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	<title>Papageitaucher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Papageitaucher&amp;diff=79057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erbsenesche am 10. September 2025 um 13:39 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-10T13:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Puffin|Zum Muskelkraft-Flugzeug siehe [[Hatfield Puffin]]. Zu der Fantasiewährung siehe [[Königreich Lundy]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Papageitaucher&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Fratercula arctica&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Lunde&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Fratercula&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Alkenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Alcidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Regenpfeiferartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Charadriiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Atlantic Puffin.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Papageitaucher (&amp;#039;&amp;#039;Fratercula arctica&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papageitaucher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fratercula arctica&amp;#039;&amp;#039;) – auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papageientaucher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Puffin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt – ist eine [[Vögel|Vogelart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Alkenvögel]] (Alcidae). Die Art brütet in Erdhöhlen an und auf Klippen oder an deren Fuß im [[Nordatlantik]] sowie im westlichen [[Nordpolarmeer]]. Aufgrund der gebietsweise stark schrumpfenden Populationen stuft die [[IUCN]] den Papageitaucher seit 2015 als &amp;#039;&amp;#039;Vulnerable&amp;#039;&amp;#039; (gefährdet) ein.&amp;lt;ref name=BL&amp;gt;[http://datazone.birdlife.org/species/factsheet/atlantic-puffin-fratercula-arctica Factsheet auf BirdLife International]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Altvögel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Atlantic Puffin Fratercula arctica.jpg|mini|Porträtfoto]]&lt;br /&gt;
Mit einer Körperlänge von 28 bis 34&amp;amp;nbsp;cm und einer [[Flügelspannweite]] von 50 bis 60&amp;amp;nbsp;cm ist der Papageitaucher etwa so groß wie eine [[Haustaube]]. Männchen sind etwas größer und schwerer als Weibchen; so hatten auf der Insel [[Skomer]] vor [[Wales]] gefangene Männchen im Mittel eine [[Flügellänge]] von 159,9&amp;amp;nbsp;mm und wogen im Mittel 391&amp;amp;nbsp;g, Weibchen erreichten eine Flügellänge von 158,9&amp;amp;nbsp;mm und ein Gewicht von 361&amp;amp;nbsp;g.&amp;lt;ref&amp;gt;R. E. Ashcroft: &amp;#039;&amp;#039;Breeding biology and survival of Puffins.&amp;#039;&amp;#039; Unpublished Ph.D. thesis, University Oxford 1976. zit. in: Urs N. Glutz von Blotzheim, Kurt M. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;, Band 8/II, Charadriiformes (3. Teil) Schnepfen-, Möwen- und Alkenvögel. Aula, Wiesbaden, 1999. ISBN 3-923527-00-4: S. 1234–1235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie bei vielen Vertretern der Familie sind Brustband, Oberkopf, Rücken sowie die Oberseite der Flügel schwarz und die Unterseite des Rumpfes weiß. Eine diffus dunkelgraue Zone zieht sich seitlich vom hinteren Flügelansatz bis zum Beinansatz. Im [[Prachtkleid]] sind die Kopfseiten großflächig scharf abgesetzt weiß mit einem grauen Anflug. Dieses weiße Feld läuft zum Hinterkopf hin spitz aus. Unter dem Auge befindet sich ein rotes, wulstförmiges Hautgebilde, von dem sich eine feine, unbefiederte Linie fast gerade bis in die hintere Spitze des weißen Feldes zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Profil etwa dreieckige Schnabel ist extrem hoch, aber sehr schmal. Er zeigt im basalen Teil eine Umhüllung aus mehreren ornamentalen Horngebilden, die im [[Schlichtkleid]] fehlen. Der First und die [[Lage- und Richtungsbezeichnungen|distale]] Hälfte sind leuchtend hellrot und zeigen Querwülste und am Grund gelbliche Furchen; die Schnabelspitze ist oft ebenfalls gelblich. Die [[Lage- und Richtungsbezeichnungen|proximalen]] (basalen) Teile von Unter- und Oberschnabel sind grauviolett, diese Färbung ist durch einen gelben oder gelborangen Wulst von der distalen Rotfärbung abgesetzt. An der Basis des Oberschnabels befindet sich eine breite gelblich-violette Hornspange. Die Schnabelwülste sind vergrößert und gelborange. Das längliche Nasenloch befindet sich an der basalen Unterkante des Oberschnabels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist variabel braun, graubraun oder weißlich. Die Beine sind leuchtend rot. In Europa ist die Art durch die weißen Kopfseiten und den großen, dreifarbigen Schnabel unverkennbar.&lt;br /&gt;
