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	<title>Pap-Test - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T22:48:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pap-Test&amp;diff=495128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meinichselbst: Parameter fix</title>
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		<updated>2025-11-29T05:23:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pap smear showing clamydia in the vacuoles 500x H&amp;amp;E.jpg|mini|hochkant=1.3|Zwei Zellen mit Chlamydien-Vakuolen (Mitte) neben normalen Epithelzellen im PAP-Test]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pap-Test&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papanicolaou-Test&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die mikroskopische Untersuchung von Zellen in einem [[Abstrich (Medizin)|Zellabstrich]] vom [[Gebärmutterhals]] zur früh- bis rechtzeitigen Entdeckung von Krebs und dessen Vorstadien. Der Pap-Test wurde von dem griechischen Arzt [[George Nicolas Papanicolaou|George Papanicolaou]] entwickelt und 1928 vorgestellt. Er beruht auf der Beurteilung von gefärbten [[Zervikalabstrich|Zellabstrichen]] vom [[Muttermund]] und dient der [[Früherkennung von Krankheiten#Einzelne Krankheiten und Untersuchungen|Früherkennung]] eines [[Zervixkarzinom|Gebärmutterhalskrebses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels Watteträger (vorzugsweise mit einem speziell dafür entwickelten Spatel, dem sogenannten [[Szalay-Spatel]], welcher der spezifischen Form der Portio entspricht, oder einer kleinen Bürste) werden aus dem [[Gebärmutterhals]] (Spatel für [[Portio]]oberfläche und Bürste für [[Zervikalkanal]]) Zellen entnommen und auf einem [[Objektträger]] ausgestrichen. Nach der Fixierung mit 96-prozentigem Alkohol erfolgt das Färben mittels [[Hämatoxylin]] nach Harris und [[Orange G]] sowie nach einer aufsteigenden [[Alkoholreihe]] mittels einer speziellen Färbelösung (diverse Modifikationen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gefärbten Abstrich kann man nun mikroskopisch die Morphologie der Zellen beurteilen. Es können Rückschlüsse auf den [[Hormonstatus]] (siehe [[Vaginalzytologie]]) und die [[Menstruationszyklus|Zyklus]]-Phase gezogen werden (Differenzierung des vaginalen Platten- und des zervikoendometrialen Epithels), Entzündungen (Granulozyten) sowie Krebsvorstufen und Zervixkarzinome können nachgewiesen werden. Weiterhin können Hinweise auf Infektionen gefunden werden, z.&amp;amp;nbsp;B. Milchglaskerne bei Herpes, [[Koilozyt]]en bei stark ausgeprägter (florider) [[Humane Papillomviren|HPV]]-Infektion, paranukleäre Vakuolen mit multiplen kleinen, rötlichen Einschlusskörperchen bei [[Chlamydien]], Clue cells (Plattenepithelien vom Intermediärzelltyp, die von dicht gepackten kurzen basophilen Stäbchen bedeckt werden) bei [[Gardnerella vaginalis]] und Hefezellen von [[Candida (Pilze)|Candida]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zytologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zellen des äußeren [[Muttermund]]es bestehen aus mehrschichtigem, unverhorntem Platten[[epithel]]. Sie lassen sich aufgrund ihres Aussehens von den Zellen des Gebärmutterhalskanals, welcher mit [[Zylinderepithel]] bedeckt ist, abgrenzen. Die Plattenepithelzellen lassen sich wiederum aufgliedern. Zellen der obersten Zellschicht werden als Superfizialzellen bezeichnet. Diese sind 45 bis 60 µm groß. Ihr [[Zellplasma]] zeigt sich zart rosa gefärbt. Die Zelle selbst ist von vieleckiger Form. Der Kern ist normalerweise mit 5 bis 7&amp;amp;nbsp;µm im Vergleich zur Fläche des Zellplasmas sehr klein. Das [[Chromatin]] im Kern ist dabei dicht gepackt. Daraus folgt eine tiefe Blaufärbung der Zellkerne. Die Superfizialzellen stellen in der ersten Zyklusphase den Hauptteil der im Abstrich sichtbaren Zellen, da in dieser Phase unter dem Einfluss von [[Östrogen]] das Plattenepithel [[Physiologische Regeneration|proliferiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;flenker&amp;quot;&amp;gt;Hellmut Flenker: &amp;#039;&amp;#039;Taschenatlas der gynäkologischen Zytologie.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. IDwerk, Bremen 2004, ISBN 3-00-013458-1, S.