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	<title>Parcel InterCity - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parcel_InterCity&amp;diff=208566&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-66297-0: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-30T16:32:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2016-02-16 19-20-30 RX100 Video0066 SHOT Unna PIC 01 ohne-Rand.jpg|mini|Ausfahrt des als „Parcel Intercity“ bekannten schnellen Nachtsprung-Güterzuges nach Berlin aus dem Gelände des DHL-Logistikzentrums in Unna (Westfalen), Februar 2016]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parcel InterCity&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PIC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wurde als spezieller [[Güterzug]] von Railion (heute [[DB Cargo]]) und [[Danzas]] (heute [[DHL]]) konzipiert. Er verkehrt seit dem Jahr 2000 regelmäßig zwischen wichtigen [[Paketzentrum (Deutsche Post DHL)|Paketzentren]] in Deutschland (daher der Name) und ist einer der schnellsten Güterzüge Deutschlands. Er ist nicht zu verwechseln mit den auch &amp;#039;&amp;#039;[[Post InterCity]]&amp;#039;&amp;#039; genannten nächtlichen ExpressIC-Zügen, die mit Post-Mitarbeitern besetzt waren und von 1980 bis 1997 in Deutschland verkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PIC verbindet die Paketzentren im [[Nachtsprung]], d.&amp;amp;nbsp;h. mit sehr späten Abfahrtszeiten (ca. 21&amp;amp;nbsp;Uhr) und sehr frühen Ankunftszeiten (ca. 4&amp;amp;nbsp;Uhr). Um dies zu gewährleisten, wird der PIC bei der [[DB InfraGO]] als sogenannte Güterverkehrs-Expresstrasse bestellt (Kosten +65 %), so dass er Vorrang vor praktisch allen anderen Zügen hat. Außerdem wurden anfangs moderne [[Triebfahrzeug]]e der [[Siemens ES64U2|Baureihe 182]] von DB Cargo oder [[DB-Baureihe 101|Baureihe 101]] von [[DB Fernverkehr]] und für höhere Geschwindigkeiten zugelassene Wagen eingesetzt, die eine Fahrt mit bis zu 160&amp;amp;nbsp;km/h erlaubten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Züge fuhren zunächst mit bis zu 140&amp;amp;nbsp;km/h unter [[Eisenbahnsignal|konventioneller Signalisierung]] bzw. bis zu 160&amp;amp;nbsp;km/h unter [[Linienzugbeeinflussung]]. Damit lag die Höchstgeschwindigkeit 40&amp;amp;nbsp;km/h über der typischen Güterzug-Höchstgeschwindigkeit von 100 bzw. 120&amp;amp;nbsp;km/h.&amp;lt;ref name=&amp;quot;etr-2001-463&amp;quot; /&amp;gt; Da die Kapazität einer Eisenbahnstrecke jedoch umso höher ist, je enger die Geschwindigkeiten der Züge beieinander liegen, hatten die schnellen Nachtgüterzüge einen überproportionalen Kapazitätsverbrauch zur Folge. Inzwischen verkehren sie nicht mehr als eigene Zuggattung und ihre Höchstgeschwindigkeit wurde herabgesetzt auf 120&amp;amp;nbsp;km/h (Ost-West-Achse &amp;amp; Flügelzug Süd-West Kornwestheim–Würzburg als Zuggattung KT) bzw. 140&amp;amp;nbsp;km/h und als Zuggattung EX auf der Nord-Süd-Achse. Dies liegt auch unter anderem daran, dass keine geeigneten Lokomotiven mehr bei DB Cargo zur Verfügung stehen. Die 25 Loks der Baureihe 182 wurden an DB Regio in Berlin und Dresden abgegeben und damit bei der DB nicht mehr im Güterverkehr eingesetzt. Außerdem war der Stromverbrauch in Relation zur Fahrzeit zu hoch. Auch standen in Deutschland nur vier Güterwagenparks mit EP-Bremse mit Zulassung für 160&amp;amp;nbsp;km/h zur Verfügung, deren Wartung im Übrigen auch aufwendiger und kostenintensiver war (Scheibenbremse etc.). Pakete zwischen den Paketzentren transportieren sie jedoch nach wie vor (Stand: Dezember 2016) auf der Ost-West-Achse Unna – Bönen – Hamm (Westfalen) –  Berlin sowie auf der Nord-Süd-Achse Hamburg-Billwerder – München-Riem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Aufgrund Abgabe von Lokomotiven der [[Siemens ES64U2|Baureihe 182]] von [[DB Cargo]] an [[DB Regio]] und des seitdem herrschenden Mangels an Lokomotiven, die schneller als 140&amp;amp;nbsp;km/h sind, ist die erste Höchstgeschwindigkeit der PIC-Züge zurzeit (Stand: Oktober 2012) von 160&amp;amp;nbsp;km/h auf 140&amp;amp;nbsp;km/h reduziert. Weitere