<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Paratethys</id>
	<title>Paratethys - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Paratethys"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paratethys&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T06:35:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paratethys&amp;diff=491093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolf170278: /* Räumliche Gliederung */ TF entfernt (Ohridsee als angebliches Überbleibsel der Parathetys); zudem unangebrachte Kursivschreibung entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paratethys&amp;diff=491093&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-27T12:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Räumliche Gliederung: &lt;/span&gt; TF entfernt (Ohridsee als angebliches Überbleibsel der Parathetys); zudem unangebrachte Kursivschreibung entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Manueller Rahmen|content={{Tethys im Rupelium}}|width=350|caption=Proto-[[Mittelmeer]] und frühe Paratethys, ca. 30&amp;amp;nbsp;[[mya (Zeitskala)|mya]] ([[Rupelium]], lokal [[Kiscellium]]), am Beginn der Hauptphase der [[Alpidische Orogenese|Alpidischen Orogenese]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pannon-See vor 11 Mio Jahren.png|mini|hochkant=1.5|Endstadium der zentralen Paratethys als [[Pannon-See]], ca. 11,5&amp;amp;nbsp;mya ([[Tortonium]], lokal [[Pannonium]] resp. [[Sarmatium]]), die westliche Paratethys liegt bereits vollständig trocken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paratethys&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war in der [[Erdgeschichte]] ein [[Randmeer]] [[Eurasien]]s, das sich zwischen den auffaltenden [[Alpidischer Gebirgsgürtel|alpidischen Gebirgen]] und dem [[eurasisch]]en Festland überwiegend auf [[Kontinentale Kruste|kontinentaler Kruste]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paratethys bildete sich vor etwa 34 Millionen Jahren zu Beginn des [[Oligozän]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gérard Stampfli |url=http://www.unil.ch/webdav/site/igp/shared/Research/Geodynamics_-_Stampfli/155.pdf |titel=155 Ma - Late Oxfordian (an. M25) |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120113060454/http://www.unil.ch/webdav/site/igp/shared/Research/Geodynamics_-_Stampfli/155.pdf |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als die nördliche Region der [[Tethys (Ozean)|Tethys]] (Peri-Tethys) durch die Bildung der [[Alpen]], der [[Karpaten]], der [[Dinarisches Gebirge|Dinariden]], des [[Taurusgebirge|Taurus-]] und des [[Elburs-Gebirge]]s von der mediterranen Region getrennt wurde. Während des Oligozäns und des frühen und mittleren [[Miozän]]s war die Paratethys zeitweise wieder mit der Tethys oder ihren Nachfolgern (dem [[Mittelmeer]] oder dem [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]]) verbunden, doch mit Beginn des späten Miozäns verwandelte sich die Paratethys in einen tektonisch eingeschlossenen See, der sich von den Ostalpen bis zum heutigen Kasachstan erstreckte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sid Perkins |url=https://www.science.org/content/article/rise-and-fall-world-s-largest-lake |titel=The rise and fall of the world&amp;#039;s largest lake |werk=Science |datum=2021-06-04 |sprache=en |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem Pliozän (vor ca. 5 Millionen Jahren) wurde die Paratethys immer flacher. Das heutige [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]], das [[Kaspisches Meer|Kaspische Meer]] und der [[Aralsee]] gehören zu den Überbleibseln der Paratethys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Räumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die Paratethys wird heute nach [[Fazies|faziellen]], [[Biogeographie|biogeographischen]] und [[Plattentektonik|plattentektonischen]] Aspekten in drei Teilregionen unterteilt:&lt;br /&gt;
