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	<title>Paolo Giovio - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paulus Iovius - Serie Gioviana.jpg|mini|Paolo Giovio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paolo Giovio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latinisierung|latinisiert]] &amp;#039;&amp;#039;Paulus Iovius&amp;#039;&amp;#039;; * [[21. April]] [[1483]] oder [[1486]] in [[Como]]; † [[11. Dezember]] [[1552]] in [[Florenz]]) war ein italienischer Geschichtsschreiber, Biograph, Sammler, katholischer Bischof und Arzt. Sein Bruder [[Benedetto Giovio]] (1471–1545) war ebenfalls Geschichtsschreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben &amp;amp; Wirken ==&lt;br /&gt;
Paolo Giovio wurde in Como als Sohn des Notars Luigi Zobio, der einer patrizischen Familie entstammte, und Elisabetta Benzi geboren. Paolo selbst latinisierte später seinen Nachnamen zu „Iovius“, woraus, re-italianisiert, „Giovio“ entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Zimmermann 1995|Zimmermann 1995]], 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein allgemein akzeptiertes Geburtsdatum ist der 21. April 1483, obwohl dies lediglich durch die Inschrift auf seinem provisorischen Grab belegt ist. Schenkt man jedoch Giovios eigener Aussage in einem Brief Glauben, müsste sein Geburtsjahr 1486 gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Ferrero 1958|Ferrero 1958]], 178 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 351 an Kardinal Alessandro Farnese).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem frühen Tod seines Vaters um 1500 wurde er von seinem über zehn Jahre älteren Bruder Benedetto aufgezogen. Benedettos historische, philologische und archäologische Studien weckten das Interesse Paolos an diesen Themen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Giovio 1546|Giovio 1546]], fol. 66&amp;lt;sup&amp;gt;v&amp;lt;/sup&amp;gt;–67&amp;lt;sup&amp;gt;r&amp;lt;/sup&amp;gt;; [[#Minonzio 2006|Minonzio 2006]], 309–310.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine literarischen Studien setzte er vermutlich in [[Mailand]] bei [[Demetrios Chalkokondyles]] und [[Aulo Giano Parrasio]] fort. Ab 1506 studierte Giovio in [[Padua]] Medizin und bei [[Pietro Pomponazzi]] Philosophie. 1507 wechselte er nach [[Pavia]] und schloss dort 1511 sein Medizinstudium beim nur wenige Jahre älteren Anatom [[Marcantonio della Torre]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder animiert zog er 1512 nach Rom, um dort als Arzt zu praktizieren. Zunächst war er beim Kardinal [[Bandinello Sauli]] angestellt, ab 1514 war er auch Dozent für Moralphilosophie an der Universität von Rom. Während er dort lehrte und als Arzt arbeitete, begann Giovio um das Jahr 1515 sein ambitioniertestes Projekt, nämlich die Niederschrift einer Geschichte seiner Zeit (&amp;#039;&amp;#039;Historiae sui temporis&amp;#039;&amp;#039;). Aus diesen Jahren sind die ersten Briefe Giovios erhalten. Seine Korrespondenz diente nicht nur rein offiziellen oder privaten Zwecken, sondern immer wieder auch Recherchen für seine Bücher. So versuchte er z.&amp;amp;nbsp;B. für sein Geschichtswerk möglichst aus erster Hand Informationen über wichtige Ereignisse zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Z.B. [[#Ferrero 1956|Ferrero 1956]], 83 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 1 an den Condottiere [[Bartolomeo d&amp;#039;Alviano]] – Giovio bat ihn um Informationen über den Krieg von [[Cadore]] und die [[Schlacht von Agnadello]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Kontakte zur [[Accademia Romana]] ermöglichten es ihm inzwischen, seinen lateinischen Stil zu verfeinern, wobei er sich am strengen Klassizismus orientierte, der von Vorbildern wie [[Gaius Iulius Caesar|Caesar]], [[Sallust]] und [[Titus Livius|Livius]] inspiriert war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Travi – Penco 1984|Travi − Penco 1984]], 256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Absetzung Saulis wegen dessen vermeintlicher Verwicklung in die angebliche Verschwörung [[Alfonso Petrucci]]s trat Giovio in den Dienst von Kardinal [[Clemens VII. (Papst)|Giulio