amp;#039;&amp;#039;-Laute aus, insbesondere während der Paarungszeit, die bis zu einem Kilometer weit hörbar sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Zusätzlich kommunizieren sie direkt über leisere Laute, etwa hustenartige Äußerungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt; Eine wichtige Funktion bei der Kommunikation haben zudem die Duftdrüsen, mit denen unter anderem die Reviere markiert werden. Die Tiere reiben die Drüsen an Äste oder Baumstämme und verteilen so das Duftsekret, das teilweise einige Monate nachgewiesen und gerochen werden kann. Durch die Duftdrüsen zwischen den Zehen setzen die Tiere zudem Duftspuren beim Laufen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Pardelroller sind Allesfresser, die sich vorwiegend (zu rund 80 %) von [[Frucht|Früchten]] ernähren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Der Verzehr erfolgt in fünf bis zehn Minuten, danach halten sie eine rund zweistündige Ruhepause auf einem nahegelegenen Baum. Bei reichhaltigem Nahrungsangebot können sich bis zu 15 Tiere auf einem einzigen Baum finden. Die Weibchen scheinen bei diesen Zusammentreffen Vorrang zu genießen. Die Tiere defäkieren bereits zwei bis drei Stunden nach der Aufnahme der Früchte. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Verteilung der Samen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die restlichen 20 % der Nahrung machen tierische Kost aus, etwa [[Nagetiere]], kleine [[Primaten]], [[Insekten]] sowie [[Vögel]] und deren Eier. Sie stürzen sich auf die Beute, pressen sie mit den Vorderpfoten gegen den Untergrund und töten sie mit Bissen in den ganzen Körper. Manchmal fressen sie auch [[Aas]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere, die in der Nähe des Menschen leben, fressen häufig auch Feldfrüchte oder dringen in Ställe ein, wo sie Geflügel reißen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt Berichte, wonach Tiere in Gefangenschaft Alkohol zu sich nehmen, vermutlich ist ihr Körper durch den Verzehr überreifer oder bereits gärender Früchte daran angepasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Ein- oder zweimal im Jahr bringt das Weibchen nach rund 64-tägiger Tragzeit durchschnittlich zwei Jungtiere zur Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Die Paarung ist saisonal, die Geburten fallen häufig in das Ende der [[Regenzeit|Regen-]] oder den Beginn der [[Trockenzeit]] und damit in die Zeit mit der größten Nahrungsverfügbarkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt; Dabei finden etwa in Gabun die meisten Geburten vom September bis Januar statt, niemals jedoch von März bis Juni.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Neugeborene wiegen rund 56 Gramm, sind Nesthocker und haben zunächst die Augen und Ohren geschlossen. Die Jungtiere erreichen nach sechs bis neun Monaten die Ausmaße und das Gewicht der erwachsenen Tiere, begleiten die Mutter aber schon vorher auf deren nächtlichen Streifzügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dokumentierte Höchstalter in menschlicher Obhut beträgt 16 bis 18 Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prädatoren ===&lt;br /&gt;
Wie andere Kleinraubtiere werden auch Pardelroller von verschiedenen Prädatoren erbeutet. Als Fressfeinde spielen vor allem größere [[Raubtiere]], [[Schlangen]] und [[Greifvögel]] eine Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray John Edward 1800-1875.png|mini|hochkant|Der Pardelroller wurde von [[John Edward Gray]] wissenschaftlich beschrieben.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The carnivores of West Africa (Nandinia binotata).png|mini|Pardelroller aus &amp;#039;&amp;#039;The carnivores of West Africa&amp;#039;&amp;#039;, 1974]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pardelroller wurde von [[John Edward Gray]] im Jahr 1830 als &amp;#039;&amp;#039;Viverra binotata&amp;#039;&amp;#039; [[Erstbeschreibung|wissenschaftlich beschrieben]] und den [[Asiatische Zibetkatzen|Zibetkatzen]] zugeordnet. Er änderte die Zuordnung bereits 1832 in &amp;#039;&amp;#039;Paradoxorus?&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; binotatus&amp;#039;&amp;#039; und stellte sie in die Verwandtschaft der asiatischen [[Musangs]] (&amp;#039;&amp;#039;Paradoxurus&amp;#039;&amp;#039;), wobei er mit &amp;#039;&amp;#039;Paradoxurus hamiltonii&amp;#039;&amp;#039; zugleich eine weitere Art beschrieb. 