<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Papierboote</id>
	<title>Papierboote - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Papierboote"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Papierboote&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T06:13:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Papierboote&amp;diff=50758&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Systema Naturae → Systema Naturæ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Papierboote&amp;diff=50758&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-13T00:20:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Systema_Naturae&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Systema Naturae (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Systema Naturae&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php/Systema_Natur%C3%A6&quot; title=&quot;Systema Naturæ&quot;&gt;Systema Naturæ&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Papierboote&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Argonauta&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Papierboote i.w.S&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Argonautidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[François-Joseph Cantraine|Cantraine]], 1841&amp;lt;!-- nach WoRMS, alternativ findet sich in anderen Quellen, z.B. Paleobiology DB, auch &amp;quot;Tryon, 1879&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kraken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Octopoda&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Achtarmige Tintenfische&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Vampyropoda&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Tintenfische&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coleoidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kopffüßer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cephalopoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Papierboot Argonauta 200705181139.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Ein Großes Papierboot (&amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo&amp;#039;&amp;#039;) mit so stark beschädigtem Gehäuse, dass ein Teil des Geleges herausquillt&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang     = Art&lt;br /&gt;
| Subtaxa          = * Großes Papierboot (&amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Geflügeltes Papierboot (&amp;#039;&amp;#039;Argonauta hians&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Argonauta nodosus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Argonauta nouryi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papierboote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Argonauten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Argonauta&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Kopffüßer]] (Cephalopoda) in der Verwandtschaftsgruppe der [[Kraken]] (Octopoda). Sie sind die einzige [[Rezent (Biologie)|rezente]] Gattung der Familie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Argonautidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlegender Bau und Gehäuse ==&lt;br /&gt;
=== Papierboote vs. Perlboote ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Argonauta species.PNG|mini|links|Gehäuse verschiedener [[#Innere Systematik|&amp;#039;&amp;#039;Argonauta&amp;#039;&amp;#039;-Arten]] in seitlicher Ansicht]]&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Argonauta argo Merculiano.jpg|255|FMIB 50479 Argonaut sitting in the open sea.jpeg|130|Links: Biologisch korrekte farbige Abbildung von &amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1896 mit über das Gehäuse gezogenen Häuten des 1.&amp;amp;nbsp;Armpaars.&amp;lt;br/&amp;gt;Rechts: Fantasiedarstellung eines Papierbootes an der Meeresoberfläche aus dem Jahr 1868: Basierend auf Beschreibungen aus der [[Antike]] (siehe [[#Etymologie und Rezeption in der Antike|unten]]) bestand noch im 19. Jahrhundert die Vorstellung, dass diese Häute als Segel für die Fort&amp;amp;shy;be&amp;amp;shy;we&amp;amp;shy;gung verwendet würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;figuier1869&amp;quot; /&amp;gt; Zwar gibt es tatsächlich Meeres&amp;amp;shy;tiere, die eine solche Art der Fortbewegung praktizieren (vgl. →&amp;amp;nbsp;[[Portugiesische Galeere]]), die Papierboote gehören jedoch nicht dazu. Diese halten sich fast immer unterhalb der Meeres&amp;amp;shy;ober&amp;amp;shy;fläche auf und nutzen dort, wie die meisten Kopffüßer, einen Rück&amp;amp;shy;stoß&amp;amp;shy;antrieb für die Fort&amp;amp;shy;bewe&amp;amp;shy;gung.