de’ Medici]], des späteren Papstes Clemens VII. Ab 1517 war Giovio dauerhaft an der Seite Giulios und lebte im Umfeld der [[Römische Kurie|römischen Kurie]], wo er engen Kontakt zu vielen der historischen Persönlichkeiten hatte, über die er schrieb. In den letzten Jahren des Pontifikats von [[Leo X.]] war Giulio de’ Medici Statthalter in [[Florenz]]. In seinem Gefolge verbrachte auch Giovio viel Zeit dort, arbeitete an seinen &amp;#039;&amp;#039;Historiae&amp;#039;&amp;#039; und nahm aktiv am intellektuellen Leben der Stadt teil. Unter anderem besuchte er die Gesprächsrunden in den [[Orti Oricellari]] und vertiefte sein Wissen über die florentinische Geschichtsschreibung, einschließlich des &amp;#039;&amp;#039;De bello Italico&amp;#039;&amp;#039; von [[Bernardo Rucellai]]. Gleichzeitig übernahm Giovio auch Aufgaben am Hof seiner Gönner: So war er beispielsweise für die Themenwahl des berühmten Freskenzyklus in der [[Villa Medici (Poggio a Caiano)|Medici-Villa von Poggio a Caiano]] verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch unterstützte Giovio die von Leo X. geführte Kampagne gegen die Franzosen mit dem Ziel, die &amp;#039;&amp;#039;libertas Italiae&amp;#039;&amp;#039; (Freiheit Italiens) wiederherzustellen. Die Franzosen sollten von der Halbinsel vertrieben und die [[Sforza]] in [[Mailand]] wieder eingesetzt werden. 1521 erlebte Giovio die Auswirkungen diesen Konflikt hautnah, als er Zeuge der Plünderung seiner Heimatstadt Como durch die [[Karl V. (HRR)|kaiserlich]]-spanischen Truppen unter dem Kommando des Marchese von [[Pescara]], [[Fernando Francesco d’Avalos di Pescara|Ferdinando Francesco d’Avalos]], wurde. Seine Bemühungen um die Freiheit Mailands setzte er auch unter dem Pontifikat von [[Hadrian VI.]] fort, indem er Giulio de’ Medici bei dessen Unternehmungen unterstützte, das Bündnis mit dem Kaiserreich aufrechtzuerhalten. In den Jahren 1522–1523 begleitete Giovio den kaiserlichen Gesandten [[Gerolamo Adorno]] auf einer Mission nach [[Venedig]] mit der Absicht, die [[Venedig|Serenissima]] von [[Königreich Frankreich|Frankreich]] zu lösen und in das [[Habsburg|habsburgische]] Lager zu ziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Ferrero 1956|Ferrero 1956]], 101 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 15 an [[Mario Equicola]] aus Venedig).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg seines Gönners Giulio de’ Medici zum Papst mit dem Namen [[Clemens VII. (Papst)|Clemens VII.]] im Jahr 1523 verschaffte Paolo Giovio noch größeren Einfluss und er wurde von Botschaftern und Vertretern fürstlicher Höfe umworben. Seine Gemächer im [[Apostolischer Palast|Vatikan]] wurden zu einem Treffpunkt für Prälaten und Diplomaten, die auf der Suche nach den neuesten Nachrichten waren. Immer mehr zog Giovio die Informationen für seine &amp;#039;&amp;#039;Historiae&amp;#039;&amp;#039; aus einem dichten Netzwerk von Briefkontakten, das er mit großer Sorgfalt pflegte und das ihm bei Historikern des 19. Jahrhunderts den Ruf eines „Protojournalisten“ einbrachte. Zeitgleich erarbeitete Giovio sich den Ruf eines feinsinnigen Kritikers der Künste und der Literatur, vernachlässigte dabei aber seine eigene schriftstellerische Tätigkeit nicht. Sein &amp;#039;&amp;#039;De Romanis piscibus libellus&amp;#039;&amp;#039; („Büchlein über die römischen Fische“) ist das Ergebnis seiner Teilnahme an den päpstlichen Festen und Banketten, die er regelmäßig besuchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Erfolgserlebnissen zum Trotz fühlte sich Giovio vom Papst für seine Dienste nicht ausreichend belohnt und war immer wieder auch auf andere Gönner angewiesen. Einer davon war der mächtige päpstliche Diplomat [[Gian Matteo Giberti]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Travi – Penco 1984|Travi − Penco 1984]], 256.