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	<title>Parabellumpistole - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Parabellumpistole&amp;diff=70470&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prof. balthazar: Korrektur Satzbau</title>
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		<updated>2025-12-06T15:45:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur Satzbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Schweizer Ordonnanzwaffe siehe [[Parabellumpistole (Schweiz)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Handfeuerwaffe&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Luger P08 (6971793777).jpg|300px|Pistole 08 Luger]]&lt;br /&gt;
|Zivile Bezeichnung = P08, Luger, Parabellumpistole&lt;br /&gt;
|Militärische Bezeichnung = Pistole&amp;amp;nbsp;08&lt;br /&gt;
|Einsatzland = &lt;br /&gt;
|Entwickler / Hersteller = [[Hugo Borchardt]], [[Georg Luger]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsjahr = 1893 bis 1908&lt;br /&gt;
|Herstellerland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Produktionsstart = &lt;br /&gt;
|Produktionsende = &lt;br /&gt;
|Modellversionen = &lt;br /&gt;
|Waffenkategorie = [[Pistole]]&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = 220&lt;br /&gt;
|Gesamthöhe = 130&lt;br /&gt;
|Gesamtbreite = &lt;br /&gt;
|Gewicht mit leerem Magazin = 0,870&lt;br /&gt;
|Lauflänge = 102&lt;br /&gt;
|Visierlänge = 194&lt;br /&gt;
|Kaliber = [[7,65 × 21 mm Luger|7,65 mm Parabellum]], [[9 × 19 mm|9 mm Parabellum]]&lt;br /&gt;
|Mögliche Magazinfüllungen = 8&lt;br /&gt;
|Munitionszufuhr = [[Magazin (Waffentechnik)#Stangenmagazin|Stangenmagazin]]&lt;br /&gt;
|Kadenz = &lt;br /&gt;
|Züge = 6&lt;br /&gt;
|Drall = rechts&lt;br /&gt;
|Feuerarten = Einzelfeuer&lt;br /&gt;
|Visier = [[Offene Visierung]]&lt;br /&gt;
|Verschluss = [[Kniegelenkverschluss]]&lt;br /&gt;
|Ladeprinzip = [[Rückstoßlader#Rückstoßlader mit kurz zurückgleitendem Lauf|Rückstoßlader mit kurz zurückgleitendem Lauf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parabellum-Pistole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Pistole#Selbstladepistole|Selbstladepistole]]. Die 1908 im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pistole 08&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eingeführte [[Ordonnanzwaffe]] wurde vom Österreicher [[Georg Luger]] konstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Parabellum rührt vom lateinischen Ausspruch &amp;#039;&amp;#039;[[Si vis pacem para bellum]]&amp;#039;&amp;#039; („Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor“) her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altes Modell ==&lt;br /&gt;
Georg Luger war beim Waffenhersteller [[Ludwig Loewe &amp;amp; Co.]] (später DWM) beschäftigt. Auf Basis der [[Borchardt C93|Borchardt-Selbstladepistole C93]] entwickelte er eine Pistole im Kaliber [[7,65 × 21 mm Luger|7,65&amp;amp;nbsp;mm Parabellum]], die den unterknickten [[Kniegelenkverschluss]] beibehielt, jedoch wesentlich kleiner, handlicher, funktionssicherer und allgemein praxistauglicher war. Diese erste serienmäßige Parabellumpistole erschien 1900 und wird heute auch als &amp;#039;&amp;#039;altes Modell&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sie hatte einen flachen Verschlusskopf ohne Ladeanzeiger, die Schließfeder war eine [[Blattfeder]], die Gelenkköpfe waren asymmetrisch gefräst und hatten einen Haken, der das ungewollte Knicken des Kniegelenkes vermeiden sollte.