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	<title>Pappe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-13T18:27:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit Pappe als Werkstoff, für weitere Bedeutungen des Begriffes siehe [[Pappe (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Corrugated board B C E and F flute.JPG|mini|Wellpappe – Seitenansicht verschiedener Sorten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Box.agr.jpg|mini|Geöffnete Schachtel aus Wellpappe.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pappe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus [[Holzstoff]], [[Zellstoff]], [[Halbzellstoff]] oder [[Altpapier]] durch Zusammenkleben oder -pressen gefertigter [[Werkstoff]]. Verwendung findet er als [[Verpackung]] und im [[Kunst]]gewerbe. Pappe ist der Oberbegriff für [[Vollpappe]] und [[Wellpappe]]. Pappe wird als &amp;#039;&amp;#039;Maschinenpappe&amp;#039;&amp;#039; (Langsiebpappe) oder &amp;#039;&amp;#039;Wickelpappe&amp;#039;&amp;#039; (Handpappe) hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Blechschmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Papierverarbeitungstechnik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Fachbuchverlag, 2013, ISBN 978-3-446-43802-6, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name &amp;#039;&amp;#039;Handpappe&amp;#039;&amp;#039; rührt daher, dass in vielen Anlagen Bogen für Bogen der nassen Pappe von Hand abgenommen werden muss. Ferner unterscheidet man &amp;#039;&amp;#039;Holzpappe&amp;#039;&amp;#039; (aus Holzstoff hergestellt) oder &amp;#039;&amp;#039;Graupappe&amp;#039;&amp;#039; (aus Altpapier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie/Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Pappe stammt aus dem [[Lateinische Sprache|lateinischen]] (&amp;#039;&amp;#039;pappare&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Brei&amp;#039;&amp;#039;); später wurde der &amp;#039;&amp;#039;Mehlkleister&amp;#039;&amp;#039; der [[Buchbinder]] als Pappe bezeichnet. Mit diesem [[Kleister]] wurden die Papier- bzw. [[Pergament]]bögen zusammen&amp;#039;&amp;#039;gepappt&amp;#039;&amp;#039; – ein bereits seit der [[Altes Ägypten|ägyptischen Antike]] bekanntes Verfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Schmidt-Bachem: &amp;#039;&amp;#039;Aus Papier.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, 2011, ISBN 978-3-11-023607-1, S.&amp;amp;nbsp;673.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material wurde im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus [[China]] eingeführt und gelangte über die [[Seidenstraße]] nach Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;Edward Denison, Richard Cawthray: &amp;#039;&amp;#039;The Big Book of Packaging Prototypes.&amp;#039;&amp;#039; Roto Vision, 2010, ISBN 978-2-88893-098-3, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Westen ist die Variante aus zusammengeklebtem Papier seit dem 13. Jahrhundert geläufig – hier vor allem als Rohstoff für [[Spielkarten]]. Die erste Erwähnung stammt aus einem 1683 geschriebenen Druck-Handbuch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;„Joseph Mox’s Mechanick Exercises“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Moxon, Theodore Low De Vinne: &amp;#039;&amp;#039;Moxon’s Mechanick Exercises.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Typothetæ of the City of New York, 1896, {{OCLC|578105129}} (Reprint), S.&amp;amp;nbsp;407.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert setzten sich auch Bucheinbände aus Pappe durch. Das Material wurde auch von [[Kürschner]]n, Hutmachern, Webern und Schuhmachern sowie für Röhren optischer Instrumente verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Paper Trade Journal.&amp;#039;&amp;#039; Vance Publishing Corporation, 1957, Band 141, Ausgaben 26–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Inge Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Augustanus Opticus.