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gab er seine Tätigkeit als Arzt nicht auf, wie unter anderem sein Traktat &amp;#039;&amp;#039;De optima victus ratione&amp;#039;&amp;#039; („Über die beste Ernährungsweise“) zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das politische Handeln von Clemens VII. machte Giovio zunehmend besorgt, da der Papst sich allmählich vom Bündnis mit [[Karl V. (HRR)|Kaiser Karl V.]] abwandte, das er als Kardinal gefördert hatte. Der im Mai 1526 gegründeten [[Liga von Cognac]] zwischen Frankreich, Papst Clemens VII., [[Francesco II. Sforza|Francesco Sforza]], Venedig und Florenz stand er ablehnend gegenüber. Dennoch blieb Giovio im Jahr darauf während des [[Sacco di Roma]] an der Seite seines Förderers in der [[Engelsburg]], bis der Papst aufgrund einer Pestepidemie dazu angehalten war, sein Gefolge zu verkleinern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Travi – Penco 1984|Travi − Penco 1984]], 167–168; [[#Zimmermann 1995|Zimmermann 1995]], 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Immerhin erhielt er als Belohnung für seine Treue das süditalienische Bistum [[Nocera dei Pagani]], das 1527 vakant geworden war. Beim ersten Besuch seiner Diözese, die er bis zu seinem Tod nur wenige Male aufsuchen sollte, fand er diese durch den Krieg verwüstet vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Ferrero 1956|Ferrero 1956]], 123–124 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 32 an seinen Bruder Benedetto).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Aufenthalts in Nocera erhielt er eine Einladung von [[Vittoria Colonna]] nach [[Ischia]]. Dort verbrachte er mehrere Monate und knüpfte nicht nur eine enge Freundschaft mit Vittoria Colonna, sondern auch mit [[Costanza d’Avalos]] und ihrem Neffen [[Alfonso d’Avalos|Alfonso]], dem Marchese von Vasto. Auf Ischia widmete Giovio sich literarischen Gesprächen und Reflexionen, die ihn zu seinem bedeutenden Dialog &amp;#039;&amp;#039;De viris et foeminis aetate nostra florentibus&amp;#039;&amp;#039; inspirierten. Erst im Spätherbst 1528 reiste er nach Rom zurück, nachdem auch der Papst dorthin zurückgekehrt war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stemma Conti Giovio Como.jpg|mini|Wappen der Familie Giovio mit den Säulen des Herakles und dem kaiserlichen [[Wahlspruch]] &amp;#039;&amp;#039;[[Plus Ultra|Plus ultra]]&amp;#039;&amp;#039; als [[Helmkleinod#Darstellung in Wappen|Helmzier]] sowie Giovios [[Wahlspruch|Motto]] &amp;#039;&amp;#039;Fato prudentia minor&amp;#039;&amp;#039; unten ([[Heraldik|heraldisch]]) rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge war Giovio auch bei der Krönung Karls V. in [[Bologna]] im Jahr 1529 zugegen und wurde vom Kaiser als Anerkennung für seine Verdienste um die kaiserliche Sache, seine Haltung gegenüber dem Papst und seinen wachsenden Ruf als zeitgenössischer Historiker mit dem Titel eines Pfalzgrafen geehrt. Zudem erhielt er die Erlaubnis, die [[Säulen des Herakles]] in das Familienwappen aufzunehmen. In den letzten Jahren des Pontifikats von Clemens VII. knüpfte Giovio, möglicherweise auf Wunsch des Papstes, eine Verbindung zum jungen Kardinal [[Ippolito de’ Medici]]. Als Mitglied von Ippolitos Kreis wurde er Zeuge der enttäuschenden [[Erster Österreichischer Türkenkrieg#Türkenjahr 1532|Kreuzzugskampagne Karls V. in Ungarn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1534 und 1535 starben Giovios Gönner Clemens VII. und Kardinal Ippolito, worauf er sich dem Enkel des neuen Papstes [[Paul III.]], Kardinal [[Alessandro Farnese (Kardinal)|Alessandro Farnese]] anschloss. Dem jungen Kardinal war er als erfahrener Höfling ein gut informierter Berater, der ihm Einblicke in die Geschichte zahlreicher Persönlichkeiten und diplomatischer Situationen geben konnte, mit denen dieser konfrontiert war. Diese Beziehung spiegelt sich im vertraulichen Ton der Briefe Giovios an Kardinal Alessandro wider.&amp;lt;ref&amp;gt;Z.B. [[#Ferrero 1956|Ferrero 1956]], 217–218 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 96).&amp;lt;/ref&amp;gt; Giovio war darum bemüht, Alessandro von seiner Vorstellung für Frieden in Europa zu überzeugen. Das bedeutete seiner Ansicht nach erstens ein starkes Bündnis zwischen [[Paul III.