[[Datei:Luger carbine new noBG.jpg|mini|links|Luger Modell 1900 Pistolenkarabiner]]Bereits 1900 führte die [[Schweizer Armee]] diese Parabellumpistole als [[Parabellumpistole (Schweiz)|Pistole Mod. 1900]] ein. Alle Schweizer Parabellum-Ordonnanzpistolen hatten eine [[Griffsicherung|Handballensicherung]] und 120-mm-Läufe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LidEins&amp;quot;&amp;gt;Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 2&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 387.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Modelle 1900 (bis Waffennummer 5100) und 1900/06 (bis Waffennummer 15215) wurden bei DWM Berlin gefertigt. Zwischen 1918 und 1933 stellte die [[Eidgenössische Waffenfabrik|Waffenfabrik Bern]] eine Serie dieser Pistolen her (Waffennummer 15216–33089);&amp;lt;ref name=&amp;quot;LidEins&amp;quot; /&amp;gt; diese Waffen entsprachen weitgehend dem Mod. 1900/06 und waren mit &amp;#039;&amp;#039;Waffenfabrik Bern&amp;#039;&amp;#039; beschriftet. Eine weiter vereinfachte Variante, das Modell 1906/29, wurde zwischen 1933 und 1946 am selben Ort in Bern hergestellt (Waffennummer 50001–77941).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LidEins&amp;quot; /&amp;gt; Es ist am vorn nicht mehr geschweiften Griff sowie der längeren Handballensicherung und den nicht geriffelten Gelenkköpfen erkennbar. Alle Modelle wurden in geringerer Menge auch für den zivilen Markt hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 2&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neues Modell ==&lt;br /&gt;
Kurz nach ihrem Erscheinen begann Luger damit, seine Pistole konstruktiv weiter zu verbessern und zu vereinfachen (Verwendung einer [[Schraubenfeder]] als Schließfeder, Wegfall der Kniegelenksperre, Griffsicherung, Verschlussfang, Umgestaltung des Ausziehers zum Ladezustandsanzeiger, Einführung eines Modells im Kaliber [[9 × 19 mm|9&amp;amp;nbsp;mm Parabellum]], alternative Lauflängen 100 und 150&amp;amp;nbsp;mm, optional: eine [[Nut (Fertigungstechnik)|Nut]] für einen Anschlagschaft). Damit war das auf dem Zivilmarkt erfolgreiche neue Modell geboren. Das speziell für die Parabellumpistole entwickelte Kaliber 9&amp;amp;nbsp;mm Parabellum ist heute eines der am häufigsten vorkommenden Kaliber für Pistolen und Maschinenpistolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Konstruktion aufmerksam geworden, begannen die Beschaffungsämter verschiedener Staaten mit der Erprobung der Parabellumpistole.[[Datei:Luger 04 Marinepistole.JPG|mini|Marinepistole 04]]Die [[Kaiserliche Marine]] führte 1904 eine Parabellum-Pistole im Kaliber 9&amp;amp;nbsp;mm Parabellum (mit Anschlagbrett und 150-mm-Lauf) ein, die als &amp;#039;&amp;#039;Pistole&amp;amp;nbsp;04&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist (die oft gebrauchte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Marine-08&amp;#039;&amp;#039; ist dagegen nicht korrekt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LidZwei&amp;quot;&amp;gt;Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 1&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Arty08.jpg|mini|Artillerie-08 mit [[Trommelmagazin]] und [[Anschlagschaft]]]]Im Jahr 1908 wurde durch [[Kabinettsorder|Allerhöchste Kabinettsorder]] (A.K.O.) des [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaisers]] die Pistole&amp;amp;nbsp;08 im Deutschen Reich als Ordonnanzwaffe eingeführt (100-mm-Lauf, 9&amp;amp;nbsp;mm Parabellum).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LidZwei&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde als Dienstpistole weltberühmt und ist noch heute populär. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] erschien zudem als leichter Karabinerersatz für Artillerie-Truppen die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Lange Pistole 08&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LidZwei&amp;quot; /&amp;gt; (200-mm-Lauf, Schiebevisier, Anschlagbrett, 32-Schuss-Trommelmagazin), die im Volksmund kurz als Ari-08 bekannt ist (Ari ist das Kürzel für Artillerie im Militärjargon). Die hinter der Front stehenden Artilleristen brauchten keine Gewehre und erhielten daher bequemer zu tragende Pistolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hauptcharakteristikum der Waffen ist der unterknickte [[Kniegelenkverschluss]], der beim Schießen nach oben aufknickt, anstatt, wie sonst meist üblich, geradlinig zurückzulaufen. Daher ist die Parabellum-Pistole sehr schützensicher, weil selbst bei einer massiven Fehlfunktion dem Schützen keine Teile ins Gesicht fliegen können. Der lange, mit engsten Toleranzen geführte Rücklauf von Gabelstück und [[Verschluss (Waffentechnik)|Verschluss]] sowie das direkt auf dem Lauf angebrachte Korn gewährleisten eine – gemessen zum Beispiel am [[Browning-System|Browning-Verschluss]] – außergewöhnlich hohe Eigenpräzision der Waffe. Allerdings ist der Verschluss schmutzempfindlich und erfordert hohe Herstellungspräzision. Auch die Munition muss auf die Waffe abgestimmt sein. Eine unpassende oder nicht eingeschossene Patronensorte (abhängig vom Hersteller) führt mitunter dazu, dass die Hülse nach dem Schuss nicht ausgeworfen wird, oder verursacht ein unvollständiges Rückgleiten des Verschlusses in die Ausgangsposition (Munitionsfühligkeit).&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 1&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 111–112&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luger cutaway.jpg|Patentzeichnung von 1904&lt;br /&gt;
Luger toggle action.svg|Schematische Darstellung des Kniegelenkverschlusses der Pistole 08&lt;br /&gt;
Pistole 08 Erfurt 1911 Waffe links in der WTS-Koblenz.jpg|Überstreckter (geschlossener) Kniegelenkverschluss&lt;br /&gt;
Pistole 08 Erfurt 1911 Waffe links Verschluss offen in der WTS-Koblenz.jpg|Nach oben aufgeknickter (offener) Kniegelenkverschluss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Für die Sicherheit problematisch ist, dass selbst die zerlegte Waffe noch schussfertig ist, wenn eine Patrone im [[Patronenlager]] steckt. Dies führte zu mehreren Unfällen, so dass die P&amp;amp;nbsp;08 einen Ladestandsanzeiger bekam. Modelle, die von der Polizei beschafft wurden, erhielten zusätzlich eine &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Schiwy|Schiwy-Sicherung]]&amp;#039;&amp;#039;, die den Abzugsmechanismus blockiert, sobald die Deckplatte entfernt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 1&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zweiten Weltkrieg wurde diese Eigenschaft der Waffe jedoch auch genutzt, indem der geladene Lauf einer zerlegten Pistole&amp;amp;nbsp;08 verdeckt z.&amp;amp;nbsp;B. im Stiefel mitgeführt wurde, um bei Bedarf überraschend einen Schuss abgeben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pistole&amp;amp;nbsp;08 ist eine der meistgebauten [[Kurzwaffe]]n. Sie wurde zunächst bei den [[Metallpatronen AG#Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken|Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken]] (DWM) in Berlin, später von zahlreichen anderen Herstellern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Krieghoff]] mit rund 13.850 Pistolen des Modells &amp;#039;&amp;#039;08&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.krieghoff.de/infoextra/krieghoff-parabellum/ |titel=Krieghoff Parabellum |werk=krieghoff.