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	<title>Parasail - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:26:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parasail&amp;diff=691637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-05-28T19:26:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parasail&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parasailor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (wie heute die ursprüngliche Parasail-Konstruktion heißt) ist eine [[Spinnaker]]-Konstruktion, die einen Flügel als Auftriebselement nutzt. Gegenüber einem herkömmlichen Spinnaker sollen hierdurch Vorteile beim Spinnaker-[[Segeln]] erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1998–1999 entwickelte der Fahrtensegler und Gleitschirmflieger Hartmut Schädlich, gemeinsam mit dem Luft- und Raumfahrtingenieur Manfred Kistler von der Firma Paramarine, eine erste Version des Flügel-Spinnakers. Hartmut Schädlich meldete daraufhin 1999 einen Spinnaker mit einem eingebauten [[Gleitschirm]] zum [[Gebrauchsmuster]] an. Paramarine erwarb die [[Lizenz]]rechte an diesem Patent. Das Segel &amp;#039;&amp;#039;Parasail&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Parasailor&amp;#039;&amp;#039;, wurde 2000–2002 von der Firma Paramarine produziert und vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 designte Paramarine das [[Segel]] vollkommen neu, integrierte die patentierten Jetflaps in den Flügel, um bessere Leichtwindeigenschaften zu erreichen, und nannte es &amp;#039;&amp;#039;Parasail 2&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem das Unternehmen die Patentnutzungsrechte ein Jahr später zurückgegeben hatte, übernahm die Firma ISTEC.AG die Produktion des Parasailors nach dem ersten Prinzip ohne Jetflaps und nannte die Entwicklung &amp;#039;&amp;#039;Parasailor²&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrag der Firma ISTEC.AG entwickelte das Design Büro Ralf-Grösel-Design zwei Varianten des Segels. Parasailor² und Parasail. Das Parasail unterscheidet sich zum Parasailor² lediglich im Aufbau des Flügels, welches als Einfachsegel ausgebildet ist. Unter der Regie von Ralf Grösel Design entstanden rund 30 Parasailor² Größen von ca. 40&amp;amp;nbsp;m² bis 400&amp;amp;nbsp;m² Segelfläche und rund 25 Größen vom Parsail von 24&amp;amp;nbsp;m² bis 300&amp;amp;nbsp;m² Segelfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nunmehr unter dem Namen Skywalk firmierende Unternehmen Paramarine entwickelte 2003–2004 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Parasail 3&amp;#039;&amp;#039; einen Spinnaker mit einem anderen [[Dynamischer Auftrieb|Auftrieb]]sprinzip (Auftrieb hauptsächlich durch [[Strömungsmechanik|Impulsumlenkung]] statt Auftrieb durch [[Unterdruck]] oberhalb des Flügels) – der Vertriebsname lautete &amp;#039;&amp;#039;Parasail Generation 3&amp;#039;&amp;#039;. Istec kombinierte in den Jahren  2007–2008 in einem &amp;#039;&amp;#039;Parasail 4&amp;#039;&amp;#039; die beiden Auftriebstechniken. Die [[Auftriebshilfe|luftumlenkende Klappe]] wurde nun auch wieder oberhalb von Luft umströmt und sollte so wieder durch Umströmung Auftrieb erzeugen. Die Firma Skywalk schließlich produzierte 2009 die Generation 3 des Parasails unter dem neuen Namen &amp;#039;&amp;#039;Wingaker&amp;#039;&amp;#039; weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wingaker.jpg|mini|links|800px|Die verschiedenen Erscheinungsformen als Schema-Zeichnung]]&lt;br /&gt;
Allen Varianten gemein ist, dass der gestauten Luft ein Ausweg aus dem Segel geboten wird. Dadurch können die im herkömmlichen Spinnaker möglichen Luftverwirbelungen, die an den [[Liek]]en oft für Unruhen im Segel sorgen, nicht entstehen. Der Spinnaker steht so ruhiger und kann auch [[Einhandsegeln|einhand gesegelt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll eine Auftriebskraft erzeugt werden, um das [[Segelboot]] etwas aus dem Wasser zu heben, was wiederum den [[Bug (Schiffbau)|Bug]] entlastet und eine höhere Geschwindigkeit ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parasailor, Parasailor², Parasail Gen. 2 ===&lt;br /&gt;
Die entweichende Luft füllt einen flugschirmartigen Flügel, der sowohl oberhalb als auch unterhalb umströmt wird, um einen [[Dynamischer Auftrieb|dynamischen Auftrieb]] zu bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die luftgefüllten Taschen des Schirms sollen das Segel außerdem spreizen und so die Form des Segels stabil halten. Dies soll auch die Möglichkeit des Am-Wind-Segelns ermöglichen, da es bei sehr flachem Einsatz trotzdem durch den Flügel stabil gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parasail Gen. 3, Wingaker ===&lt;br /&gt;
Anders als beim Parasailor und der nicht mehr produzierten Generation 2 des Parasails ist hier kein Gleitschirmelement vorgespannt, sondern eine Kappe, die die Öffnung von vorne gesehen komplett verdeckt. So ist trotz des Loches im Segel kein Vortriebskraftverlust zu erwarten, da die Kappe die gesamte entweichende Luft aufnimmt. Die erwünschte hebende Kraft wird vollständig durch die Umlenkung der Luft nach unten und den dadurch erzeugten [[Rückstoß]] erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Kappe nicht mehr über Luftkammern verfügt, die erst „aufgeblasen“ werden müssen, verfügt dieses Segel über deutlich bessere Leichtwindeigenschaften als die vorigen Parasail(or)-Generationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parasail Gen. 4 ===&lt;br /&gt;
