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	<title>Paramuschir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:42:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paramuschir&amp;diff=1034965&amp;oldid=prev</id>
		<title>41.66.98.20: Ich lese &quot;...кого&quot; als &quot;...kogo&quot;.</title>
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		<updated>2024-07-19T05:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ich lese &amp;quot;...кого&amp;quot; als &amp;quot;...kogo&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BILD1= MapParamushir.png&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT = Karte von Paramuschir&lt;br /&gt;
|BILD2= 209 0943 SevKur heli View wiki.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= Hafen von Sewero-Kurilsk mit &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Kurilen-Straße&amp;#039;&amp;#039;, gegenüber [[Schumschu]]&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Pazifischer Ozean&lt;br /&gt;
|GRUPPE = [[Kurilen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/20/00/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=155/45/00/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=RU-SAK &lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|LAENGE=&lt;br /&gt;
|BREITE=&lt;br /&gt;
|FLAECHE= 2053&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= [[Tschikuratschki]] &lt;br /&gt;
|HOEHE= 1816&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=[[Sewero-Kurilsk]] &lt;br /&gt;
|EINWOHNER= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paramuschir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Парамушир}}, [[Japanische Schrift|japanisch]] {{lang|ja|幌筵島}}, &amp;#039;&amp;#039;Paramushiru-tō&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.hoppou.go.jp/gakusyu/islands/index.html|titel={{lang|ja|北方領土の位置と面積}} (übersetzt „Lage und Fläche der Nördlichen Territorien“)|hrsg={{lang|ja|北方領土問題対策協会}} (dt. „Gesellschaft für Maßnahmen zur Frage der Nördlichen Territorien“), [[Dokuritsu Gyōsei Hōjin|Selbstverwaltungskörperschaft]] des [[Kabinettsbüro]]s|zugriff=3. Juli 2009|sprache=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20090223123132/http://www.hoppou.go.jp/gakusyu/islands/index.html|archiv-datum=2009-02-23|offline=ja|archiv-bot=2019-05-06 02:51:46 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vom [[Ainu]]-Wort für „breite Insel“) ist eine zu [[Russland]] gehörende (nördlichste) Insel der nördlichen [[Kurilen]]gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Fläche der Insel beträgt 2053&amp;amp;nbsp;[[km²]]. Damit ist Paramuschir die größte Insel der nördlichen Kurilen und nach [[Iturup]] zweitgrößte Insel der Kurilen überhaupt. Ihre Länge beträgt über 100&amp;amp;nbsp;km, die Breite 20 bis 30&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paramuschir ist im Nordosten durch die [[Zweite Kurilenstraße]] (minimale Breite 2&amp;amp;nbsp;km) von der Insel [[Schumschu]] getrennt, im Nordwesten durch die [[Alaid-Straße]] von der [[Atlassow-Insel]] (mit dem Vulkan &amp;#039;&amp;#039;Alaid&amp;#039;&amp;#039;, 20&amp;amp;nbsp;km), im Südwesten durch die [[Luschin-Straße|Luschin-]] oder [[Dritte Kurilenstraße]] von der [[Anziferow-Insel]] (15&amp;amp;nbsp;km) und im Süden durch die [[Vierte Kurilenstraße]] von [[Onekotan]] (55&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rückgrat der Insel bilden der &amp;#039;&amp;#039;Wernadski-Kamm&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|хребет Вернадского}}/ chrebet Wernadskogo; benannt nach [[Wladimir Iwanowitsch Wernadski|Wladimir Wernadski]]) im Nordostteil sowie der &amp;#039;&amp;#039;Karpinski-Kamm&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|хребет Карпинского}}/ chrebet Karpinskogo; nach dem Geologen [[Alexander Petrowitsch Karpinski|Alexander Karpinski]]) im Südwesten, beide [[Vulkanismus|vulkanischen]] Ursprungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf der [[Vulkan]]e, die die Insel gebildet haben, sind aktiv oder potentiell aktiv. Von Norden nach Süden sind das der [[Ebeko]] ({{Höhe|1156|RU}}) im Wernadski-Kamm nahe Sewero-Kurilsk, der [[Tschikuratschki]] ({{Höhe|1816|RU}}, höchste Erhebung der Insel) und sein Nebenkegel [[Tatarinow (Vulkan)|Tatarinow]] ({{Höhe|1530|RU}}) am Nordende der Karpinski-Kette, der [[Fuss (Vulkan)|Fuss]] ({{Höhe|1772|RU}}) isoliert auf einer an der Westküste ins [[Ochotskisches Meer|Ochotskische Meer]] hinausragenden Halbinsel, sowie der [[Karpinski (Vulkan)|Karpinski]] ({{Höhe|1345|RU}}) am Südende des Karpinski-Kammes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um die Insel ragt eine Vielzahl kleiner Inseln, Felsen und Riffe aus dem Meer. Die Insel &amp;#039;&amp;#039;Togari&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hanimushir&amp;#039;&amp;#039;) erreicht eine