Gründe für diese Reduzierung sind die geringeren Anforderungen an die Bremstechnik der eingesetzten Wagen (und somit erhöhte Flexibilität im Wageneinsatz) sowie das wesentlich einfachere „Mitschwimmen“ im Gefüge der durchweg langsameren nächtlichen Güterzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Relation auf der [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]] werden jeweils zwei Zubringerzüge aus Kornwestheim (Abfahrt 21:09 Uhr) und München-Riem (Abfahrt 20:15 Uhr) in [[Würzburg Hauptbahnhof|Würzburg Hbf]] zusammengekuppelt und mit [[Doppeltraktion]] der [[Siemens ES64F|Baureihe 152]] nach [[Billwerder Industriebahn|Hamburg-Billwerder]] transportiert (Ankunft 4:10 Uhr). In der Gegenrichtung verkehrt der Zug von Hamburg-Billwerder (Abfahrt 20:28 Uhr) nach Würzburg Hbf und wird dort geteilt. Der vordere Zugteil verkehrt nach München-Riem (Ankunft 4:25 Uhr), der hintere Zugteil nach Kornwestheim (Ankunft 3:17 Uhr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweites PIC-Zugpaar verkehrt auf der Relation [[Unna]]–[[Westhafen (Berlin)|Berlin Westhafen]]. In West-Ost-Richtung verlässt der Zug das [[Kombinierter Verkehr|KLV]]-Terminal Unna-Königsborn planmäßig um 20:30 Uhr. In Hamm Rbf wird eine weitere Wagengruppe angekuppelt und die Traktion von Diesel auf eine E-Lok der [[Bombardier TRAXX#Baureihe 145|Baureihe 145]] gewechselt. Diese befördert den Zug via Hannover nach [[Wustermark Rangierbahnhof|Wustermark Rbf]], wo der Zug wiederum auf Dieseltraktion umgespannt wird. Zwei Dieselloks bringen den Zug anschließend nach Berlin (Ankunft 2:59 Uhr). In der Gegenrichtung wird umgekehrt verfahren. Der Zug verlässt Berlin um 20:48 Uhr und erreicht Unna um 2:46 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Einführung neuer [[Liste von Zuggattungen|Zuggattungen]] zum Winter-Fahrplanwechsel 2011 wird die Bezeichnung PIC offiziell nicht mehr genutzt. Die Züge verkehren nun als KT (Kombizug zwischen Terminals) bzw. EX (Express-Trasse, 50000/50001) und tragen Zugnummern zwischen 50000 und 50019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausnahmegenehmigung Güterzüge 160 kmh.pdf|mini|Ausnahmezulassung für 160-km/h-Güterverkehr von 2000]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausnahmegenehmigung Güterzüge 160 kmh (Ergänzung 2002).pdf|mini|Ergänzende Ausnahmezulassung von 2002]]&lt;br /&gt;
In Abweichung von {{§|40|EBO|juris|Dokumentnummer (RIS)|text=§&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;(2)&amp;amp;nbsp;EBO}}, der eine Höchstgeschwindigkeit von 120&amp;amp;nbsp;km/h für Güterzüge in Deutschland vorsieht, erlaubt eine [[Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung#Ausnahmen|Ausnahmezulassung]] vom 2. Juni 2003 der DB-Güterverkehrssparte den Betrieb von Güterwagen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 120&amp;amp;nbsp;km/h.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deinebahn-2004-97&amp;quot;&amp;gt;Dieter Homeyer: &amp;#039;&amp;#039;Bekanntgabe 1 zur Konzernrichtlinie 408&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Deine Bahn&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0948-7263}}, Heft 2/2004, S.&amp;amp;nbsp;97–102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der klassische [[Bahnpost]]verkehr bestand in den 1970er- und 1980er-Jahren einerseits aus einzelnen Postwagen, die in gewöhnlichen Reisezügen mitgeführt wurden, andererseits aber auch aus verschiedenen eigenen Zuggattungen wie Express-Eilzug (ExprE), Express-D-Zug (ExprD) und dem 1980 eingeführten Spitzenprodukt [[Post InterCity|Express-IC]] (ExprIC, umgangssprachlich bisweilen auch Post-Intercity genannt), die allein dem Post- und ggf. [[Expressgut]]verkehr dienten. Es gab spezielle [[Bahnpostwagen]], in denen hauptsächlich Brief-, aber auch Paketsendungen während der Fahrt sortiert wurden. Die ExprIC-Züge bestanden nur aus Wagen, die für 200&amp;amp;nbsp;km/h zugelassen waren; die anderen Gattungen konnten neben den Bahnpostwagen auch herkömmliche gedeckte Güterwagen für 120&amp;amp;nbsp;km/h mitführen, in denen sich nur Pakete befanden