[[Datei:Atlantic Puffin 2.jpg|mini|Fliegender Papageitaucher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kräftigen Farben des Schnabels sind im Schlichtkleid blass, ebenso wie die orangefarbenen Beine, die dann gelblich blass sind. Die Kopfseiten sind im Schlichtkleid grau. Die große, [[Hornsubstanz|hornige]] Schnabelscheide wird zur [[Mauser (Vögel)|Mauser]] abgeworfen und danach erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Papageitaucher lebt in Freiheit etwa 20 Jahre. Das älteste bekannte Individuum wurde 36 Jahre alt. Die Altersbestimmung ist für die Forscher deshalb schwierig, weil Beringungen nach Jahren in Höhlen und im Salzwasser kaum lesbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://projectpuffin.audubon.org/birds/puffin-faqs Audubon Project Puffin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jungvögel und Nestlinge ===&lt;br /&gt;
Jungvögel haben einen kleineren, dunkelgrauen Schnabel mit rötlichen Streifen und dunkelgrauer Augenregion. [[Nestling]]e haben anfangs um die Augen kurze, hellgraue [[Daune|Dune]]n, die später länger und schwärzlich braun werden. Die Dunen auf der Körperoberseite sind dunkel- bis schwarzbraun mit grauen Basen. Der Bauch ist weiß. Bereits bei den Nestlingen ist der Schnabel auffallend seitlich abgeflacht und gewinkelt. Bei frisch geschlüpften Nestlingen ist er zunächst dunkel rötlichgrau. Kurz bevor die Nestlinge flügge werden, sind sowohl Ober- und Unterschnabel rötlichbraun mit einer dunkleren Basis. Der Schnabelwinkel ist gelb. Beine und Zehen sind gräulich Rosa. Die Schwimmhäute sind bei den Nestlingen zunächst fleischfarben. Sie werden mit zunehmendem Alter dunkler und gehen in Grau über. Die Iris ist bei den Nestlingen schwärzlich braun.&amp;lt;ref&amp;gt;Harrison et al., S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lautäußerungen ==&lt;br /&gt;
Die tiefen Rufe des Papageitauchers klingen wie „orr…o-o“ oder „arr…ha-ha“, sind in der Tonhöhe fallend oder steigend und ähneln so dem Knarren einer rostigen Türangel. Sie werden gelegentlich einzeln, meist aber mit kurzen Pausen dreimal hintereinander geäußert. Papageitaucher rufen häufig auf dem Wasser, aber auch in der Kolonie und in den Bruthöhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fratercula arctica distribution map.svg|mini|Verbreitungsgebiet des Papageitauchers(orange = Brutareale)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fratercula arctica -Skellig Michael, County Kerry, Ireland-8.ogv|mini|Papageitaucher auf einer Klippe in Skellig Michael, County Kerry, Irland]]&lt;br /&gt;
=== Brutareal ===&lt;br /&gt;
Das Brutareal der Art umfasst die Küsten und vor allem Inseln des nördlichen [[Atlantik]]s sowie des westlichen [[Arktischer Ozean|Polarmeeres]].&lt;br /&gt;
In der [[Nearktis]] brütet der Papageitaucher an der Atlantikküste Nordamerikas von [[Labrador-Halbinsel|Labrador]] bis [[Maine]] sowie auf [[Grönland]]. Die südlichsten Brutkolonien im Westatlantik finden sich im [[Golf von Maine]] etwa beim 43. nördlichen Breitengrad, die nördlichste findet sich auf [[Coburg Island]] in der [[Baffin Bay]] etwa in Höhe des 79. nördlichen Breitengrads.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston284&amp;quot;&amp;gt;Gaston et al., S. 284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Puffin (2).jpg| mini|Papageitaucher einer Brutkolonie auf [[Mykines]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PuffinsAufStaffa-1997.jpg|mini|Papageitaucher (Puffins) auf [[Staffa (Schottland)|Staffa]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa brütet die Art auf [[Island]], [[Jan Mayen]], [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]], der [[Bäreninsel]] und [[Nowaja Semlja]], entlang der [[Murmanküste]] bis Süd-[[Norwegen]], auf den [[Färöer-Inseln]], in [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] und [[Irland]] sowie lokal an der Küste [[Schweden]]s und der [[Bretagne]]. Im Ostatlantik befinden sich die Brutkolonien damit zwischen dem 50. und dem 80. nördlichen Breitengrad.