|Papst]] und [[Karl V. (HRR)|Kaiser]], um die französischen Ambitionen in Italien einzudämmen. Zweitens brauche es energische Feldzüge gegen das [[Osmanisches Reich|osmanische Reich]], um die Freiheit der Meere zu sichern und Ungarn zu befreien. Drittens war er der Meinung, dass das Problem des [[Protestantismus]] notfalls militärisch gelöst werden müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst hatte Giovio vor diesem Hintergrund die Wahl Pauls III. zum Papst und die Anfänge von dessen Amtszeit noch sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Z.B. [[#Ferrero 1956|Ferrero 1956]], 143–147 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 48 an [[Francesco II. Sforza]] vom 16. Februar 1535).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kam der Triumph Karls V. in [[Tunisfeldzug|Tunis im Jahr 1535]], sodass sich ein nun hoffnungsvollerer Giovio motiviert sah, die Arbeit an seinen &amp;#039;&amp;#039;Historiae&amp;#039;&amp;#039; wieder aufzunehmen, die er nach dem Trauma der [[Sacco di Roma|Plünderung Roms]] und den schwierigen Folgejahren unterbrochen hatte. Während dieser Zeit begleitete er den Papst und Kardinal Alessandro zu zahlreichen wichtigen Anlässen, darunter die Gespräche zum [[Waffenstillstand von Nizza]] 1538, der den [[Italienische Kriege#Dritter und Vierter Krieg Karls V. gegen Franz I. (1535–1544)|dritten italienischen Krieg]] beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange hielt diese positive Stimmung jedoch nicht an: Kaiser Karl V. wurde durch die ständigen Angriffe Frankreichs in Bedrängnis gebracht und erwies sich als nicht in der Lage, sowohl gegen die Protestanten als auch gegen die Türken wirksam vorzugehen. Papst Paul III. neigte außerdem zunehmend dazu, [[Königreich Frankreich|Frankreich]] gegenüber dem [[Heiliges Römisches Reich|Kaiserreich]] zu begünstigen, um die Interessen seiner Familie, der [[Farnese]], auf Kosten der &amp;#039;&amp;#039;[[res publica Christiana]]&amp;#039;&amp;#039; zu fördern. Bei Giovio setzte bald Ernüchterung ein über den päpstlichen [[Nepotismus]] sowie dessen, seiner Ansicht nach, zu konziliante Politik, insbesondere gegenüber der [[Reformation]].&amp;lt;ref&amp;gt;Giovios Stimmung ist z.&amp;amp;nbsp;B. aus [[#Ferrero 1958|Ferrero 1958]], 29–30 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 219 an [[Stefano Colonna]] vom 17. Dezember 1545) und 118–120 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 289 an Kardinal [[Ippolito II. d’Este]] aus dem Jänner 1548) herauszulesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er selbst die offensichtlichen kirchlichen Missstände (wie etwa den klerikalen Luxus oder die Korruption) reformiert sehen wollte, hatte Giovio anfänglich noch mit den Forderungen [[Martin Luther|Luthers]] sympathisiert. Bald erkannte er aber, dass die Positionen der [[Luthertum|Lutheraner]] mit der Lehre der römischen Kirche schlussendlich nicht zu vereinbaren waren. Mehrfach brachte er in seiner Korrespondenz dieser Zeit zum Ausdruck, dass das geplante [[Konzil von Trient|Konzil]] der Reformation nur helfen würde, da es einerseits zu spät käme und andererseits die Kirche radikalen Reformatoren ausliefern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kreis der [[Farnese]] erlebte Giovio zuerst seine einflussreichste Zeit in Rom, dann aber einen sukzessiven Abstieg, der schließlich zur Abkehr von der Kurie und der ewigen Stadt führen sollte. Er war es, der [[Giorgio Vasari]] dem Kardinal Farnese vorstellte und ihm den Auftrag verschaffte, eine der großen &amp;#039;&amp;#039;aulae&amp;#039;&amp;#039; der [[Cancelleria]] mit Fresken auszustatten. Ebenso wurde Vasari durch ihn angeregt, seine berühmten &amp;#039;&amp;#039;[[Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori e architettori|Vite]]&amp;#039;&amp;#039; zu verfassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Giovio und Vasari s. [[#Zimmermann 1995|Zimmermann 1995]], 115. 212–215.