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, 2000, ISBN 3-05-003444-0, S.&amp;amp;nbsp;384.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1817 begann in England Sir Malcolm Thornhill die Massenfertigung von Pappboxen; Kartonverpackungen wurden im selben Jahr in Deutschland hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jack Challoner: &amp;#039;&amp;#039;1001 Inventions that Changed the World.&amp;#039;&amp;#039; Cassell, 2009, ISBN 978-1-84403-611-0, S.&amp;amp;nbsp;268.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die älteste existierende Kartonbox stammt aus Deutschland und wurde 1817 für ein Strategie-[[Brettspiel]] namens „The Game of Besieging“ hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Chuck Groth: &amp;#039;&amp;#039;Exploring Package Design.&amp;#039;&amp;#039; Thomson Delmar Learning, 2006, ISBN 978-1-4018-7217-5, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schotte [[Robert Gair]] erfand 1890 vorgeschnittenen Karton bzw. Kartonagen – flache Stücke, die als lose Schachtel gefertigt wurden. Diese Erfindung &amp;#039;&amp;#039;Gairs&amp;#039;&amp;#039; entstand als Folge eines Unfalls: Gair – der während der 1870er Jahre als Drucker und Papiertaschenmacher arbeitete – druckte damals eine Bestellung von Saatbeuteln. Dabei schnitt ein Metalllineal, normalerweise verwendet, um die Saatbeutel zu falten, diese stattdessen ab. Gair entdeckte dadurch, dass sich durch Schneiden und Falten in einem Arbeitsgang fertige Pappkartons herstellen lassen. Die Anwendung dieser Idee auf Wellpappe war eine naheliegende Entwicklung, da das Material um die Wende zum 20. Jahrhundert zur Verfügung stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Diana Twede, Susan E. M. Selke: &amp;#039;&amp;#039;Cartons, crates and corrugated board: handbook of paper and wood packaging technology.&amp;#039;&amp;#039; DEStech Publications, 2005, ISBN 978-1-932078-42-8, S.&amp;amp;nbsp;41–42, 55–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schweden|schwedische]] Erfindung des [[Tetra-Pak|Tetrapaks]] in den späten 1950er Jahren erschloss ein weiteres Einsatzgebiet der Pappe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Nach der Darstellung von [[Karl Karmarsch]] in Prechtls &amp;#039;&amp;#039;Technologischer Encyclopädie&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1840&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Karmarsch: &amp;#039;&amp;#039;Art. »Papierfabrikation«&amp;#039;&amp;#039;. in: [[Johann Joseph von Prechtl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Technologische Encyklopädie oder alphabetisches Handbuch der Technologie, der technischen Chemie und des Maschinenwesens. Zum Gebrauche für Kameralisten, Ökonomen, Künstler, Fabrikanten und Gewerbetreibende jeder Art&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;10, &amp;#039;&amp;#039;Mühlen – Papierfabrikation&amp;#039;&amp;#039;, J:&amp;amp;nbsp;G.&amp;amp;nbsp;Cotta, Stuttgart 1840, S. 414–655, hier S.&amp;amp;nbsp;597.&amp;lt;/ref&amp;gt; konnten bei der Pappenerzeugung in vorindustrieller Zeit drei verschiedene Wege eingeschlagen werden:&lt;br /&gt;
1. das unmittelbare Schöpfen solcher dicker Bogen (geformte oder geschöpfte Pappe);&lt;br /&gt;
2. das Aufeinanderlegen mehrerer frisch geschöpfter Papierbogen und Vereinigung derselben durch Pressen (gegautschte Pappe);&lt;br /&gt;