| | | }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Perlboote]] (&amp;#039;&amp;#039;Nautilus&amp;#039;&amp;#039;) sind die einzigen [[Rezent (Biologie)|rezenten]] Kopffüßer mit einem festen, [[Calciumcarbonat|kalkigen]] [[Außenskelett]] in Form eines hohen, spiralig gewundenen und gekammerten Gehäuses. Papierboote besitzen scheinbar ebenfalls ein solches Gehäuse, das beim Großen Papierboot (&amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo&amp;#039;&amp;#039;), der größten Art der Gattung, mehr als 30 cm lang werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gehören Papierboote, anders als die Perlboote, zu den [[Kraken]] (Octopoda), was unter anderem daran zu erkennen ist, dass sie nur acht, aber dafür kräftige Arme haben, die zudem mit jeweils zwei Reihen von [[Saugnapf|Saugnäpfen]] bewehrt sind (siehe auch [[#Äußere Systematik|Äußere Systematik]]). Bei den Kraken sind sämtliche mineralischen Hartteile (des Gehäuses) im Laufe der [[Evolution]] vollständig zurückgebildet worden. Das zwar spiralige, aber ungekammerte Gehäuse der Papierboote ist kein „echtes“, dem Gehäuse der Perlboote [[Homologie (Biologie)|homologes]] Außenskelett, sondern eine sekundäre Neubildung. Es unterscheidet sich vom Gehäuse der Perlboote in zahlreichen Details, unter anderem auch darin, dass es nicht über Muskeln und Bänder permanent mit dem Weichkörper verbunden ist. Stattdessen wird es an seiner Innenseite mit den Saugnäpfen des über Kopf und Mantel gestülpten Armkranzes gehalten. Im Englischen wird dieses Gehäuse daher auch &amp;#039;&amp;#039;pseudo-conch&amp;#039;&amp;#039; (‚Pseudogehäuse‘) genannt. Der Kalk für das Gehäuse wird von Drüsen der flächigen dünnen Häute am distalen Abschnitt der beiden Arme des 1. (obersten, dorsalen) Armpaars&amp;lt;ref name=&amp;quot;nixon2010&amp;quot; /&amp;gt; abgeschieden (sezerniert). Diese mit [[Chromatophore (Zelle)|Chromatophoren]] ausgestatteten Häute können über die gesamte Außenfläche des Gehäuses gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Perlbooten wird das Gehäuse hingegen vom [[Mantel (Weichtiere)|Mantel]], das heißt, von der fleischigen Hülle des Eingeweidesacks sezerniert, der sich permanent nahezu vollständig in der Wohnkammer der Schale befindet, während die rund 90 saugnapflosen Arme (Cirren) komplett frei sind. Außerdem besteht die Schale der Perlboote vorwiegend aus der Kalkmodifikation [[Aragonit]], während die der Papierboote vorwiegend aus der Kalkmodifikation [[Calcit]] besteht und zudem deutlich dünnwandiger und zerbrechlicher ist. Von der unterschiedlichen Beschaffenheit der Gehäuse leiten sich schließlich auch die deutschen [[Trivialname]]n ‚Perlboot‘ für &amp;#039;&amp;#039;Nautilus&amp;#039;&amp;#039; (nach der aragonithaltigen Schalensubstanz [[Perlmutt]]) und ‚Papierboot‘ für &amp;#039;&amp;#039;Argonauta&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion des Gehäuses ===&lt;br /&gt;
Die Gehäuse der Papierboote, die nur von den Weibchen ausgebildet werden, dienen als Behältnisse für deren [[Ei|Gelege]] (siehe [[#Fortpflanzung|unten]]). Zudem wurde lange vermutet, dass im oberen (dorsalen) Teil des Gehäuses eingeschlossene Luft eine Rolle für den [[Statischer Auftrieb|Auftrieb]] und die Körperposition in der Wassersäule bei diesen [[epipelagisch]] lebenden Tieren spielt – in [[Analogie (Biologie)|Analogie]] zu den Gehäusen der Perlboote. Diese Hypothese wurde schließlich durch Beobachtungen an eingefangenen Tieren in einem Hafenbecken bestätigt: Weibchen, bei denen vor dem Entlassen ins Hafenbecken sämtliche Luft aus dem Gehäuse entfernt wurde und die deshalb einen negativen Auftrieb besaßen, schwammen sofort an die Meeresoberfläche und schöpften dort die größtmögliche Menge Luft. Die Tiere schwammen dann aktiv mit Hilfe des Rückstoßapparates in eine Tiefe, in der der Auftrieb der durch den zunehmenden Druck zunehmend komprimierten Luft gerade noch so groß war, um das Tier in der Schwebe zu halten. Die Schalenöffnung wurde dabei mit den Armen des 2. Armpaars abgedichtet, sodass die eingefangene Luft nicht entweichen konnte. Außerhalb des abgedichteten Teils der Schale noch vorhandene Luft entwich beim Abwärtsschwimmen. Nach Erreichen der „Gleichgewichtstiefe“ bewegten sich die Versuchstiere dann nurmehr horizontal fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finn&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Argonauta argo - Oslo Zoological Museum - IMG 9071.jpg|miniatur|Alkoholpräparat zweier Individuen von &amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo&amp;#039;&amp;#039;. Das große Tier ist ein Weibchen, und in seinem Gehäuse sind zahlreiche Eier erkennbar. Das kleine Individuum ganz unten ist wahrscheinlich ein Männchen.]]&lt;br /&gt;
