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	<title>Papstdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T04:43:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Papstdorf&amp;diff=811601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-01-02T23:54:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Papstdorf in der Sächsischen Schweiz. Zu Orten mit ähnlich klingenden Namen siehe [[Pabsdorf]] bzw. [[Pabstorf]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Papstdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gohrisch&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/53/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/07/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 300&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.73&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 523&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EWZ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14628140.pdf |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161006112240/https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14628140.pdf |archiv-datum=2016-10-06 | titel = Bevölkerung, Haushalte, Familien sowie Gebäude und Wohnungen am 9. Mai 2011 nach Gemeindeteilen | hrsg = [[Statistisches Landesamt Sachsen]] | werk = Kleinräumiges Gemeindeblatt Zensus 2011 | abruf = 2016-10-04 | format = PDF; 770 KB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01824&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035021&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papstdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Gohrisch]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Papstdorf liegt südöstlich der [[Sachsen|sächsischen]] Landeshauptstadt [[Dresden]] in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] und im [[Elbsandsteingebirge]]. Es befindet sich im Osten des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im [[Landschaftsschutzgebiet]] Sächsische Schweiz. Das [[Waldhufendorf]] liegt etwa im Zentrum der Gemeinde Gohrisch. Die Ortslage befindet sich auf der Papstdorfer [[Ebenheit (Sächsische Schweiz)|Ebenheit]] in der Talmulde des [[Liethenbach]]s, der in [[Krippen]] von links in den [[Krippenbach]] mündet. Am westlichen Dorfrand von Papstdorf ragt der [[Papststein]] empor, ein [[Tafelberg]]. Östlich des Ortes befinden sich die [[Laasensteine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Papstdorfer Waldhufenflur, die zum Großteil landwirtschaftlich genutzt wird, umfasste 513 Hektar. Die [[Gemarkung]] vergrößerte sich aber auf mehr als das Anderthalbfache, als ihr einige bewaldete Flächen in der Umgebung zugeschlagen wurden. Sie reicht heute vom Plateau des [[Gohrisch (Berg)|Gohrischs]] im Westen bis zum Krippenbach im Osten. Am Gohrisch grenzt die Gemarkung des nordwestlichen Nachbarorts [[Kurort Gohrisch]] an, im Liethengrund an der [[Liethenmühle]] das nordöstlich benachbarte [[Kleinhennersdorf]], ebenfalls ein Ortsteil von Gohrisch. Südwestlich benachbart ist der Gohrischer Ortsteil [[Cunnersdorf (Gohrisch)|Cunnersdorf]]. Im Südosten grenzt der [[Reinhardtsdorf-Schöna]]er Ortsteil [[Kleingießhübel]] an, im Osten am Krippenbach außerdem [[Reinhardtsdorf (Reinhardtsdorf-Schöna)|Reinhardtsdorf]]. Im äußersten Nordosten trifft die Papstdorfer Flur auf den [[Bad Schandau]]er Ortsteil [[Krippen]], im äußersten Westen auf den [[Königstein (Sächsische Schweiz)|Königsteiner]] Ortsteil [[Pfaffendorf (Königstein)|Pfaffendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemarkung Papstdorf gehören etwas abseits gelegen auch der Weiler [[Koppelsdorf]] im Norden nahe Kleinhennersdorf und das aus dem einstigen [[Zentrales Pionierlager|Zentralen Pionierlager]] „[[Klement Gottwald]]“ hervorgegangene Kinder- und Jugenddorf Erna&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oberelbe.de/erna/ Erholung und Natur e.&amp;amp;nbsp;V. Kinder- und Jugenddorf Erna]. Abgerufen am 5. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Südosten nahe Kleingießhübel. Die wichtigste Straße auf Papstdorfer Flur ist die Alte Hauptstraße, die den Ortskern erschließt und ihn mit Gohrisch und Kleinhennersdorf verbindet. Papstdorf ist an das Busnetz des [[Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE)]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundliche Erwähnung findet Papstdorf im Jahr 1371 als &amp;#039;&amp;#039;Bogansdorff&amp;#039;&amp;#039;. Dies gab Anlass zu Vermutungen, es könnte sich, anders als bei den umliegenden Orten, nicht um eine [[Hochmittelalterliche Ostsiedlung|mittelalterliche deutsche Siedlung]], sondern eine deutlich ältere slawische Siedlung handeln. Da es allerdings keine Belege dafür gibt, folgerte Ernst Schwarz 1953, dass es sich um eine deutsche Ortsgründung mit slawischem [[Lokator]] gehandelt haben könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WdH 3 39&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|3|39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahrzehnten und Jahrhunderten nach der Ersterwähnung wandelte sich der Name unter anderem über &amp;#039;&amp;#039;Bogenstorff&amp;#039;&amp;#039; (1388), &amp;#039;&amp;#039;Bakensdorff&amp;#039;&amp;#039; (1414), &amp;#039;&amp;#039;Bogisdorff&amp;#039;&amp;#039; (1456), &amp;#039;&amp;#039;Babstorff, Bobstdorff&amp;#039;&amp;#039; (1548) zu &amp;#039;&amp;#039;Papstdorf&amp;#039;&amp;#039; (1662), wobei sich auch danach noch Abwandlungen von der heutigen Schreibweise finden lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WdH 3 39&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort ist vermutlich deutlich älter, da die Urkunde aus dem Jahr 1371 von einem Priester spricht, was