und keine Mitarbeiter. In unmittelbarer Nähe vieler Hauptbahnhöfe befanden sich Einrichtungen der Bundespost, in denen die Postsendungen sortiert wurden und von denen aus die Postzüge be- und entladen wurden; das System war historisch gewachsen und auf eine Mitnutzung der Fernzüge des Personenverkehrs ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1991 galt für Güterzüge eine Höchstgeschwindigkeit von 120&amp;amp;nbsp;km/h. Mit der Inbetriebnahme des [[Intercity-Express|ICE]] und zweier wichtiger [[Deutsche Eisenbahn-Neubaustrecken|Neubaustrecken]] richtete die [[Deutsche Bundesbahn]] im Juni 1991 erstmals 160&amp;amp;nbsp;km/h schnelle Güterzüge des Stückgut- und Kombinierten Verkehrs mit speziell ertüchtigten Wagen zwischen Hamburg und München bzw. zwischen Bremen und Stuttgart ein. Dieses Angebot (&amp;#039;&amp;#039;InterCargoExpress&amp;#039;&amp;#039;), das sich grundsätzlich an alle Verlader richtete, wurde jedoch aus wirtschaftlichen Gründen 1995 eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;etr-2001-463&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Willi Dorn, Heinrich Wehrmeyer |Titel=Parcel InterCity |Sammelwerk=[[Eisenbahntechnische Rundschau]] |Band=50 |Nummer=7/8 |Datum=2001 |Seiten=463–467}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er-Jahren ging das auf der Schiene transportierte Postaufkommen stetig zurück. Dies hatte mehrere Ursachen: zum einen die Separierung von Brief- und Paketdienst und damit einhergehend von 1994 bis 1998 die Konzentration des Briefverkehrs auf 83 [[Briefzentrum (Deutsche Post AG)|Briefzentren]] und des Paketverkehrs auf 33 [[Frachtzentrum (Deutsche Post DHL)|Frachtpostzentren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen machten (nach Angaben der Deutschen Post) fehlende schnelle [[Fahrplantrasse]]n für den [[Nachtsprung]] den Posttransport mit der Bahn unattraktiv. Daher wurde am 31. Mai 1997 der klassische [[Bahnpost]]-Verkehr eingestellt. Die verbliebenen Posttransporte auf der Schiene (in Güterwagen) machten deutschlandweit 1999 gerade einmal zehn Prozent (800&amp;amp;nbsp;t) des Gesamtaufkommens von 8.000&amp;amp;nbsp;t Paketen je Nacht aus (wochenends allerdings bis 50 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ek-2001-06-9&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Parcel InterCity: Angebot wird verdoppelt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Kurier]], Nr. 345, Juni 2001, {{ISSN|0170-5288}}, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;miba-51-98&amp;quot;&amp;gt;Ralf Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Der ParcelInterCity&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Miba-Spezial&amp;#039;&amp;#039;, Heft 51, S.&amp;amp;nbsp;98–101.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Zum Vergleich: Ein einziger Güterzug hat typischerweise bereits eine Masse von über 800&amp;amp;nbsp;t.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längeren Verhandlungen schlossen die damalige DB Cargo und &amp;#039;&amp;#039;Danzas Euronet&amp;#039;&amp;#039; am 15. Juli 1999 einen Vertrag zur Einrichtung neuer Schnellpostzüge. Am 11. Januar 2000 gingen entsprechende Verbindungen zwischen Hamburg und München über Würzburg, mit Flügelzügen in Würzburg nach [[Kornwestheim Rangierbahnhof|Kornwestheim]] und [[Nürnberg]]. Die täglich 16 Züge wurden von Lokomotiven der Baureihe 101 und schnellen Gütertransportwagen (Gattung Sgss&amp;lt;sup&amp;gt;703&amp;lt;/sup&amp;gt;) gebildet. Geladen wurden [[ISO-Container]] und [[Wechselbehälter]]. 