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	<title>Parco del Sulcis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 30. April 2024 um 07:32 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sulcispark.jpg|thumb|Parco del Sulcis]]&lt;br /&gt;
Im Gebiet des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parco del Sulcis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf [[Sardinien]] sind zahlreiche [[Archäologie|archäologische]] Relikte zu finden, insbesondere um [[Santadi]] (auch Santi genannt) in der [[Provinz Cagliari]]. Älteste Belege menschlicher Aktivität gehen hier ins [[Neolithikum|Altneolithikum]] zurück, als Sardinien in den Austausch des [[Obsidian]]s vom [[Monte Arci]] eingebunden ist. Ab dem 6. Jahrtausend v. Chr. benutzten die Menschen die zahlreichen Grotten (Höhlen) und Abris im Sulcis. Dies blieb mit kurzen Unterbrechungen bis in vorrömische Zeit so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem [[Abri]] Tatinu-Nuxis wurde neben (spatelförmigen) [[Abgott|Idolen]] eine Schüssel gefunden, auf der innerhalb der Bandverzierung die ältesten anthropomorphen Bilder im so genannten „Sanduhrstil“ sichtbar sind. Vom selben Abri und aus einer Grotte am Monte Miana stammen kleine weibliche [[Statue]]n, die Aspekte der Religion der [[Bono-Ighinu-Kultur]] offenbaren. Die Bedeutung einer Hochfläche bei [[Villaperuccio]] wird durch [[Alignement (Menhire)|Alignements]] und Paare von [[Menhir]]en bezeugt. Zu ihnen gehört der größte Menhir der Insel, der fast fünf Meter hohe [[Luxia Arrabiosa|Terrazzu]]. Das [[Gigantengrab]] Sa Tutt´e Fraigada ist ein Kleinod. Die Menhire [[Su Para e sa Mongia]] ([[Sardische Sprache|sardisch]]: der Mönch und die Nonne) stehen außerhalb des Parks bei [[Sant’Antioco (Sardinien)|Sant’Antioco]]. [[Pani Loriga]] ist eine [[Nekropole]], in der sich neolithische Anlagen der [[Ozieri-Kultur]] mit jenen aus der Kupfer- und Bronzezeit überlagern. Die [[Kupfersteinzeit|Kupferzeit]] wird in den [[Domus de Janas]] und in den Naturhöhlen von [[Grotte Is Zuddas|Is Zuddas]] und [[Grotte von Pirosu|Pirosu]] durch Relikte der [[Monte-Claro-Kultur]] dokumentiert. Zu diesem Zeitpunkt kommt die paneuropäische [[Glockenbecherkultur]] auf die Insel. Im Sulcis erscheint sie im Umfeld der [[Bonnanaro-Kultur]], die am Anfang des 2. Jahrtausends die Voraussetzungen für die [[Nuraghenkultur]] schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen [[Nuraghe]]n, sowohl die einfachen wie die komplexen, entwickeln sich ab dem 16. Jahrhundert v. Chr. Wenig später werden Kontakte mit dem östlichen Mittelmeer durch aufgefundene [[Mykenische Kultur|mykenische]] und [[Zypern|zypriotische]] Importe bezeugt, die in den Küstenzonen (wie beim Nuraghen [[Nuraghe Antigori|Antigori]] bei [[Sarroch]]), aber auch im Inland zu finden sind. Erwähnenswert sind die Fragmente eines [[Kupfer]]barrens in [[Ochsenhautbarren|Ochsenhautform]] und eines [[Dreifuß]]es aus [[Bronze]] aus der Grotta Pirosu, der eine lokale Nachahmung zyprischer Prototypen aus dem 11. Jahrhundert v. Chr. darstellt. Die Grotta Su Benatzu war einer der wichtigsten Kultorte. Bereits vornuraghisch besucht, erhielt sie in der Nuraghenepoche gewaltige Bedeutung, die durch die Vielfalt und Anzahl der entdeckten tönernen und metallischen Materialien bezeugt wird. Interessant ist auch der [[Brunnenheiligtum|Brunnentempel]] von Tatinu-Nuxis. Er wurde aus polygonalen Blöcken errichtet. Seine Architektur, ohne eine Vorhalle, ist ungewöhnlich und besteht im Wesentlichen aus der Treppe, die unterirdisch an einer ovalen Wasserfläche endet. Die dort gemachten Funde stammen vom Ende der [[Bronzezeit]] und aus der „geometrischen Epoche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des ersten Jahrtausend kamen die Phönizier (später die Karthager) auf die Insel. Aus den zuerst nur [[Saison|saisonalen]] Landestellen wurden Kolonien. Das Eindringen der Phönizier ins Landesinnere ist durch verschiedene Gründungen dokumentiert, unter denen Pani Loriga herausragt, das sich auf einem lang gestreckten Tuffhügel befindet. Seine Besiedlung erfolgte in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts v. Chr. Die Mauerstrukturen erinnern an die vom [[Monte Sirai]]. In Pani Loriga schützte eine doppelte [[Mauer]] die [[Akropolis]], die sich über einen Nuraghen erhebt. Zangentor, Kasematten und adaptierte natürliche Sperren bildeten die typischen Verteidigungslinien der phönizisch-punischen Kultur. Es wurden phönizische, punische, griechische und etruskische [[Keramik]]en gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Römerzeit erfolgte im Kontext mit den Montanaktivitäten ein tieferes Eindringen ins Landesinnere. Römische Strukturen kommen in San Pantaleo zum Vorschein, aus dem Ort stammt ein kleiner Münzschatz. Während der römischen Kaiserzeit wuchs die Zahl der Inlandsiedlungen, die im Vergleich zu denjenigen an der Küste aber weiterhin gering blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*E. Atzeni &amp;amp; M.G. Melis: &amp;#039;&amp;#039;Villaperuccio tra ipogeismo e megalitismo.&amp;#039;&amp;#039;  Testimonianze archeologiche dalla preistoria all&amp;#039;età romana, 2000 &lt;br /&gt;
*M.G. Melis: &amp;#039;&amp;#039;Aspetti insediativi nel Sulcis tra neolitico ed eneolitico: il territorio di Villaperuccio.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studi in onore di Ercole Contu.&amp;#039;&amp;#039; 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=39/07//N|EW=8/50//E|dim=32000|type=landmark|region=IT-88}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*http://www.ilportalesardo.it/natura/casantadi.htm&lt;br /&gt;
*http://www.ilportalesardo.it/archeo/sarroch.htm&lt;br /&gt;
*http://www.ilportalesardo.it/archeo/santadi.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Parco Del Sulcis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sardinien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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