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1535 bis mindestens 1541 war Paolo Giovio Mitglied der Kongregation der Deputierten für den Bau des [[Petersdom]]s. Seine Erwartungen in die Großzügigkeit der Farnese wurden nicht völlig enttäuscht, da er durch die Vermittlung [[Alessandro Farnese (Kardinal)|Alessandros]] eine beträchtliche Anzahl von Pfründen und Privilegien erhielt, die die bereits von den [[Medici]] gewährten Einkünfte und Erträge ergänzten. Er sowie seine Neffen, an die er einige dieser Begünstigungen weitergab, profitierten also auch von den Gepflogenheiten innerhalb der römischen Kirche, die er gerade beim Papst kritisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Für eine Übersicht der von Giovio im Laufe seines Lebens erhaltenen und weitergereichten Begünstigungen s. [[#Zimmermann 1995|Zimmermann 1995]], 185–186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen Zuwendungen von [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] und [[Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] sowie Geschenke und Gunstbeweise zahlreicher anderer Gönner, darunter [[Federico II. Gonzaga]], [[Ercole II. d’Este]], [[Cosimo I. de’ Medici]], [[Francesco II. Sforza]], [[Ferrante I. Gonzaga]], [[Fernando Álvarez de Toledo, Herzog von Alba]], und [[Alfonso d’Avalos]]. Letzterem schrieb G. den größten Beitrag zum Bau seines „[[#Giovios Museum|Museums]]“ zu.[[Datei:Francesco da sangallo, monumento a paolo giovio, 1513, 01.jpg|mini|Francesco da Sangallo, Grabdenkmal für Paolo Giovio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giovios Beziehungen zur [[Römische Kurie|päpstlichen Kurie]] und insbesondere dem Pontifex selbst verschlechterten sich, wie erwähnt, in den kommenden Jahren deutlich. Dazu trug unter anderem bei, dass er sich hartnäckig weigerte, an den Sitzungen des seiner Ansicht nach kontraproduktiven [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] teilzunehmen. Außerdem führten gerade seine guten Verbindungen zu den wichtigsten Unterstützern der kaiserlichen Politik in Italien, vor allem zu [[Ferrante I. Gonzaga|Ferrante Gonzaga]], dazu, dass er in der Gunst Pauls III. sank. Teilweise aufgrund dieser Freundschaften, teilweise wegen seines offen gezeigten Desinteresses an der Reformbewegung der Kirche, wurde Giovio nicht nur die Kardinalswürde, nach der er so sehr strebte, sondern auch das [[Bistum Como]], das 1548 vakant wurde, versagt.&amp;lt;ref&amp;gt;S. [[#Zimmermann 1995|Zimmermann 1995]], 226–227 mit Verweisen auf Giovios Korrespondenz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Weigerung des Papstes, ihm auch nur eine Entschädigung für das Vorenthalten der Diözese zu gewähren, veranlasste Giovio im Herbst 1549 schließlich, Rom nach einem 37-jährigen Aufenthalt zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Winter und Sommer, die er in seinem geliebten &amp;#039;&amp;#039;Musaeum&amp;#039;&amp;#039; verbracht hatte, ließ sich Giovio im Herbst 1550 am Hof von [[Cosimo I. de’ Medici|Cosimo I.]] und [[Eleonora von Toledo (1522–1562)|Eleonora]] in [[Florenz]] nieder. Dort vollendete er sein Hauptwerk, die &amp;#039;&amp;#039;Historiae sui temporis&amp;#039;&amp;#039;, welche er Cosimo I. widmete. Der erste Band, der größtenteils aus bereits früher verfassten Büchern bestand, wurde zur Veröffentlichung vorbereitet, während Giovio sich noch in Como aufhielt, und im Winter und Frühjahr 1550 gedruckt. Von den zwanzig Büchern, aus denen der zweite Band besteht, wurden mindestens sieben vollständig oder teilweise zwischen Herbst 1550 und dem Beginn des Sommers 1552 verfasst. Der Druck wurde im September 1552 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht lange darauf, in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 1552, verstarb Paolo Giovio nach einem kurzen Anfall von Koliken in Florenz. Auf Wunsch von Cosimo I. wurde er ebenda in der [[Basilica di San Lorenzo (Florenz)|Basilica di San Lorenzo]] beigesetzt. Seine Erben veranlassten die Errichtung eines angemessenen Grabdenkmals, das eine Statue von [[Francesco Giamberti da Sangallo]] umfassen sollte. Das Denkmal wurde 1574 fertiggestellt und im Kreuzgang nahe dem Eingang zur [[Biblioteca Laurenziana]] aufgestellt, wo es sich bis heute befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giovios Museum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea Doria as Neptun by Angelo Bronzino.jpg|mini|[[Agnolo Bronzino]], [[Andrea Doria]] als Neptun]][[Datei:Portrait of Cosimo I de&amp;#039; Medici in armour, by Agnolo Bronzino (Uffizi Gallery, Florence).jpg|mini|Agnolo Bronzino, [[Cosimo I. de’ Medici]] in Rüstung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon wenige Jahre nach seiner Ankunft in Rom, jedenfalls aber vor 1521 begann Paolo Giovio damit, Portraits berühmter historischer Persönlichkeiten zu sammeln, vorrangig Staatsmänner, Kriegsleute, Gelehrte und Literaten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Terminus ante quem]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Brief an [[Mario Equicola]], worin Giovio seine Sammeltätigkeit erwähnt und ihn darum bittet, das Portrait [[Battista Mantovano]]s zu organisieren. S. [[#Ferrero 1956|Ferrero 1956]], 92 (&amp;#039;&amp;#039;Epist.