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	<title>Paranussbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paranussbaum&amp;diff=64809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aspiriniks: Änderungen von Vcrevgferevr (Diskussion) auf die letzte Version von Kingbossix zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paranussbaum&amp;diff=64809&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-02T18:20:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Vcrevgferevr&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Vcrevgferevr&quot;&gt;Vcrevgferevr&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Vcrevgferevr&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Vcrevgferevr (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Kingbossix&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Kingbossix (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kingbossix&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Paranussbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Bertholletia excelsa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = Bonpl.&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Bertholletia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Aimé Bonpland|Bonpl.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Topffruchtbaumgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lecythidaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Heidekrautartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ericales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Castanheira 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Paranussbaum (&amp;#039;&amp;#039;Bertholletia excelsa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bertholletia excelsa ehk parapähklipuu lehestik.jpg|mini|Blätter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bombus transversalis.jpg|mini|Blüte mit bestäubendem Insekt]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paranussbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bertholletia excelsa&amp;#039;&amp;#039;) gehört zu den [[Topffruchtbaumgewächse]]n (Lecythidaceae). Die [[Same (Pflanze)|Samen]] sind als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paranuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amazonenmandel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brasilianische Kastanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marahonkastanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brasilnuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juvia-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yuvianuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rahmnuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinnuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tucanuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LeMiLe&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-89947-165-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Brasilien heißt die Paranuss &amp;#039;&amp;#039;Castanha-do-pará&amp;#039;&amp;#039;, nach dem nördlichen Bundesstaat [[Pará]]; die deutsche Bezeichnung ist davon abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Paranussbäume sind halb[[Immergrüne Pflanze|immergrüne]], schnellwüchsige und sehr große, bis über 55 Meter hohe [[Baum|Bäume]], die damit zu den über das [[Kronendach]] ragenden [[Emergent]]en gehören. Der Stamm ist zylindrisch mit rissiger [[Borke]], er erreicht [[Brusthöhendurchmesser]] bis 3, in Ausnahmen bis 5 Meter. Das [[Kernholz]] ist bräunlich rosa und färbt sich unter Lichteinfluss hell kastanienfarben. Die Farbe des [[Splintholz]]es ist heller und gelblich, es ist 4–6&amp;amp;nbsp;cm breit. Das Holz weist eine Dichte von etwa 740&amp;amp;nbsp;kg/m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Im Original: 46 pounds per cubic foot.