3. das Aufeinanderkleben zweier oder mehrerer Papierbogen mit Kleister oder Leim (geleimte Pappe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Fertigung gegautschter Pappen konnten bis zu zwölf Lagen aufeinandergepresst werden. Zwei Arbeiter vermochten an einem Arbeitstag 300 bis 600 Pappebogen zu verfertigen, die trocken 180 bis 280 Pfund wogen. Die Trocknung erfolgte an der Luft auf den Trockenböden der Papiermühlen oder durch Auslegen auf nahegelegenen Wiesen. Die Pappenfertigung eignete sich für kleine und kapitalschwache Betriebe mit wenigen Beschäftigten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frieder Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Pappenfabrikation als Marktnische. Eine Fallstudie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich Wengenroth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Prekäre Selbständigkeit. Zur Standortbestimmung von Handwerk, Hausindustrie und Kleingewerbe im Industrialisierungsprozeß.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1989 (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte. Abteilung Universalgeschichte. Beiheft 31), S. 131–150, hier S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Produktion von „Wickelpappe“ wird die stark verdünnte Fasersuspension auf mehrere Rundsiebe gepumpt, wo die sogenannte Blattbildung erfolgt und das Material zum ersten Mal durch Pressen entwässert wird. Danach wird das so gewonnene Faservlies nass auf eine sog. &amp;#039;&amp;#039;Formwalze&amp;#039;&amp;#039; gewickelt, bis die gewünschte Schichtdicke erreicht ist. Durch Aufschneiden des Pappzylinders entsteht ein Bogen, der einen Drei-Etagen-Trockner durchläuft und danach durch Längs- und Querschneider auf das gewünschte Format gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Produktion von „Langsiebpappe“ wird der [[Faserstoff (Papierherstellung)|Faserstoffbrei]] auf eine Siebpartie aufgebracht, die aus einem Unter- und einem Obersieb besteht. Ein quer zur Laufrichtung angebrachter Stoffauflauf sorgt dabei für eine gleichmäßige Verteilung der Masse. Die Fasersuspension wird zwischen den beiden Sieben entwässert, wodurch eine „endlose“ Faserschicht entsteht, die am Ende des Siebes abgenommen und in einen Pressbereich eingeführt wird, wo die nasse Pappebahn durch [[Filz]]e ausgepresst wird. Die verbliebene [[Feuchtigkeit]] wird anschließend in einer Trockenmaschine verdampft, die Pappbahn anschließend geglättet und ausgerollt oder direkt in Bogen geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Maschinenpappe“ besteht in der Regel aus Lagen unterschiedlicher Zusammensetzung, wobei die Decklagen gewöhnlich aus dem hochwertigeren Material bestehen. Sie wird durch Aufeinanderpressen von mehreren auf Rundsieb- oder Langsiebmaschinen gleichzeitig erzeugten Faservliesen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Papiermaschine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Anwendung ==&lt;br /&gt;
{{überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Papier]], [[Karton (Werkstoff)|Karton]] und Pappe sind flächige Werkstoffe, die eng miteinander verwandt sind, da sie aus gleichen, meist pflanzlichen Grundstoffen und im Prinzip gleichen Fertigungsweisen hergestellt werden. Unterschieden werden sie hauptsächlich hinsichtlich der [[Grammatur]] (des Gewichts resp. der Masse pro Flächeneinheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Pappe nach DIN&amp;amp;nbsp;6730 spricht man ab einer Grammatur über 225&amp;amp;nbsp;g/m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (ungefähr 1,5&amp;amp;nbsp;mm Dicke), &amp;#039;&amp;#039;Karton&amp;#039;&amp;#039; ist 150–600&amp;amp;nbsp;g/m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; schwer.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Zahn &amp;#039;&amp;#039;Grundwissen für Buchbinder&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Beruf und Schule, 1992, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Krickler &amp;#039;&amp;#039;Die Werkstoffe des Buchbinders&amp;#039;&amp;#039;. Schlütersche Verlagsanstalt, 1982, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mediencommunity.de/content/313-pappe &amp;#039;&amp;#039;ZFA Druck und Medien – Tutorial: Begriffe&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden verschiedene Typen unterschieden:&lt;br /&gt;