1843 [[Synonym (Taxonomie)|synonymisierte]] er beide und stellt die Art in die neu geschaffene monotypische Gattung &amp;#039;&amp;#039;Nandinia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gray 1843&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; 1864 fasste er diese Gattung mit &amp;#039;&amp;#039;Paradoxorus&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Larvenroller]] (&amp;#039;&amp;#039;Paguma larvata&amp;#039;&amp;#039;) und der nicht mehr validen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Arctogale&amp;#039;&amp;#039; in die Tribus Paradoxurina innerhalb der Schleichkatzen zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wible &amp;amp; Spaulding 2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Reginald Innes Pocock]] beschrieb 1929 in der 14. Auflage der [[Encyclopædia Britannica]] die Nandiniidae als eigenständige Familie,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; in die er nur den Pardelroller einordnete und diesen somit von den [[Schleichkatzen]] (Viverridae) abgrenzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde jedoch weiterhin von zahlreichen Zoologen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in die Schleichkatzen eingeordnet, wo man ihn weiterhin in die Verwandtschaft der [[Palmenroller]] einordnete oder als eigene Unterfamilie Nandiniinae führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; Von diesen unterscheidet sich der Pardelroller aber unter anderem durch den Bau des Schädels und vor allem des Innenohrs und den Aufbau der Duftdrüsen. Dies führte dazu, dass die Art etwa von [[Herluf Winge]] 1941 als einzige rezente Art einer Familie Amphictidae einordnet wurde, die neben dem Pardelroller auch fossile Arten wie &amp;#039;&amp;#039;[[Amphictis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Miacis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Didymictis]]&amp;#039;&amp;#039; enthielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wible &amp;amp; Spaulding 2013&amp;quot; /&amp;gt; Die taxonomische Verwirrung geht dagegen weitgehend auf ursprüngliche Raubtiermerkmale im Schädelbau und [[Analogie (Biologie)|Konvergenzen]] zurück, die der Pardelroller sowohl mit den innerhalb der Schleichkatzen basal eingeordneten Palmenrollern als auch mit anderen schleichkatzenähnlichen Raubtieren wie den [[Linsangs]] (Prionodontidae) und den [[Madagassische Raubtiere|Madagassischen Raubtiere]] (Eupleridae) teilt und die zudem auch bei fossilen Stammlinienvertretern wie &amp;#039;&amp;#039;[[Proailurus]]&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt; Heute gilt der Pardelroller entsprechend als einziger Vertreter der damit [[monotypisch]]en [[Familie (Biologie)|Familie]] Nandiniidae.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Innere Systematik der Katzenartigen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassanin et al. 2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:85%;line-height:100%&lt;br /&gt;
   |label1=[[Katzenartige]] (Feliformia)&lt;br /&gt;
   |1={{Klade&lt;br /&gt;
    |1=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pardelroller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Nandiniidae)&lt;br /&gt;
    |2={{Klade&lt;br /&gt;
       |label1=Viverroidea&lt;br /&gt;
       |1={{Klade&lt;br /&gt;
          |1=[[Schleichkatzen]] (Viverridae)&lt;br /&gt;
          |2={{Klade&lt;br /&gt;
             |1=[[Hyänen]] (Hyaenidae)&lt;br /&gt;
             |2={{Klade&lt;br /&gt;
                |1=[[Mangusten]] (Herpestidae)&lt;br /&gt;
                |2=[[Madagassische Raubtiere]] (Eupleridae)&lt;br /&gt;
          }} }} }}&lt;br /&gt;
       |label2=Feloidea&lt;br /&gt;
       |2={{Klade&lt;br /&gt;
          |1=[[Linsangs]] (Prionodontidae)&lt;br /&gt;
          |2=[[Katzen]] (Felidae)&lt;br /&gt;
}} }} }} }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genetische Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass sie mit den Schleichkatzen nicht näher verwandt sind, sondern eine eigenständige Linie innerhalb der [[Katzenartige]]n bilden und vermutlich die [[Schwestergruppe]] der übrigen Katzenartigen darstellen. Durch die Analyse mitochondrialer DNA wurde 2021 bestätigt, dass die Nandiniidae als ursprünglichste Gruppe innerhalb der Katzenartigen und als Schwestergruppe eines gemeinsamen Taxons aus Katzen und Schleichkatzen zu betrachten sind und sich von diesen zum Übergang des [[Oligozän]] zum [[Eozän]] vor etwa 34 Millionen Jahren getrennt haben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassanin et al. 2021&amp;quot; /&amp;gt; ältere Studien gehen von 36 bis 54 Millionen Jahren aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt; Nach dieser Analyse trennten sich die Stammlinien nach einer starken globalen Abkühlung um etwa 5 °Celsius, während der zahlreiche