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140515041001/http://www.krieghoff.de/infoextra/krieghoff-parabellum/ |archiv-datum=2014-05-15 |abruf=2016-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und staatlichen Waffenfabriken gefertigt. Auch eine Lizenzfertigung in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] bei [[Vickers]] ist belegt. Von 1934 bis 1942 wurde die Fertigung der Pistole&amp;amp;nbsp;08 bei den [[Mauser (Waffenhersteller)|Mauserwerken]] in Oberndorf am Neckar aufgebaut. Dort wurden verschiedene Ausführungen der Pistole&amp;amp;nbsp;08 auch ab 1971 neu gefertigt, darunter als Sportwaffe mit Mikrometervisier und schwerem Match-Lauf. Bis weit in die 1980er-Jahre erschienen von Mauser regelmäßig Sondermodelle, darunter das Modell &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Pistole&amp;amp;nbsp;08&amp;#039;&amp;#039; und eine Neuauflage der &amp;#039;&amp;#039;langen Pistole&amp;amp;nbsp;08&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parabellumpistolen – vor allem in der Version der P&amp;amp;nbsp;08 – sind heute als Sammlerwaffen hoch begehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zum Sportschießen wird die P&amp;amp;nbsp;08 genutzt. Allerdings müssen die Waffe, das Magazin und die Munition aufeinander abgestimmt sein, damit die P&amp;amp;nbsp;08 als zuverlässige Sportwaffe eingesetzt werden kann. Die Pistole ist als reine Kriegswaffe für den Nahkampf der Truppe entwickelt worden. Somit war eine hohe Treffgenauigkeit der Pistole nie vorgesehen. Der notorisch kriechende Abzug und der Umstand, dass militärische Parabellumpistolen auf 50&amp;amp;nbsp;m eingeschossen sind, erfordern vom Schützen einige Erfahrung und Geduld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Eine besondere Variante ist die Pistole&amp;amp;nbsp;08 Astra, die in etwa 400 Exemplaren für den südamerikanischen Markt hergestellt wurde. Sie entsprach der Artillerie-08, hatte aber einen hölzernen Vorderschaft und konnte Dauerfeuer geben. Der deutsche Sport-, Schreckschuss- und Signalwaffenhersteller [[Umarex|Umarex GmbH &amp;amp; Co. KG]] produziert die &amp;#039;&amp;#039;P08&amp;#039;&amp;#039; in drei Varianten als CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Sport- und Freizeit-Waffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzstaaten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Colt 1905 Luger 45.jpg|mini|Testwaffen: Colt Modell 1905 (oben) und Parabellum (unten)]]&lt;br /&gt;
Als die Vereinigten Staaten zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Versuche zur Einführung einer Dienstpistole unternahmen, wurden auch Parabellumpistolen geprüft. Eine Parabellumpistole im Kaliber [[.45 ACP|.45 Automatik]] unterlag dabei nur knapp dem schließlich eingeführten [[Colt M1911]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die P&amp;amp;nbsp;08 war die Standardpistole der deutschen Armee im Ersten und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], wurde aber schrittweise ab 1938 durch die [[Walther P38]] ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 1&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1935 ließ der persische Kaiser Mohammad Reza Shah Pahlavi 1.000 Exemplare der langen Version und 3.000 der kurzen Version für seine persönliche Leibgarde sowie für hohe Offiziere beschaffen. Mohammad Reza Shah wiederholte damit eine Entscheidung des letzten persischen Kaisers der Kadscharen-Dynastie, Ahmad Shah, der zwischen 1910 und 1914 bereits 1.000 Exemplare der [[Mauser C96|Mauser-Pistole C96]] für seine persönliche Leibgarde und