Papierboote sind nicht nur, wie bei Kopffüßern allgemein üblich, [[Getrenntgeschlechtigkeit|getrenntgeschlechtlich]], sondern zeigen überdies einen extremen [[Sexualdimorphismus|Geschlechtsdimorphismus]] mit einem um ein Vielfaches größeren Weibchen (siehe auch →&amp;amp;nbsp;[[Zwergmännchen]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;nixon2010&amp;quot; /&amp;gt; Die Befruchtung erfolgt wie bei den meisten Kraken durch einen speziell dafür umgebildeten Arm des Männchens, den [[Hectocotylus]]. Anders als bei anderen Kraken löst sich der Hectocotylus mit der [[Spermatophore]] jedoch während der [[Begattung|Kopulation]] komplett ab und wird zu einer autonomen Befruchtungseinheit. Das Männchen stirbt wahrscheinlich kurz nach dem Verlust des Hectocotylus. Das Weibchen hat eine wesentlich längere Lebensspanne und kann während dieser von zahlreichen Männchen begattet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist der abgetrennte Arm des Männchens der Papierboote wissenschaftlich viel länger bekannt als der Rest seines Körpers, und die Bezeichnung ‚Hectocotylus‘ ist ursprünglich der Gattungsname des parasitischen, in der Mantelhöhle des Weibchens lebenden [[Fadenwürmer|Fadenwurm]]s, für den man ihn im frühen 19. Jahrhundert hielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kölliker1849&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung und Fressfeinde ==&lt;br /&gt;
Weibliche Papierboote ernähren sich von [[plankton]]ischen Schnecken ([[Pterotracheoidea|Heteropoden]], [[Pteropoden]]), kleinen Fischen und möglicherweise auch planktonischen Kleinkrebsen ([[Hyperiidea|Hyperiiden]], [[Copepoden]]). Zudem ist beobachtet worden, dass sie [[Quallen]] nicht nur (an)fressen, sondern sich ihrer auch beim Nahrungserwerb bedienen. Nach dem ‚[[Enterung|Kapern]]‘ der Qualle halten sie diese an der Oberseite des Schirmes (Exumbrella) mit den Saugnäpfen der seitlichen (lateralen) und unteren (ventralen) Arme fest und fressen zunächst Teile des gallertartigen Gewebes des Schirmes. Schließlich beißen sie sich bis zum Gastrovascularraum (‚Magen‘) durch. Dann können sie die hocheffektiven Mundarme der Qualle nutzen, um für sich planktonische Beutetiere zu fangen. Ferner wird vermutet, dass Papierbooten die Vergesellschaftung mit Quallen auch zur Tarnung und, wegen deren giftiger Tentakeln, als Schutz gegen Fressfeinde dient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heeger&amp;amp;al_1992&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rosa&amp;amp;seibel_2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich ihres Energiebedarfs ist berechnet worden, dass ein fünf Gramm schweres Papierboot unter den Bedingungen des tropischen Ostpazifiks pro Tag ungefähr zwei kleine (je 0,1 Gramm schwere) Fische oder 50 Hyperiiden (je 0,01 Gramm) fressen muss, um seine normale Stoffwechselrate aufrechterhalten zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rosa&amp;amp;seibel_2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefressen werden Papierboote von größeren [[Knochenfische]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. vom [[Fächerfisch]]), von [[Meeressäuger]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. vom [[Kleiner Schwertwal|Kleinen Schwertwal]]) und von größeren [[Seevögel]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. vom [[Silbersturmvogel]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;rosa&amp;amp;seibel_2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung, Häufigkeit und Gruppenverhalten ==&lt;br /&gt;
Papierboote pflegen, anders als viele andere Kraken, eine [[epipelagisch]]e Lebensweise. Sie sind in den tropischen und subtropischen sowie in den südlichen gemäßigten Regionen aller Meere zu finden. Gelegentliche Beobachtungen großer Ansammlungen dieser Tiere, beispielsweise vor [[Japan]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;okutani&amp;amp;kawaguchi1983_zit._in_TOL2016&amp;quot; /&amp;gt; sowie der Umstand, dass an der [[Australien|australischen]] Küste bisweilen weibliche Individuen von &amp;#039;&amp;#039;Argonauta nodosus&amp;#039;&amp;#039; zu Tausenden angespült werden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;norman&amp;amp;reid2000&amp;quot; /&amp;gt; zeigen, dass umfangreiche [[Population (Biologie)|Populationen]] existieren müssen. Dennoch werden Papierboote auf hoher See nur selten angetroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste geographische Breite, von der Papierboote