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	<title>Par conditio creditorum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:21:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-02-17T11:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;par conditio creditorum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;gleiche Lage der Gläubiger&amp;#039;&amp;#039;) ist der wichtigste Grundsatz im [[Insolvenzordnung (Deutschland)|Insolvenzrecht]] (früher Konkursrecht) und besagt, dass im [[Insolvenzrecht (Deutschland)|Insolvenzverfahren]] alle [[Gläubiger]] gleichmäßig befriedigt werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Justus Kortleben |Titel=Der Gläubiger im Insolvenzverfahren |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Peter Lang |Ort= |Datum=2018 |ISBN=978-3-631-75825-0 |Seiten=20 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wird dieser Grundsatz von Gläubigern, insbesondere von [[Kreditinstitut]]en, in [[Kreditvertrag|Kreditverträgen]] umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreditverträge ==&lt;br /&gt;
Gläubiger, insbesondere Kreditinstitute, haben ein Interesse daran, dass der [[Kreditnehmer]] sie bei unbesicherten Krediten mit allen übrigen unbesicherten Gläubigern gleichrangig behandelt. Dies betrifft sowohl die Zahlung von Zins und Tilgung, wenn etwa der Schuldner bei knapper Liquidität in Versuchung geraten könnte, einige Gläubiger vollständig zu bedienen, andere hingegen nicht. Außerdem sind die unbesicherten Gläubiger daran interessiert, dass der Schuldner keinem der Gläubiger [[Kreditsicherheiten]] einräumt, weil dies ein Insolvenzprivileg (wegen des [[Absonderungsrecht]]s in der Insolvenz des Schuldners) bedeuten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Interesse in Kreditverträgen umsetzen zu können, wurden die [[Pari-passu-Klausel]] und die [[Negativerklärung]] geschaffen, durch die sowohl die Veränderungen der Tilgungsrangfolge als auch die einseitige Bestellung von Kreditsicherheiten ausgeschlossen werden können. Ein Verstoß gegen diese Klauseln stellt ein Ereignis dar ([[Default-Klausel]]), das außerordentliche Kündigungsrechte durch die Bank auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Insolvenz ==  &lt;br /&gt;
Das [[Anfechtung]]srecht in {{§|129|inso|juris}} bis {{§|147|inso|juris}} InsO (Deutschland) will den Grundsatz der &amp;#039;&amp;#039;par conditio creditorum&amp;#039;&amp;#039; dadurch sicherstellen, dass Vermögensverschiebungen, die vor der Insolvenzeröffnung stattgefunden haben, rückgängig gemacht werden, um für alle Gläubiger die gleiche Zugriffslage herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Juristische Fachsprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insolvenzrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtssprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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