* [[Vollpappe]]: einlagig und [[Gautschen|gegautscht]], auch zusammengeklebt, beklebt, imprägniert oder beschichtet. Als Maschinen- oder Wickelpappe hergestellt.&lt;br /&gt;
* Wickelpappe: Man unterscheidet &amp;#039;&amp;#039;weiße&amp;#039;&amp;#039; Wickelpappe, aus Holzstoff, die stanz-, zieh- und prägbar sein muss und &amp;#039;&amp;#039;graue&amp;#039;&amp;#039; Wickelpappe aus Altpapier.&lt;br /&gt;
* Graupappe/Braunpappe: als Schutzmaterial sowie als vielseitig einsetzbare Zwischenlagen. Stapelbare Ware (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Transportpalette|Palette]]nware) lässt sich mithilfe von Graupappe optimal schützen und stabilisieren.&lt;br /&gt;
* Hartpappe: Dazu gehören &amp;#039;&amp;#039;Karosseriepappe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schuhpappe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jaquardpappe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kofferpappe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stanzpappe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Marmorpappe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brandpappe&amp;#039;&amp;#039;. Durch eine spezielle Mischung der diversen Rohstoffsorten und eine zusätzliche Komprimierung des fertigen Bogens erhält Hartpappe ihre spezielle Festigkeit. Hartpappe wird überall dort eingesetzt, wo es auf &amp;#039;&amp;#039;extreme Haltbarkeit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;erhöhte Stabilität&amp;#039;&amp;#039; ankommt.&lt;br /&gt;
* [[Karosseriepappe]] im Fahrzeugbau&lt;br /&gt;
* Leichtpappe: wo eine Gewichtsoptimierung bei gleicher Stärke der Zwischenlagen wichtig ist. Leichtpappe bietet auf Grund ihrer Eigenschaften ein ökonomisches Potential zur Kosteneinsparung.&lt;br /&gt;
* Archivpappe/Feinpappe: stark verdichtete Wickelpappe mit hoher Festigkeit. Diese ist besonders alterungsbeständig.&lt;br /&gt;
* Kistenpappe: braune Wickelpappe, auch &amp;#039;&amp;#039;Kartonagenpappe&amp;#039;&amp;#039; genannt. Diese Art der Pappe weist eine sehr gute Ritz- und Rillfähigkeit auf.&lt;br /&gt;
* Lederpappe: Pappe, zu deren Herstellung u.&amp;amp;nbsp;a. Abfälle von [[Leder]] verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Craemer, Th. Fasol u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Gerbereichemie und Lederfabrikation.&amp;#039;&amp;#039; 3. Band / 2. Teil, Springer, 1955, ISBN 978-3-7091-8022-8, S.&amp;amp;nbsp;1117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird Altpapier zu 65 % zur Papier- und Papperzeugung eingesetzt. Zellstoff wird zu 70 % importiert. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Papier und Pappe lag 2006 in Deutschland bei 253&amp;amp;nbsp;kg/Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.abfall-kreis-tuebingen.de/fileadmin/pdf/Lernmittel/Infomappe_Papier_Theorie.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Infomappe Papier.&amp;#039;&amp;#039;}}. (PDF; 2,45&amp;amp;nbsp;MB) auf abfall-kreis-tuebingen.de, abgerufen am 15. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redensart ==&lt;br /&gt;
„Der ist nicht von Pappe“ ist eine ältere [[Redensart|Redewendung]] für „Der ist besonders stark oder widerstandsfähig“. Ursprünglich meinte man damit speziell den als &amp;#039;&amp;#039;Papp&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Pappe&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Kinder[[brei]]. Wer also nicht mehr von dem Kinderbrei aß, sondern festere Nahrung verzehrte, wurde folgerichtig nach dem [[Volksmund]] „kräftiger“.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Scholze-Stubenrecht, Wolfgang Worsch: &amp;#039;&amp;#039;Redewendungen: Wörterbuch der deutschen Idiomatik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Bibliographisches Institut, ISBN 978-3-411-04114-5, S.&amp;amp;nbsp;556.