im Nordostatlantik gemeldet wurden, ist 42°&amp;amp;nbsp;Nord, wenngleich dies Tiere sind, die durch starke Südwestwinde mit entsprechenden [[Driftströmung]]en aus niedrigeren Breiten nordwärts transportiert werden. Da die nördlichsten Begegnungen sowohl mit Papierbooten als auch mit Vertretern anderer tropischer und subtropischer Taxa im Nordatlantik in der Vergangenheit etwas weiter südlich stattfanden, wird das Vordringen eines Papierbootes bis zum 42° Breitengrad mit der [[Globale Erwärmung|globalen Erwärmung]] in Zusammenhang gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guerra&amp;amp;al2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei pazifischen Papierbooten (speziell &amp;#039;&amp;#039;A. nouryi&amp;#039;&amp;#039;) ist beobachtet worden, dass sich mehrere Weibchen zu „Ketten“ formieren, indem sie sich aneinander heften. Die Ursache für dieses Verhalten ist unklar. Vermutet wird, dass die Weibchen auf diese Weise unter anderem Fortbewegungsenergie sparen und für Männchen im offenen Ozean leichter auffindbar sind, wenngleich derartige Aggregate auch von Fressfeinden leichter aufgespürt werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rosa&amp;amp;seibel_2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilbericht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Argonauta joanneus.jpg|mini|[[Holotyp]] von †&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Argonauta johanneus&amp;#039;&amp;#039;, ein Steinkern aus dem Mittel-Miozän des Steirischen Beckens, Österreich]]&lt;br /&gt;
Überreste von Argonautiden sind im [[Fossilbericht]] relativ selten. Die meisten Funde stammen aus der Randzone des Westpazifiks und insbesondere aus Japan. Den geologisch ältesten Vertreter stellt †&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Obinautilus|Obinautilus pulcher]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Oligozän]] ({{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|Oligozän}} bis {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|Oligozän}} [[Mya (Zeitskala)|mya]]) von Japan. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Argonauta&amp;#039;&amp;#039; taucht erstmals im mittleren [[Miozän]] ({{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|Langhium}} bis {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|Serravallium}} [[Mya (Zeitskala)|mya]]) Japans (†&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;A.&amp;amp;nbsp;tokunagai&amp;#039;&amp;#039;), Zyperns (†&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;A.&amp;amp;nbsp;absyrtus&amp;#039;&amp;#039;) und Österreichs (†&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;A.&amp;amp;nbsp;johanneus&amp;#039;&amp;#039;) im Fossilbericht auf. Die beiden Letztgenannten sind zugleich auch die ältesten der wenigen Nachweise aus der westlichen [[Tethys (Ozean)|Tethys]] bzw. aus der [[Paratethys]]. Aus den Randzonen des Atlantiks (ohne Mittelmeer) sind keine Funde fossiler Argonautiden bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;martill&amp;amp;barker_2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Argonauta&amp;#039;&amp;#039; ist die einzige rezente und die Typusgattung der Familie Argonautidae sowie die Typusgattung der Überfamilie [[Argonautoidea]]. Die Argonautoideen sind eine, jedoch nicht die einzige Gruppe pelagischer Formen innerhalb der überwiegend durch benthisch lebende Vertreter gekennzeichneten [[Kraken]] (Octopoda), wobei sie als engste Verwandte der „Kraken im engeren Sinn“ (Octopodoidea bzw. [[Echte Kraken|Octopodidae]]) mit diesen in der Gruppe [[Incirrata]] zusammengefasst werden. Im untenstehenden vereinfachten Kladogramm ist eine wahrscheinliche Stellung der Argonautiden innerhalb der rezenten Kopffüßer grafisch dargestellt (nach Lindgren et al., 2012)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lindgren&amp;amp;al2012&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{Klade&lt;br /&gt;
  |label1=&amp;amp;nbsp;[[Kopffüßer]]&amp;amp;nbsp;(Cephalopoda)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
  |1={{Klade&lt;br /&gt;
     |1=&amp;amp;nbsp;[[Perlboote]]&amp;amp;nbsp;(Nautilidae)&lt;br /&gt;
     |label2=&amp;amp;nbsp;[[Tintenfische]]&amp;amp;nbsp;(Coleoidea)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
     |2={{Klade&lt;br /&gt;
        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;[[Zehnarmige Tintenfische|Decapodiformes]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;([[Kalmare]], [[Sepien]] und engere Verwandtschaft)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
