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	<title>Papenhusen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Papenhusen&amp;diff=316378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sorgenlos: /* Geschichte */ Digitalisat korr.</title>
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		<updated>2026-02-08T11:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Digitalisat korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Stepenitztal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/51/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/2/58/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 16&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.83&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 310&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2014-05-25&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =  &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 23936&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 038824&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papenhusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Stepenitztal]] im Westen des [[Landkreis Nordwestmecklenburg|Landkreises Nordwestmecklenburg]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Papenhusen liegt etwa in der Mitte zwischen den Städten Schönberg, [[Dassow]] und [[Grevesmühlen]], großräumiger gesehen zwischen [[Lübeck]] und [[Wismar]]. Die Teile des Dorfes gruppieren sich um das untere [[Stepenitz (Trave)|Stepenitztal]] und die nördlich und südlich davon liegenden leicht hügeligen Bereiche (bis 41 m ü. NN). Die Brücke über die Stepenitz in Kirch Mummendorf ist die einzige bis ins zehn&amp;amp;nbsp;Kilometer flussabwärts gelegene Dassow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Papenhusen gehörten die Ortsteile [[Blüssen]], [[Hanstorf (Stepenitztal)|Hanstorf]], [[Kirch Mummendorf]], [[Rodenberg (Stepenitztal)|Rodenberg]] und [[Rüschenbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Ratzeburger Zehntregister]] von 1230 tauchen die Namen Papenhusen (als &amp;#039;&amp;#039;Poppenthorp&amp;#039;&amp;#039;), Kirch Mummendorf und Rodenberg erstmals in Urkunden auf; Blüssen folgt 1319 und Hanstorf 1346. Die [[Dorfkirche Kirch Mummendorf|Dorfkirche von Mummendorf]] wird 1230 erstmals im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, welches die damals zum [[Bistum Ratzeburg]] gehörenden Ortschaften geordnet nach [[Kirchspiel]]en auflistet. Gemeinsam mit der [[Nikolaikirche (Dassow)|Nikolaikirche]] in [[Dassow]] unterstand sie nicht dem Propst des [[Kloster Rehna|Klosters Rehna]], sondern dem Propst in [[Bistum Ratzeburg|Ratzeburg]]. Um 1266 ist sie wie andere Kirchgemeinden der Gegend auch aufgrund einer Stiftung von [[Heinrich I. (Mecklenburg)|Heinrich dem Pilger]] an den Einkünften des Ratsweinkellers in [[Wismar]] beteiligt. Die Dorfkirchen in [[Börzow]] und [[Roggenstorf]] gehörte bis in das 14. Jahrhundert zum Kirchspiel Mummendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; II. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 402–405. ISBN 3-910179-06-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Backsteingotik|backsteingotische]] Dorfkirche mit Turm, Schiff und [[Rechteckchor]] unter Satteldächern ist ein Bauwerk der Übergangszeit zur Gotik, das über die Jahrhunderte stark überformt wurde. Besitzer des Gutes Mummendorf waren von 1442 bis 1832 Mitglieder der Familie [[Bülow (Adelsgeschlecht)|von Bülow]]. 1832 kam Mummendorf durch Kauf an Landrat [[Adolf von Bassewitz (Landrat)|Joachim Adolf von Bassewitz]] (1774–1838), der das Gutsland durch [[Bauernlegen (Geschichte)|Bauernlegen]] vergrößerte und Mummendorf 1835 in Hof-Mummendorf und Kirch-Mummendorf teilte. Er baute ein Gutshaus auf Hof Mummendorf. Sein Sohn Karl Ludwig Ernst von Bassewitz (1799–1855) verkaufte 1846 Hof-Mummendorf an Wilhelm Fratzscher und 1854 Kirch-Mummendorf an Eduard von Dreves.