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. Die [[Trachee (Pflanze)|Tracheen]] sind gleichmäßig über den Querschnitt zerstreut, nur einzelne Wachstumsperioden lassen sich durch eine Zone mit geringerer Porenanzahl ablesen. Die Poren sind recht groß und nicht sehr zahlreich, sie sind meist einzeln, seltener zu zweit oder zu dritt, angeordnet. Die Länge der Tracheen beträgt etwa 0,5&amp;amp;nbsp;mm, die [[Libriformfaser|Fasern]] werden etwa 1,7&amp;amp;nbsp;mm lang. Die [[Holzstrahl]]en sind relativ klein und nicht sehr zahlreich. Im [[Parenchym]] tritt [[Kristallsand]] auf, die Kristalle enthaltenden Zellen treten dabei nicht einzeln, sondern zu mehreren faserförmig angeordnet auf. Quarzkristalle gibt es, im Gegensatz zu verwandten Arten, nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeeuw&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl H. de Zeeuw |Hrsg=Scott A. Mori, Ghillean T. Prance |Titel=Secondary xylem of neotropical Lecythidaceae |Sammelwerk=Flora Neotropica Monograph |Band=Bd. 21 |Nummer=II |Datum=1990 |Seiten=4–59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äste sind wenig verzweigt, die [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] stehen [[Phyllotaxis|wechselständig]], gedrängt an den Zweigenden. Die ledrigen, kahlen Blätter sind länglich, die Länge beträgt etwa 20–40&amp;amp;nbsp;cm und die Breite der Blätter beträgt 7–15&amp;amp;nbsp;cm. Der rinnige Blattstiel ist 2–5,5&amp;amp;nbsp;cm lang. Die Blätter sind bespitzt oder rundspitzig bis zugespitzt. Der Blattrand ist ganz oder leicht gekerbt und teils gewellt. Die Unterseite der Blätter erscheint weißlich, da sie dicht mit [[Papille (Botanik)|Papillen]] besetzt ist. Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Blütenstand]] steht meist endständig am Zweig oder erscheint aus einer Blattachsel. Er ist dicht [[Rispe|rispig]] oder etwas verzweigt, ein Blütenstiel ist kaum auszumachen. Die [[zygomorph]]en [[Blüte]]n sind hellgelb bis weiß, etwa 3&amp;amp;nbsp;cm im Durchmesser. Der [[Kelchblatt|Kelch]] umschließt die gesamte Blütenknospe und öffnet sich entlang eines Schlitzes in zwei einander nicht überlappende Hälften, Lappen. Die sechs Blütenblätter bilden mit ihren unteren Hälften eine schüsselförmige Blüte, die oberen Hälften sind ausgebreitet bis umgerollt. Die fruchtbaren [[Staubblätter]] stehen in einer Vielzahl ringförmig zusammen. Ausgehend von diesem Ring wölbt sich eine Haube halbkugelförmig über die fruchtbaren Staubblätter. Im Innern ist diese Haube zuerst glatt, am Ende trägt sie unfruchtbare, nektarproduzierende, staubblattähnliche Anhängsel. An der Ansatzstelle dieser Anhängsel wird [[Nektar (Botanik)|Nektar]] produziert. Der unterständige [[Fruchtknoten]] ist mehrkammerig mit vielen Samenanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die holzige Frucht ist rund und etwa 10–12, gelegentlich auch bis 16&amp;amp;nbsp;cm im Durchmesser. Jede der 500 bis 1500 Gramm schweren Früchte enthält in einer harten, dicken Schale 10–25 Samen (Nüsse). Die mehrsamige Nussfrucht&amp;lt;ref&amp;gt;R. Lieberei, C. Reisdorff: &amp;#039;&amp;#039;Nutzpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, Thieme Verlag, Stuttgart / New York 2012, ISBN 978-3-13-530408-3, S.&amp;amp;nbsp;226 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder eine funktionell nicht öffnende [[Kapselfrucht|Kapsel]] (Pyxidium), ähnelt von Größe und Härte der Schale etwas einer von ihrer Außenschicht befreiten [[Kokosnuss]]. Bei der Reife öffnet sich die Frucht an der stängelabgewandten Seite. Allerdings ist die Öffnung (Operculum) deutlich kleiner als die Samen, so dass die Frucht samt Samen zu Boden fällt. Die dreikantigen Samen sind etwa 2&amp;amp;nbsp;× 5&amp;amp;nbsp;cm groß, sie besitzen eine verholzte [[Samenschale]], [[Keimblätter]] sind nicht vorhanden. Die Reservestoffe des Samens sind hier im großen [[Hypokotyl]] gespeichert.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Czihak, H. Langer, H. Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Biologie: Ein Lehrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Springer, 1996, ISBN 978-3-642-85265-7, S.&amp;amp;nbsp;406.