30 Prozent der Stellflächen wurden dabei für Bahnpost genutzt, der Rest wurde anderen Kunden angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ek-2001-06-9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 30. Januar 2000 wurden im Rahmen eines dreimonatigen Pilotprojekts zunächst elf PIC-Züge eingerichtet, davon vier als Bedarfszüge. Damit wurden 13 von 33 Frachtzentren der Post an das PIC-Netz angeschlossen. In einem Zeitfenster zwischen 20 und 5 Uhr wurden insgesamt 120 Ladeeinheiten transportiert, davon 40 für Frachtpost und 80 Einheiten zur freien Verfügung. Die Verteilung in die Fläche erfolgte mit Lkw. Der Vertrag über die Durchführung des PIC-Verkehrs sah eine zugesicherte Pünktlichkeit von mindestens 94 Prozent vor; bei unter 90 Prozent war die Möglichkeit der fristlosen Kündigung für die Deutsche Post vorgesehen. Bei Erfolg des Pilotprojekts sollte das Nord-Süd-Netz (2.194&amp;amp;nbsp;Trassenkilometer) auf ein Ost-West-Netz von insgesamt 7.700&amp;amp;nbsp;km ausgedehnt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eri-2000-87&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DB Cargo und Deutsche Post starten Parcel-Intercity&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]], Heft 2/2000, {{ISSN|1421-2811}}, S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den ersten Betriebsmonaten lag die Pünktlichkeit bei 96,5 Prozent. Die Auslastung durch die Post lag bei 80 Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eri-2001-2&amp;quot;&amp;gt;Meldung &amp;#039;&amp;#039;PIC-Angebot erweitert&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]], Heft 1/2001, {{ISSN|1421-2811}}, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konstruktion der PIC-Fahrpläne erforderte weitreichende Anpassungen an den Fahrlagen anderer Güterzüge. Nachdem erste Fahrplanstudien untragbare Beförderungszeitverlängerungen von mehr als 45 Minuten für andere Güterzüge ergeben hatten, wurden die Züge im Neubaustreckenabschnitt Hannover–Kassel im [[Gegengleis]] mit [[Überholvorgang#Auf der Schiene|fliegenden Überholungen]] konventioneller Güterzüge trassiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;etr-2001-463&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab November 2000 wurde ein zusätzliches Zugpaar zwischen Norddeutschland und Stuttgart-Kornwestheim bestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eri-2001-2&amp;quot; /&amp;gt; Anfang 2001 war der Aufbau einer PIC-Linie zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet für Frühjahr 2001 geplant. Die Auslastung der PIC-Pilotlinie zwischen Hamburg und München war bis Anfang 2001 dabei von 24 auf 80 Container täglich gestiegen. Zu den Kunden zählten dabei, neben der Post, der [[Otto-Versand]], die [[Danzas]]-Tochter &amp;#039;&amp;#039;Eurocargo&amp;#039;&amp;#039; und [[Ikea]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;eri-2001-52&amp;quot;&amp;gt;Meldung &amp;#039;&amp;#039;Ausweitung des PIC-Netzes&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]], Heft 2/2001, {{ISSN|1421-2811}}, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 11. Juni 2001 wurde das Angebot auf insgesamt 16 PIC-Züge ausgebaut. Neu aufgenommen wurden die Relationen Berlin – Ruhrgebiet sowie München – Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eri-2001-247&amp;quot;&amp;gt;Meldung &amp;#039;&amp;#039;Ausweitung des PIC-Angebots&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]], Heft 6/2001, {{ISSN|1421-2811}}, S.&amp;amp;nbsp;247.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals wurde damit ein Ost-West-, Ost-Süd- und Süd-West-Verkehr angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ek-2001-06-9&amp;quot; /&amp;gt; Als Rollendes Material kommen auf diesen Verbindungen 6-achsige Containertragwagen der Baureihe Sdggmrs 739 zum Einsatz. Diese sind für eine Geschwindigkeit von 140&amp;amp;nbsp;km/h zugelassen. Als Lokomotiven kommen die Neubauloks aus dem DB-Cargo-Fuhrpark zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund mangelnder Auslastung wurde das Ende 2001 geschaffene Ost-West-Angebot zwischen Berlin und Köln Ende 2002 wieder eingestellt. Im Nord-Süd-Verkehr wurde Ende 2002 dabei eine durchschnittliche Auslastung von 75 Prozent erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eri-2003-11&amp;quot;&amp;gt;Meldung &amp;#039;&amp;#039;PIC-Verkehr eingeschränkt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]], Heft 1/2003, {{ISSN|1421-2811}}, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte 2003 kündigten DB und Deutsche Post an, die Verbindung zwischen Köln und Berlin Anfang 2004 zu reaktivieren, um zusätzliche Paket- und Expresssendungen auf der Schiene zu transportieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eri-2003-340&amp;quot;&amp;gt;Meldung &amp;#039;&amp;#039;Ausbau des Parcel-Intercity&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]], Heft 8–9/2003, {{ISSN|1421-2811}}, S.