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	<title>Papyrus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T00:40:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Papyrus&amp;diff=165858&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-26173-30: Änderung 266558915 von Muck rückgängig gemacht siehe Diskussion.;</title>
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		<updated>2026-04-30T06:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266558915&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266558915&quot;&gt;266558915&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Muck&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Muck&quot;&gt;Muck&lt;/a&gt; rückgängig gemacht siehe Diskussion.;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}[[Datei:Papyrus.jpg|mini|hochkant|[[altes Ägypten|altägyptischer]] Papyrus mit Text in [[Demotische Schrift|Demotischer Schrift]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papyrus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet seit der Neuzeit neben dem aus den Fasern des [[Echter Papyrus|Echten Papyrus]] (&amp;#039;&amp;#039;Cyperus papyrus&amp;#039;&amp;#039;) hergestellten [[Beschreibstoff]]&amp;lt;ref&amp;gt;Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Ehemalige Professur für Historische Hilfswissenschaften: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.hist-hh.uni-bamberg.de/hilfswiss/beschreibstoff.html Beschreibstoffe].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Schriftkultur]] des [[Altertum]]s oft auch den auf Papyrus überlieferten Text. Zunächst im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] und später dann im gesamten [[antike]]n [[Geschichte des Mittelmeerraumes|Mittelmeerraum]] erfüllte der Papyrus als Grundlage der Schriftlichkeit eine ähnliche Funktion, wie sie dem [[Papier]] zuerst in der Schriftkultur [[China]]s, dann der [[Islamische Kultur|Islamischen Kultur]] und schließlich der [[Westliche Welt|Westlichen Welt]] zukommt. Dagegen waren im [[Alter Orient|Alten Orient]], abgesehen von Ägypten, mit der [[Keilschrift]] beschriftete ungebrannte [[Tontafel]]n die wichtigste Grundlage der Schriftlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Aus der [[Altägyptische Sprache|Sprache]] des Alten [[Ägypten]] sind verschiedene Begriffe überliefert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;hiero&amp;gt;T-w-f:y-Hn:Z2ss&amp;lt;/hiero&amp;gt;||in der modernen Ägyptologie [{{IPA|wɑd͡ʒ}}] ausgesprochen, als Adjektiv mit der Bedeutung „grün“, „frisch“ in der Aussprache rekonstruiert zu altägyptisch [{{IPA|ˈwaːʀicʼ}}], mittelägyptisch [{{IPA|ˈwaːʀitʼ}}], bzw. spätes ägyptisch [{{IPA|ˈwoːʔətʼ}}]||Die zu den [[Sauergräser]]n zählende Papyrus-[[Staude]] beziehungsweise das Papyrusdickicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;hiero&amp;gt;M13&amp;lt;/hiero&amp;gt;||„djit“ (ḏ(j)t), in der modernen Ägyptologie [{{IPA|t͡ʃuːfi}}] ausgesprochen, rekonstruiertes spätes ägyptisch: [{{IPA|t͡ʃawf}}]||Der einzelne Stängel mit Blatt[[wirtel]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten||Der folgende Absatz|grund=Keine Belege! Nur (unklare) Transliterierungen und unverständliche Angaben in Klammern! Die Worte selbst fehlen. (Siehe [[Diskussion:Papyrus#Bezeichnung|Diskussion]])}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für das [[Schreiben]] bearbeitete Papyrus wurde „djema“ (&amp;#039;&amp;#039;ḏmˁ&amp;#039;&amp;#039;) genannt, ein einzelnes Blatt „qahet“ (&amp;#039;&amp;#039;q3ḥt&amp;#039;&amp;#039;), [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] σελίς, Plural: σελίδες (selis, pl. selides), [[latein]]isch plagula, und eine [[Schriftrolle|Rolle]] „aret“ (&amp;#039;&amp;#039;ˁrt&amp;#039;&amp;#039;), griechisch βίβλος (bíblos), βιβλίον (biblíon), τεῦχος (teuchos) oder χάρτης (chártēs), lateinisch liber, libellus, volumen oder charta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das griechische Wort {{lang|grc|πάπυρος|IPA=ˈpapyros}} geht möglicherweise auf ein rekonstruiertes ägyptisches Wort „pa-en-per-aa“ (&amp;#039;&amp;#039;p3-n-pr-ˁ3&amp;#039;&amp;#039;) zurück, das etwa „das des Pharaos“ bedeutet. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Herstellung von Papyrus während der [[Ptolemäerzeit]] unter königlichem [[Monopol]] stand.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Drenkhahn: &amp;#039;&amp;#039;Papyrus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Ägyptologie&amp;#039;&amp;#039; Band IV, S. 669.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von {{lang|grc|πάπυρος}} stammt über lateinisch &amp;#039;&amp;#039;papyrus&amp;#039;&amp;#039; (Nebenform &amp;#039;&amp;#039;papyros&amp;#039;&amp;#039;) und früh-neuhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;papyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Frühneuhochdeutsches Wörterbuch |Hrsg=Ulrich Goebel, Oskar Reichmann |Band=2 |Ort=Berlin / New York |Datum=1989}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das mittelniederdeutsche &amp;#039;&amp;#039;papîr&amp;#039;&amp;#039; und das [[Deutsche Sprache|deutsche]] Wort &amp;#039;&amp;#039;[[Papier]]&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung und Formate ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cyperus papyrus-pjt3.jpg|mini|links|hochkant=0.6|Echter Papyrus (&amp;#039;&amp;#039;Cyperus papyrus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Papirus.jpg|mini|hochkant|Querschnitt durch einen Papyrus-Staudenstängel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Papyrus sheet.svg|mini|hochkant|Verschiedene Schnittarten durch einen Papyrus-Staudenstängel für die Blatt- bzw. Rollenherstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Altes Ägypten|antiken Ägypten]] wurden vermutlich bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. die ersten Papyri als Beschreibstoff hergestellt. Den Rohstoff lieferte der [[Echter Papyrus|Echte Papyrus]] (&amp;#039;&amp;#039;Cyperus papyrus&amp;#039;&amp;#039;), eine Art aus der Gattung [[Zypergräser]] (&amp;#039;&amp;#039;Cyperus&amp;#039;&amp;#039;), die Wuchshöhen von bis zu 5 Metern erreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung des Beschreibmaterials Papyrus findet sich bei [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] im 1. Jahrhundert n. Chr. im 13. Buch seiner [[Naturalis historia|Naturgeschichte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plinius der Ältere|Plinius]], &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia&amp;#039;&amp;#039; 13, 11f./ &amp;#039;&amp;#039;Plinius Naturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; übersetzt von Johann Daniel Denso. Band 1, Rostock/Greifswald 1764 ([https://books.google.de/books?id=LZ9AAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false bei Google-books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Mark (Botanik)|Mark]] des Pflanzenstängels wird in bis zu 4&amp;amp;nbsp;Zentimeter breite Streifen geschnitten, die leicht überlappend aneinandergelegt werden. Zwei einander kreuzweise überlagernde Schichten dieser Streifen werden zu einem festen Blatt gepresst und geklopft, das von der Klebekraft des [[stärke]]haltigen Pflanzensafts zusammengehalten wird. Dann wird die so entstandene Platte getrocknet und poliert. Danach kann das Material bemalt oder beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem [[Leim|Spezialleim]], dessen Rezeptur Plinius überlieferte, werden die Blätter [[Satinieren (Papierherstellung)|satiniert]] und in einheitlicher [[Faser]]richtung zu Bahnen von unterschiedlichen Formaten verklebt, die zu [[Schriftrolle|Rollen]] gewickelt aufbewahrt wurden. Dabei rollte man eine lange Papyrusbahn stets so, dass die waagerechten Streifen des Staudenmarks auf der Innenseite oben lagen. Anschließend konnten deshalb die Papyrusrollen mit den Streifen und nicht gegen sie beschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Viktor, Carsten Peter Thiede, Urs Stingelin: &amp;#039;&amp;#039;Antike Kultur und Neues Testament.&amp;#039;&amp;#039; Brunnen-Verlag, Basel/Gießen 2003, ISBN 3-7655-1324-5, S.