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston284&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1830 war die Art noch Brutvogel auf [[Helgoland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer et al., Band 1, S. 560.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Brutzeit werden die Oberkanten oder Hänge grasbewachsener, steiler Klippen oder Geröll- oder Blockschutthalden an deren Fuß aufgesucht. Die besiedelten Klippenbereiche weisen meist eine mindestens 20 cm dicke, grabfähige Substratschicht auf, in der sich Höhlen befinden oder in der selbst Höhlen gegraben werden können. Außerhalb der Brutzeit sind Papageitaucher noch stärker an das offene Meer gebunden als die anderen europäischen [[Lummen]] und der [[Tordalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderungen ===&lt;br /&gt;
Außerhalb der Brutzeit, also von Ende August bis Anfang April, leben Papageitaucher ausschließlich [[pelagisch]] auf dem offenen Meer. Die Zugstrategien scheinen individuell und je nach Herkunft der Population sehr unterschiedlich zu sein; die Tiere sind [[Standvogel|Stand-]], [[Strichvogel|Strich-]] oder [[Zugvogel|Zugvögel]]. Um mehr Details über die Aufenthalte von Papageitauchern zu erfahren, werden ihnen von Forschern sogenannte „geolocator“ an der Beringung angebracht. Diese winzigen Geräte zeichnen die Standortbestimmung auf, die im darauffolgenden Jahr, wenn der Vogel wieder aufgefunden wird, ausgelesen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Euan Dunn |Titel=Puffins |Hrsg=Royal Society for the Protection of Birds |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Bloomsbury Wildlife |Ort=London |Datum=2014 |ISBN=978-1-4729-6520-2 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papageitaucher verteilen sich offenbar weiträumig einzeln oder in kleinen Gruppen über den Atlantik, Konzentrationen in bestimmten Meeresregionen sind nicht bekannt. Da außerdem fast alle Wiederfunde beringter Vögel angeschwemmte und damit kranke oder tote Individuen betreffen, sind die Winterquartiere vieler Populationen bisher unbekannt. Insgesamt umfasst das Winterquartier offenbar den gesamten nördlichen Atlantik nach Süden bis Nordafrika, aber auch das westliche Mittelmeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isländische Vögel im ersten Lebensjahr wurden beispielsweise bisher ausschließlich an den Küsten [[Neufundland]]s gefunden, ziehen also offenbar nach Südwesten, weil die Winter dort mild sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erik Gauger |url=https://www.notesfromtheroad.com/europa/latrabjarg-cliffs.html |titel=Puffin Rally to the Látrabjarg Cliffs - Interview with Erpur Snær Hansen |werk= |hrsg= |datum= |abruf=03.08.2020 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Nordschottland beringte Vögel wurden überwiegend im nördlichen Atlantik und in der [[Nordsee]] wiedergefunden, die weitesten Wiederfundentfernungen betrafen Funde vor Neufundland, aus Südgrönland, Island, [[Sardinien]], sowie Süd-[[Marokko]] und [[Algerien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Urs N. Glutz von Blotzheim, Kurt M. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;, Band 8/II, Charadriiformes (3. Teil) Schnepfen-, Möwen- und Alkenvögel. Aula, Wiesbaden, 1999. ISBN 3-923527-00-4: S. 1240–1241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Populationen, die im Westatlantik brüten, verbleiben offenbar ganzjährig in der Region ihres Brutareals und überwintern in der Region von der [[Neufundlandbank]] bis zur [[Georges Bank]] südlich von [[Nova Scotia]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston284&amp;quot; /&amp;gt; Papageitaucher, die im Nordosten der [[Britische Inseln|Britischen Inseln]] brüten, halten sich im Winterhalbjahr überwiegend in der Nordsee auf. Brutvögel der westlichen Britischen Inseln dagegen überwintern in der [[Bucht von Biscaya]] bis zum Mittelmeer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston284&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] ist der Papageitaucher ein seltener, wenn auch nicht ungewöhnlicher Gast. Im Januar 2023 wurden auffällig viele stark geschwächte Exemplare auf der Kanareninsel [[Fuerteventura]] gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fuerteventurazeitung.de/2023/01/ungewoehnlich-viele-voellig-erschoepfte-papageitaucher-auf-fuerteventura-aufgetaucht/ &amp;#039;&amp;#039;Ungewöhnlich viele völlig erschöpfte Papageitaucher auf Fuerteventura aufgetaucht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;fuerteventurazeitung.de&amp;#039;&amp;#039;. 