&amp;#039;&amp;#039; 8 vom 28. August 1521).&amp;lt;/ref&amp;gt; Um seine stetig wachsende Sammlung zu beherbergen, ließ er in [[Borgovico]] nahe seiner Heimatstadt [[Como]] von 1537 bis 1543 eine [[Villa urbana|Villa]] nach antikem römischen Vorbild errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Zimmermann 1995|Zimmermann 1995]], 159–162; [[#Meregazzi 1972|Meregazzi 1972]], 8–9; [[#Hagedorn 2020|Hagedorn 2020]], 46 Anm. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Räume, in denen er seine Portraitsammlung aufbewahrte, nannte er sein „Museum“ und mit der Zeit übernahm er diese Bezeichnung für das gesamte Gebäude. Der lateinische Begriff &amp;#039;&amp;#039;musaeum&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete ursprünglich ein Heiligtum der Musen und in diesem Sinne wollte Giovio auch seine Sammlung verstanden wissen. Die insgesamt um die 400 Portraits, die zum Teil auch in seinem Stadthaus in Como untergebracht waren, sollten als &amp;#039;&amp;#039;templum virtutis&amp;#039;&amp;#039; („Tempel der Tugend“) dienen. Zu diesem Zweck versah Giovio die Gemälde mit Beischriften auf Pergament, die Kurzbiographien enthielten, welche er selbst verfasst hatte. Das Zusammenwirken von Text und Bild sollte den Besuchern und Besucherinnen des Museums Charakterbilder vermitteln, die, je nach dargestellter Person, ein vorbildhaftes oder abschreckendes Beispiel sein konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesammelten Gemälde waren von unterschiedlicher künstlerischer Qualität und viele davon sind nicht im Original erhalten. Zwei herausragende und noch existierende Beispiele stammen jedoch aus der Hand [[Agnolo Bronzino|Bronzinos]], und zwar &amp;#039;&amp;#039;[[Andrea Doria als Neptun]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cosimo I. de’ Medici in Rüstung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii Novocomensis medici de Romanis piscibus libellus ad Ludovicum Borbonium cardinalem amplissimum&amp;#039;&amp;#039;, Roma, F. Minitius Calvus, 1524 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb00029619-6}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De optima victus ratione&amp;#039;&amp;#039;, 1527 (zeitgenössisch nicht gedruckt, enthalten in [[#Travi – Penco 1984|&amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii opera&amp;#039;&amp;#039; 9]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De viris et foeminis aetate nostra florentibus&amp;#039;&amp;#039;, 1528 (zeitgenössisch nicht gedruckt, enthalten in [[#Travi – Penco 1984|&amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii opera&amp;#039;&amp;#039; 9]] sowie [[#Gouwens 2013|Gouwens 2013]]).&lt;br /&gt;
* {{Anker|Giovio 1546}}&amp;#039;&amp;#039;Elogia veris clarorum imaginibus apposite, quae in Musaeo Ioviano Comi spectantur. Addita in calce operis Adriani Pont. Vita&amp;#039;&amp;#039;, Venetiis, [[Michele Tramezzino|Michael Tramezinus]], 1546 (erste Edition der &amp;#039;&amp;#039;Elogia virorum literis illustrium&amp;#039;&amp;#039; ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11195698-5}}).&lt;br /&gt;