&amp;amp;nbsp;42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späterer Zeit wurden geheftete Papyrusblätter auch zu [[Kodex|Kodizes]] verarbeitet. Die Bahnen der Rollen, die für griechische&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Sudhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Ärztliches aus griechischen Papyrus-Urkunden. Bausteine zu einer medizinischen Kulturgeschichte des Hellenismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Barth, Leipzig 1909 ([http://www.archive.org/details/rztlichesausgr00sudhuoft Volltext online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und lateinische [[Literatur|literarische]] [[Text]]e verwendet wurden, haben eine Höhe von durchschnittlich ca.&amp;amp;nbsp;30 Zentimetern, sie schwankte aber zwischen 12 und ca. 48 Zentimetern. Die Bahnlänge beträgt für praktische Zwecke meist 5 bis 6 Meter, kann für literarische Texte bis 16 Meter, ausnahmsweise sogar bis über 40 Meter (P. Harris I) erreichen. Die Breite der verklebten Blätter ging allmählich von bis zu 66 Zentimetern im Alten Reich über ca. 40 Zentimeter im mittleren Reich auf ca. 20 Zentimeter im Neuen Reich zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Rodney Ast u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Papyrus.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Meier, Michael R. Ott, Rebecca Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Materiale Textkulturen. Konzepte – Materialien – Praktiken&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Materiale Textkulturen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). De Gruyter, Berlin / Boston 2015, ISBN 978-3-11-037128-4, S. 308.&amp;lt;/ref&amp;gt; Plinius unterscheidet sechs Qualitätsstufen des Papyrus: von der feinen &amp;#039;&amp;#039;hieratica&amp;#039;&amp;#039; („Heilige“) oder &amp;#039;&amp;#039;Augusta&amp;#039;&amp;#039; („Kaiserliche“) bis zur groben &amp;#039;&amp;#039;emporitica&amp;#039;&amp;#039; (Packpapier). Einzelblätter wurden für Briefe, Urkunden und archivalische Aufzeichnungen verwendet. Im Zuge der Archivierung wurden solche einzelnen Dokumente zuweilen nachträglich zu Bahnen zusammengeklebt, um sie als Rollen lagern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im 6. Jahrhundert fügte [[Cassiodor]] dem amtlichen Schreiben an einen Steuerbeamten (canonicarius) im Büro des [[Prätorianerpräfekt]]en ein [[Enkomion]] des Papyrus bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Cassiodor: &amp;#039;&amp;#039;Variae&amp;#039;&amp;#039; XI 38,2–6. In: {{MGH|AuctAnt|12|351|352}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde der Name auf den in China erfundenen Beschreibstoff&amp;amp;nbsp;– eben das [[Papier]]&amp;amp;nbsp;– übertragen, das vermittelt durch die Kulturkontakte zum [[Byzantinisches Reich|byzantinischen Reich]] und zur [[Islamische Expansion|arabischen Welt]] in [[Palästina (Region)|Palästina]], [[Sizilien]] und [[Süditalien]] sowie auf der [[Iberische Halbinsel|iberischen Halbinsel]] seit dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch in [[Europa]] seinen Siegeszug antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schreibmaterialien ==&lt;br /&gt;
Auf Papyrus wurde anfangs nur mit schwarzer und roter Farbe geschrieben. Die schwarze Farbe bestand aus [[Ruß]] und einer [[Lösung (Chemie)|Lösung]] von [[Gummi arabicum]], die rote Farbe wurde auf [[Ocker]]-Basis hergestellt. Als [[Schreibgerät]] diente ein [[Pinsel]] aus [[Binsen]], in griechisch-römischer Zeit ein [[Schreibrohr]], griechisch κάλαμος (kálamos), lateinisch calamus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird Papyrus vorrangig als Souvenir für Touristen produziert. In größeren Orten haben sich Papyrus-[[Manufaktur]]en etabliert, in welchen den Besuchern die Herstellung des Grundmaterials gezeigt wird und wo Papyri vor allem nach Vorlagen aus altägyptischen Tempeln bemalt werden. Zusätzlich werden preiswerte Papyri mit gedruckten Bildern hergestellt, beispielsweise Jahreskalender. In der Farbe gleicht dieses kommerzielle Papyrus unserer Zeit beigen Papierbögen, die als Elefantenhaut verkauft werden. Es verfügt über einen Weißgrad von 34,5 ± 4,6 gemäß ISO 2460 von 2016. Dem gegenüber beschreibt [[Plinius der Ältere]] den Weißgrad des Papyrus seiner Zeit als Qualitätsmerkmal. Blätter, die in Übereinstimmung mit seinen Beschreibungen hergestellt werden, erreichen einen Weißgrad von 58,2 ± 1,6, was in etwa dem von einigen heutigen Recycling-Druckerpapiersorten entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Florian Bausch, Mario J. Rosado, Jorge Rencoret, Gisela Marques, Ana Gutiérrez, Jörg Graf, José C. del Río, Thomas Rosenau, Antje Potthast |Titel=Papyrus production revisited: differences between ancient&lt;br /&gt;