&amp;amp;nbsp;340.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umbenennung von [[Danzas]] in [[DHL]] Anfang 2003 wurde die PIC-Lokomotive 182 009-1 im Sommer 2003 als Werbeträger in einer Kombination der Hausfarben von Railion und DHL/Deutsche Post Worldnet umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorweihnachtszeit erhöht sich das Paketaufkommen bei DHL und anderen Paketdiensten stark. Die Regelzüge reichen dann nicht aus, und es werden Sonderzüge eingesetzt, die meist am Wochenende und dann auch tagsüber verkehren. Ende 2014 fuhr die damalige DB Schenker (heute DB Cargo) beispielsweise „62 zusätzliche Züge mit einer Stellplatzkapazität für rund 2.900 Container. Darin war Platz für rund drei Millionen Sendungen. Die Güterbahn hat damit so viele Weihnachtspakete wie nie zuvor transportiert.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dbschenker.com/file/ho-de/2330948/BJH2pd0IYbfLks8MSe41rOiFrlQ/10539498/data/railways_201504.pdf?hl=dhl |titel=„Post vom Weihnachtsmann“, Artikel in der DB-Schenker-Zeitschrift „railways“ Nr. 4/2015, Seite 2 |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304140102/http://www.dbschenker.com/file/ho-de/2330948/BJH2pd0IYbfLks8MSe41rOiFrlQ/10539498/data/railways_201504.pdf?hl=dhl |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2016-02-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen (Stand: 2021) plant die Deutsche Post DHL Group, den Anteil der Paketsendungen auf der Schiene von zwei Prozent zunächst zu verdreifachen und langfristig auf bis zu 20 Prozent zu erhöhen. Dies sei abhängig von „politischen Weichenstellungen, der Verfügbarkeit leistungsfähiger [[Fahrplantrasse|Trassen]] und Gesprächen mit den [[Eisenbahnverkehrsunternehmen]]“. Während Transporte auf der Schiene bereits am Wochenende eine wichtige Rolle spielten, bestünde während der Woche erhebliches Verbesserungspotential für Sendungen im „Nachtsprung“. Dazu zählten beispielsweise der Einsatz flexiblerer [[Reach-Stacker]] in Umschlagbahnhöfen, Wagen mit Zulassung für nur relativ geringe Zuladung jedoch Höchstgeschwindigkeiten von 160 oder 180&amp;amp;nbsp;km/h sowie die Nutzung von Hochgeschwindigkeitsstrecken für den leichten Güterverkehr in den Nachtstunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;prima-2021-4-16&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ansgar Burghof |Titel=Der lange Weg zurück zur Schiene |Sammelwerk=Privatbahn Magazin |Nummer=4 |Datum=2021 |ISSN=1865-0163 |Seiten=16–19 |ZDB=2383285-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[TGV postal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.competence-site.de/parcel-intercity-mit-160-sachen-umweltfreundlich-durch-deutschland/ PDF-Datei des DHL-Medienservices vom April 2010 zum Thema PIC]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=WyJb2qlb_Og &amp;amp;#91;HD&amp;amp;#93; Parcel-Intercity (Ost-West-PIC-Zug) KT 50007 Westfalen - Berlin: Durchfahrt Hamm-Heessen, Feb. 2016] in Youtube (mit 24 Wechselbehältern von DHL, 1 der Deutschen Post AG und 40 von diversen weiteren Logistikdienstleistern)&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=U8S1qrSZqYU &amp;amp;#91;HD&amp;amp;#93; DB 182 015-8 with Parcel Intercity through Lüneburg 2009] in Youtube (mit 16 Wechselbehältern von DHL, 3 der Deutschen Post AG und diversen weiteren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Post AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postlandfahrzeuge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intercity]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuggattung im Güterverkehr (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnpost]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-66297-0</name></author>
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