        |label2=&amp;amp;nbsp;[[Achtarmige Tintenfische|Octopodiformes]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
        |2={{Klade&lt;br /&gt;
           |1=&amp;amp;nbsp;[[Vampirtintenfischähnliche|Vampyromorpha]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;(einzige rezente Art: &amp;#039;&amp;#039;[[Vampyrotheutis infernalis]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
           |label2=&amp;amp;nbsp;[[Kraken]]&amp;amp;nbsp;(Octopoda)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
              |1=&amp;amp;nbsp;[[Cirrentragende Kraken|Cirrata]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;(eine relativ wenig erforschte Gruppe von Tiefsee-Kraken)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
              |label2=&amp;amp;nbsp;[[Incirrata]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
              |2={{Klade&lt;br /&gt;
                 |label1=&amp;amp;nbsp;[[Argonautoidea]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
                 |1={{Klade&lt;br /&gt;
                    |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Argonautidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;(einzige rezente Gattung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papierboote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
                    |2={{Klade&lt;br /&gt;
                       |1=&amp;amp;nbsp;Tremoctopodidae&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;(einzige Gattung: &amp;#039;&amp;#039;[[Tremoctopus]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
                       |2=&amp;amp;nbsp;Alloposidae&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;(einzige Gattung: &amp;#039;&amp;#039;[[Haliphron]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
                    }} }}&lt;br /&gt;
                 |2=&amp;amp;nbsp;[[Octopodoidea]]&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;([[Echte Kraken]] &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[paraphyletisch]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;Vitreledonellidae&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;Bolitaenidae)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
  }} }} }} }} }} }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gattung Argonauta werden aktuell (Stand 2013) mindestens vier rezente Arten sowohl anhand der Weichkörperanatomie beider Geschlechter als auch anhand der Morphologie des Gehäuses voneinander unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;finn_cit_gofas2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Argonauta argo|A. argo]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Linnaeus}}, 1758 – die größte, am weitesten verbreitete und Typusart&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Argonauta hians|A. hians]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lightfoot}}, 1786 – Hauptverbreitungsgebiet: tropischer und subtropischer Westpazifik und Indik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Argonauta nodosus|A. nodosus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lightfoot}}, 1786 – auf subtropische und gemäßigte südliche Breiten beschränkt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Argonauta nouryi|A. nouryi]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lorois}}, 1852 – auf die Tropen und Subtropen des Ostpazifik beschränkt&lt;br /&gt;
Von einigen Autoren wurden in den letzten Jahrzehnten zudem die Arten &amp;#039;&amp;#039;A. gruneri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Dunker}}, 1852, &amp;#039;&amp;#039;A. cornutus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Conrad}}, 1854 und &amp;#039;&amp;#039;A. boettgeri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Maltzan}}, 1881 anerkannt, die jedoch möglicherweise identisch mit &amp;#039;&amp;#039;A. nouryi&amp;#039;&amp;#039; (erstere) bzw. &amp;#039;&amp;#039;A. hians&amp;#039;&amp;#039; (die beiden letzteren) sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;martill&amp;amp;barker_2006&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus sind historisch, vor allem im 19. Jahrhundert, mehrere Dutzend weitere Arten oft einzig auf Grundlage von an Stränden angespülten Gehäusen beschrieben worden. Die innerartliche Variation der Papierboot-Gehäuse ist jedoch relativ hoch, sodass die dabei geprägten Namen nachfolgend mit denen der oben genannten Arten [[Synonym (Taxonomie)|synonymisiert]] werden mussten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;finn_cit_gofas2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Rezeption in der Antike ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|links|Kanne Meeresstil asb 2004 PICT3393.JPG|125|Dagger from Pylos with Nautilos 15 c BC, NAMA 8339 080872.jpg|254|Links: Aufwändig gefertigter minoischer Krug mit Bemalung im Meeresstil, man beachte die für diese Zeit relativ realistische Darstellung der Papierboote.