and modern production modes |Sammelwerk=Cellulose |Nummer=29 |Datum=2022 |DOI=10.1007/s10570-022-04573-y|Sprache=en}} Tabelle S1 (Supplementary file1, Abruf: 29. April 2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Papyrus als Beschreibstoff lässt sich in Ägypten für den Beginn des 3. Jahrtausends v. Chr. nachweisen. Für [[Antikes Griechenland|Griechenland]] ist die Verwendung von Papyrus spätestens seit der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts vor Chr. durch Funde nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Athena A. Alexopoulou, Ioanna Karamanou: &amp;#039;&amp;#039;The Papyrus from the ‘Musician’s Tomb’ in Daphne: MΠ 7449, 8517-8523 (Archaeological Museum of Piraeus).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Greek and Roman Musical Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Nr. 1, 2014, S. 23–49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort ausgehend fand der Papyrus im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] eine weite Verbreitung. Die ältesten griechischen Papyri, die datiert werden können, stammen aus dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. Als ältestes in Ägypten gefundenes Stück gilt der 1902 bei [[Abusir]] entdeckte [[Timotheus-Papyrus]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://berlpap.smb.museum/02776/ &amp;#039;&amp;#039;P. Berlin P 9875.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;berlpap.smb.museum&amp;#039;&amp;#039;, zuletzt abgerufen am 4. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Papyrussammlung des [[Ägyptisches Museum Berlin|Ägyptischen Museums zu Berlin]] mit bedeutenden Teilen (ca. 250 Verse) der Dichtung &amp;#039;&amp;#039;Die Perser&amp;#039;&amp;#039; des [[Timotheos von Milet]] (* um 450 v. Chr. in Milet; † um 360 v. Chr. in Makedonien).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Timotheos von Milet]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Perser.&amp;#039;&amp;#039; In: James H. Hordern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Fragments of Timotheus of Miletus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Oxford classical monographs&amp;#039;&amp;#039;). Oxford University Press, Oxford 2002, ISBN 0-19-924694-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. soll der [[Derveni-Papyrus]] stammen, der 1962 außerhalb Ägyptens in den [[Derveni-Gräber]]n in [[Makedonien (antikes Königreich)|Makedonien]] gefunden wurde und seit Oktober 2015 als ältestes erhaltenes &amp;#039;&amp;#039;Buch&amp;#039;&amp;#039; Europas zum UNESCO-[[Weltdokumentenerbe]] zählt. Die ältesten nicht als [[Bodendenkmal|Bodenfunde]] geborgenen, sondern als [[Bibliothek]]sbestand kontinuierlich überlieferten Papyri sind die [[ravenna]]tischen Urkunden auf Papyrus aus der Zeit von Mitte des 5. bis ins 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die sich im Archiv der [[Kanzlei]] des [[Erzbistum]]s Ravenna befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. einstweilen&amp;lt;!-- und somit formal unbelegt --&amp;gt; den Artikel &amp;#039;&amp;#039;Ravenna Papyri&amp;#039;&amp;#039; in der englischen Wikipedia.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frühmittelalterliche Urkunden auf Papyrus, zumeist [[Päpstliche Bulle|Papsturkunden]] und [[Urkunde]]n der [[Germanen|germanischen Reiche]] der [[Völkerwanderung]]szeit, sind auch andernorts überliefert, die meisten in der [[Kathedrale von Saint-Denis|Abtei St. Denis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Baurmann, Hartmut Günther, Otto Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Schrift und Schriftlichkeit: ein interdisziplinäres Handbuch internationaler Forschung / Writing and its use; an interdisciplinary handbook of international research&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 10.2). De Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1994, ISBN 3-11-014744-0, S. 124 und 540.