&amp;amp;nbsp;36–47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefer liegende Plattenepithelzellen werden als kleine und große Intermediärzellen bezeichnet. Die großen Intermediärzellen haben wie die Superfizialzellen eine vieleckige Form. Sie weisen dieselbe Größe auf wie die Superfizialzellen. Jedoch ist ihr Zellplasma sehr reich an [[Glykogen]], weswegen es zart blaugrün (cyanophil) gefärbt ist. Die Kerne sind bis zu 10&amp;amp;nbsp;µm groß. Ihr Chromatin ist etwas lockerer gepackt als der Kerninhalt der oberflächlicheren Zellen. Die großen Intermediärzellen stellen in der zweiten Zyklushälfte durch den Einfluss der [[Gestagen]] die Mehrheit der sichtbaren Zellen. Als kleine Superfizialzellen bezeichnet man Zellen mit ebenso zart-blaugrünem Plasma. Sie sind jedoch kleiner und besitzen einen größeren Kern. Die Zellen sind von rundlicher Form. Sie können bei lang dauernder Einnahme eines [[Kontrazeptivum]]s, den Wechseljahren und hormonellen Störungen vermehrt vorkommen. Außerdem enthält der Kern sehr kleine Zellen mit einem großen Kern und wenig Zellplasma, die zum Plattenepithel gehören. Diese sogenannten Parabasalzellen sind lichtmikroskopisch nicht ausreichend beurteilbar. Sie sind jedoch die Stammzellen des Plattenepithels, von denen sich Superfizial- und Intermediärzellen herleiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flenker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zylinderepithel der inneren Gebärmutterhalsseite lässt sich beim PAP-Abstrich in zwei Zellgruppen einteilen. Die wesentlich häufigeren ausgereiften Zylinderepithelzellen, mit kleinen Kernen, blauem Plasma und mitunter auch [[Fimbrien]] zeigen je nach Schnittführung Strukturen, die an Bienenwaben oder Palisaden erinnern. Die Zellen sind mechanisch sehr anfällig und können im Rahmen der Abstrichentnahme und Aufbereitung des Materials zerstört werden. Ihre Zelltrümmer sind dann unter dem Mikroskop sichtbar. Die Stammzellen des Zylinderepithels werden als Reservezellen bezeichnet. Sie sind lichtmikroskopisch nur schwierig zu beurteilen. Manche der Stammzellen sind noch [[pluripotent]]. Stammzellen des Zylinderepithels stellen den Ausgangspunkt für die physiologische [[Metaplasie]] an der Zervixaußenseite. Ebenso sind sie der Ausgangspunkt für [[Gebärmutterhalskrebs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;flenker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befunde werden insbesondere hinsichtlich der Zervix-Krebsdiagnostik in „Gruppen“ nach der Münchner Nomenklatur&amp;amp;nbsp;III klassifiziert:&amp;lt;ref&amp;gt;Henrik Griesser, Katrin Marquardt, Bodo Jordan, Wolfgang Kühn, Klaus Neis, Heinrich H. Neumann, Reinhard Bollmann, Birgit Pöschel, Manfred Steiner, Ulrich Schenck: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologische Zytodiagnostik der Zervix: Münchner Nomenklatur III&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauenarzt&amp;#039;&amp;#039;, Band 54, Nr. 11, 2013, S. 1042–1048; {{Webarchiv |url=http://www.frauenarzt.de/1/2013-pdf/2013-11/1042-1048%20BERUF_Griesser_03.pdf |text=frauenarzt.de |format=PDF |wayback=20141129231019}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pap 0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Zellabstrich unzureichend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pap I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Normalbefund, unauffällig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pap II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Befunde mit eingeschränkt protektivem Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pap III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Unklare bzw. zweifelhafte Befunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pap&amp;amp;nbsp;IIID&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Dysplasie-Befunde mit größerer Regressionsneigung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pap IV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Unmittelbare Vorstadien des Zervixkarzinoms&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pap V&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Malignome&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei jedem medizinischen Test gibt es auch hier [[falsch positiv]]e und [[falsch negativ]]e Testergebnisse.&lt;br /&gt;