&amp;lt;br /&amp;gt;Rechts: Mykenischer Zierdolch mit ganz ähnlichen Motiven.| |Minoischer Krug im Meeresstil|Mykenischer Bronzedolch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auch im Mittelmeer beheimateten Papierboote wurden in der Kunst und Kultur der [[Antike|antiken]] Mittelmeervölker in für ein wirbelloses Tier ungewöhnlich hohem Maße rezipiert. So waren sie in der [[Minoische Kunst|minoischen Kunst]] ein beliebtes Schmuckmotiv, insbesondere bei Keramikgefäßen des [[Meeresstil]]s. Ähnliche Darstellungen wie im altkretischen Meeresstil finden sich auch auf den bronzenen Klingen ungefähr gleich alter [[Mykenische Kultur|mykenischer]] Zierdolche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Historia animalium|Tierkunde]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet der berühmte [[Antikes Griechenland|altgriechische]] Philosoph [[Aristoteles]] die Papierboote als ‚nautilos‘ (ναυτίλος) und erkennt sie bereits korrekt als Kraken (πολύπους ‚polypous‘).&amp;lt;ref name=&amp;quot;aubert&amp;amp;wimmer&amp;quot; /&amp;gt; Das Wort ‚nautilos‘ ist eine poetische Form des Wortes ‚nautes‘ (ναύτης), das so viel wie ‚Seemann‘ oder ‚Seefahrer‘ bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LSJ8&amp;quot; /&amp;gt; Auf Aristoteles geht die Legende zurück, dass die Papierboote die Häute ihrer Dorsalarme als Segel für die Fortbewegung an der Meeresoberfläche benutzen. Diese wurde von späteren antiken Autoren wie [[Plinius der Ältere|Plinius]] kolportiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;figuier1869&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;linnaeus1758&amp;quot; /&amp;gt; und findet sich noch in Naturkundebüchern des 19. Jahrhunderts. Plinius, ein [[Römisches Reich|Römer]], nannte die Papierboote ‚Pompylius‘. Bei den Römern galt die Sichtung eines Papierbootes während einer Seereise als [[Omen]] für einen guten Verlauf derselben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;figuier1869&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die antiken Schilderungen haben offenbar [[Carl von Linné]] zu dem noch heute gültigen zoologischen Gattungsnamen &amp;#039;&amp;#039;Argonauta&amp;#039;&amp;#039; inspiriert, der von ihm 1758 in der 10. Auflage seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Systema Naturæ]]&amp;#039;&amp;#039; geprägt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linnaeus1758&amp;quot; /&amp;gt; Er geht auf die [[Argonautensage]] zurück, in der sich der [[Griechische Mythologie|griechische Sagenheld]] [[Iason]] mit seinen Mitstreitern aufmacht, das [[Goldenes Vlies|goldene Vlies]] zu erobern. Sie werden nach ihrem Segelschiff, der Argo, die Argonauten (‚die auf der Argo fahren‘) genannt. Die eigentlich in der Antike gebräuchlichen Namen des Papierbootes wurden von Linné hingegen für eine andere Tierart, das [[Gemeines Perlboot|Gemeine Perlboot]] (&amp;#039;&amp;#039;Nautilus pompilius&amp;#039;&amp;#039;), ausgewählt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;linnaeus1758&amp;quot; /&amp;gt; das ein äußerlich ähnlich geformtes Gehäuse besitzt, aber, nach heutigem Wissenstand, innerhalb der Kopffüßer ein nur entfernter Verwandter der Papierboote ist (siehe [[#Grundlegender Bau und Gehäuse|oben]]) und überdies im Mittelmeer nicht vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
* Guido T. Poppe, Yoshihiro Goto: &amp;#039;&amp;#039;European Seashells. Vol II (Scaphopoda, Bivalvia, Cephalopoda).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Christa Hemmen, Wiesbaden, 1993 ISBN 3-925919-11-2.&lt;br /&gt;
* Julian K. Finn: &amp;#039;&amp;#039;Family Argonautidae Tryon, 1879.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;228–237 in Patrizia Jereb, Clyde F. E. Roper, Mark D. Norman, Julian K. Finn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cephalopods of the world. An annotated and illustrated catalogue of cephalopod species known to date. Volume 3. Octopods and Vampire Squids.&amp;#039;&amp;#039; FAO Species Catalogue for Fishery Purposes No.&amp;amp;nbsp;4, Vol.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;!-- tatsächlich in dieser Reihenfolge! --&amp;gt; Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Rom 2014 ([http://www.fao.org/3/a-i3489e/index.html online]; [http://www.fao.org/3/a-i3489e/i3489e02.pdf PDF] 4,8&amp;amp;nbsp;MB = nur Kapitel 2.1. Incirrate Octopods).