24. Januar 2023, abgerufen am 24. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:027 Atlantic puffin in flight with mouth full of fishes Photo by Giles Laurent.jpg|mini|Adultes Tier mit Fischen im Schnabel]]&lt;br /&gt;
Hauptnahrung adulter Papageitaucher ist Fisch, im Winterhalbjahr können aber auch [[Vielborster]] und [[Krebstiere]] eine bedeutende Rolle bei der Ernährung spielen. Der Nahrungsbedarf adulter Vögel liegt bei etwa 80 bis 100&amp;amp;nbsp;Gramm pro Tag.&amp;lt;ref&amp;gt; Bauer et al., S. 560.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im größten Teil des Verbreitungsgebietes bilden Fische die fast ausschließliche Nestlingsnahrung. Erbeutet werden die häufigen, tagsüber erreichbaren Schwarmfische, dies sind vor allem [[Sandaale]] (Ammodytidae), [[Europäische Sprotte|Sprotte]], [[Lodde]] und [[Atlantischer Hering]]; seltener verschiedene [[Dorschartige]], vor allem [[Pollack]], [[Kabeljau]], [[Wittling]], &amp;#039;&amp;#039;[[Ciliata (Gattung)|Ciliata]]&amp;#039;&amp;#039; sp. und &amp;#039;&amp;#039;[[Gaidropsarus]]&amp;#039;&amp;#039; sp. Im Nordpolarmeer werden Vielborster und Krebstiere auch regelmäßig an die Nestlinge verfüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahrung suchen die Vögel tauchend, unter Wasser bewegen sie sich mit den Flügeln vorwärts (flügeltauchend). Papageitaucher tragen die gefangenen Fische quer im Schnabel. Sie werden mit der [[Zunge]] gegen den Oberschnabel gedrückt, bis die ganze Schnabellänge mit Fisch gefüllt ist. Während der Brutzeit liegen die Nahrungsgründe der Papageitaucher in der Regel in Gewässern der [[Kontinentalschelf]]e und nicht mehr als zehn Kilometer von der Brutkolonie entfernt. Für Brutkolonien auf Neufundland wurden aber auch vereinzelt Papageitaucher nachgewiesen, die die Fische aus einer Entfernung von siebzig Kilometern herantrugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston 286&amp;quot;&amp;gt;Gaston et al., S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt; Papageitaucher können bis zu siebzig Meter tief tauchen, finden jedoch gewöhnlich ihre Nahrung in geringeren Gewässertiefen. Bei zehn Papageitauchern, die vor der Küste Neufundlands über einen Zeitraum von 17&amp;amp;nbsp;Tagen genauer untersucht wurden, wurden maximale Tauchtiefen von 40 bis 68&amp;amp;nbsp;Meter, bei zehn Papageitauchern vor der norwegischen Küste dagegen maximale Tauchtiefen von 10 bis 45 Meter festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston 286&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston287&amp;quot;&amp;gt;Gaston et al., S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Papageitauchern, die vor der schottischen [[Isle of May]] beobachtet wurden, waren die Tauchgänge in 80 % der Fälle kürzer als 39 Sekunden. Das Maximum betrug 115 Sekunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston287&amp;quot; /&amp;gt; Die Pausen zwischen den Tauchgängen sind in 95 % der Fälle kürzer als 20 Sekunden.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Wanless, J. A. Morris and M. P. Harris (1988): &amp;#039;&amp;#039;Diving behaviour of guillemot Uria aalge, puffin Fratercula arctica and razorbill Alca torda as shown by radio-telemetry.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Zoology&amp;#039;&amp;#039; Band 216, S. 73–81, {{DOI|10.1111/j.1469-7998.1988.tb02416.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Papageitaucher brüten bevorzugt in sehr dichten Kolonien, so wurden auf [[Sule Skerry]], eine der [[Orkney-Inseln]], mindestens 47.000 besetzte Höhlen auf 5&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]], auf der norwegischen Insel [[Røst]] 352.000 Brutpaare auf 90&amp;amp;nbsp;ha festgestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Puffins, Lunga.jpg|mini|Papageitaucher vor Bruthöhlen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Atlantic Puffins, Scotland.jpg|mini|Rufende Papageitaucher in einer Kolonie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Balz und Höhlenbau ===&lt;br /&gt;