seine Generäle bestellte. Damit setzte sich eine Tradition fort, moderne europäische Pistolen gezielt als Kombination aus Dienstwaffe und Statussymbol für die höchsten Kreise der persischen Militärführung zu nutzen. Im Rahmen dieses Vertrages wurden insgesamt etwa 4.000 Pistolen P.08 gefertigt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Forgotten Weapons |url=https://www.forgottenweapons.com/persian-model-1314-luger-and-artillery-luger/?utm_source=chatgpt.com |titel=Persian Luger P08 |sprache=en |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3000 Stück der Standardversion mit 100-mm-Lauf (Pistole 08)&lt;br /&gt;
* 1000 Stück der langen Version mit 200-mm-Lauf (Artillerie-Pistole 08)&lt;br /&gt;
[[Datei:P08 Persien.jpg|mini|Eines der (insgesamt nur 1000 Stück) produzierten seltenen Exemplare des Mauser P08 Persien Lang/Artillerie]]&lt;br /&gt;
Alle Waffen wurden in der Mauser-Waffenfabrik in Oberndorf gefertigt und zwischen 1935 und 1936 ausgeliefert. Die Pistolen trugen persische Beschriftungen in [[Persische Sprache|Persisch]], einschließlich der Seriennummern und Markierungen. Auf dem Verschlussstück war das Wappen des persischen Reiches mit dem traditionellen Löwe-und-Sonne-Emblem abgebildet, und der Schriftzug „Mauser“ war in [[Persische Sprache|Persisch]] übersetzt. Diese persischen Ausführungen wurden im persischen Reich nicht nur als moderne Dienstpistolen, sondern zugleich als repräsentative Statussymbole genutzt.  Die Seriennummern der Standardversionen reichten von 1 bis 2999, während die der Artillerie-Pistolen von 3000 bis 3999 gingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rock Island Auctions |url=https://www.rockislandauction.com/detail/87/1437/scarce-persian-contract-1936-mauser-luger?utm_source=chatgpt.com |titel=Scarce Persian Contract 1936 Mauser Luger |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Pistolen sind heute bei Sammlern sehr begehrt und gelten als besonders selten, da nur eine begrenzte Anzahl produziert wurde und viele Exemplare im Laufe der Jahre verloren gingen oder zerstört wurden. Die Kombination aus der historischen Bedeutung, der geringen Stückzahl und der einzigartigen Persisch-Beschriftung macht die Mauser P.08 für Persien zu einem herausragenden Stück deutscher Waffengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Redewendung &amp;#039;&amp;#039;[[08/15 (Redewendung)|08/15]]&amp;#039;&amp;#039; verweist nicht – wie häufig irrtümlich angenommen wird – auf diese Pistole, sondern auf ein ebenfalls zur Standardbewaffnung der deutschen Armee gehörendes [[Maschinengewehr]] &amp;#039;&amp;#039;[[MG&amp;amp;nbsp;08]]&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise dessen Nachfolger &amp;#039;&amp;#039;[[MG&amp;amp;nbsp;08/15]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Patent&lt;br /&gt;
 | Land = AT&lt;br /&gt;
 | V-Nr = 5318&lt;br /&gt;
 | Code = B&lt;br /&gt;
 | Typ = Patentschrift&lt;br /&gt;
 | Titel = Rückstosslader mit beweglichem Lauf und Kniegelenk-Verschluss&lt;br /&gt;
 | A-Datum = 1900-05-06&lt;br /&gt;
 | V-Datum = 1901-09-25&lt;br /&gt;
 | Anmelder = Georg Luger&lt;br /&gt;
 | Erfinder = &lt;br /&gt;
 | Kommentar = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* &amp;amp;#x200C;[[Oberkommando der Wehrmacht|OKW]]: Vorschrift D 123 – Anleitung zum Gebrauch des Selbstlade-Einstecklaufes (S.E.L.) für Pistole 08 – 1938.&lt;br /&gt;
* Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 1&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 110–112.&lt;br /&gt;
* Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 2&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 387–388.&lt;br /&gt;
