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	<title>Paradies (Radebeul) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:25:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paradies_(Radebeul)&amp;diff=1354135&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: /* Geschichte */ BKL-Link</title>
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		<updated>2023-01-13T16:29:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das ehemalige Berggasthaus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Paradies der Lößnitz&amp;#039;&amp;#039;, steht im ehemaligen gräflich [[Flemming (Adelsgeschlecht)|Flemmingschen]] Weingut im Stadtteil [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], im Höhenweg&amp;amp;nbsp;1/1a. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039; wird heute als Name für den dabeiliegenden [[Steillagenweinbau|Steillagen]]-Weinberg verwendet, ebenso wie der zweite Name &amp;#039;&amp;#039;Auf den Bergen&amp;#039;&amp;#039;. Der Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039; liegt in der Einzellage [[Radebeuler Steinrücken]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Paradies.jpg|mini|Ehemaliges Berggasthaus Paradies, heute ein Wohnhaus (2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt ist das ehemalige Berggasthaus selbst, es liegt auf über {{Höhe|215|DE-NHN|link=true}} Höhe innerhalb des [[Kulturlandschaftsschutz|Denkmalschutzgebiets]] &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;. Der am Haus vorbeiführende Weg ist Teil des [[Sächsischer Weinwanderweg|sächsischen Weinwanderwegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:02223-Niederlößnitz-1901-Ansicht-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Blick auf den [[Minckwitzscher Weinberg|minckwitzschen Weinberg]], rechts oben das Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039; (1901)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Paradies1.jpg|mini|Blick vom &amp;#039;&amp;#039;Paradies der Lößnitz&amp;#039;&amp;#039; in Richtung Radebeul/Dresden (Lithographie, Mitte des 19. Jahrhunderts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01542-Niederlößnitz-1901-Blick vom Paradies-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Blick vom Paradies (1901)]]&lt;br /&gt;
Der zweigeschossige, mitsamt Toranlage und Nebengebäude (Hofausschank) unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950315||Zusatz=Berggasthaus »Paradies«|Abruf=2021-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stehende Putzbau hat eine Größe von fünf zu drei Fensterachsen. Er steht auf einem Sandsteinsockel und hat ein flachgeneigtes [[Walmdach]] mit weit vorkragendem [[Dachgesims]] mit Balkenkopffries. In der Hauptansicht nach Süden zum Bergabhang steht heute ein eingeschossiger Vorbau, der aus der ursprünglich hölzernen, verglasten [[Veranda]] entstand. Auf der Nordseite befindet sich ein dreiachsiger Eingangsvorbau. In den schmalen Nebenansichten finden sich Balkone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fenster des Gebäudes sind im Erdgeschoss rundbogig und im Obergeschoss rechteckig. Die dunkelgestrichene Fassade wird an den Gebäudekanten durch helle, versetzte Eckquaderungen gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden steht ein eingeschossiges Nebengebäude über U-förmigem, zum Hof offenem, Grundriss mit [[Krüppelwalm]]- beziehungsweise [[Satteldach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundstückseinfriedung im Westen wird durch eine Portalanlage aus Bruchsteinpfeilern mit Abdeckplatten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Radebeul Paradies Nebengebäude 1910.jpg|Nebengebäude (Hofausschank) um 1910&lt;br /&gt;
 Radebeul Paradies Nebengebäude.jpg|Nebengebäude zum ehemaligen Gasthaus Paradies&lt;br /&gt;
 Radebeul Paradies Nebengebäude Rückseite.jpg|Rückseite des Nebengebäudes, von der Straße aus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Jägerhof 1906.jpg|mini|Nach rechts oben verlaufend: Das langgestreckt dreieckige Paradies (1906)]]&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 gab die Stadt Radebeul bekannt, dass das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie beabsichtige, den Lagennamen gemäß § 20 Abs. 7 der Weinrechtsdurchführungsverordnung abzugrenzen. Die hauptsächlichen Grenzen ergeben sich nach dem dargestellten Lageplan aus der Jägerstraße im Nordwesten, der Jägerhofstraße im Norden und Osten sowie der Straße Auf den Bergen im Süden. Im Südwesten sind einige Parzellen die Grenzgrundstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliche Bekanntmachung zur Abgrenzung der Einzellage »Paradies«.&amp;#039;&amp;#039; In: Radebeuler Amtsblatt 07/2014, S. 14 ([https://www.radebeul.de/radebeulmedia/Dokumente/Amtsblatt/2014/Amtsblatt+Juli+2014.pdf Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Weinbau/_Texte/GeografischeBezeichnungen.html Bekanntmachung der geografischen Bezeichnungen für deutschen Wein; Ergänzungen: Bestimmtes Anbaugebiet Sachsen: Einzellage: Paradies, Großlage: Lößnitz, Bereich: Meißen.] Stand: 23. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weinlage gehörte bisher zur Lage [[Radebeuler Steinrücken]] innerhalb der Großlage [[Radebeuler Lößnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1827 wurde das bestehende Haupthaus der späteren Gaststätte am Höhenweg durch die Gräfin Flemming, geborene [[Hohenthal (Adelsgeschlecht)|Hohenthal]], in ihrem Weinbergsbesitz auf den &amp;#039;&amp;#039;[[Welzigberge]]n&amp;#039;&amp;#039; im toskanischen Stil erneuert. 1844/1845 entstand dort durch den Pächter Johann Georg Schimank ein Weinschank mit „selbsterbauten Weinen“, gleichzeitig ging das Eigentum an die Grafen von [[Hohenthal-Dölkau]] über. Das Berggasthaus erhielt aufgrund seiner Lage und des Rundblicks über das Elbtal sehr schnell den Namen &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039;, was ihm auch einige Besuche des damaligen sächsischen Königs [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August II.]] verschaffte und zu weiterer Reputation verhalf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Andert (Redaktion) |Hrsg=Große Kreisstadt Radebeul |Titel=Stadtlexikon Radebeul. Historisches Handbuch für die Lößnitz |Auflage=2., leicht geänderte |Verlag=Stadtarchiv |Ort=Radebeul |Datum=2006 |Seiten=147–148}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechselnde Pächter machten das &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039; in den Folgejahren zu einem gutgehenden gutbürgerlichen Ausflugslokal. 1900 baute deshalb der Baumeister [[Adolf Neumann (Architekt)|Adolf Neumann]] auf der nach Osten gehenden Talseite eine hölzerne, verglaste Veranda an, die inzwischen zugebaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurden die Grafen Hohenthal-Dölkau enteignet, die Gaststätte jedoch bis 1960 weiter betrieben. Danach dienten die Gebäude dem [[Arzneimittelwerk Dresden]] als Lager, das 1975 baupolizeilich gesperrt werden musste. Nach dem Verkauf in Privathand wurde das heute denkmalgeschützte Haus zu einem Wohnhaus umgebaut und saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Paradies&amp;#039;&amp;#039; wird auch heute noch für eine der Steillagen der [[Lößnitz (Großlage)|Lößnitz]] verwendet (auch &amp;#039;&amp;#039;Auf den Bergen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Manfred Richter |hrsg= |url=http://www.ndlz.keepfree.de/gaststaetten/paradies/paradies.htm |format= |titel=Paradies (ehem. auch Paradies der Lößnitz genannt), Höhenweg 1 |werk=Niederlößnitz von anno dazumal |datum= |zugriff=2010-11-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/07/02.25/N |EW=13/38/47/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Weingut (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adolf Neumann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlößnitz (Radebeul)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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