darauf hindeutet, dass zu dieser Zeit bereits eine Kirche bestanden hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WdH 3 40&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|3|40}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um diese unterhalten zu können, war in der Regel eine Mindestanzahl von abgabenpflichtigen Bauerngehöften notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Stelle der vorherigen Kirche auf einer Anhöhe nördlich des Dorfes kam es in den Jahren 1786/1787 zum Neubau der heutigen [[Papstdorfer Kirche]]. Ihre Kirchenglocken aus der Dresdner Gießerei Weinholdt entstammten den Jahren 1711 ([[Michael Weinholdt]]), 1733 ([[Johann Gottfried Weinholdt]]) und 1787 ([[August Sigismund Weinholdt]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BKD|1|56|58|Papstdorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1845 erhielt die Kirche eine Orgel von [[Wilhelm Leberecht Herbrig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungsmäßig unterstanden Papstdorf und das bereits früh mit diesem vereinigte Koppelsdorf im 15. Jahrhundert der [[Pfleger (Mittelalter)|Pflege]] Königstein, später dem [[Amt Pirna]]. Infolge der Verwaltungsreform in den 1850er Jahren kam es zum neugebildeten [[Gerichtsamt Königstein]]. Bei der Trennung von Verwaltung und Justiz gehörte es gut 20 Jahre später zum Gerichtssprengel des [[Amtsgericht Königstein (Sächsische Schweiz)|Amtsgerichts Königstein]] in der [[Amtshauptmannschaft Pirna]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten, Papstdorf lag inzwischen im [[Kreis Pirna]], wurde am Ortsrand ein [[Zentrales Pionierlager]] unter Trägerschaft des VEB Kunstseidenwerk „Siegfried Rädel“ Pirna mit einer Kapazität von etwa 1000 Plätzen aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1974 wurde die Nachbargemeinde [[Kleinhennersdorf]] in die Gemeinde Papstdorf eingegliedert. Im Zuge der [[Wende (DDR)|Wende]] erfolgte zum 1. Juli 1990 eine Wiederausgliederung dieses Ortes. Zum 1. März 1994 schlossen sich die Gemeinden [[Cunnersdorf (Gohrisch)|Cunnersdorf b. Königstein]], Kleinhennersdorf und Papstdorf der Gemeinde Gohrisch an. Im gleichen Jahr erfolgte eine Kreisreform, bei der der bisherige [[Kreis Pirna|Landkreis Pirna]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz]] und jener 14 Jahre später im nochmals vergrößerten [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] aufgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1997 bis 1999 hatten [[Bergfreunde Anhalt Dessau|Dessauer]] und [[Sektion Leipzig des Deutschen Alpenvereins|Leipziger]] Bergfreunde des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]] die [[Dessauer Hütte]] auf {{Höhe|288}} in Papstdorf ausgebaut. Sie wird seitdem ganzjährig als Selbstversorgerhütte betrieben und bietet [[Matratzenlager]] mit Platz für 30 Schlafplätze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpenverein.de/DAV-Services/Huettensuche/Sektionshuette-Obervogelgesang/7242207#dmdtab=oax-tab2&amp;amp;ipd=7242212 |titel=Dessauer Hütte |hrsg=Deutscher Alpenverein |abruf=2021-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papstdorf war bis 2010 [[Liste der Kur- und Erholungsorte in Sachsen|staatlich anerkannter Erholungsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/5582-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Änderung der Liste der Sächsischen Kur- und Erholungsorte gemäß § 3 Abs. 5 Sächsisches Kurortegesetz (SächsKurG)&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Oktober 2006] (SächsABl. S. 1012) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2010 kein Erholungsort mehr, siehe [https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/11409-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Änderung der Liste der Kur- und Erholungsorte im Freistaat Sachsen gemäß § 3 Abs. 5 SächsKurG&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Mai 2010] (SächsABl. S. 817) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Gohrisch#Papstdorf|Liste der Kulturdenkmale in Papstdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Blick vom papststein juni2017 - 6.jpg|Blick vom Papststein über Papstdorf&lt;br /&gt;
File:Papstdorf-Blick-5.jpg|Blick von Südosten auf Papstdorf mit dem Gohrisch und dem Papststein im Hintergrund&lt;br /&gt;
File:Papstdorf-039.jpg|Typisches bäuerliches Anwesen in Papstdorf&lt;br /&gt;
File:Papstdorf-KD-2.jpg|Weltkriegsdenkmal&lt;br /&gt;
File:Papstdorf-Kirche-1.jpg|Dorfkirche&lt;br /&gt;
File:Papstdorf-Kirche-4.jpg|Dorfkirche, Blick zum Altar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|3|38 ff}} ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/421069/1 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1927 (ND Sebnitz 1991). ([http://digital.slub-dresden.de/id501478221 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Papstdorf, ein alter Gnadenort (?), und der Wallfahrtsweg der Oberlausitzer Wenden dazu&amp;#039;&amp;#039;. in: Über Berg und Tal (Zeitschrift des [[Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz]]), Heft Oktober 1935, S. 151–155&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gohrisch.de/tourismus/ortsteile.html Gohrischer Ortsteile] auf der Website der Gemeinde Gohrisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Gohrisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1033681857|VIAF=300154378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gohrisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger staatlich anerkannter Erholungsort in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Sächsischen Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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