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	<title>Paradiese - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paradiese&amp;diff=840512&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2023-12-28T10:14:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Paradiese&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Soest&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/33/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/03/21/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 85 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 63&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2008&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Soest Ortsteile.png|mini|270px|Soest und seine Ortsteile]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paradiese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] von [[Soest]] in [[Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paradiese geht dem Namen nach auf einen 1253 eingerichteten [[Dominikanerinnen]]-[[Konvent (Kloster)|Konvent]] zurück, der in diesem Jahr erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Paradyso&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof, auf dem dieser Konvent durch das Soester [[Dominikanerkloster Soest|Dominikanerkloster „Zum heiligen Kreuz“]] eingerichtet wurde, trug zuvor den Namen &amp;#039;&amp;#039;Alvoldinchusen&amp;#039;&amp;#039; (mit der typisch sächsischen und regionaltypischen Namensendung -inchusen, heute -ingsen). Bekannt wurde das Kloster Paradiese durch [[Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen|Grimmelshausens]] Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der abenteuerliche Simplicissimus]]&amp;#039;&amp;#039;. Das während der vergangenen zwei Jahrhunderte stark verfallene Klostergebäude wurde in den letzten Jahren mit Unterstützung des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] aufwändig restauriert und beherbergt heute ein privates [[Onkologie|onkologisches]] Gesundheitszentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde entstand 1868 durch Ausgliederung aus der Gemeinde Schwefe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=272}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FAVPAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA14-PP6#v=onepage&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Arnsberg, S. 306]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Paradiese durch das [[Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Soest und von Teilen des Landkreises Beckum|Soest/Beckum-Gesetz]] in die Kreisstadt Soest eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ew.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infoblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.soest.de/media/Infoblatt_2010.pdf |wayback=20110514203903 |text=Infoblatt 2010 |archiv-bot=2022-12-25 13:38:28 InternetArchiveBot }} (PDF; 78&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 62&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infoblatt&amp;quot;/&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 56&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X | Seiten = 237}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 61&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1998&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infoblatt&amp;quot;/&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infoblatt&amp;quot;/&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 69&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat eine Fläche von etwa 151 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Paradiese}}&lt;br /&gt;
=== Kloster ===&lt;br /&gt;
Die Gründung des Nonnen-Klosters wurde 1251 durch den Kölner [[Ordensprovinzial]] der [[Dominikaner]] [[Johannes von Wildeshausen]] angeregt. Voraussetzung der Klostergründung am Ort war die Schenkung des Hofes &amp;#039;&amp;#039;Alvoldinchusen&amp;#039;&amp;#039; durch [[Otto I. (Tecklenburg)|Otto von Tecklenburg]]. Lehnsmann auf diesem Hof war zu der Zeit Ritter Heinrich von Alvoldinchusen, unmittelbarer Lehnsherr [[Theodor von Honrode]]. Die Genehmigung zur Gründung des Klosters wurde am 25. Juli 1252 durch den Kölner Erzbischof [[Konrad von Hochstaden]] erteilt. Zusammen mit [[Albertus Magnus]], der 1255 die [[Profess]]gelübde der Nonnen entgegennahm, gilt Hochstaden als Gründer des Klosters.   &lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Paradiese Blick auf Haupthaus.jpg|mini|270px|Blick durch die Pforte nach Westen auf das Haupthaus]]&lt;br /&gt;