* westliche Paratethys: umfasste das [[Rhone]]-Becken in Ostfrankreich sowie das [[Molassebecken]] der Schweiz und des westlichen Bayerns.&lt;br /&gt;
* zentrale Paratethys: erstreckte sich vom [[Molassebecken]] Ostbayerns bis zur östlichen [[Vortiefe]] des [[Karpatenbogen]]s und schloss die intermontanen Becken [[Wiener Becken]], [[Steirisches Becken]] und [[Pannonisches Becken]] mit ein.&lt;br /&gt;
* östliche Paratethys: das mit Abstand größte der drei Teilgebiete erstreckte sich vom [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] bis zum [[Aralsee]] in Zentralasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwarze Meer und das [[Kaspisches Meer|Kaspische Meer]] sind Restgewässer der Paratethys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich u.&amp;amp;nbsp;a. des heutigen [[Neusiedler See]]s und des [[Balaton]]s bestand zwar ab dem oberen [[Miozän]] ein ausgedehnter [[Brackwasser]]-See, der [[Pannon]]-See, jedoch sind die beiden heutigen Seen erst vor relativ kurzer Zeit entstanden und stellen deshalb kein Restgewässer der Paratethys dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Paratethys wurde 1924 von [[Wladimir Dmitrijewitsch Laskarew]] (1868–1954) in erster Linie vorgeschlagen, um die [[Fauna|Faunen]] der Paratethys von den [[mediterran]]en Faunen abzugrenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vladimir Laskarev |Hrsg=P. Vujević |Titel=Sur les équivalents du Sarmatien supérieur en Serbie |Sammelwerk=Recueil de travaux offerts à M. Jovan Cvijić par ses amis et collaborateurs |Ort=Belgrad |Datum=1924 |Seiten=73-87 |Kommentar=zitiert in Steininger und Wessely 2000, S. 95}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattentektonische Situation ==&lt;br /&gt;
Durch die [[Kontinentaldrift|Norddrift]] von Afrika zusammen mit der noch festverbundenen [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] und der heutigen [[Indische Platte|Indischen Platte]] verschwand der [[Tethys (Ozean)|Tethys-Ozean]] bis zum Ober[[eozän]] zunehmend in den sich bildenden alpidischen [[Orogen]]en. Im Westen wurde sein südlicher Arm allmählich zu einem kleinen Rest reduziert, der heute im östlichen [[Mittelmeer]] steckt. Der nördliche Tethysarm war reduziert auf ein schmales, tiefes Becken nördlich der alpidischen Kollisionsfront.  Südlich von Indien bildete sich ein neuer Ozean, der [[Indischer Ozean|Indische Ozean]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf der alpidischen Orogenese bildete sich etwa an der [[Eozän]]/[[Oligozän]]-Grenze nördlich der Orogenfront ein überwiegend [[Epikontinentalmeer|kontinentales Randmeer]], die Paratethys, und im westlichen Teil des Orogens, südlich seiner Front, das Mittelmeer. Im weiteren [[Tektonik|tektonischen]] Ablauf der Ereignisse bildeten sich im westlichen Mittelmeer zudem neue ozeanische Teilbecken. Der Ablagerungsbereich des westlichen Teils der Paratethys wird auch allgemein [[Molassebecken]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paläogeographie und Sedimentation ==&lt;br /&gt;
An der Eozän/Oligozän-Grenze war die westliche Paratethys weitgehend vom Mittelmeer abgetrennt. Lediglich in den westlichen [[Voralpen]] und im Bereich des heutigen [[Slowenien]] öffneten sich noch tiefere Meeresbereiche zum Mittelmeer. Die [[Dänemark|Dänisch]]-[[Polen|Polnische]] Straße und eine weitere Meeresstraße im Bereich des [[Oberrheinische Tiefebene|Rheingrabens]] verbanden die Paratethys während NP21 (Paläogennannoplankton-Zone 21 = untere regionale norddeutsche Stufe [[Latdorfium]], untere globale Stufe [[Rupelium]]) mit der [[Nordsee]]. Eine erste gewisse Isolierung der Paratethys deutet sich mit der [[Sedimentation]] von [[Schwarzschiefer]]n in der darauf folgenden Zone NP 22 an. Im oberen Teil von NP 22 kamen die weitverbreiteten &amp;#039;&amp;#039;[[Spiratella]]&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;[[Limacina]]&amp;#039;&amp;#039;- oder [[Pteropoden]]-[[Mergel]] zur Ablagerung, die quasi als [[Horizont (Geologie)|Leithorizont]] zur