Säugetierlinien ausgestorben und andere entstanden sind, wobei sich die moderneren Katzenartigen an eine offene Vegetation anpassten während der Palmroller entsprechend seiner Vorfahren wald- und baumlebend blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassanin et al. 2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Art werden basierend auf der Fellzeichnung mit der [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] vier Unterarten unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nandinia binotata binotata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Gray, 1830}}: Die Nominatform kommt von [[Gambia]] bis zur [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] sowie auf der Insel [[Bioko]] im [[Golf von Guinea]] vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nandinia binotata arborea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Edmund Heller (Zoologe)|Heller]], 1913}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heller 1913&amp;quot; /&amp;gt;: Die Unterart lebt in [[Kenia]], dem [[Südsudan]], dem Norden von [[Tansania]] und [[Uganda]]. Bei dieser Unterart sind die Nackenstreifen nur schmal und der untere Bereich des Körpers ist ungefleckt, die Schwanzringe sind dünn. Die Erstbeschreibung basierte auf einem männlichen Tier aus der Region nahe [[Kisumu]] im damaligen [[Britisch-Ostafrika]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heller 1913&amp;quot; /&amp;gt; heute Kenia.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nandinia binotata gerrardi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Oldfield Thomas|Thomas]], 1893}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1893&amp;quot; /&amp;gt;: Die von Oldfield Thomas 1893 aus Nyassaland, heute [[Malawi]], beschriebene Unterart lebt in Malawi, [[Mosambik]], dem Süden und Osten von [[Tansania]], dem nordöstlichen [[Sambia]] und dem östlichen [[Simbabwe]] sowie auf der Insel [[Sansibar]]. Die beiden der Beschreibung zugrundeliegenden [[Typus (Nomenklatur)|Typen]] wurden von [[John Kirk]] auf der zweiten Afrika-Expedition des Missionars und Entdeckers [[David Livingstone]] gesammelt und über M.H. Johnston an das [[British Museum]] in London geschickt, wo sie von Thomas bearbeitet und als eigene zweite Art &amp;#039;&amp;#039;Nandinia gerrardi&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1893&amp;quot; /&amp;gt; Er benannte sie nach [[Edward Gerrard]], einem langjährigen Museumsmitarbeiter und Assistenten von John Edward Gray.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1893&amp;quot; /&amp;gt; Bei dieser Form fehlen die dunklen Nackenstreifen und der Körper ist nur leicht gefleckt. Zudem sind die Schwanzringe sehr eng und scharf abgegrenzt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nandinia binotata intensa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Ángel Cabrera Latorre|Cabrera]] &amp;amp; Ruxton, 1926}}: Die Unterart lebt in [[Angola]], dem Süden der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] und im nordwestlichen [[Sambia]]. Bei dieser Unterart ist das Fell insgesamt rötlicher und heller in der Färbung und die Fleckung ist deutlich schwarz hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pardelroller und Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nandinia binotata (Gray, 1830) (AM LM1518-2a).jpg|mini|Pelz eines Pardelrollers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pardelroller sind sehr häufig, werden aber aufgrund ihrer nächtlichen und verborgenen Lebensweise selten wahrgenommen. Die Bestände sind mancherorts zurückgegangen, insgesamt ist die Art aber weit verbreitet und laut [[IUCN]] „nicht gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039;) und gehören wahrscheinlich zu den häufigsten Kleinraubtieren der afrikanischen Wälder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommen oft auch in der Nähe menschlicher Siedlungen und in teilweise entwaldeten Gebieten vor und werden als nicht anspruchsvoll in Bezug auf ihren Lebensraum eingeschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit wird angenommen, dass Lebensraumverluste, wie sie in weiten Teilen Afrikas durch Entwaldungen stattfinden, die Bestände der Art regional und insgesamt reduziert haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich menschlicher Ansiedlungen ernähren sich die Tiere teilweise auch von Feldfrüchten und erbeuten Geflügel, wodurch sie mancherorts als Schädlinge bejagt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt; Regional werden sie als Haustiere gehalten oder wegen ihres Fleisches ([[Bushmeat]]) und ihrer