Die Ankunft in den Kolonien erfolgt in Westeuropa Anfang bis Mitte April, im Nordpolarmeer variiert die Ankunft durch die Abhängigkeit von der Schneeschmelze stark. Die Balz beginnt mit der Ankunft am Brutplatz, die Vögel kommen bereits verpaart dort an. Papageitaucher führen eine [[monogam]]e Saisonehe, wobei der weit überwiegende Teil der Paare bereits im Vorjahr zusammen war. Kopulationen finden nur auf dem Wasser statt. Das Männchen fordert das Weibchen durch Hochwerfen des Kopfes und gleichzeitige „arr…“-Rufe zur Paarung auf. Paarungswillige Weibchen schwimmen mit erhobenem Kopf und drücken den Hinterkörper tiefer ins Wasser. Nach der Kopulation schwimmen die Partner langsam umeinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Brut werden meist selbst gegrabene Höhlen benutzt. Seltener, aber je nach Lokalität mit stark variierendem Anteil werden auch Höhlen von [[Sturmtaucher]]n oder [[Wildkaninchen]] übernommen. Bruten in horizontalen Felsspalten oder zwischen Geröll, wo nicht gegraben wird, kommen in Nordamerika offenbar häufiger, in Europa hingegen nur sehr selten vor. Nur die unmittelbare Umgebung des Höhleneingangs wird vom Männchen gegen Artgenossen verteidigt. Die Höhlen werden mit dem Schnabel gegraben, das lose Material wird mit den Füßen nach draußen befördert. Selbst gegrabene Höhlen sind im Normalfall maximal 0,75 bis 1,50&amp;amp;nbsp;m lang, selten bis 3&amp;amp;nbsp;m. Die Öffnung ist 30–40&amp;amp;nbsp;cm weit, der Gang hat einen Durchmesser von etwa 12,5&amp;amp;nbsp;cm und die Nestkammer einen Durchmesser von 30 bis 40&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brut und Aufzucht der Jungvögel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fratercula arctica MWNH 2185.JPG|mini|Ei (Sammlung [[Museum Wiesbaden]])]]&lt;br /&gt;
Der Legebeginn variiert je nach geographischer Lage und Schneelage. An der Westküste Schottlands werden die ersten Eier frühestens in der zweiten Aprilwoche, in Mittelnorwegen im Normalfall frühestens Anfang Mai und meist erst Mitte Mai gelegt. Die Eier werden überwiegend auf den bloßen Höhlenboden oder auf eine dünne Schicht aus Federn, Pflanzenteilen und [[Seetang]] gelegt. Die Eier sind schmutzig weiß bis grauweiß und sehr spärlich hellbraun und violett gestrichelt und gefleckt. Eier aus [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] messen im Mittel 60,8 mm × 42,3&amp;amp;nbsp;mm, Eier von der Murmanküste im Mittel 63,7 mm × 44,4&amp;amp;nbsp;mm. Die Eier wiegen im Mittel etwa 65&amp;amp;nbsp;g. Das Gelege besteht nur aus einem Ei, die Brutzeit beträgt 35 bis 38&amp;amp;nbsp;Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lundeunge.jpg|mini|Eben flügger Papageitaucher]]&lt;br /&gt;
Beide Partner brüten, [[hudern]] und füttern etwa zu gleichen Teilen. Das Futter wird den Nestlingen vorgehalten oder in der Nesthöhle fallen gelassen. Im Gegensatz zu allen anderen Vertretern der Familie Alcidae finden die Nestlinge Nahrung auf dem Boden auch im Dunkeln. Hierzu tasten die Nestlinge den Boden in ihrer Umgebung mit dem Schnabel ab, sobald sie nach dem Schlupf getrocknet sind. Ab einem Alter von 5 Tagen laufen die Jungvögel dabei auch vorwärts. Das Futtersuchverhalten wird im Alter von ein bis drei Tagen durch Berührungen des Schnabels, durch eine plötzliche Aufhellung der Höhle oder durch Lautäußerungen der Elterntiere ausgelöst, später suchen die Nestlinge auch spontan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nestlingsdauer ist abhängig von der Nahrungssituation. Gut ernährte Jungvögel fliegen nach 37 bis 41&amp;amp;nbsp;Tagen aus, schlecht ernährte nach 46 bis 54&amp;amp;nbsp;Tagen. Wenige Tage vor dem Ausfliegen verlassen die Jungvögel nach Einbruch der Dunkelheit die Höhle, um das Fliegen zu trainieren. Diese Ausflüge erfolgen bis zu zehnmal pro Nacht und dauern meist nur maximal zwei Minuten. Die Jungvögel entfernen sich dabei höchstens 15 bis 20&amp;amp;nbsp;m von der Höhle. Das endgültige Ausfliegen erfolgt selbstständig, gut ernährte Jungvögel fliegen zum Meer, schlechter ernährte laufen oder springen hangabwärts. Sobald das Meer erreicht ist, schwimmen die Jungvögel selbstständig auf das Meer hinaus und kommen nicht wieder zur Kolonie zurück. Die Altvögel suchen die Kolonie noch bis zu drei Wochen nach dem Ausfliegen des Jungvogels auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