In diesem Segel werden sowohl der dynamische Auftrieb als auch der Rückstoß zur Erzeugung der hebenden Kraft verwendet. Die Kappe verdeckt nicht mehr das komplette Loch im Segel, sondern hat auch oberhalb des Segels eine schmale Öffnung. Somit steht strömende Luft sowohl für die Erzeugung des Auftriebs als auch für die Umlenkung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kappe hat keine luftgefüllten Kammern, so dass auch dieses Segel über sehr gute Leichtwindeigenschaften verfügen dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile ===&lt;br /&gt;
Die Vorteile von Parasail gegenüber herkömmlichen Segeln sind geringere Bugbelastung, stabilerer Stand und dadurch verminderte [[Gierung|Gier-]] und Geigneigung. Durch aktive Liekenspreizung wird außerdem ein höheres Maß an Eigenstabilität erzielt. Parasail trägt zur weitgehenden Vermeidung von [[Sonnenschuss|Sonnenschüssen]] bei und kann nach Herstellerangaben [[Winkel]] zum [[Wind]] von 60–180&amp;amp;nbsp;[[Grad (Winkel)|Grad]] fahren. So soll es auch den [[Gennaker]] ersetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parasail ist erheblich teurer als Spinnaker oder Gennaker. Bei leichtem Wind hat man damit zudem einen schlechteren Stand als bei einem Spinnaker, da der Flügel noch nicht voll wirksam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paraspi und Paragen ===&lt;br /&gt;
Eine neuere Entwicklung im Bereich der aerodynamischen Vorwindsegel sind der Paragen und der Paraspi der Firma Parasail. Bei wenig Wind (bis 4 Ktn.) kommt dem Flügel keine Funktion zu, es ist einfach nur ein großes Loch (siehe mittleres Bild des Parasailors auf dem großen Brombachsee unten). Sinn und Zweck eines großen Vorwindsegels ist es jedoch, bei wenig Wind eine gute Leistung abzuliefern. Die Entwicklung des Paragen und des Paraspis reflektiert diese Entwicklung. [[Windhutze|Lufthutzen]] sorgen dafür, dass diese Segel schon bei sehr wenig Wind optimal stehen und eine sehr gute Leistung abliefern. Bei Mittel- und Starkwind fungieren diese Lufthutzen dann als [[Ventil]], um den gefürchteten Sonnenschuss  zu vermeiden. Gleichzeitig baut sich in den Hutzen bei stärkerem Wind genügend [[Druck (Physik)|Druck]] auf, um eine Eigenstabilität zu gewährleisten (siehe auch [[Palstek (Zeitschrift)|Palstek]] 1/12). Durch die weniger aufwändige Konstruktion lässt sich der Paragen sogar an einer Rollanlage fahren und gefährliche Bergemanöver mit exorbitant großen Bergeschläuchen gehören der Vergangenheit an. Paraspi und Paragen kosten nur ca. die Hälfte vergleichbarer Flügelsegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presse ==&lt;br /&gt;
Tests von Segelzeitschriften attestiertem dem Parasail gute Praxistauglichkeit, wenngleich die vom Hersteller reklamierten Am-Wind-Eigenschaften keine Bestätigung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;parasailor², eingesetzt auf einer [[Asso99]] auf dem [[Großer Brombachsee|Großen Brombachsee]]&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Datei:Asso1.jpg&lt;br /&gt;
  Datei:Asso5.jpg&lt;br /&gt;
  Datei:Asso8.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Patent&lt;br /&gt;
 | Land = DE&lt;br /&gt;
 | V-Nr = 29823325U&lt;br /&gt;
 | Typ = Gebrauchsmuster&lt;br /&gt;
 | Titel = Vorwindsegel&lt;br /&gt;
 | A-Datum = 1998-06-29&lt;br /&gt;
 | V-Datum = 1999-09-23&lt;br /&gt;
 | Erfinder = Hartmut Schädlich&lt;br /&gt;
 | Anmelder = Klein, F., Pat.-Anw., 67663 Kaiserslautern&lt;br /&gt;
 | DB =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=E372uoHHJJU Parasailor] YouTube-Video&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.wingaker.com/Content/357/ | titel=Aerodynamische Erklärungen zum WINGAKER | titelerg=ehemals Parasail 3. Generation | hrsg=wingaker.com | archiv-url=https://web.archive.org/web/20090430155853/http://www.wingaker.com/Content/357/ | archiv-datum=2009-04-30 | zugriff=2011-07-19 }} oder {{Internetquelle | url=http://www.parasail.at/pdf/wingaker_1.pdf | titel=Aerodynamische Erklärungen zum WINGAKER | autor=Manfred Kistler | hrsg=parasail.at | datum=2001-03-11 | zugriff=2011-07-19 | format=PDF, 170 kB }}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.parasail.de/News/article/257/ | titel=Brandneu: Das Parasail der 4. Generation | autor=Alexander Tönges | hrsg=parasail.de | archiv-url=https://web.archive.org/web/20090624005844/http://www.parasail.de/News/article/257/ | archiv-datum=2009-06-24 | zugriff=2011-07-19 }}&lt;br /&gt;
* [https://www.ralfgroeseldesign.com/ Parasail] Entwickler des Parasail und Parasailor²&lt;br /&gt;
* [https://clubnautique.de/backskiste/parasailor Funktionsweise beschrieben vom Erfinder Hartmut Schädlich (Club Nautique)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ballonsegel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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