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu den meisten verwandten Arten fehlt ein [[Arillus|Samenmantel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet liegt in den [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwäldern]] [[Südamerika]]s. Es reicht im Westen bis an den Fuß der [[Anden]] ([[Bolivien]], [[Kolumbien]] und [[Peru]]), inklusive des [[Brasilien|brasilianischen]] Amazonastieflandes. Im Norden gibt es Vorkommen in [[Venezuela]], [[Guyana]], [[Suriname]] und [[Französisch-Guayana]]. Einige Vorkommen sind möglicherweise durch menschliche Nutzung und Verbreitung verursacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standorte befinden sich auf nicht überschwemmten Flächen (&amp;#039;&amp;#039;[[Terra-Firme-Wald|terra firme]]&amp;#039;&amp;#039;). Die Trockenzeit dauert im Verbreitungsgebiet etwa drei bis fünf Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Para Gr 99.jpg|mini|Ein Samen des Paranussbaums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brazil nut DSC05478.JPG|mini|Aufgeschnittene Nussfrucht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brazil nuts 9576.jpg|mini|Nüsse im Handel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brazil nuts.jpg|mini|Paranüsse, handelsübliche Form]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die herabgefallenen Früchte des Paranussbaums werden von [[Agutis]] aufgenagt und die Samen gefressen. Da die Agutis die nicht verzehrten Reste verteilen und vergraben, tragen diese [[Nagetiere]] entscheidend zur Verbreitung und zum Erhalt der Paranussbestände bei. Die Samen keimen erst nach 12–18 Monaten, manche auch erst nach Jahren. Die Keimung erfolgt leichter, wenn die harte Fruchtschale entfernt wurde, aber auch Samen, die nicht aus der Frucht befreit wurden, können keimen. Samen und Keimlinge sind gegen Austrocknen empfindlich, oft wachsen sie an schattigen Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungen Bäume benötigen zum Wachstum Licht und sind darauf angewiesen, dass sich eine Lücke im Kronendach öffnet. Dann wachsen sie relativ schnell heran und erreichen eine Wachstumsgeschwindigkeit von 50&amp;amp;nbsp;cm pro Jahr. Gepflanzte Exemplare mit genügend Licht erreichten nach 18 Jahren eine Höhe von 28 Metern und einen Durchmesser von 45&amp;amp;nbsp;cm. Die Bäume können über 300 Jahre alt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Regenzeit verlieren die Bäume einen Teil oder sogar alle ihre Blätter. Die Blüten erscheinen in der Trockenzeit. Setzt der Regen wieder ein, treiben die Bäume unterhalb der alten Blütenstände neue Zweige und Blätter aus. Die Blütezeit eines einzelnen Baumes dauert drei bis acht Wochen, die einzelne Blüte hält aber nur einen Tag. Sie öffnet sich in den frühen Morgenstunden, am Nachmittag fällt die Blüte zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestäubung ===&lt;br /&gt;
Die Bestäubung geschieht durch große Insekten, die kräftig genug sind, um den Klappmechanismus der Haube auszulösen und diese anzuheben, wie etwa weibliche [[Orchideenbienen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Eulaema]]&amp;#039;&amp;#039;) und andere Prachtbienen (&amp;#039;&amp;#039;Euglossini&amp;#039;&amp;#039;) oder aus anderen Gattungen der [[Echte Bienen|Echten Bienen]]; &amp;#039;&amp;#039;[[Hummeln|Bombus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Centris]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Epicharis (Bienengattung)|Epicharis]]&amp;#039;&amp;#039; (südamerikanische Verwandte der Honigbiene) sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Xylocopa]]&amp;#039;&amp;#039;. Die männlichen Orchideenbienen bestäuben wiederum die Orchideen, die auf dem Paranussbaum wachsen. Bis zur Reife der Baumfrucht vergehen 14–15 Monate, so dass die Früchte zu Beginn der Regenzeit herabfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Kapselfrüchte stammen nicht aus Pflanzungen, sondern fast ausschließlich aus Wildsammlungen. Sie werden vom Boden aufgelesen und zu Sammelstellen gebracht; die Erntezeit erstreckt sich während der Regenzeit über ein halbes Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem hohen [[Protein|Eiweiß]]- und [[Fette|Fettgehalt]] – bis zu 70 % – besitzt die Paranuss im Vergleich zu anderen Nussarten auch noch einen sehr hohen Anteil an [[Mineralstoff]]en ([[Calcium]], [[Eisen]], [[Kalium]], [[Magnesium]], [[Phosphor]], [[Selen]] und [[Zink]]). Sie ist der größte bekannte pflanzliche Lieferant von Selen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.uni-duesseldorf.de/MathNat/Biologie/Didaktik/Exoten/Paranuss/dateien/inhalts.html| wayback= 20150426092535| text= Inhaltsstoffe bei Universität Düsseldorf}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Selengehalt in Paranüssen ist so hoch, dass schnell eine Überdosis erfolgen kann, welche sich typischerweise in Haarausfall und Brüchigkeit der Nägel äußert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ods.od.nih.gov/factsheets/Selenium-HealthProfessional/ |titel=NIH, Office of Dietary Supplements – Selenium |sprache=en |abruf=2021-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine 200-Gramm-Packung Paranüsse hat einen Selengehalt von ungefähr 200–10000&amp;amp;nbsp;μg, je nach Herkunft schwankt der Gehalt stark. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.&amp;amp;nbsp;V. (DGE) gibt 103&amp;amp;nbsp;μg pro 100&amp;amp;nbsp;g an und empfiehlt 60&amp;amp;nbsp;μg Selen als Tagesdosis für gesunde Erwachsene.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Zulassung/ZulRelThemen/abgrenzung/Expertenkommission/stellungnahmen/2021-02.pdf |titel=BfArM – Startseite – Stellungnahme Nr. 02/2021 der Gemeinsamen Expertenkommission zur Einstufung von Stoffen |format= PDF |abruf=2024-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/selen/ |titel=Ausgewählte Fragen und Antworten zu Selen |abruf=2021-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Conor Reilly: &amp;#039;&amp;#039;Selenium in food and health.&amp;#039;&amp;#039; Second Edition, Springer, 2006, ISBN 978-0-387-33243-7, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ebenfalls enthaltene [[Barium]] kann nach einer Einnahme Vergiftungssymptome wie Schwäche, Erbrechen oder Durchfall hervorrufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cdc.gov/biomonitoring/Barium_BiomonitoringSummary.html |titel=Biomonitoring Summary {{!}} CDC |datum=2021-09-03 |sprache=en |abruf=2021-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radioaktivität ===&lt;br /&gt;
Paranüsse enthalten in vergleichsweise hohen Mengen natürliche radioaktive Stoffe wie [[Radium]]-226 und Radium-228; nach Angaben des [[Bundesamt für Strahlenschutz|Bundesamts für Strahlenschutz]] können sie einen 1000-mal so hohen Radiumgehalt aufweisen wie die Durchschnittsnahrung in Deutschland. Der Verzehr zweier Paranüsse täglich bewirkt eine effektive Strahlendosis von etwa 160 Mikro[[Sievert (Einheit)|sievert]] (μSv) im Jahr. (Die durchschnittliche mit der gesamten Ernährung jährlich aufgenommene effektive Dosis beträgt in Deutschland etwa 300&amp;amp;nbsp;μSv, die gesamte Strahlenbelastung etwa 4000&amp;amp;nbsp;μSv.) Der durchschnittliche Verzehr von Paranüssen liegt in Deutschland nach [[Weltgesundheitsorganisation|WHO]]-Angaben bei 0,1 Gramm pro Tag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/lebensmittel/radioaktivitaet-nahrung/radioaktivitaet-nahrung_node.html|titel=Natürliche Radioaktivität in der Nahrung|hrsg=bei Bundesamt für Strahlenschutz|abruf=2020-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mengen liegen dabei in der Größenordnung einiger Dutzend bis einiger hundert [[Becquerel (Einheit)|Becquerel]] pro Kilogramm – nach Masse etwa 1 bis 10 [[Nanogramm]] &amp;lt;sup&amp;gt;226&amp;lt;/sup&amp;gt;Ra.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.orau.org/health-physics-museum/collection/consumer/food/brazil-nuts.html &amp;#039;&amp;#039;Brazil Nuts&amp;#039;&amp;#039;] bei Oak Ridge Associated Universities.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn weniger Radium im Boden vorhanden ist, ist auch die Menge an Radium in den Nüssen entsprechend geringer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://atomicinsights.com/bbc-bang-goes-theory-changes-mind-brazil-nuts/ &amp;#039;&amp;#039;BBC Bang Goes the Theory demonstrates that NOT all Brazil nuts are radioactive&amp;#039;&amp;#039;] bei Atomic Insights.