[[File:Change in total heat content of earth.svg|thumb|links|Auch der Temperaturanstieg in den Ozeanen wirkt sich negativ auf die Entwicklung des Bestandes aus. (Wassertemperaturen in blau, Temperaturen an Land rot)]]&lt;br /&gt;
Nach Angaben des [[IUCN]] sinkt der weltweite Bestand der Papageitaucher und wurde, im Jahr 2018, auf 12 bis 14 Millionen Tiere geschätzt. Während früher über die Gründe spekuliert wurde, konnten diese in der Zwischenzeit ermittelt werden. Sowohl die Anzahl der Brutpaare als auch deren Fortpflanzungserfolge nehmen rapide ab, was unter anderem an der menschlichen Nutzung der küstennahen Gewässer für [[Fischerei]] und [[Offshore-Windpark]]s liegt sowie der zunehmenden Bebauung der Küstenregionen, [[Tourismus]] und punktuell auch immer noch der Bejagung durch Menschen geschuldet ist.&amp;lt;ref name =IUCN&amp;gt;[https://www.iucnredlist.org/species/22694927/132581443 &amp;#039;&amp;#039;Atlantic Puffin. Fratercula arctica&amp;#039;&amp;#039;] [[IUCN]], abgerufen am 3. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich spielen die [[Folgen_der_globalen_Erwärmung#Erwärmung_der_Meere|Erwärmung der Meere]] und die Zunahme von extremen Wetterereignissen (wie Stürmen) durch den [[Klimawandel]] und die [[Verschmutzung der Ozeane]] eine Rolle. Hinzu kommen Bedrohungen durch eingeschleppte Tierarten ([[Neobiota]]), so dass die Papageitaucher trotz der aktuellen Bestandsgröße auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|roten Liste gefährdeter Arten]] als gefährdet eingestuft werden.&amp;lt;ref name =IUCN/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[BirdLife International]] lebten in Europa, zwischen 1990 und 2003, zwischen 5,7 und 7,3&amp;amp;nbsp;Millionen Paare. Den mit Abstand größten Bestand hat [[Island]] mit allein 3 bis 4 Millionen Paaren. Große Populationen leben außerdem in [[Norwegen]] mit 1,5 bis 2&amp;amp;nbsp;Millionen Paaren, in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] mit 621.000 und auf den [[Färöer]]n mit 550.000 Paaren.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{BirdsInEurope|ID=3321|ScientificName=Fratercula arctica|Linktext=nein}} &amp;#039;&amp;#039;Fratercula arctica&amp;#039;&amp;#039;. BirdLife International 2004: Detailed species account from Birds in Europe: population estimates, trends and conservation status] (PDF, engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1900 und etwa 1950 wuchs die Population in Großbritannien noch und blieb danach lange stabil. Die nachfolgende Entwicklung war in verschiedenen Regionen sehr uneinheitlich. Auf der [[Isle of May]] nahm der Bestand zwischen 1973 und 1981 noch um fast 20 Prozent pro Jahr zu. Danach wurde der Bestandszuwachs abrupt erheblich langsamer und blieb, zwischen 1985 und 1991, unverändert. Hingegen wurde in einer Kolonie auf [[St. Kilda (Schottland)|St. Kilda]] eine starke Bestandsabnahme von 29.600 besetzten Höhlen im Jahr 1987 auf 19.000 im Jahr 1990 festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harris 1993&amp;quot;&amp;gt;M. P. Harris: &amp;#039;&amp;#039;Puffin&amp;#039;&amp;#039;. In: D. Wingfield Gibbons, J. B. Reid und R. A. Chapman: &amp;#039;&amp;#039;The New Atlas of Breeding Birds in Britain and Ireland: 1988–1991.&amp;#039;&amp;#039; Poyser, London 1993, S. 230–231, ISBN 0-85661-075-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Fleygamenn_Trongisvágur.jpg|mini|Jagd auf Papageitaucher, 1890er Jahre]]&lt;br /&gt;