Korrelation benutzt werden können. In der östlichen Paratethys hielt die Sedimentation nicht Schritt mit der [[Subsidenz (Geologie)|Absenkung]]. In den immer tiefer werdenden Becken bildeten sich unter [[Schwefelwasserstoff]]-Bedingungen Schwarzschiefer und [[Manganerz]]e. Diese Ablagerungsbedingungen hielten im östlichen Teil durch das gesamte Oligozän und Untere [[Miozän]] an. In der Zone NP23 wurden die Verbindungen zu den Weltmeeren weitgehend unterbrochen, und es kam unter [[anaerob]]en Verhältnissen zur Ablagerung von dunklen, gebänderten Tonen, [[Nannoplankton]]-Mergeln, die nur eine Art enthalten, und [[Limnologie|limnisch]]-[[brackisch]]en [[Diatomit]]en. Marine Faunen sind nur aus dem westlichsten Teil der Paratethys bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im mittleren Oligozän (NP24 = regionale Stufe des [[Kiscellium]]s, globale Stufe des [[Aquitanium]]s) stellten sich im gesamten Paratethys-Bereich wieder vollmarine Bedingungen ein. Die Meeresstraße im Bereich des heutigen Slowenien wurde breiter. Vermutlich existierte auch eine Verbindung vom Indischen Ozean zur Paratethys im Bereich des heutigen [[Kaukasus]]. Es wurden nun überwiegend [[Klastisches Sediment|klastische Sedimente]] ([[Tonstein|Ton-]] und [[Sandstein]]e) abgelagert, z.&amp;amp;nbsp;T. auch als [[Turbidit]]e. Am Ende des Oligozäns zog sich das Meer aus dem westlichen Teil der Paratethys bis auf die Linie München-Salzburg zurück, so dass hier nur limnische und fluviatile Sedimente abgelagert wurden („Untere Süßwassermolasse“). Weiter östlich verbreiterten sich die Verbindungen zum offenen Meer. Im Bereich [[Thrakien (Landschaft)|Thrakiens]] öffnete sich während der Zone NP25 zudem eine neue Verbindung zum Mittelmeer. Diese Verhältnisse hielten bis ins unterste Miozän (NN1 = Neogennannoplankton-Zone 1) an. Marine Faunen aus dem Bereich des heutigen [[Iran]] ([[Weichtiere]] und Groß[[foraminiferen]]) konnten bis in die zentralen Bereiche der Paratethys vordringen. Auch im [[Burdigalium]] bestanden enge faunistische Beziehungen zum Indopazifischen Raum. Ein Horizont mit riesigen [[Pectinida|pectiniden]] [[Muscheln]] und anderen großwüchsigen Weichtieren erstreckte sich von [[Kalifornien]] bis ins bayerische Molassebecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Burdigalium (= [[Eggenburgium]]) öffnete sich die Verbindung in der westlichen Paratethys wieder, dafür schloss sich die Meeresverbindung im Gebiet des heutigen Slowenien. Im oberen Burdigalium ([[Ottnangium]]) kollidierte Afrika zusammen mit der noch mit ihr verbundenen Arabischen Halbinsel mit der [[Anatolische Platte|Anatolischen Platte]], und die Verbindung zum Indischen Ozean wurde unterbrochen. Das Mittelmeer war nun ausschließlich eine Bucht des [[Atlantik]]. Die östliche Paratethys verlor ihre Verbindung zum offenen Meer und süßte aus, das sog. [[Kotsakhurium]]-Becken entstand, in dem sich eine [[Endemit|endemische]] Fauna entwickelte. In der westlichen Tethys blieb die Verbindung zum Mittelmeer offen, ein schmaler Korridor öffnete sich über den Rheingraben zur Nordsee. Der östliche Teil der karpatischen Vortiefe wurde ein [[Evaporit]]becken. Am Ende des Ottnangium ereignete sich eine [[Regression (Geologie)|Regression]] und [[ästuar]]ine Sedimente wurden in der zentralen Paratethys abgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Turritellenkalk.JPG|mini|Flachmariner Turritellenkalk von der [[Erminger Turritellenplatte]] ([[Ottnangium]]) bei [[Ulm]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Randengrobkalk.JPG|mini|Fossilreicher [[Randengrobkalk]] aus dem [[Hegau]] ([[Ottnangium]]) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muschelagglomerat.JPG|mini|Tenniker Muschelagglomerat von der [[Tennikerfluh]] ([[Ottnangium]]) im [[Kanton Basel-Landschaft]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittleren Miozän kam es zu einer [[Transgression (Geologie)|Transgression]], die sich mit der Basis des [[Langhium]] korrelieren lässt. Zwischen Anatolien und der arabischen Halbinsel öffnete sich eine neue Verbindung zwischen Mittelmeer und Indischem Ozean, ebenso eine Meeresverbindung im östlichen Anatolien zwischen der östlichen Paratethys und dem Indischen Ozean. Allerdings brachte diese Meeresverbindung wohl keine vollmarinen Verhältnisse für das gesamte Becken. Dieser Meeresspiegelhochstand war auch gekoppelt mit tropischen Verhältnissen im Paratethysbereich, die sich bis Südpolen erstreckten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regression im unteren [[Serravallium]] beendete die Verbindungen der Paratethys zum offenen Meer weitgehend. Die östliche Paratethys entwickelte sich zum [[Karaganium]]-See. In der zentralen Paratethys wurden das [[Transsylvanisches Becken|Transsylvanische Becken]] und die Karpaten-Vortiefe zu Evaporitbecken. Nur das Pannonische Becken behielt eine Verbindung zum Mittelmeer. Diese Verbindung schloss sich im Laufe des Serravallium. Dafür öffnete sich wieder eine Meeresverbindung zur östlichen und zentralen Paratethys, wie [[Indopazifik|indopazifische]] Faunen in der Paratethys zeigen. Letztmals stellten sich marine Bedingungen vom Wiener Becken im Westen bis zum Transkaspischen Becken im Osten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Badenium]] wurde die Paratethys weitgehend vom offenen Meer isoliert. Vermutlich existierte nur noch eine schmale Meeresverbindung zwischen Mittelmeer und östlicher Paratethys über Ostanatolien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Sarmatium]]s ging vermutlich auch diese Meeresverbindung verloren. Die [[Salinität]] sank und – wichtiger für die Faunenentwicklung – die [[Alkalinität]] erhöhte sich. Alle [[stenohalin]]en Organismen starben aus. Die Fauna glich sich im gesamten (Rest-)Bereich der Paratethys an. Im Bereich der zentralen Paratethys verkleinerte sich der Sedimentationsraum zunehmend, und die [[Karpatenvorland|Karpatenvortiefe]] fiel trocken. Im Karpatenbogen bildete sich ein Brackwassersee mit stark reduzierter Salinität, der [[Pannon-See]]. In diesem Bereich starben die sarmatischen Faunenelemente fast völlig aus, während die Sarmatfauna im [[Dacisches Becken|Dacischen]] und Euxinischen Teilbecken weiter ausdauerte. Dort ereignete sich im [[Bessarabium]] und [[Khersonium]] eine Massenvermehrung von Muscheln der Familie der [[Mactridae]]. Im oberen Khersonium kam es zu einer Regression, die kurzzeitig das Schwarze Meer isolierte, das aber im unteren [[Maeotium]] wieder geflutet wurde. Eine weitere Regression im oberen Maeotium führte zu den annähernd Süßwasserbedingungen des [[Pontium]]. Der Pontische See erstreckte sich vom Pannonischen Becken bis zum Schwarzen Meer. Mit der [[pliozän]]en Transgression stellten sich ungefähr die heutigen Verhältnisse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stratigraphie ==&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste zentrale und östliche Paratethys}}&lt;br /&gt;
Im zentralen und östlichen Paratethysbereich wird eine von der globalen [[Stratigraphie (Geologie)|Stratigraphie]] abweichende [[Stufe (Geologie)|Stufengliederung]] verwendet, da die dortigen [[Sedimentgesteine]] oft nur sehr schwer mit der globalen Gliederung zu [[Korrelation|korrelieren]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zentralen Paratethys-Bereich wird folgende Gliederung verwendet:&lt;br /&gt;
* [[Romanium]]&lt;br /&gt;
* [[Dacium]]&lt;br /&gt;
* [[Pontium]]&lt;br /&gt;
* [[Pannonium]]&lt;br /&gt;
* [[Sarmatium]]&lt;br /&gt;
* [[Badenium]]&lt;br /&gt;
* [[Karpatium]]&lt;br /&gt;
* [[Ottnangium]]&lt;br /&gt;
* [[Eggenburgium]]&lt;br /&gt;
* [[Egerium]]&lt;br /&gt;
* [[Kiscellium]].&lt;br /&gt;
Im östlichen Paratethys-Bereich, etwa im Bereich des Schwarzen und des Kaspischen Meeres, werden meist andere regionale Stufen verwendet:&lt;br /&gt;
* [[Kimmerium]]&lt;br /&gt;
* [[Pontium]]&lt;br /&gt;
* [[Maeotium]]&lt;br /&gt;