* * 1557 wurde in Antwerpen eine, durch [[Johannes Latomus]] maßgeblich erweiterte, Edition veröffentlicht ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11007104-6}}); 1561 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11235924-8}}) und 1571 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb10174210-4}}) folgten zwei weitere Editionen in Basel, basierend auf der erweiterten Ausgabe von 1557; 1577 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11195701-8}}) wurde in Basel bei [[Pietro Perna]] eine illustrierte Edition gedruckt, versehen mit Holzschnitten aus der Werkstatt des [[Tobias Stimmer]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Paolo Giovio-Lettere volgari.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Lettere volgari / di mons&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii Novocomensis Episcopi Nucerini Elogia virorum bellica virtute illustrium veris imaginibus supposita, quae apud Musaeum spectantur. Volumen digestum est in septem libros&amp;#039;&amp;#039;, Florentiae, [[Lorenzo Torrentino|Laurentius Torrentinus]], 1551 (erste Edition der &amp;#039;&amp;#039;Elogia virorum bellica virtute illustrium&amp;#039;&amp;#039; ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11195699-4}})).&lt;br /&gt;
* * Weitere Editionen 1561 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11235924-8}}) und 1571 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb00083229-2}}) in Basel (zweibändige Ausgabe gemeinsam mit den &amp;#039;&amp;#039;Elogia virorum literis illustrium&amp;#039;&amp;#039;) sowie 1575 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11195700-2}}) eine illustrierte Edition in Basel bei Pietro Perna, ebenso mit Holzschnitten von Tobias Stimmer.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historiarum sui temporis tomus primus&amp;#039;&amp;#039;, Florentiae, Laurentius Torrentinus, 1550 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11196952-2}}) und &amp;#039;&amp;#039;Historiarum sui temporis tomus secundus&amp;#039;&amp;#039;, Florentiae, Laurentius Torrentinus, 1552 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb11196953-7}}).&lt;br /&gt;
* * Zeitgenössisches ‚Universal-‘Geschichtswerk, das den Zeitraum von 1494 bis 1544 abdeckt und an dem Giovio über fast 40 Jahre hinweg immer wieder gearbeitet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Zimmermann 2001|Zimmermann 2001]] sowie der Überblick in [[#Zimmermann 1995|Zimmermann 1995]], 287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lettere volgari di Mons. Paolo Giovio&amp;#039;&amp;#039;, Venetia, Giovan Battista &amp;amp; Marchion Sessa, 1560 ({{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb10175889-9}}): Giovios Korrespondenz, hrsg. von [[Lodovico Domenichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Ausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* {{Anker|Ferrero 1956}}Giuseppe Guido Ferrero (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Epistularum pars prior&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii opera&amp;#039;&amp;#039; 1, Rom 1956.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Ferrero 1958}}Giuseppe Guido Ferrero (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Epistularum pars altera&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii opera&amp;#039;&amp;#039; 2, Rom 1958.&lt;br /&gt;
* Michele Cataudella (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vitarum pars prior (Leonis decimi, Hadriani sexti, Pompei Columnae cardinalis vitae)&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii opera&amp;#039;&amp;#039; 6, Rom 1987.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Meregazzi 1972}}Renzo Meregazzi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Elogia virorum illustrium&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii opera&amp;#039;&amp;#039; 8, Rom 1972.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Travi – Penco 1984}}Ernesto Travi – Mariagrazia Penco (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dialogi et descriptiones&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;De piscibus; Moschovia; Descriptio Britanniae; De optima victus ratione; Dialogus de viris et foeminis aetate nostra florentibus; Larius; Dialogo dell’imprese&amp;#039;&amp;#039;). &amp;#039;&amp;#039;Pauli Iovii opera&amp;#039;&amp;#039; 9, Rom 1984.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Minonzio 2006}}Franco Minonzio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paolo Giovio: Elogi degli uomini illustri&amp;#039;&amp;#039;, Einaudi, Turin 2006 (italienische Übersetzung).&lt;br /&gt;