Auf den [[Farne-Inseln]] vor [[Northumberland]] wurden im Jahr 1969 bei der ersten gründlichen Erfassung 6.800 besetzte Höhlen gefunden, bis 2003 hatte sich der Bestand auf rund 55.700 besetzte Höhlen vergrößert. Im Jahr 2008 wurde bei einer erneuten Erfassung der Population nur noch 36.500 Paare gezählt, was einem Einbruch um ein Drittel entspricht. Die Gründe für diesen Rückgang konnten jedoch nicht klar nachvollzogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;The National Trust: {{Webarchiv | url=http://www.nationaltrust.org.uk/main/w-global/w-news/w-latest_news/w-news-puffin_count-2.htm#ntbegincontent | wayback=20090710121028| text=&amp;#039;&amp;#039;Puffin population in decline&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brutkolonien auf [[Lundy]] und [[Ailsa Craig]], die beide zu den Britischen Inseln gehören, verzeichneten einen deutlichen Bestandseinbruch, nachdem dort Ratten eingeführt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston 286&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stora_dimun_puffins_for_kitchen.jpg|mini|Zum Verzehr vorgesehene Papageitaucher auf [[Stóra Dímun]]]]&lt;br /&gt;
Auf Island und den Färöern wurden Papageitaucher von der Bevölkerung in großem Umfang gefangen und gegessen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden auf den Färöern jährlich etwa 270.000 Vögel gefangen, in den 1970er Jahren immer noch rund 100.000 pro Jahr. Papageitaucher wurden gefangen und entweder frisch gegessen oder haltbar gemacht, indem sie in Salzlake eingelegt oder geräuchert und getrocknet wurden. Ihre Federn wurden als Einstreu verwendet, und auch ihre Eier wurden gegessen, allerdings nicht in demselben Ausmaß wie die einiger anderer Seevögel, da sie schwieriger aus dem Nest zu holen sind. In den meisten Ländern sind Papageitaucher heute gesetzlich geschützt, und in den Ländern, in denen die Jagd noch erlaubt ist, wurden Gesetze erlassen, um [[Wilderei]] zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell werden auf Island zwar noch Tiere gefangen, jedoch nehmen viele Isländer Abstand vom Vogelfleisch, und dessen Konsum ist eher die Ausnahme als die Regel. Bei der überwiegenden Zahl der gefangenen Tiere handelt es sich um Jungvögel, der Einfluss auf die Bestandsgröße ist daher zumindest in vitalen Kolonien offenbar sehr gering. &lt;br /&gt;
Die Bestandsrückgänge auf Inseln vor der [[Bretagne|bretonischen Küste]], im [[Sankt-Lorenz-Golf]] und im Golf von Maine werden jedoch mit Sicherheit auf eine [[Übernutzung]] der Brutkolonien durch den Menschen zurückgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaston 286&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsweise seit Mitte der 1980er Jahre,&amp;lt;ref name=&amp;quot;independent2015&amp;quot;/&amp;gt; teils aber auch erst seit den 2010er Jahren wird ein starker Rückgang vieler lokaler Populationen auf [[Island]] und anderen Kolonien im [[Nordatlantik]] beobachtet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum2014&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;avi-fauna2020&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruv2023-05&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;icelandreview2023&amp;quot;/&amp;gt; der möglicherweise mit dem sich verändernden [[Nahrungskette|Nahrungsnetz]] des Atlantiks zusammenhängt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guardian2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem der Papageitaucher jahrelang als &amp;#039;&amp;#039;Least Concern&amp;#039;&amp;#039; (nicht gefährdet) geführt worden war, wurde er 2015 von der [[IUCN]] gleich um zwei Schritte auf &amp;#039;&amp;#039;Vulnerable&amp;#039;&amp;#039; (gefährdet) hochgestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem im Mai 2023 verzeichneten dramatischen Rückgang der Population auf Island&amp;lt;ref name=&amp;quot;icelandreview2023&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruv2023-05&amp;quot;/&amp;gt; wurde im Oktober desselben Jahres vom &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|South Iceland&amp;#039;s Nature Centre}}&amp;#039;&amp;#039; ein nationales Jagdverbot vorgeschlagen; das System der Jagderlaubnisse sei gescheitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruv2023-10&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;guardian2013&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur|Autor=Associated Press|Titel=Atlantic puffin population is in danger, scientists warn|Sammelwerk=The Guardian|Datum=2013-06-03|ISSN=0261-3077|Online=https://www.theguardian.com/environment/2013/jun/03/atlantic-puffin-population-risk-scientists|Abruf=2017-03-27|Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur|Titel=Artensterben: Papageientaucher und Co