* „Sarmatium“ (nicht identisch mit dem Sarmatium der westlichen Paratethys), meist unterteilt von unten nach oben in: [[Volhynium]], [[Bessarabium]] und [[Khersonium]]&lt;br /&gt;
* [[Konkium]]&lt;br /&gt;
* [[Karaganium]]/[[Tshokrakium]] (werden meist zusammengefasst)&lt;br /&gt;
* [[Tarkhanium]]&lt;br /&gt;
* [[Kotsakhurium]]&lt;br /&gt;
* [[Sakaraulium]]&lt;br /&gt;
* [[Karadzhalganium]]&lt;br /&gt;
* [[Kalmykium]]&lt;br /&gt;
* [[Solenovium]]&lt;br /&gt;
* [[Pshekium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Proto-Tethys]]&lt;br /&gt;
* [[Erdgeschichte Niederösterreichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Oczlon: &amp;#039;&amp;#039;Terrane Map of Europe.&amp;#039;&amp;#039; Gaea Heidelbergensis, 15, Heidelberg 2006, {{Webarchiv |url=http://instruct.uwo.ca/earth-sci/fieldlog/cal_napp/caledonides/terrane_map_europe.jpg |text=JPG |wayback=20150310180438}}.&lt;br /&gt;
* Dan Valentin Palcu et al.: &amp;#039;&amp;#039;Late Miocene megalake regressions in Eurasia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scientific Reports.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Artikel-Nr.&amp;amp;nbsp;11471, 2021, [[doi:10.1038/s41598-021-91001-z]].&lt;br /&gt;
* Fred Rögl: &amp;#039;&amp;#039;Mediterranean and Paratethys. Facts and hypotheses of an Oligocene to Miocene palaeogeography (short overview)&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Geologica Carpathica&amp;#039;&amp;#039;. Band 50, Nr. 4, Bratislava 1999, S. 339–349 ([http://www.geo.edu.ro/sgr/mod/downloads/PDF/Rogl-GeoCarp-1999.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* H.-M. Schulz, A. Bechtel und R.F. Sachsenhofer: &amp;#039;&amp;#039;The birth of the Paratethys during the Early Oligocene: From Tethys to an ancient Black Sea analogue?&amp;#039;&amp;#039; Global and Planetary Change 49(3–4), Amsterdam 2005, S.&amp;amp;nbsp;163–176, [[doi:10.1016/j.gloplacha.2005.07.001]].&lt;br /&gt;
* Fritz F. Steininger, Godfrid Wessely: &amp;#039;&amp;#039;From the Tethyan Ocean to the Paratethys Sea: Oligocene to Neogene Stratigraphy, Paleogeography and Paleobiogeography of the circum-Mediterranean region and the Oligocene to Neogene Basin evolution in Austria.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 92, Wien 2000, S.&amp;amp;nbsp;95–116 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_92_0095-0116.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Mathias Harzhauser, Bernard Landau, Oleg Mandic, Thomas A. Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;The Central Paratethys Sea—rise and demise of a Miocene European marine biodiversity hotspot.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scientific Reports.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Artikel-Nr.&amp;amp;nbsp;16288, 2024, [[doi:10.1038/s41598-024-67370-6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paratethys Ocean|Paratethys}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scotese.com/miocene.htm Die Welt vor 14 Mio. Jahren (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://archive.today/20121127145515/http://www.geologie.ac.at/RockyAustria/entstehung_der_alpen.htm Entstehung der Ostalpen] Geologische Bundesanstalt Wien (archivierte Webseite)&lt;br /&gt;
* [https://science.orf.at/stories/3225978/ Vor 15 Mio. Jahren: Subtropische Unterwasserwelt in Europa]. Bericht auf [[orf.at]] anlässlich der Veröffentlichung des Artikels von Harzhauser et al., 2024 (siehe [[#Literatur|Literatur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer der Erdgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Europas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattentektonik| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläogen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neogen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Asiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[sr:Панонско море]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolf170278</name></author>
	</entry>
</feed>