1259 wurde die Klosterkirche unter dem [[Patrozinium]] des [[Michael (Erzengel)|Erzengels Michael]] eingeweiht. Mit den Erwerbungen von 1263 (von Conrad III., Burgherr zu [[Burg Stromberg|Stromberg]]) wurde der Grundstein für die enge Beziehung zwischen Paradiese und dem benachbarten Dorf [[Schwefe]] (heute Ortsteil der Gemeinde [[Welver]]) gelegt; das Patronat über die Kirche St.&amp;amp;nbsp;Severin in Schwefe bestand weit über die Zeit der [[Reformation]] hinaus bis 1811. Die Annahme des lutherischen Bekenntnisses 1531 durch die Stadt Soest, die sich auch auf ihr Herrschaftsgebiet, die [[Soester Börde]], erstreckte, wurde vom Kloster zunächst nicht mitgetragen. So konnte [[Johannes Gropper]] von Paradiese aus versuchen, die nahe Stadt wieder für den Katholizismus zu gewinnen. In der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] ließ Grimmelshausen seinen Romanhelden Simplicius Simplicissimus, den „[[Jäger von Soest]]“, die Wintermonate 1636/37 im Kloster verbringen. 1660 entstand neben dem weiterhin katholischen Kloster ein evangelisches [[Stift (Kirche)|Damenstift]]. Zwischen 1690 und 1710 wurden die Klostergebäude im Stile des [[Barock]] umgestaltet. 1780 starb [[Raimund Bruns]] als Propst von Paradiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend den Bestimmungen des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es wurden 1808 das katholische Kloster und 1811 das evangelische Damenstift aufgehoben. In Folge kam es zum Verkauf des Klosterbesitzes und zur Aufteilung von Grundstücken und Gebäuden, von denen ein Teil auch an die letzte [[Äbtissin|Stiftsäbtissin]] Dorothea Kipp ging. &lt;br /&gt;
Bis 1995 verfiel das historische Klosterareal zusehends; neben landwirtschaftliche trat zeitweise die gewerbliche Nutzung eines Teils der Gebäude, so z.&amp;amp;nbsp;B. als Nagelschmiede (19. Jahrhundert). Von 1995 bis 2001 wurde das Anwesen durch die neuen Besitzer restauriert, die hier ein [[Onkologie|onkologisches]] Gesundheitszentrum einrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kloster Paradiese gehörte auch das [[Pilgrimhaus]] in Soest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Beaugrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Paradiese. Vom Dominikanerinnenkloster zum Medizinischen Zentrum&amp;#039;&amp;#039;. Wilke, Hamm 2002, ISBN 3-931283-46-1.&lt;br /&gt;
* Michael Gosmann: &amp;#039;&amp;#039;Paradiese – Dominikanerinnen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Karl Hengst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Klosterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Münster – Zwillbrock.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 1994, ISBN 3-402-06888-5, S. 262–268 (&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Kirchen- und Religionsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 2, &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen&amp;#039;&amp;#039; 44).&lt;br /&gt;
* [[Marga Koske]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des ehemaligen Klosters/Stifts Paradiese&amp;#039;&amp;#039;. In: Soester Zeitschrift des Vereins für die Geschichte von Soest und der Börde. Heft 101 (1989), S. 127–168.&lt;br /&gt;
* Walter Melzer: &amp;#039;&amp;#039;Neue Ausgrabungen zu den Anfängen des Klosters Paradiese und an den Quellen der Stadt Soest&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Soester Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 108, 1996, {{ISSN|0176-3946}}, S.&amp;amp;nbsp;15–20.&lt;br /&gt;
* Bernhard Thiemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Klöster der Stadt Soest&amp;#039;&amp;#039;. In: Claudia Kimminus-Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klöster und monastische Kultur in Hansestädten&amp;#039;&amp;#039;. Leidorf, Rahden 2003, ISBN 3-89646-278-4, S. 297–311 (&amp;#039;&amp;#039;Stralsunder Beiträge zur Archäologie, Geschichte, Kunst und Volkskunde in Vorpommern&amp;#039;&amp;#039; 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kloster Paradiese die restaurierten Nagelschmieden im Eingangsbereich.jpg|Ehemalige Nagelschmieden von 1836&lt;br /&gt;
File:Kloster Paradiese Nördlich Umfassungsmauer Weg Richtung Schwefe (2).jpg|Nördliche Grenzmauer aus [[Anröchter Stein|Grünsandstein]] am Weg nach [[Schwefe]]&lt;br /&gt;
File:Kloster Paradiese Nördlich Umfassungsmauer Weg Richtung Schwefe (9).jpg|Nördliche Grenzmauer aus Grünsandstein am Weg nach Schwefe&lt;br /&gt;
File:Paradiese im Ort.jpg|Ortsmitte der ehemaligen Gemeinde Paradiese&lt;br /&gt;
File:Paradiese Östlicher Teil Blick von Ost nach West.jpg|Anblick von Osten, von Soest kommend &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paradiese|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kloster-paradiese.de/kloster/paradiese.shtml Seite mit ausführlicheren Informationen als Chronologie zur Geschichte des Klosters]&lt;br /&gt;
* [https://www.ampen.de Seite des benachbarten Soester Ortsteils Ampen mit eigenem Porträt von Paradiese]&lt;br /&gt;
* [https://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=29 Informationen zum „Salzbrink“ in der Nähe von Paradiese]&lt;br /&gt;
* [https://bloch.ub.uni-duesseldorf.de/ausstellungen/paradiese/#/ Die cleveren Nonnen aus Paradiese – virtuelle Ausstellung auf uni-duesseldorf.de]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Soest}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4482444-0|VIAF=240078764}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Soest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Soest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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