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Carlrichard Brühl: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu den langobardischen Königsurkunden&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom.&amp;#039;&amp;#039; Band 33). De Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1970, ISBN 3-11-166352-3, Anmerkung 55, S. 11, Anm. 69, S. 13, und Anm. 792, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Olof Tjäder: &amp;#039;&amp;#039;Die nichtliterarischen lateinischen Papyri Italiens aus der Zeit 445-700.&amp;#039;&amp;#039; Band 1–3. Gleerup &amp;amp; Åströms, Lund / Stockholm, 1954–1955 (Band 1 und 3) und 1982 (Band 2).&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer an der päpstlichen Kurie war Papyrus im Mittelmeerraum und nördlich der Alpen weitgehend von [[Pergament]] abgelöst worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hedwig Röckelein, Art. &amp;#039;&amp;#039;V.23a und b Papyrusurkunde für das Frauenstift Neuenheerse von 891 (JL 3468)&amp;#039;&amp;#039;, in: Holger Kempkens/Christiane Ruhmann (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Corvey und das Erbe der Antike&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog), Petersberg 2024, S. 530 ff. (531).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschrieben wurde Papyrus bevorzugt parallel zur Faserrichtung ([[recto]]), also parallel zur Längsseite der Papyrusbahn. In der [[Schriftrolle]] ist dies die Innenseite. Der Text wird dabei zeilenweise in [[Kolumne]]n angeordnet, die durch einen Abstand (Interkolumnium) voneinander abgesetzt sind. Eine – quer zur Faserrichtung verlaufende – Beschriftung der Rückseite ([[verso]]) geht in den meisten Fällen auf eine spätere Wiederverwendung des Materials zurück. Die Faustregel, dass die Beschriftung der Außenseite jünger ist als die der Innenseite, ist hilfreich für die [[Chronologie|chronologische]] Einordnung von Schriften und Texten. Sie gilt allerdings nur für den Zeitraum von etwa 250 v. Chr. bis 400 n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Bücherverluste in der Spätantike|Bücherverlusten in der Spätantike]] wurde die Papyrusrolle allmählich vom Papyruskodex und vor allem vom – sich langfristig durchsetzenden – Pergamentkodex als Träger der wenigen noch überlieferten literarischen Texte verdrängt. [[Pergament]] war zwar teurer, aber auch glatter, widerstandsfähiger und beständiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Urkunden und [[Brief]]e blieb Papyrus örtlich bis in das frühe [[Mittelalter]] ein geläufiges Schreibmaterial. In Italien wurde Papyrus in der [[Apostolische Kanzlei|päpstlichen Kanzlei]] und in Unteritalien bis ans Ende des 11. Jahrhunderts verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;220&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cyperus.papyrus(01).jpg|Die Pflanze wird in ihrer Heimat Ägypten am Ufer des Nils angebaut.&lt;br /&gt;
Papiro con istruz. al fattore heronicus su propaggiamento delle viti, P. Flor. II 148, da theadelphia, 265-66 dc..JPG|P. (Papyrus) Flor. II 148 (265/266 n. Chr.) Brief des regionalen Verwalters Alypios an den Gutsverwalter Heroneinos mit Anweisungen zu Maßnahmen im Weinbau in griechischer Kursivschrift.&lt;br /&gt;
Archilochos fragment PK7511r.jpg|P. Köln II 58 (1./ 2. Jahrhundert) mit Versen des [[Archilochos]] in altgriechischer Sprache, geschrieben in griechischer [[Buchschrift]].&lt;br /&gt;
HeraclesPapyrus.jpg|P. Oxy. XXII 2331 (3. Jahrhundert.) mit Versen in [[Altgriechisch|Altgriechischer Sprache]] über die Arbeiten des [[Herakles]], in griechischer Kanzleischrift und mit Federzeichnungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Textüberlieferung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Magical papyrus boxes E3316 E3317 mp3h9190.jpg|mini|hochkant|Zylindrische Metallhülsen aus Ägypten zur Aufbewahrung von Papyrusrollen (10. bis 7. Jahrhundert v. Chr., [[Louvre]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papyrus ist empfindlich gegen mechanische Beanspruchung, Feuchtigkeit und Wurmfraß&amp;lt;ref&amp;gt;[[Galenos]]: &amp;#039;&amp;#039;Peri alypias.