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grund für den Gehalt an Radium ist derselbe wie der für den Gehalt an Barium und Calcium – [[Bioakkumulation]] von [[Erdalkalimetall]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.epa.gov/radtown/natural-radioactivity-food &amp;#039;&amp;#039;Natural Radioactivity in Food&amp;#039;&amp;#039;] bei EPA.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche [[Bundesamt für Strahlenschutz]] gab die Empfehlung heraus, dass Erwachsene auf den „übermäßigen Verzehr“ von Paranüssen verzichten sollten. Welche zusätzliche Strahlendosis als akzeptabel betrachtet werde, sei eine persönliche Entscheidung. Kinder, Schwangere und Stillende sollten dagegen „am besten keine Paranüsse essen“, um unnötige Strahlendosen zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/lebensmittel/paranuesse/paranuesse.html|titel=Natürliche Radioaktivität in Paranüssen|hrsg=Bundesamt für Strahlenschutz|abruf=2025-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Paranüsse sind ein Beispiel für [[Extraktivismus]]. Durch die langlebigen und lange produktiven Bäume machen sich Entnahmen von Früchten zunächst kaum bemerkbar. Dennoch führt eine zu intensive Sammlung der Nüsse nach einiger Zeit zu einem Mangel an nachwachsenden jungen Bäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den offiziellen Zahlen der [[FAO]] gab es 2021 nur drei Staaten auf der Erde, die nennenswerte Mengen an Paranüssen produzierten. Für 2021 liegen folgende Werte vor: [[Brasilien]] 33.734&amp;amp;nbsp;t, [[Bolivien]] 33.149&amp;amp;nbsp;t und [[Peru]] 6.913&amp;amp;nbsp;t. Die Welterntemenge lag in den Jahren 2009 bis 2021 jeweils zwischen etwa 55.000 und 79.000 t.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faostat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fao.org/faostat/en/#data/QCL |titel=Crops &amp;gt; Brazil nuts, with Shell |werk=Produktionsstatistik der FAO für 2021 |hrsg=fao.org |abruf=2023-05-13 |format=|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vermarktungsmöglichkeiten zu verbessern und die Nüsse auch lokal verstärkt zu verarbeiten, wurde in Bolivien 2009 ein Staatsunternehmen gegründet (&amp;#039;&amp;#039;Empresa Boliviana de Almendras y Derivados&amp;#039;&amp;#039;). Im ersten Jahr wurden über diesen Weg ca.&amp;amp;nbsp;700&amp;amp;nbsp;t Paranüsse im Wert von 26 Millionen [[Boliviano]]s (ca.&amp;amp;nbsp;3 Millionen Euro) exportiert. In der Folge wurde auch die erste Verarbeitungsfabrik im [[Departamento Beni]] gebaut&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lostiempos.com/actualidad/economia/20100729/eba-exportara-mas-26-millones-bolivianos &amp;#039;&amp;#039;EBA exportará más de 26 millones de bolivianos&amp;#039;&amp;#039;], Los Tiempos, 29. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch stetigen Ausbau der Aktivitäten, einschließlich einer Niederlassung in Hamburg, konnten sowohl der einheimische Konsum als auch der Export erheblich gesteigert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.eba.com.bo/files/elcastanero.pdf | wayback=20160310051712 | text=&amp;#039;&amp;#039;EBA Publikation El Castañero&amp;#039;&amp;#039;, August 2013}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ernte in Bolivien sind häufig Kinder beteiligt, die damit das Einkommen der Familie aufbessern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fabian Franke |Titel=Minderjährige Erntehelfer in Bolivien: Die Jungen ohne Kindheit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2021-08-14 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Minderjaehrige-Erntehelfer-in-Bolivien/!5783939/ |Abruf=2021-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paranussöl ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Castanha-copl6.JPG|mini|hochkant|Paranussöl]]&lt;br /&gt;
Das Paranussöl wird aus den getrockneten geschälten Samen gewonnen, normalerweise durch Kaltpressung. Kaltgepresstes Paranussöl ist hellgelb und angenehm im Geruch.&lt;br /&gt;