Eine Studie zur Aussagekraft des Pap-Abstriches zeigte eine [[Sensitivität (Test)|Sensitivität]] (die Fähigkeit Kranke als krank zu erkennen) von nur etwa 51 % und eine [[Spezifität]] (die Fähigkeit Gesunde als gesund zu erkennen) von etwa 98 %.&amp;lt;ref&amp;gt;Joël Coste, Béatrix Cochand-Priollet, Patricia de Cremoux, Catherine Le Galès, Isabelle Cartier, Vincent Molinié, Sylvain Labbé, Marie-Cécile Vacher-Lavenu, Philippe Vielh: [http://bmj.bmjjournals.com/cgi/reprint/326/7392/733 &amp;#039;&amp;#039;Cross sectional study of conventional cervical smear, monolayer cytology, and human papillomavirus DNA testing for cervical cancer screening.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The BMJ]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 326, Nr. 7392, 2003, S. 733–736.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher wird empfohlen, den Pap-Test 1–2 Mal jährlich durchführen zu lassen. Erst durch die häufige Wiederholung ergibt sich die Sicherheit dieses Tests. Bei einer jährlichen Abnahme etwa erhöht sich die Sensitivität nach 3&amp;amp;nbsp;Jahren auf circa 90 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dünnschichtzytologie]] ist eine technische Weiterentwicklung bei der Präparation der entnommenen Zellen im Rahmen des Pap-Tests.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Pap-Test basiert auf der [[Mallory-Trichrom-Färbung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boon&amp;quot;&amp;gt;{{cite book | first1 = Mathilde E. | last1 = Boon | first2 = Johanna S. | last2 = Drijver | title = Routine Cytological Staining Techniques: Theoretical Background and Practice | publisher = Elsevier | date = 1986 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; George Nicolas Papanicolaou führte die grundlegenden Untersuchungen zwischen 1923 und 1943 durch, er veröffentlichte diese erstmals 1928 in seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;New Cancer Diagnosis&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Battle Creek Med. Conference&amp;#039;&amp;#039; (2.–6. Januar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses wurde in Folge der Einführung des Pap-Tests in die gynäkologische Praxis erheblich reduziert, die Sterblichkeit bei Gebärmutterhalskrebs ging um zwei Drittel zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.netdoktor.at/untersuchung/pap-test-8320 PAP-Test (Krebsabstrich).] netdoktor.at; abgerufen am 15. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Aufsehen sorgte ein Fall in Linz, als eine Arzthelferin 99 auffällige Pap-Befunde verschwinden ließ und dadurch Patientinnen mit Krebsverdacht unbehandelt blieben. Als die Sache ans Licht kam, stellte sich glücklicherweise heraus, dass bei keiner der Betroffenen durch die Verschleppung der Behandlung Schaden entstanden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Bert Ehgartner: [http://www.mehr-als-ethik.at/fileadmin/user_upload/PDF_Download/Betrug_ohne_Schaden.pdf &amp;#039;&amp;#039;Betrug ohne Schaden.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Profil&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 15, 12. April 2010, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georgios Papanikolaou: &amp;#039;&amp;#039;New Cancer Diagnosis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the third Race Betterment Conference, January 2–6, 1928.&amp;#039;&amp;#039; Race Betterment Foundation, Battle Creek MI 1928, S. 528–534.&lt;br /&gt;
* Richard Mac DeMay: &amp;#039;&amp;#039;The pap test.&amp;#039;&amp;#039; ASCP Press, Chicago IL 2005, ISBN 0-89189-420-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Histopathology of the female genital tract|Darstellung verschiedener Abstriche}}&lt;br /&gt;
* W Frank, B Konta, C Peters-Engel: [http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta110_bericht_de.pdf &amp;#039;&amp;#039;PAP-Test zum Screening auf Zervixkarzinom&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 629&amp;amp;nbsp;kB) [[Health Technology Assessment#HTA-Prozesse|DAHTA@DIMDI]], 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labormedizinisches Untersuchungsverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologische Färbung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinische Vorsorge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
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