Verwendung in der traditionellen Medizin bejagt. In Gabun wird das Fell des Pardelrollers speziell zur Beseitigung von Flüchen verwendet und in einigen Regionen wird es für die Herstellung von Zeremonialkleidern und für die Herstellung von Armbändern, Hüten und zur Abdeckung des Bogens verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen]] (CITES) ist die Art zudem nicht Handel bedroht und entsprechend nicht gelistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pardelroller sind lokal, vor allem in Kamerun, ein Erregerreservoir der [[Afrikanische Trypanosomiasis|Schlafkrankheit]], spielen als Überträger aber wahrscheinlich nur eine untergeordnete Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandiniidae&amp;quot;&amp;gt;Philippe Gaubert: &amp;#039;&amp;#039;Family Nandiniidae (African Palm Civet)&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2009, ISBN 978-84-96553-49-1, S. 50–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW Nandinus&amp;quot;&amp;gt;Philippe Gaubert: &amp;#039;&amp;#039;Genus Nandinia&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2009, ISBN 978-84-96553-49-1, S. 52–53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;Don E. Wilson &amp;amp; DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.departments.bucknell.edu/biology/resources/msw3/browse.asp?id=14000470 Nandiniidae]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2021|ID=41589|ScientificName=Nandinia binotata|YearAssessed=2015|Assessor=P. Gaubert, L. Bahaa-el-din, J. Ray, E. Do Linh San|Download=18. Oktober 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gray 1843&amp;quot;&amp;gt;[[John Edward Gray]]: &amp;#039;&amp;#039;List of the specimens of Mammalia in the collection of the British museum.&amp;#039;&amp;#039; London, The Trustees, 1843, S. 54. ([https://www.biodiversitylibrary.org/item/228669#page/170/mode/1up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heller 1913&amp;quot;&amp;gt;[[Edmund Heller (Zoologe)|Edmund Heller]]: &amp;#039;&amp;#039;New Antelopes and Carnivores from British East Africa.&amp;#039;&amp;#039; Washington, Smithsonian Institution, 1913, S. 9–10. ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/30095841#page/333/mode/1up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1893&amp;quot;&amp;gt;[[Oldfield Thomas]]: &amp;#039;&amp;#039;Description of a second species of the carnivorous genus Nandinia, from Southern Nyassaland.&amp;#039;&amp;#039; The Annals and magazine of natural history; zoology, botany, and geology 12, series 6, 1893, S. 205–205. ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/24343971#page/229/mode/1up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassanin 2016&amp;quot;&amp;gt;Alexandre Hassanin: &amp;#039;&amp;#039;The complete mitochondrial genome of the African palm civet, Nandinia binotata, the only representative of the family Nandiniidae (Mammalia, Carnivora).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitochondrial DNA Part A&amp;#039;&amp;#039;, Band 27, Nr. 2, 2016, S. 904–905. {{DOI|10.3109/19401736.2014.926478}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassanin et al. 2021&amp;quot;&amp;gt;Alexandre Hassanin, Géraldine Veron, Anne Ropiquet, Bettine Jansen van Vuuren, Alexis Lécu, Steven M. Goodman, Jibran Haider, Trung Thanh Nguyen: &amp;#039;&amp;#039;Evolutionary history of Carnivora (Mammalia, Laurasiatheria) inferred from mitochondrial genomes.&amp;#039;&amp;#039; PLOS One, 16. Februar 2021. {{DOI|10.1371/journal.pone.0240770}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wible &amp;amp; Spaulding 2013&amp;quot;&amp;gt;John R. Wible, Michelle Spaulding: &amp;#039;&amp;#039;On the Cranial Osteology of the African Palm Civet, Nandinia binotata (Gray, 1830) (Mammalia, Carnivora, Feliformia).&amp;#039;&amp;#039; Annals of Carnegie Museum, 82(1), 2013, S. 1–114. {{DOI|10.2992/007.082.0101}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Philippe Gaubert: &amp;#039;&amp;#039;Family Nandiniidae (African Palm Civet) / &amp;#039;&amp;#039;Genus Nandinia&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2009, ISBN 978-84-96553-49-1,  S. 50–53.&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker’s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* Wilson, D. E., and D. M. Reeder: &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nandinia binotata|Pardelroller}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|ID=41589|ScientificName=Nandinia binotata|Download=17. 6. 2009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raubtiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>