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;aubert&amp;amp;wimmer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hermann Aubert, Friedrich Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles Thierkunde – Kritisch-berichtigter Text mit deutscher Übersetzung, sachlicher und sprachlicher Erklärung und vollständigem Index.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1868 ([https://hdl.handle.net/2027/hvd.hc1xje HathiTrust]), [https://hdl.handle.net/2027/hvd.hc1xje?urlappend=%3Bseq=159 S.&amp;amp;nbsp;149].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;figuier1869&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Louis Figuier: &amp;#039;&amp;#039;The ocean world: being a descriptive history of the sea and its living inhabitants.&amp;#039;&amp;#039; Chapman &amp;amp; Hall, London 1868, [[doi:10.5962/bhl.title.99574]], [http://biodiversitylibrary.org/page/46740861 S.&amp;amp;nbsp;460&amp;amp;nbsp;ff.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finn&amp;quot;&amp;gt;Julian K. Finn und Mark D. Norman: &amp;#039;&amp;#039;The argonaut shell: gas-mediated buoyancy control in a pelagic octopus.&amp;#039;&amp;#039; Proceedings of the Royal Society B, Biological Sciences. Bd.&amp;amp;nbsp;277, 2010, S.&amp;amp;nbsp;2967–2971, [[doi:10.1098/rspb.2010.0155]] (Open Access); siehe dazu auch den Artikel {{Webarchiv|url=http://www.scienceticker.info/2010/05/19/kraken-schoepfen-luft/ |wayback=20111210093353 |text=Kraken schöpfen Luft}} vom 19. Mai 2010 auf Scienceticker.info (deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;finn_cit_gofas2013&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Julian K. Finn: &amp;#039;&amp;#039;Taxonomy and biology of the argonauts (Cephalopoda: Argonautidae) with particular reference to Australian material.&amp;#039;&amp;#039; Molluscan Research. Bd.&amp;amp;nbsp;33, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2013, S.&amp;amp;nbsp;143–222, [[doi:10.1080/13235818.2013.824854]], Liste der anerkannten Arten und Synonymlisten zitiert in Serge Gofas: [http://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=137676 Argonauta&amp;#039;&amp;#039; Linnaeus, 1758.&amp;#039;&amp;#039;] MolluscaBase (2016). Zugriff über: &amp;#039;&amp;#039;World Register of Marine Species (WoRMS)&amp;#039;&amp;#039; am 7. März 2017.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;guerra&amp;amp;al2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
A. Guerra, A. F. Gonzalez, F. Rocha: &amp;#039;&amp;#039;Appearance of the common paper nautilus &amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo&amp;#039;&amp;#039; related to the increase of the sea surface temperature in the north-eastern Atlantic.&amp;#039;&amp;#039; Journal of the Marine Biological Association of the United Kingdom. Bd.&amp;amp;nbsp;82, Nr.&amp;amp;nbsp;5, 2002, S.&amp;amp;nbsp;855–858, [[doi:10.1017/S0025315402006240]] (alternativer Volltextzugriff: [http://hdl.handle.net/10261/25147 Digital.CSIC]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;heeger&amp;amp;al_1992&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Heeger, Uwe Piatkowski, Heino Möller: &amp;#039;&amp;#039;Predation on jellyfish by the cephalopod &amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo. Marine Ecology Progress Series. Bd.&amp;amp;nbsp;88, 1992, S.&amp;amp;nbsp;293–296, [[doi:10.3354/meps088293]] (Open Access).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kölliker1849&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
vgl. dazu den Überblick über die bis dahin veröffentlichte Literatur in Albert Kölliker: Hectocotylus argonautae&amp;#039;&amp;#039; D. Ch. und &amp;#039;&amp;#039;Hectocotylus tremoctopodis&amp;#039;&amp;#039; Köll., die Männchen von &amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tremoctopus violaceus &amp;#039;&amp;#039;D. Ch.&amp;#039;&amp;#039; Berichte von der Königlichen Zootomischen Anstalt zu Würzburg. Zweiter Bericht, 1849, S&amp;amp;nbsp;67–89 ([http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/6678639/ft/bsb10331901?page=73 BSB OPACplus]); Anmerkung: in dieser Arbeit werden die Hectocotyli des Männchens von &amp;#039;&amp;#039;Argonauta&amp;#039;&amp;#039; und der eng verwandten Gattung &amp;#039;&amp;#039;Tremoctopus&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[#Äußere Systematik|Äußere Systematik]]) zwar nicht als Parasiten, aber als die &amp;#039;&amp;#039;kompletten&amp;#039;&amp;#039;, extrem degenerierten, faktisch auf den Geschlechtsapparat reduzierten männlichen Individuen dieser Gattungen interpretiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lindgren&amp;amp;al2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Annie R. Lindgren, Molly S. Pankey, Frederick G. Hochberg, Todd H. Oakley: &amp;#039;&amp;#039;A multi-gene phylogeny of Cephalopoda supports convergent morphological evolution in association with multiple habitat shifts in the marine environment.