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spielerlaubnis (DDR)|Auftrittsgenehmigungen]] für Bühnenkünstler wurden im Musikerjargon meist „Pappe“ („Amateur-“ oder „Profipappe“) genannt, weil man die offiziellen Begriffe ungern verwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kenne meine Pappenheimer“ stammt aus dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und bezieht sich auf eine Redewendung zu [[Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim#Charakter, Bedeutung und Redewendung|Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Werkstoff ist heute als Verpackungsmaterial kaum zu ersetzen. Aber auch [[Notgeld]]scheine oder sogar [[Möbel]] wurden bereits daraus gefertigt. Pappe wird in vielen Anwendungen verwendet: [[Kartonage]]n, [[Pappbecher]], [[Kartonmodellbau]], [[Dachpappe]], [[Bierdeckel]] und [[Bucheinband]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recycling ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Recycling-Code-21.svg|mini|[[Recycling-Code]] für Pappe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Recycling-Code]] für Pappe ist 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Finnpappe]]&lt;br /&gt;
* [[Papier]]&lt;br /&gt;
* [[Pappmaché]]&lt;br /&gt;
* [[Pappkamerad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Blechschmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Papierverarbeitungstechnik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Fachbuchverlag, 2013, ISBN 978-3-446-43802-6.&lt;br /&gt;
* Hillenbrand, Böhm, Landwehr und Marscheider-Weidemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Abwassersituation in der deutschen Papier-, Textil- und Lederindustrie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;gwf Wasser-Abwasser.&amp;#039;&amp;#039; 1999, Nr.&amp;amp;nbsp;4, S.&amp;amp;nbsp;267.&lt;br /&gt;
* Möbius und Tolle: &amp;#039;&amp;#039;Abwässer der Papier- und Pappe-Industrie Teil 1 und 2.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Umweltbundesamt (Deutschland)|UBA]]-Texte.&amp;#039;&amp;#039; 31/90 und 32/90.&lt;br /&gt;
* M. Suhr: &amp;#039;&amp;#039;BVT Merkblatt dokumentiert Techniken zu Umweltentlastungen in der Zellstoff- und Papierindustrie.&amp;#039;&amp;#039; Umwelt – VDI Verlag, Nr.&amp;amp;nbsp;4/5, 2001, S.&amp;amp;nbsp;48.&lt;br /&gt;
* Dietrich Hoyer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Karton- und Pappenherstellung.&amp;#039;&amp;#039; 3., verb., überarb. u. erw. Aufl. VEB Fachbuchverlag, Leipzig 1973.&lt;br /&gt;
* Eberhard Oswald Müller: &amp;#039;&amp;#039;Neuerungen in der Pappenfabrikation. Mit besonderer Berücksichtigung der Feinpappen-Herstellung.&amp;#039;&amp;#039; Güntter-Staib, Biberach 1934. (= Lehr- und Handbuch der Pappenfabrikation. Erg. Bd.)&lt;br /&gt;
* Fritz Hoyer: &amp;#039;&amp;#039;Pappe als Werkstoff&amp;#039;&amp;#039;. 3., veränd. Aufl. bearb. von Heinz Mack. Sändig, Wiesbaden 1954.&lt;br /&gt;
* Fritz Hoyer: &amp;#039;&amp;#039;Pappe als Werkstoff.&amp;#039;&amp;#039; 2. unveränd. Aufl. Dr. Sändig Verlagsges.,  Leipzig 1943.&lt;br /&gt;
* Fritz Hoyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Pappenfabrikation. Praktisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Krayn, Berlin 1925. Reprint. De Gruyter, Berlin 2021. ISBN 	978-3-11-243579-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Pappenfabrikation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Klimschs Jahrbuch des graphischen Gewerbes&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15 (1915/1920), S.&amp;amp;nbsp;91–102.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4044549-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4044549-5|LCCN=sh85097653|NDL=00564284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papierprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faserwerkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Packstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pappe| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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