&amp;#039;&amp;#039; 18&amp;amp;nbsp;f. In: Kai Brodersen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Galenos. Die verbrannte Bibliothek. Peri Alypias / Über die Unverdrossenheit.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Marixverlag, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-7374-0962-9, S. 71&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weist aber grundsätzlich eine erstaunlich hohe Haltbarkeit auf. Plinius erwähnt sein Studium in einer 300&amp;amp;nbsp;Jahre alten Papyrusrolle. Bis in die Gegenwart sind Papyri fast ausschließlich im trockenen Wüstensand [[Nordafrika]]s (vor allem [[Ägypten]]s) und des [[Orient|Vorderen Orients]] erhalten geblieben. In Ägypten sind vom 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis in die [[römische Kaiserzeit]] beschriftete Papyri auch in Zweitverwendung zu [[Kartonage]]n verklebt worden, die für die Umhüllung von [[Mumie]]n verwendet wurden. Durch Auflösung der Kartonagen können die Texte auf den Papyri wieder lesbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt sind die Funde aus dem ägyptischen [[Oxyrhynchus]]. Über 400.000 Fragmente von [[Oxyrhynchus-Papyri]] wurden seit Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ausgegraben. 1898 veröffentlichten [[Bernard Pyne Grenfell|Bernard P. Grenfell]] und [[Arthur Surridge Hunt|Arthur S. Hunt]] den ersten Band der Reihe &amp;#039;&amp;#039;The Oxyrhynchus Papyri&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernard Pyne Grenfell|Bernard P. Grenfell]], [[Arthur Surridge Hunt|Arthur S. Hunt]]: &amp;#039;&amp;#039;The Oxyrhynchus papyri&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Graeco-Roman memoirs.&amp;#039;&amp;#039; Basnd 1). Egypt Exploration Society, London 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2020 sind 84 Bände innerhalb der 105 Bände der &amp;#039;&amp;#039;Graeco-Roman memoirs&amp;#039;&amp;#039; erschienen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Konkordanz auf der [http://papyri.info/docs/checklist#Series Checklist] unter Graeco-Roman Memoirs).&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit zwar ein nicht unerheblicher Teil der Oxyrhynchus-Papyri, jedoch noch bei weitem nicht der gesamte Bestand ediert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papyri sind von Bedeutung für die Textüberlieferung der griechischen und lateinischen Literatur der Antike.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tiziano Dorandi]]: &amp;#039;&amp;#039;Tradierung der Texte im Altertum; Buchwesen.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinz-Günther Nesselrath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in die griechische Philologie.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Stuttgart 1997, ISBN 3-519-07435-4, S. 3–16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Steinmann (Bibliothekar)|Martin Steinmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Römisches Schriftwesen.&amp;#039;&amp;#039; In: Fritz Graf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in die lateinische Philologie.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Stuttgart 1997, ISBN 3-519-07434-6, S. 84–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Hunger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Textüberlieferung der antiken und mittelalterlichen Literatur. Antikes und mittelalterliches Buch- und Schriftwesen, Überlieferungsgeschichte der antiken Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Atlantis, Zürich 1961. (Reprint unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Textüberlieferung der antiken Literatur und der Bibel.&amp;#039;&amp;#039; DTV, München 1988, ISBN 3-423-04485-3).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Sudhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Ärztliches aus griechischen Papyrus-Urkunden. Bausteine zu einer medizinischen Kulturgeschichte des Hellenismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Leipzig 1909 {{archive.org|rztlichesausgr00sudhuoft|online}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.philo.ulg.ac.be/cedopal/ CEDOPAL: Homepage des Centre de Documentation de Papyrologie littéraire].