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	<title>Paramutation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T22:31:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paramutation&amp;diff=1629151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Regi51: Revert auf Version von :Benutzer:Aka (19:08:27 Uhr, 27. Februar 2018). Grund: keine Verbesserung des Artikels</title>
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		<updated>2022-12-20T15:00:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Aka&lt;/a&gt; (19:08:27 Uhr, 27. Februar 2018). Grund: keine Verbesserung des Artikels&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paramutation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Epigenetik|epigenetische]] Wechselwirkung zwischen zwei [[Allel]]en eines [[Gen]]s, die zu einem Erbgang führt, der nicht mit den [[Mendelsche Regeln|Mendelschen Regeln]] vereinbar ist.&lt;br /&gt;
Das Phänomen wurde 1956 vom [[Kanade|kanadischen]] Genetiker [[R. A. Brink]] in [[Mais]] (&amp;#039;&amp;#039;Zea mays&amp;#039;&amp;#039;) entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Brink RA: &amp;#039;&amp;#039;A genetic change associated with the R locus in maize which is directed and potentially reversible&amp;#039;&amp;#039;. Genetics 41, S. 872–879. (1956)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paramutation am &amp;#039;&amp;#039;b1&amp;#039;&amp;#039;-Gen in Mais ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;b1&amp;#039;&amp;#039;-Gen in Mais codiert für ein Protein, das den [[Anthocyane|Anthocyanidin]]-Signalweg aktiviert, durch den purpurne Pigmente synthetisiert werden. Pflanzen, die bezüglich des &amp;#039;&amp;#039;B-I&amp;#039;&amp;#039; Allels [[homozygot]] sind, weisen eine hohe b1-Expression auf und zeigen eine purpurne Farbe; Pflanzen, die bezüglich des &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; Allels homozygot sind, sind dagegen hell, weil b1 nur schwach transkribiert wird. Kreuzungen zwischen diesen beiden Pflanzen ergeben [[heterozygot]]e Pflanzen, die ebenfalls eine helle Farbe haben. Dies bedeutet scheinbar, dass &amp;#039;&amp;#039;B-I&amp;#039;&amp;#039; rezessiv zu &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;ist. Wenn jedoch die heterozygoten Pflanzen untereinander gekreuzt werden, sind alle Pflanzen der folgenden und künftiger Generationen hell. Dies verletzt die Mendelsche Spaltungsregel, gemäß der ein Teil der Pflanzen homozygot bezüglich &amp;#039;&amp;#039;B-I&amp;#039;&amp;#039; und damit purpurfarben sein müsste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcgi?rid=mga.section.2201 Griffiths et al.: &amp;#039;&amp;#039;Modern Genetic Analysis&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mechanismus ===&lt;br /&gt;
Die [[Nukleotidsequenz]] von &amp;#039;&amp;#039;B-I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; ist identisch, die Allele haben allerdings einen unterschiedlichen epigenetischen Zustand, d.&amp;amp;nbsp;h. die [[Chromatin]]struktur ist unterschiedlich. Durch eine Wechselwirkung zwischen den beiden Allelen wird der epigenetische Zustand von &amp;#039;&amp;#039;B-I&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; umprogrammiert, so dass in Folgegenerationen keine Pflanzen mehr auftreten, die bezüglich &amp;#039;&amp;#039;B-I&amp;#039;&amp;#039; homozygot sind. Der genaue molekulare Mechanismus der Wechselwirkung ist noch nicht aufgeklärt, allerdings scheint [[Non-coding RNA|nichtcodierende RNA]] wie [[siRNA]] eine tragende Rolle zu spielen für die Kommunikation zwischen den Allelen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alleman et al.: An RNA-dependent RNA polymerase is required for paramutation in maize. Nature 442:295-298 (2006)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Chandler: &amp;#039;&amp;#039;Paramutation: From Maize to Mice&amp;#039;&amp;#039;. Cell 128, S. 641 (2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Fälle von Paramutation ==&lt;br /&gt;
Auch bei anderen Genen in Mais sowie in anderen Organismen wurden Fälle von Paramutation gefunden, unter anderem in [[Acker-Schmalwand|Arabidopsis thaliana]] und [[Hausmaus|Maus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Chandler, Stam: &amp;#039;&amp;#039;Chromatin conversation: Mechanisms and implications of paramutation&amp;#039;&amp;#039;. Nature 532 (2004)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Cuzin, Grandjean, Rassoulzadegan: &amp;#039;&amp;#039;Inherited variation at the epigenetic level: paramutation from the plant to the mouse&amp;#039;&amp;#039;. Genetics and Development 18, S. 193–196 (2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind weniger eindeutige Fälle von Paramutation in Tieren bekannt als in Pflanzen.&lt;br /&gt;
Das Beispiel des b1-[[Genlocus]] in Mais ist besonders gut zu analysieren, da das &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;-Allel sehr stabil ist und eine hundertprozentige [[Penetranz (Genetik)|Penetranz]] hat. Dies ist bei den meisten anderen Fällen von Paramutation nicht so, oft kann sich die Expression eines Gens graduell ändern, und der Effekt kann in den Folgegenerationen abklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigenetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Regi51</name></author>
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