Höhe von 47 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Administrativ gehört Paramuschir zum [[Rajon Sewero-Kurilsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Nordkurilen&amp;#039;&amp;#039;) der [[Oblast Sachalin]], mit der Stadt [[Sewero-Kurilsk]] als Verwaltungszentrum, welches sich nahe der Nordostküste der Insel befindet und heute den einzig ständig bewohnten Ort der Insel darstellt. Die früher existierenden Siedlungen Anziferowa ({{lang|ru|Анциферова}}), Wassiljewo ({{lang|ru|Васильево}}), Galkino ({{lang|ru|Галкино}}), Kamenisty ({{lang|ru|Каменистый}}), Kitowy ({{lang|ru|Китовый}}), Majorowo ({{lang|ru|Майорово}}), Okeanskoje ({{lang|ru|Океанское}}), Pribreschny ({{lang|ru|Прибрежный}}) und Schelechowo ({{lang|ru|Шелехово}}) wurden entweder von einem verheerenden [[Tsunami]] am 5. November 1952 zerstört oder später von ihren Bewohnern verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Berghänge der Insel sind bis zu einer Höhe von etwa 600 Metern von [[Zwerg-Kiefer|Zwergkiefern]]- und [[Erlen (Botanik)|Erlenknieholz]] bewachsen, welches reich an [[Beere]]n ([[Preiselbeere]], [[Rauschbeere]], [[Allackerbeere]], [[Schwarze Krähenbeere]]) und [[Pilze]]n ist. Die Uferterrassen und Flusstäler sind von Wiesen bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Paramuschir leben etwa 100 [[Braunbär]]en, außerdem [[Rotfuchs|Rotfüchse]], [[Schneehase]]n und [[Hermelin]]e, an den Küsten [[Seeotter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im größten Fluss der Insel, der etwa 20&amp;amp;nbsp;km langen &amp;#039;&amp;#039;Tucharka&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Todoroki&amp;#039;&amp;#039;), die östlich des Karpinski-Kammes in südlicher Richtung fließt, befinden sich [[Laich]]plätze von [[Buckellachs]], [[Rotlachs]] und [[Silberlachs]]&amp;lt;!-- Oncorhynchus kisutsch--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Insel wurde wegen ihrer Nähe zum Festland schon im 18. Jahrhundert von russischen Jägern und (Pelztier-)Händlern aufgesucht. Die ersten verlässlichen Informationen lieferten [[Danila Jakowlewitsch Anzyferow|Danila Anzyferow]] und [[Iwan Petrowitsch Kosyrewski|Iwan Kosyrewski]] 1711.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den anderen Kurileninseln gehörte das zuvor nur von Ainu bewohnte Paramuschir seit 1875 ([[Vertrag von Sankt Petersburg (1875)|Vertrag von Sankt Petersburg]]) zu [[Japan]]. Während der Zeit der Zugehörigkeit zu Japan entstand die heutige Stadt Sewero-Kurilsk und die Wirtschaft begann sich zu entwickeln, vor allem der Fischfang in industriellem Maßstab. Es entstand aber z. B. auch eine [[Iod|Jodfabrik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh zur nach Schumschu nördlichsten japanischen Militärbasis ausgebaut, wurden hier 1940 Einheiten der [[7. Division (Japanisches Kaiserreich)|7.&amp;amp;nbsp;Division]] der [[Kaiserlich Japanische Armee|japanischen Armee]] stationiert und deren Stellungen in Folge stark befestigt. Im [[Pazifikkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Insel von 1943 bis zum Kriegsende sporadisch von [[United States Army Air Forces|USAAF]] und [[United States Navy|US Navy]] von den [[Aleuten]] aus angegriffen. Am 12. April 1945 war sie der Hauptstützpunkt der neu gebildeten [[91. Division (Japanisches Kaiserreich)|91.&amp;amp;nbsp;Division]] zur Verteidigung der östlichen Kurilen. Nach der sowjetischen Kriegserklärung am 8. August 1945 begann die [[Rote Armee]] mit der [[Invasion (Militär)|Invasion]] auf Paramuschir. Nach heftigen Kämpfen, die sich auch auf die Nachbarinsel Schumschu erstreckten und bei denen auf beiden Seiten tausende Soldaten starben, kapitulierten die japanischen Truppen am 23. August. Nach Kriegsende erklärte die [[Sowjetunion]] alle Kurileninseln, also auch Paramuschir, zu ihrem Staatsgebiet, was Japan 1951 im [[Vertrag von San Francisco]] anerkannte (außer für die Südkurilen, siehe [[Kurilenkonflikt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. November 1952 war Paramuschir Zentrum eines von einem Tsunami in Mitleidenschaft gezogenen Gebietes. Über ein Drittel der Inselbevölkerung von über 6.000 Einwohnern kam ums Leben und praktisch alle Orte wurden zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paramushir|Paramuschir}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Inseln der Kurilen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Oblast Sachalin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Asien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Pazifischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel der Kurilen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japanisch-russische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>41.66.98.20</name></author>
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