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Texte sind nur in mittelalterlichen [[Kodex|Kodizes]] überliefert. Wenn Textstellen auf Papyrus erhalten sind, können die Texte der Kodizes in die Antike zurückverfolgt und ggf. korrigiert werden. Knapp 130 [[Liste der Papyri des Neuen Testaments|neutestamentliche Passagen]] und Fragmente sind bis 2014 auf Papyrus entdeckt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich schließt ein Papyrusfund eine Lücke im erhaltenen [[Gesamtwerk|Œuvre]] eines antiken Autors. So wurde etwa im Jahr 1958 [[Menander]]s Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Dyskolos]]&amp;#039;&amp;#039; aus einem Papyruskodex bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Victor Martin (Philologe)|Victor Martin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ménandre. Le Dyscolos.&amp;#039;&amp;#039; Bibliotheca Bodmeriana, Cologny Genève 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die staatstheoretische Schrift des [[Aristoteles]] [[Athenaion politeia]] ist ausschließlich durch einen Papyrus (London, British Museum, Pap. 131) überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bl.uk/manuscripts/FullDisplay.aspx?ref=Papyrus_131 |wayback=20161024011640 |text=British Library Digitised Manucripts: &amp;#039;&amp;#039;British Museum, Papyrus 131.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Papyrus ist außerdem eine große Menge von Amts-, Alltags-, Rechts- und Geschäftsdokumenten der Antike erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutender Fundkomplex außerhalb Ägyptens von vorwiegend literarischen Papyri sind die [[Herculanensische Papyri|Herculanensischen Papyri]]. Es handelt sich dabei um ca.&amp;amp;nbsp;1800 verkohlte Rollen der Privatbibliothek einer Villa vor den Toren [[Herculaneum]]s ([[Villa dei Papiri]]), die durch den [[Vesuv]]ausbruch des Jahres 79&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. konserviert wurden und inzwischen mithilfe technischer Verfahren, darunter [[Radiologie|radiologische]] Untersuchungen, lesbar gemacht und ediert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Papyrussammlungen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Papyri des Alten Ägypten]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Papyri des Neuen Testaments]]&lt;br /&gt;
* [[Antike Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
* [[Palimpsest]]&lt;br /&gt;
* [[Papyrologie]], [[Buchgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Papyruswürger]], eine [[Buschwürger]]art&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rodney Ast, [[Andrea Jördens]], [[Joachim Friedrich Quack]], Antonia Sarri |Hrsg=Michael Ott, [[Thomas Meier (Archäologe)|Thomas Meier]], Rebecca Sauer |Titel=Papyrus |Sammelwerk=Materiale Textkulturen. Konzepte – Materialien – Praktiken |Reihe=Materiale Textkulturen |Band=1 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin / Boston / München |Datum=2015 |ISBN=978-3-11-037128-4 |Seiten=307–321 |Online=[http://www.degruyter.com/dg/viewbookchapter.fullcontentlink:pdfeventlink/$002fbooks$002f9783110371291$002f9783110371291.307$002f9783110371291.307.pdf?format=EBOK&amp;amp;t:ac=books$002f9783110371291$002f9783110371291.307$002f9783110371291.307.xml degruyter.com] |Format=PDF}}&lt;br /&gt;
* [[Theodor Birt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Buchrolle in der Kunst. Archäologisch-antiquarische Untersuchungen zum antiken Buchwesen.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim 1976. (Reprint der Ausgabe Leipzig 1907) {{archive.org|diebuchrolleinde00birt|online}}&lt;br /&gt;
* Theodor Birt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des antiken Buchwesens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Centralblatt für Bibliothekswesen.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17, 1900, S. 545–565. ([http://hathi.library.illinois.edu/feed/packages/BrittleBooks/Needs%20Remediation/Ship43/Ship43_ObjectIDfolders/2123279/britth0001zurges/v00000/i00000/britth0001zurgesv00000i00000.pdf Volltext als PDF]).&lt;br /&gt;