Die Fettsäurezusammensetzung besteht aus [[Palmitinsäure]] (14–16 %), [[Stearinsäure]] (6–10 %), [[Ölsäure]] (29–48 %), [[Linolsäure]] (30–47 %). Die physikalischen Kennzeichen sind [[Dichte]] (0,914–0,917&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;), Erstarrungspunkt (0–4&amp;amp;nbsp;°C), [[Verseifungszahl]] (193–202), [[Iodzahl]] (94–106) und Unverseifbares (0,5–1 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
100&amp;amp;nbsp;g Paranüsse haben einen [[Physiologischer Brennwert|Brennwert]] von 2.743&amp;amp;nbsp;[[Joule|kJ]] (655&amp;amp;nbsp;[[kcal]]) und enthalten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;usda&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nal.usda.gov/fnic/foodcomp/Data/SR21/reports/sr21fg12.pdf | wayback=20090719024401 | text=USDA National Nutrient Database for Standard Reference, release 21 (2008)}}  (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB), United States Department of Agriculture – Agricultural Research Service.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bestandteil&lt;br /&gt;
! Menge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser&lt;br /&gt;
| 3,5&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Proteine&lt;br /&gt;
| 14,3&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zucker&lt;br /&gt;
| 2,3&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stärke&lt;br /&gt;
| 0,25&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ballaststoffe&lt;br /&gt;
| 7,5&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fette&lt;br /&gt;
| 66,4&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| davon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gesättigte Fettsäuren&lt;br /&gt;
| 15,1&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[ungesättigte Fettsäuren]]&lt;br /&gt;
| 25,5&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mehrfach ungesättigte Fettsäuren&lt;br /&gt;
| 20,6&amp;amp;nbsp;g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mineralstoffe:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Natrium&lt;br /&gt;
| 3&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Magnesium&lt;br /&gt;
| 376&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Phosphor&lt;br /&gt;
| 725&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kalium&lt;br /&gt;
| 659&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Calcium&lt;br /&gt;
| 160&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eisen&lt;br /&gt;
| 2,4&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Selen&lt;br /&gt;
| 1,9&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zink&lt;br /&gt;
| 4,0&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vitamine:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vitamin C&lt;br /&gt;
| 0,7&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vitamin B6&lt;br /&gt;
| 0,1&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vitamin B12&lt;br /&gt;
| 0&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vitamin E&lt;br /&gt;
| 5,7&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Holz des Paranussbaums enthält [[Saponine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeeuw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EU-Importbeschränkungen für Paranuss ==&lt;br /&gt;
Die [[Europäische Kommission|Europäische Kommission (EC)]] hat am 12. Juli 2003 Auflagen für den Import von Paranüssen erlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EUR-Lex-Rechtsakt|reihe=L|jahr=2003|amtsblattnummer=168|anfangsseite=33|endseite=38|format=PDF|titel=Verordnung der EU-Kommission über Sondervorschriften für die Einfuhr von Paranüssen in Schale}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde festgestellt, dass in den Schalen [[Aflatoxin]], welches durch Schimmel entsteht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.efsa.europa.eu/en/topics/topic/aflatoxins-food |titel=Aflatoxins in food {{!}} EFSA |sprache=en |abruf=2021-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vorkommt, und zwar um ein Vielfaches mehr, als in der EU zugelassen ist. („Eine derartige Kontamination stellt eine ernsthafte Bedrohung der öffentlichen Gesundheit in der Gemeinschaft dar, und daher müssen auf Gemeinschaftsebene Schutzmaßnahmen ergriffen werden.