* {{Anker|Gouwens 2013}}Kenneth Gouwens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paolo Giovio: Notable Men and Women of Our Time&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;The I Tatti Renaissance Library&amp;#039;&amp;#039; 56, Harvard University Press, Cambridge (Massachusetts) 2013, ISBN 978-0-674-05505-6 (lateinischer Text und englische Übersetzung).&lt;br /&gt;
* Kenneth Gouwens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Portraits of Learned Men&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;The I Tatti Renaissance Library&amp;#039;&amp;#039; 95, Cambridge (Mass.)/London 2023, ISBN 978-0-674-29015-0 (lateinischer Text und englische Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;Elogia virorum literis illustrium&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [https://paologiovio.univie.ac.at/current/web/ &amp;#039;&amp;#039;Musaeum Iovianum&amp;#039;&amp;#039;] (lateinischer Text und deutsche Übersetzung sowie Analysen der Versepigramme in den &amp;#039;&amp;#039;Elogia virorum literis illustrium&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Anker|Zimmermann 2001}}{{DBI|Verfasser=T. C. Price Zimmermann|ID=paolo-giovio_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Giovio, Paolo|Band=56|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=|kurz=}}&lt;br /&gt;
* {{Anker|Zimmermann 1995}}T. C. Price Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Paolo Giovio. The Historian and the Crisis of Sixteenth-Century Italy.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton 1995, ISBN 978-8-848-81377-8.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Hagedorn 2020}} Lea Hagedorn: Das Museum im Buch. Paolo Giovios &amp;#039;&amp;#039;Elogia&amp;#039;&amp;#039; und die Porträtsammelwerke des 16. Jahrhunderts, Berlin 2020, ISBN 978-3-422-98122-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paolo Giovio}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118958682}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118958682}}&lt;br /&gt;
* [https://opac.sbn.it/opacsbn/opaclib?db=solr_iccu&amp;amp;resultForward=opac/iccu/brief.jsp&amp;amp;from=1&amp;amp;nentries=10&amp;amp;searchForm=opac/iccu/error.jsp&amp;amp;do_cmd=search_show_cmd&amp;amp;item:5032:BID=CFIV037153 Veröffentlichungen von Paolo Giovio] im Opac des [[Servizio Bibliotecario Nazionale]] (SBN)&lt;br /&gt;
* [https://opac.sbn.it/opacsbn/opaclib?db=solr_auth&amp;amp;resultForward=opac/iccu/full_auth.jsp&amp;amp;from=1&amp;amp;nentries=10&amp;amp;searchForm=opac/iccu/error.jsp&amp;amp;do_cmd=search_show_cmd&amp;amp;fname=none&amp;amp;sortquery=+BY+%40attrset+bib-1++%40attr+1%3D1003&amp;amp;sortlabel=Nome&amp;amp;saveparams=false&amp;amp;item:5019:VID::@frase@=CFIV037153 Normeintrag] im Opac des SBN&lt;br /&gt;
* [https://paologiovio.univie.ac.at/current/web/ &amp;#039;&amp;#039;Musaeum Iovianum&amp;#039;&amp;#039;] (Open-Source-Datenbank der Universität Wien mit lateinischem Text, deutscher Übersetzung und Analysen der Versepigramme in den &amp;#039;&amp;#039;Elogia virorum literis illustrium&amp;#039;&amp;#039; sowie weiteren Informationen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118958682|LCCN=n/82/154669|VIAF=64015055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giovio, Paolo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Humanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nocera Inferiore)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Como)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1483]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1552]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giovio, Paolo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Iovius, Paulus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Humanist, Geschichtsschreiber und Bischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 21. April 1483&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Como]], Italien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1552&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Florenz]], Italien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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