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsteile auf der südlichen Seite der [[Stepenitz (Trave)|Stepenitz]] gehörten zum [[Fürstentum Ratzeburg]] ([[Mecklenburg-Strelitz]]), das sich in der Besitzstruktur durch das Vorherrschen großer, freier Bauernstellen deutlich unterschied. Davon gab es in Papenhusen zwei, in Rodenberg vier und in Rüschenbeck zwei, die teilweise über Jahrhunderte im Besitz einer Familie bleiben. Im Ortsteil Rodenberg kann die Familie Ren(t)zow ihre Bauernstelle bis ins Jahr 1379 zurückverfolgen, als ihr Vorfahr vom Ratzeburger Bischof Heinrich II. von Wittorf damit belehnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottlieb Matthias Carl Masch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bisthums Ratzeburg.&amp;#039;&amp;#039; F. Aschenfeldt, Lübeck 1835, S. 281, ({{Digitalisat|MDZ=10026109|SZ=449}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papenhusen wuchs in der Zeit nach 1945 durch die Anlage einer (Land-)Maschinen-Ausleihstation, einer Gärtnerei, eines Lehrlingswohnheimes und neuen Wohnhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2014 wechselte die Gemeinde vom [[Amt Schönberger Land]] ins [[Amt Grevesmühlen-Land]]. Zum 25. Mai 2014 fusionierte Papenhusen mit den Gemeinden [[Börzow]] und [[Mallentin]] zur Gemeinde [[Stepenitztal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.mvnet.de/statmv/daten_stam_berichte/e-bibointerth01/bevoelkerung--haushalte--familien--flaeche/a-v__/a513__/daten/a513-2014-00.pdf Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Gebietsänderungen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gotik|Frühgotische]] [[Dorfkirche Kirch Mummendorf]] aus dem 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus in Kirch Mummendorf&lt;br /&gt;
* Bauernhaus in Rüschenbeck&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirch Mummendorf Kirche 2009-01-02 049.jpg|Kirche in Kirch Mummendorf&lt;br /&gt;
Kirch Mummendorf Stepenitz 2009-01-02 048.jpg|[[Stepenitz (Trave)|Stepenitz]] bei Kirch Mummendorf&lt;br /&gt;
Rüschenbeck Haus 2009-01-02.jpg|Bauernhaus in Rüschenbeck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 20]] ([[Lübeck]] – [[Wismar]]) führt wenige Kilometer südlich von Papenhusen vorbei, die nächste Auffahrt (&amp;#039;&amp;#039;Schönberg&amp;#039;&amp;#039;) liegt zehn Kilometer entfernt. Zu Beginn der 1960er Jahre wurde die Straße von Schönberg über Papenhusen nach Mallentin in Umgehung des Sperrgebietes an der heutigen [[Bundesstraße 105]] bei Dassow gebaut, um vom Westteil des Kreises Grevesmühlen in die Kreisstadt zu gelangen. Der nördliche Nachbarort [[Mallentin]] liegt an der B&amp;amp;nbsp;105, der Bahnhof [[Grieben (Mecklenburg)|Grieben]] ([[Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen]]) befindet sich südöstlich von Papenhusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf von Bassewitz (Landrat)|Adolf von Bassewitz]] (1774–1838), deutscher Landrat und Besitzer von Mummendorf&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Blüssen&amp;#039;&amp;#039; lebte in den 1920er Jahren der [[kommunistisch]]e Landtagsabgeordnete und Heimatschriftsteller [[Rudolf Hartmann (Politiker, 1885)|Rudolf Hartmann]], der sich für [[Justizopfer]] einsetzte, 1934 von den NS-Behörden festgenommen wurde und nach mehreren Haftstationen 1945 im [[KZ Mauthausen]] sein Leben verlor. Seit 1947 erinnerte an ihn eine Gedenktafel am Haus, die 1995 beseitigt wurde.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Fey]] (* 1940 in Lübeck), deutscher Kameramann und Gründer des Theaterfigurenmuseums in Lübeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Krüger-Haye|Georg Krüger]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaats Mecklenburg-Strelitz.&amp;#039;&amp;#039; Band II: Das Land Ratzeburg, Neubrandenburg 1934; Nachdruck Stock &amp;amp; Stein, Schwerin 1994, ISBN 3-910179-28-2, S. 235 (Papenhusen), 236 (Rodenberg), 237 (Rüschenbeck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232824916}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Stepenitztal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordwestmecklenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Stepenitztal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordwestmecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
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