&amp;#039;&amp;#039; BMC Evolutionary Biology. Bd.&amp;amp;nbsp;12, Art.-Nr.&amp;amp;nbsp;129, 2012, [[doi:10.1186/1471-2148-12-129]] (Open Access).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;linnaeus1758&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carolus Linnæus: &amp;#039;&amp;#039;Systema Naturæ.&amp;#039;&amp;#039; 1. Band. 10., überarbeitete Auflage. Stockholm, 1758, [[doi:10.5962/bhl.title.542]], [http://biodiversitylibrary.org/page/727621 S.&amp;amp;nbsp;708&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LSJ8&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henry George Liddell, Robert Scott: &amp;#039;&amp;#039;A Greek-English Lexicon.&amp;#039;&amp;#039; 8., überarbeitete Auflage. American Book Company, 1901 ([https://archive.org/details/greekenglishlex00lidduoft archive.org]), [https://archive.org/stream/greekenglishlex00lidduoft#page/992/mode/1up S.&amp;amp;nbsp;993].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;martill&amp;amp;barker_2006&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
David Martill, Michael J. Barker: &amp;#039;&amp;#039;A paper nautilus (Octopoda, Argonauta) from the Miocene Pakhna Formation of Cyprus.&amp;#039;&amp;#039; Palaeontology. Bd.&amp;amp;nbsp;49, Nr.&amp;amp;nbsp;5, 2006, S.&amp;amp;nbsp;1035–1041, [[doi:10.1111/j.1475-4983.2006.00578.x]] (Open Access).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;nixon2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
vgl. Marion Nixon: &amp;#039;&amp;#039; Part M: Mollusca 5, Vol. 1. Chapter 5: Reproduction and Lifespan.&amp;#039;&amp;#039; Treatise Online. Nr.&amp;amp;nbsp;13, 2010, [[doi:10.17161/to.v0i0.4083]], Fig. 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;norman&amp;amp;reid2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mark Norman, Amanda Reid: &amp;#039;&amp;#039;Guide to Squid, Cuttlefish and Octopuses of Australasia.&amp;#039;&amp;#039; CSIRO Publishing·Gould League of Australia, Collingwood (VIC)·Moorabbin (VIC), 2000, S.&amp;amp;nbsp;79 ISBN 0-643-06577-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rosa&amp;amp;seibel_2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rui Rosa, Brad A. Seibel: &amp;#039;&amp;#039;Voyage of the argonauts in the pelagic realm: physiological and behavioural ecology of the rare paper nautilus, &amp;#039;&amp;#039;Argonauta nouryi. ICES Journal of Marine Science. Bd.&amp;amp;nbsp;67, 2010, S.&amp;amp;nbsp;1494–1500, [[doi:10.1093/icesjms/fsq026]]; hinsichtlich der Nahrungsgewohnheiten und Fressfeinde der Papierboote siehe die darin zitierte Literatur.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;okutani&amp;amp;kawaguchi1983_zit._in_TOL2016&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
T. Okutani, T. Kawaguchi: &amp;#039;&amp;#039;A mass occurrence of &amp;#039;&amp;#039;Argonauta argo&amp;#039;&amp;#039; (Cephalopoda: Octopoda) along the coast of Shimane Prefecture, Western Japan Sea.&amp;#039;&amp;#039; Venus – Japanese Journal of Malacology. Bd.&amp;amp;nbsp;41, Nr.&amp;amp;nbsp;4, 1983, S.&amp;amp;nbsp;281–290, zitiert in Katharina M. Mangold, Michael Vecchione, Richard E. Young: &amp;#039;&amp;#039;[http://tolweb.org/Argonauta/20204/2016.11.16 Argonautidae Tryon, 1879, „Argonauta“ Linnaeus 1758, paper nautilus.]&amp;#039;&amp;#039; The Tree of Life Web Project, Version vom 16. November 2016, abgerufen am 6. März 2017.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Argonauta}}&lt;br /&gt;
* [http://researchdata.museum.vic.gov.au/argosearch/index.html ArgoSearch] – Website über ein Forschungsprojekt zu Papierbooten unter der Domain des Museumsverbundes des Bundesstaates Victoria (Museums Victoria) (englisch)&lt;br /&gt;
* Videos auf YouTube:&lt;br /&gt;
** [https://www.youtube.com/watch?v=ciFDt913h6E Ein Papierboot] (laut dem Titel des Videos &amp;#039;&amp;#039;Argonauta hians&amp;#039;&amp;#039;) im freien Wasser schwimmend&lt;br /&gt;
** [https://www.youtube.com/watch?v=xbHsg8x4R_8 Nahaufnahme eines Papierbootes] (vermutlich ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;A. hians&amp;#039;&amp;#039;) im Aquarium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>