* Theodor Birt: &amp;#039;&amp;#039;Kritik und Hermeneutik nebst Abriß des antiken Buchwesens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der klassischen Altertumswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Nr. 3). 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Beck, München 1913. {{archive.org|kritikundhermene00birtuoft|online}}&lt;br /&gt;
* [[Horst Blanck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch in der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1992, ISBN 3-406-36686-4.&lt;br /&gt;
* [[Hubert Cancik]], [[Helmuth Schneider (Althistoriker)|Helmuth Schneider]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Metzler, Stuttgart / Weimar 2000, ISBN 3-476-01479-7.&lt;br /&gt;
* [[Jaroslav Černý (Ägyptologe)|Jaroslav Černý]]: &amp;#039;&amp;#039;Paper &amp;amp; Books in Ancient Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Lewis &amp;amp; Co, London 1947.&lt;br /&gt;
* [[Severin Corsten]], [[Stephan Füssel]], Günther Pflug (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des gesamten Buchwesens.&amp;#039;&amp;#039;  Band 5, 2. Auflage. Hiersemann, Stuttgart 1999, ISBN 3-7772-9904-9.&lt;br /&gt;
* {{lÄ|IV|667|670|Papyrus, -herstellung|[[Rosemarie Drenkhahn]]}}&lt;br /&gt;
* [[Kilian Fleischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Papyri Herkulaneums im Digitalen Zeitalter. Neue Texte durch neue Techniken – eine Kurzeinführung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hans-Lietzmann-Vorlesungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 21). Open Access, De Gruyter, Berlin / Boston 2022, {{DOI|10.1515/9783110767711}}.&lt;br /&gt;
* Helmut Hiller, Stephan Füssel: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des Buches.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Klostermann, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-465-03220-9.&lt;br /&gt;
* [[Otto Mazal]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Buchkultur.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Griechisch-römische Antike.&amp;#039;&amp;#039; Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1999, ISBN 3-201-01716-7.&lt;br /&gt;
* {{EAAE|[[John D. Ray]]|Papyrus|610–11|}}&lt;br /&gt;
* [[David Sider]]: &amp;#039;&amp;#039;The library of the Villa dei Papiri at Herculaneum.&amp;#039;&amp;#039; J. Paul Getty Museum, Los Angeles 2005, ISBN 0-89236-799-7.&lt;br /&gt;
* [[Eric G. Turner]]: &amp;#039;&amp;#039;The terms recto and verso: the anatomy of the papyrus roll&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Actes du XVe Congrès International de Papyrologie.&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Papyrologica Bruxellensia.&amp;#039;&amp;#039; Band 16). Fondation Égytologique Reine Élisabeth, Brüssel 1978.&lt;br /&gt;
* Eric G. Turner: &amp;#039;&amp;#039;The typology of the early codex&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Haney Foundation series.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). University of Pennsylvania Press, Philadelphia 1977.&lt;br /&gt;
* [[Irene Vallejo]]: &amp;#039;&amp;#039;Papyrus. Die Geschichte der Welt in Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Spanischen von [[Maria Meinel]] und [[Luis Ruby]]. Diogenes, Zürich 2022, ISBN 978-3-257-07198-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Papyri|Papyrus}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://materialarchiv.ch/de/ma:material_410 Material Archiv: Papyrus] – Materialinformationen und Bilder&lt;br /&gt;
* [http://www.willker.de/wie/texte/Papyri-list.html Greek NT Papyri] Komplette Liste aller Papyri des Neuen Testaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4044571-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natürlicher Werkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kodikologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altägyptische Schriftkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altägyptische Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschreibstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papyrologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchgeschichte (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenprodukt]]&lt;/div&gt;</summary>
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