* Joachim Görtz: &amp;#039;&amp;#039;Die Pistole 08.&amp;#039;&amp;#039; Stocker-Schmid-Verlag, 3. Aufl. 1991, ISBN 978-3-7276-7065-7. Motorbuch-Verlag, 2000, ISBN 978-3-7276-7065-7.&lt;br /&gt;
* [[Chris McNab]]: &amp;#039;&amp;#039;Handfeuerwaffen des 20. und 21. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Neuer Kaiser Verlag, Neuauflage von 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Englische Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Jan C. Still: &amp;#039;&amp;#039;Imperial Lugers.&amp;#039;&amp;#039; Still’s Books, 1994.&lt;br /&gt;
* Jan C. Still: &amp;#039;&amp;#039;Third Reich Lugers.&amp;#039;&amp;#039; Still’s Books, 1988.&lt;br /&gt;
* Jan C. Still: &amp;#039;&amp;#039;Weimar Lugers.&amp;#039;&amp;#039; Still’s Books, 1993.&lt;br /&gt;
* Charles Kenyon: &amp;#039;&amp;#039;Lugers at Random.&amp;#039;&amp;#039; Hand Gun Press, 1990.&lt;br /&gt;
* Gerard Henrotin: &amp;#039;&amp;#039;Luger Mechanical Features.&amp;#039;&amp;#039; H&amp;amp;L Publishing, 2002.&lt;br /&gt;
* Gerard Henrotin: &amp;#039;&amp;#039;The Luger Models.&amp;#039;&amp;#039; H&amp;amp;L Publishing, 2001.&lt;br /&gt;
* Gerard Henrotin: &amp;#039;&amp;#039;The Luger Producers&amp;#039;&amp;#039; H&amp;amp;L Publishing, 2001.&lt;br /&gt;
* Gerard Henrotin: &amp;#039;&amp;#039;Luger Accessories.&amp;#039;&amp;#039; H&amp;amp;L Publishing, 2003.&lt;br /&gt;
* Gerard Henrotin: &amp;#039;&amp;#039;DWM Luger.&amp;#039;&amp;#039; H&amp;amp;L Publishing, 2001.&lt;br /&gt;
* Don R. Hallock, Joop van de Kant: &amp;#039;&amp;#039;The Mauser Parabellum 1930–1946. Analysis of a Million Luger Pistols.&amp;#039;&amp;#039; HaKa Arms Publications, 2010.&lt;br /&gt;
* [[United States Army Intelligence]]: &amp;#039;&amp;#039;German Infantry Weapons&amp;#039;&amp;#039;, War Department, 1943, S. 3–19, ([https://archive.org/details/GermanInfantryWeapons-nsia/page/n15 online bei archive.org]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|P08 Parabellum|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.whq-forum.de/cms/657.0.html Pistole P 08 auf WaffenHQ.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.waffeninfo.net/verschluss/knie.php Kniegelenkverschluss]&lt;br /&gt;
* [http://www.bimbel.de/artikel/artikel-45.html Luger 08] in Teilen&lt;br /&gt;
* [http://de.scribd.com/doc/194609953/Maßtafeln-zur-Pistole-08-und-langen-Pistole-08 Maßtafeln zur Pistole 08 und langen Pistole 08]&lt;br /&gt;
* [http://de.scribd.com/doc/147326265/The-Luger-Pistol-Blueprints-Ordonnanz-Zur-Pistole-1900 Ordonnanz zur Pistole 1900]&lt;br /&gt;
* [http://de.scribd.com/doc/147327275/The-Luger-Pistol-Blueprint-Pistole-1900-1906 Selbstlade-Pistole Mod.1904]&lt;br /&gt;
* [http://de.scribd.com/doc/147327854/The-Luger-Pistol-Blueprints-Pistole-1906 Pistole 1906]&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20150415015709/http://de.scribd.com/doc/156001496/The-Blueprints-of-the-Wooden-Holster-Butt-for-the-Long-Luger-Pistol-Ex-I-II Anschlagkolben für lange Pistole 08. Ausführung I u. II]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Handwaffen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4173241-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbstladepistole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordonnanzpistole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbstladepistole (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbstladepistole (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prof. balthazar</name></author>
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