“) Laut Europäischer Kommission müssen jetzt alle importierten Nüsse getestet und mit einem Herkunftszertifikat versehen sein. Dies übersteigt die Möglichkeiten der meist südamerikanischen Produzenten. Daher ist der traditionelle Handel mit der ganzen Paranuss stark zurückgegangen. In einer neueren Durchführungsverordnung (Nr. 884/2014) der EU-Kommission von 2014 wird noch einmal die Bedeutung des Importverbots für Paranüsse aus Brasilien präzisiert („Festlegung besonderer Bedingungen für die Einfuhr bestimmter Futtermittel und Lebensmittel aus bestimmten Drittländern wegen des Risikos einer Aflatoxin-Kontamination“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|32014R0884|Durchführungsverordnung (EU) Nr. 884/2014 der Kommission vom 13. August 2014|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und botanische Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Paranussbaum (&amp;#039;&amp;#039;Bertholletia excelsa&amp;#039;&amp;#039;) ist die einzige Art in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Bertholletia&amp;#039;&amp;#039;. Innerhalb der Familie der [[Lecythidaceae]] sind die nächsten Verwandten in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Lecythis]]&amp;#039;&amp;#039; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art wurde erstmals 1808 von [[Aimé Bonpland]] wissenschaftlich beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Bonpland: &amp;#039;&amp;#039;Plantes equinoxiales….&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1808, S.&amp;amp;nbsp;122. [http://www.botanicus.org/page/279581 Scan bei botanicus.org].&amp;lt;/ref&amp;gt; Den [[Nomenklatur (Biologie)|botanischen Gattungsnamen]] &amp;#039;&amp;#039;Bertholletia&amp;#039;&amp;#039; erhielt der Baum zu Ehren des französischen Chemikers [[Claude Louis Berthollet]] (1748–1822).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Paranuss-Effekt]]&lt;br /&gt;
* [[Etagenanbau (Regenwald)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Scott A. Mori, Ghillean T. Prance&lt;br /&gt;
   |Titel=Lecythidaceae&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Flora Neotropica Monograph&lt;br /&gt;
   |Band=Bd. 21&lt;br /&gt;
   |Nummer=II – The Zygomorphic-flowered New World Genera (Couroupita, Corythophora, Bertholletia, Couratari, Eschweilera, &amp;amp; Lecythis)&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-89327-345-3 &lt;br /&gt;
   |Datum=1990}}&lt;br /&gt;
* Pieter A. Zuidema, René G. A. Boot: &amp;#039;&amp;#039;Demography of the Brazil nut tree (Bertholletia excelsa) in the Bolivian Amazon: impact of seed extraction on recruitment and population dynamics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Tropical Ecology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18, S. 1–31, 2002, {{doi|10.1017/S0266467402002018}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Food and fruit-bearing forest species.&amp;#039;&amp;#039; 3: &amp;#039;&amp;#039;Examples from Latin America&amp;#039;&amp;#039;, FAO Forestry Paper 44/3, FAO, 1986, ISBN 92-5-102372-7, S. 53–56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Bertholletia excelsa|Paranussbaum (&amp;#039;&amp;#039;Bertholletia excelsa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* S. A. Mori, G. T. Prance: &amp;#039;&amp;#039;The Lecythidaceae Pages&amp;#039;&amp;#039;. The New York Botanical Garden, Bronx, New York. [http://sweetgum.nybg.org/lp/taxon.php?irn=133412 &amp;#039;&amp;#039;Bertholletia excelsa&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* [https://www3.hhu.de/biodidaktik/Exoten/Paranuss/dateien/frameset.html &amp;#039;&amp;#039;Die Paranuss&amp;#039;&amp;#039;] bei Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=1998|ID=32986|ScientificName=Bertholletia excelsa|YearAssessed=1998|Assessor=Americas Regional Workshop (Conservation &amp;amp; Sustainable Management of Trees, Costa Rica, November 1996)|Download=9. Mai 2006}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Topffruchtbaumgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schalenobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aspiriniks</name></author>
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