verschwinden aus alten Brutgebieten|Online=http://www.spektrum.de/news/papageientaucher-und-co-verschwinden-aus-alten-brutgebieten/1306540|Datum=2014-08-29|Abruf=2023-12-28}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;independent2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur|Titel=Number of Puffin pairs plummets on Shetland|Sammelwerk=The Independent|Datum=2015-07-17|Online=http://www.independent.co.uk/environment/nature/number-of-puffin-pairs-plummets-on-shetland-10395097.html|Abruf=2017-03-27|Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;avi-fauna2020&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Trepte: [https://www.avi-fauna.info/regenpfeiferartige/alkenvoegel/papageitaucher/ Papageitaucher – &amp;#039;&amp;#039;Fratercula arctica&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: avi-fauna.de. Stand: nicht vor 9. Dezember 2020, Abruf: 28. Dezember 2023.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruv2023-05&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hafdís Helga Helgadóttir: [https://www.ruv.is/frettir/innlent/2023-05-21-lundastofninn-i-mun-verri-stodu-en-talid-var Umhverfismál: Lundastofninn í mun verri stöðu en talið var] (Umweltprobleme: Die Situation der Papageientaucherpopulation ist viel schlimmer als angenommen). Auf: RÚV (ruv.is) vom 21. Mai 2023 ({{isS}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;icelandreview2023&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagmar Trodler: [https://www.icelandreview.com/de/natur-und-reisen-de/dramatischer-rueckgang-beim-papageitaucherbestand/ Dramatischer Rückgang beim Papageitaucherbestand]. Auf: Iceland Review vom 22. Mai 2023.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruv2023-10&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darren Adam: [https://www.ruv.is/english/2023-10-26-puffin-hunting-ban-proposed-395079 News from Iceland: Puffin hunting ban proposed]. Auf: RÚV (ruv.is) vom 26. Oktober 2023 ({{enS}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]], [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-89104-647-2.&lt;br /&gt;
* [[Urs N. Glutz von Blotzheim]], [[Kurt Bauer (Ornithologe)|Kurt M. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/II: &amp;#039;&amp;#039;Charadriiformes.&amp;#039;&amp;#039; 3. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Schnepfen-, Möwen- und Alkenvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag, Wiesbaden 1999, ISBN 3-923527-00-4, S. 1229–1257.&lt;br /&gt;
* Anthony J. Gaston, Ian L. Jones: &amp;#039;&amp;#039;The Auks.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 1998, ISBN 0-19-854032-9.&lt;br /&gt;
* Collin Harrison, Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag, Wiebelsheim 2004, ISBN 3-89104-685-5.&lt;br /&gt;
* [[Lars Svensson (Ornithologe)|Lars Svensson]], P. J. Grant, K. Mullarney, D. Zetterström: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Vogelführer. Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp;amp; Co., Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07720-9.&lt;br /&gt;
* Mike P. Harris/Sarah Wanless: &amp;#039;&amp;#039;The Puffin&amp;#039;&amp;#039;. T &amp;amp; AD Poyser, London 2011, ISBN 978-1-4081-0867-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Fratercula arctica|Papageitaucher}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Papageitaucher}}&lt;br /&gt;
{{Wikispecies|Fratercula arctica|Papageitaucher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22694927&lt;br /&gt;
| ScientificName = Fratercula arctica&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2015&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 30. Dezember 2015&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= atlpuf |Name= Papageitaucher (&amp;#039;&amp;#039;Fratercula arctica&amp;#039;&amp;#039;) |Abruf= 2023-06-23}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/pata.htm Federn des Papageitauchers]&lt;br /&gt;
* [http://www.seapop.no/en/seatrack/ Abrufmöglichkeit zu Wanderungen von Papageitauchern] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4263986-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alkenvögel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erbsenesche</name></author>
	</entry>
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